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Gerüst in der Weinabteilung

So, los geht's. Heute will ich das erste Stück für den neuen Kabelkanal montieren. Weiter kann ich gar nicht machen, da nach drei Metern (gerade rechts im Bild nicht mehr zu sehen) der erste Versatz kommt und ich dazu erst mal die Kappsäge von zu Hause mitbringen muss.

Aber das erste Stück, das soll heute den Weg an die Wand finden! :-)


Gummistadtmusikanten

Am Wochenende bin ich über diesen Artikel gestolpert, der zufälligerweise auch noch hier im Bremer Umland produziert wird. (Zufälligerweise, weil es neben den Stadtmusikanten auch für andere Städte diese "Souvenir-Süßigkeiten" gibt.)

Auf jeden Fall werde ich diese Firma spätestens mit der Einrichtung des bei mir geplanten "Bremensien"-Regals mal kontaktieren. MUSS ich einfach haben! :-)


Eigener ec-Beleg

Und dann war da noch ein ec-Gerät, das die Bonrolle irgendwie "gefressen" hat, woraufhin ein Kollege sich mal eben einen "Eigenbeleg" produziert hat. Ist bei uns meistens nicht weiter problematisch, da wir ja nicht mit Lastschrift und Unterschrift arbeiten und daher die Belege eher nur informativen Zwecken dienen. (Ausnahmen gibt es, in denen man die langen Vorgangsnummern auf den Belegen braucht, aber das passiert zum Glück nur sehr, sehr selten.)


Gedankenexperiment

Vor ein paar Jahren kam mir mal eine Idee in den Sinn: "Was wäre, wenn man auf einem Bildschirm einfach mal sämtliche Kombinationsmöglichkeiten von jedem Pixel mit jedem darstellbaren Farbwert anzeigt?"

Ganz einfach: Dann hätte dieser Bildschirm hinterher ALLES angestellt, was es (im sichtbaren Licht) gibt, gab oder jemals geben wird. Aber wie viel ist denn "alles jemals Existierende"? Und welche technischen Möglichkeiten setzen wir mal für dieses Experiment voraus? Aktueller Stand der Technik: Full-HD (1920x1080 Bildpunkte) mit knapp 16,8 Millionen darstellbaren Farben. (Das kann ich aber mit meinem Mitteln hier nicht mehr ausrechnen.)

Aber fangen wir doch mal klein an:

· Bei 10x10 Pixeln und 4 Farben (Und ihr müsst zugeben, dass das nicht wirklich ausreicht, um überhaupt irgendetwas Sinnvolles darstellen zu können) hat man schon gut 16 Dezillionen (Das ist eine Zahl mit 61 Stellen!) Kombinationsmöglichkeiten.

· Verdoppelt man jede Seite, also insgesamt 20x20 Pixel, und bleibt bei 4 Farben hat man zwar kaum eine bessere Darstellung, aber die Zahl ist gleich etwa vier Mal so lang: 241 Stellen (6,6680144328798542740798517907213e+240). Keine Ahnung, ob es dafür überhaupt noch einen Namen gibt, aber das sind schon 151 Stellen mehr, als man benötigt, um die maximal vermutete Anzahl der Atome im gesamten Universum zu zählen!

Man hätte schon nach dem kleinsten Beispiel nicht mehr weiterzumachen brauchen. Aber was wäre denn, wenn man einfach mal den eingangs erwähnten aktuellen Stand der Technik als Maßstab nimmt und eine Zahl für die möglichen Kombinationsmöglichkeiten auf einem Full-HD-Display ermittelt? (2.073.600 Bildpunkte mal 16.777.216 Farben)

Vielen Dank an Christoph, Andre und Michael, die da mal gerechnet haben. Das Ergebnis lautet 1.500e14981179 – eine Zahl mit knapp 15 Millionen Stellen. Das ist eine Zahl, die sich wohl niemand mehr vorstellen kann. Optisch vielleicht, aber das war es dann auch schon. Es gibt NICHTS, mit dem man diesen Wert vergleichen könnte. Selbst wenn die Bilder auf dem Monitor im Millisekundentakt wechseln würden, hätte man während der gesamten bisherigen Lebensdauer des bekannten Universums "nur" 432.043.200.000.000.000.000 (432 Trillionen) Bilder gesehen.

Ich finde diesen Gedanken "einmal alles dargestellt" zu haben unglaublich spannend, aber ich finde keinen Ansatz, wie man das irgendwie (ohne kommerziellen Hintergedanken natürlich!) umsetzen könnte. Falls jemand Lust hat, da weiterzuspinnen – meine Mailadresse kennt ihr ja. ;-)

Knapp 1700 Euro Schaden!!!111EINSELF

Vor dem kleinen Markt in der Münchener Straße haben wir im Grunde als Dauereinrichtung einen großen Tisch mit Blumen stehen. Dieser Tisch steht zwar auf Rollen, aber die Bremsen sind natürlich immer gewissenhaft angezogen, damit sich der Wagen nicht selbstständig macht und möglicherweise gegen ein parkendes Auto oder gar auf die Straße rollt:



Es war im April dieses Jahres, als der Wagen plötzlich und ohne erkennbaren Grund "an" einem der geparkten Autos stand. Der Halter war außer sich, die Polizei kam auch noch her und in der Folge hatte er auch noch einen Anwalt eingeschaltet, um seine Ansprüche regeln zu lassen.

Mein Mitarbeiter konnte an dem Tag keinen Schaden erkennen, die Polizei konnte keinen Schaden erkennen und eigentlich war auch niemandem klar, wie der Tisch durch seine Beschaffenheit einen Schaden am Scheinwerfer des Mercedes hätte verursachen können. Wäre er durch den Wind mit Schwung gegen das Auto gerollt, hätte eine lackierte Stelle getroffen werden müssen. Aber das war mir fast egal, ich gab die Sache an meine Versicherung ab und diese schaltete einen Gutachter ein, der bei einem Ortstermin den Benz und unseren Blumentisch begutachtete.

Sehr ihr einen Schaden auf dem Bild? Nein?

Tzja, knapp 1700€ gab es dafür von der Versicherung.


Le Joker de Couronneau

2015 hatten wir von unserem Weinlieferanten diese Flasche als kleines Präsent bekommen. Ich habe seit dem immer mal wieder versucht, ihn irgendwo noch einmal zu kaufen, aber keine Chance. Es scheint von diesem Wein nur diesen einen Jahrgang gegeben zu haben. Schade, sehr schade. Der "Joker" war unglaublich gut.

Solltet ihr den mal irgendwo zu kaufen sehen, gönnt euch mal ein Fläschchen oder denkt an mich und sagt es mir.


Leserfrage: Rundgang-Video

Mitte Juni hatte "Erbse" beim Eintrag "10kg Trockeneis" folgenden Kommentar hinterlassen:
Hm, Björn, was mir beim video gerade auffiel - könntest du nicht mal ein Video machen indem du den ganzen Laden vom Eingang über Brot, Obst und Gemüse, Getränke etc und alle weiteren Regale läufst, und vielleicht hier und da irgendeine Anekdote darüber erzählst?
Liegt hier auf Wiedervorlage und wird nicht vergessen.

Mache ich aber erst, wenn wir hier mit dem Umbau so weit fertig sind, dass ein blaues "E" über unserer Tür stehen darf, versprochen. Nur sehe ich da vorher keinen großen Sinn mehr drin.

Hmm, oder vielleicht sogar doch? So eine Art "Vorher-Nachher"-Video? Was haltet ihr davon?

Lieferzeit Kassentisch

Eigentlich ist nun klar, welchen Kassentisch ich mit welcher Gestaltung der Oberflächen und mit welcher Smokythek ich haben möchte.

Jetzt muss ich "nur" noch die Grundlagen dafür schaffen (Stromversorgung, Platz) und schon kann der Tisch kommen. Da muss nur das Timing stimmen, denn der Tisch hat rund acht Wochen Lieferzeit.

Bleibt nur noch die Frage, wie genau der Aufbau ablaufen soll. Während der Öffnungszeiten mit unserer kleinen Notkasse oder doch lieber während der Markt komplett geschlossen ist. Ob sich die Handwerker und Ladenbauer motivieren lassen, das an einem Sonntag zu erledigen? Ist noch zu klären.

5,69€

Der "Ich hab noch nie was geklaut"-Typ war wieder im Laden. Einem Kollegen war er leider erst aufgefallen, als er seinen Leergutbon an der Kasse einlösen wollte, aber dennoch war er ihn kurzerhand raus.

Nachdem der Typ eine Weile vor dem Laden herumgreinte kam einer rein, der wie sein Bruder aussah, gab zwei Leergutbons ab und wollte die Summe in Kleingeld ausgezahlt bekommen.

Ein paar Minuten später stand genau dieser Mann wieder vor meinem Kollegen an der Kasse und behauptete, von ihm betrogen worden zu sein. Da wir hier aber nicht unter geistiger Umnachtung leiden und meistens recht genau wissen, was wir tun, konnte es darauf nur eine Antwort geben: "Du solltest 5,69 Euro bekommen und hast sie bekommen. Wer weiß, in welchen von deinen unzähligen Taschen das Geld gelandet ist. Und jetzt raus hier!"

Der Typ nölte noch etwas herum und murmelte irgendwas davon, dass er die Polizei hinzuziehen wolle. Das ließ meinen Mitarbeiter aber relativ kalt: "Dann mach das doch, los. Wir haben da oben eine Videokamera, die das mit dem Wechselgeld genau gesehen hat."

Er verschwand und wurde nie wieder gesehen.

Anruf bei O2

Aus privaten Gründen rief ich bei der Kundenhotline von O2 an. Für eines unserer Handys hatte ich die PUK / SuperPIN verloren und brauchte dringend Hilfe.

Im Laufe des Gesprächs brauchte die Dame am anderen Ende der Leitung die unterschiedlichsten persönlichen Daten von mir / uns. Dabei kam dann auch ins Gespräch, dass wir zwar mittlerweile im Umland leben würden, ich meine Firma aber nach wie vor noch in der Bremer Neustadt hätte. Sie unterbrach das Gespräch mit einer privaten Frage: "Echt? Kenne ich die? Ich wohne in der Neustadt."

Ich berichtete, dass mir der SPAR-Markt in der Gastfeldstraße gehören würde und sie flötete, dass wir uns dann ja bestimmt kennen würden, weil sie ja immer hier einkaufen geht.

Die Welt ist sowas von winzig. :-)

Der Inhalt der Starterbrücken

Mittlerweile kamen auch die Starterbrücken hier an. Als ich das Päckchen öffnete, fiel mir an der Seite der kleinen Gehäuse der folgende Aufdruck auf:



Was soll das denn? Sind das nicht, wie schon der Name sagt, einfache Brücken im Gehäuse eines Starters für Leuchtstoffröhren? Ist da irgendwas anders als bei anderen? Ich habe hier selber ein paar Philips LED-Röhren im Einsatz und die können ganz normal mit zwei Kontakten an das Stromnetz angeschlossen werden. Was soll da anders sein?

Mal ein Gehäuse aufbrechen. Hab ja genug bekommen…

Okay, das ist nicht einfach nur eine Brücke. Da ist irgendein Bauelement zwischen den Kontakten verbaut. Sieht aus wie ein kleiner Folienkondensator. Aber was sollte der bringen? Zum entstören müsste er parallel zum Verbraucher geschaltet werden. So direkt an 230V angeschlossen dürfte er höchstens einmal kurz stinken. Ich guckte genauer hin: "T 200mA" stand auf dem Gehäuse. Ist das etwa..?



Ja, ist es. Da ist einfach nur eine Schmelzsicherung verbaut. Alles klar, die Dinger kann ich auf jeden Fall und für sämtliche Retrofit-Röhren verwenden. Putzigerweise sind die Röhren, von denen mir die Starter abhanden gekommen waren, die oben erwähnten Philips-Röhren…



Mich so zu irritieren… :-)

Papierpakete vom Steuerbüro

So viel Papierkram hat sich in einem dreiviertel Jahr beim Steuerbüro angesammelt. "Wir müssen renovieren, können Sie bitte gerade mal alles abholen?", hieß es vor ein paar Tagen.

Klar, wird gemacht. Ab zur Halle damit und rein in die beschrifteten Kartons und in 11 Jahren sehen wir uns planmäßig wieder. Ich könnte sowieso mal die Kartons mit den alten Buchhaltungsunterlagen ausmisten. Da sind inzwischen schon einige in der Halle, die ich entsorgen darf. Stehen aber ganz hinten in meinem Kartonstapel und die Motivation, alles umzuschichten, ist eher gering. :-)