Eigentlich wollte ich schon am Samstag Abend davon erzählen, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen. Ganz unten in der Seitenleiste gibt es eine Rubrik "Es war einmal...", in der die Überschriften der Blogeinträge stehen, die exakt heute vor einem Jahr entstanden sind. Am Samstag sah das so aus:
Der Beitrag "Rote Markierung" beschreibt mehrere positive Erlebnisse bei der METRO, unter anderem auch eine Situation am Kundeneingang:
Am Kundeneingang ergab sich ein kleiner Smalltalk mit der Mitarbeiterin. "Hey, Sie sind doch der Shopblogger..." "Genau.", grinste ich sie an und es ergab sich ein netter Dialog.
Zurück zu Samstag:
Ich bin am frühend Abend zum Großmarkt gefahren und musste vor der Tür feststellen, dass ich meine Geldbörse mit allen meinen Unterlagen, u.a. der Metro-Karte und meinem Personalausweis, in der Firma liegengelassen hatte. Normalerweise ist es kein Problem, eine Ersatz-Kundenkarte zu bekommen, doch ohne Ausweis war ich nicht zu identifizieren. Die junge Dame zuckte mit den Schultern, da drehte sich ihre Kollegin um, die mich gleich wiedererkannte. Witzigerweise exakt ein Jahr, nachdem ich darüber geschrieben hatte, wie sich mich schon einmal erkannte. Wir haben Tränen gelacht.
Kleiner Zwischenbericht: Die Kameras am/im Leergutautomaten werden kommen. Zunächst zwar "nur" auf einem Bildschirm an der Wand in der Nähe des Automaten, aber immerhin.
Vorhin hat mich Herr Trautwein persönlich angerufen und mich aufmerksam darauf hingewiesen, dass ich unbedingt mit einem Techniker abklären soll, wie die Kameras platziert werden können, damit deren Beleuchtung nicht die Flaschenerkennung stören. Hätte ich zwar sowieso gemacht, aber trotzdem Danke für den Anruf.
Zur Webcam: Gegeben ist ein (4 Kameras an einem Sequenzer) Videosignal, aber ich habe keine Ahnung, wie man das ins Web bekommt. Falls mir jemand bei der Realisierung der Webcam helfen möchte, bitte eine E-Mail an die bekannte Adresse.
Der "angetrunkene, schmächtige, ältere Herr" hat übrigens nicht nur "herumgeschäkert", sondern meiner Kassiererin ziemlich deutlich angeboten, "nach Feierabend zu ihm ins Bett zum kuscheln zu kommen". Gut für ihn, dass ich das nicht direkt mitbekommen hatte. Diese "Kassiererin" bevorzugt es nämlich, mit mir zu kuscheln.
Der Fahrer unseres Getränkelieferanten hat am Freitag mit einem elektrischen Hubwagen wohl nicht ganz die Kurve am Brotregal hinbekommen und hat eben jenem einen kräftigen Ruck verpasst.
Das Regal stand ursprünglich parallel zu den Fliesen.
Was würde wohl passieren, wenn man seinen Kunden am Samstag in der Hektik an der Kasse ein "Schönes Loch am Ende" anstelle des schönen Wochenendes wünschen würde?
Die meisten würden vermutlich ein freundliches "Wünsche ich Ihnen auch" antworten.
Ich traue mich aber nicht, das wirklich auszuprobieren. Nicht, dass man am Ende doch die Kunden verärgert.
Gestern habe ich in einem lokalen Onlineforum eine kleine Stellenanzeige veröffentlicht. Dabei habe ich auch gleich die geplanten Arbeitszeiten und die Höhe des Gehalts angegeben. Nun bekam ich folgende Anfrage dazu:
Vorab hätte ich da eine Frage: Ist das angegebene Gehalt Brutto oder Netto??
Ich frage mich, wieso jemand, der seit geschätzten 25 Jahren im Arbeitsleben steht, ernsthaft so eine Frage stellt. Woher soll ich denn zum Beispiel wissen, welche Steuerklasse, Versicherungen und Kinder(freibeträge) der Bewerber hat?
mal ne Frage OT:
Wie hältst Du´s mit dem Schadensersatz?
Ich habe es gerade beim Einkaufen im te*ut erlebt: einem Kunden der Sorte "ich trinke nicht mehr - aber auch nicht weniger" ist unabsichtlich eine Flasche Bier aus der Hand gerutscht und auf dem Boden zerschellt. Dies geschah auf dem Weg zur Kasse, d.h. er hatte diese Flasche noch nicht bezahlt.
Das Verhalten der MA hat mich etwas verwundert:
Sie hat dem (verhältnismäßig sehr nüchternem) Kunden beim Bezahlvorgang sowohl Warenwert als auch Pfand der zerdepperten Flasche abgezogen-obwohl der arme Kerl zuvor auf das Miß(ss)geschick hingewiesen, sich dafür entschuldigt und auch das Feudeln angeboten hat.
Ich dachte bisher immer, dass diese Art von Warenschwund (unabsichtlich, ohne Vorsatz) ohne Konsequenzen für den Kunden ist.
Das wird offenbar von Laden zu Laden, bzw. vom jeweils verantwortlichen Mitarbeiter zu jeweils verantwortlichem Mitarbeiter vollkommen anders geregelt.
Ich definiere das so: Wenn einem Verkäufer etwas herunterfällt, muss er das ja auch nicht bezahlen. In einem SB-Geschäft übernimmt der Kunde ja nun quasi die Rolle des Verkäufers und so betrachtet muss, wenn dem Kunden etwas kaputt geht, er nun auch nicht dafür haften.
Wie gesagt: Das ist meine Meinung und die Art und Weise, wie wir hier im Laden damit umgehen. Das ist keine allgemein gültige Vorgehensweise und es wird, wie man an der Frage von Elinore sieht, nicht überall so gedacht.
Der verzweifelte Versuch eines Mitarbeiters, im bröseligen Putz in Findorff eine Jalousie festzudübeln. Verteufelt, diese Dinger. Aber das Plattdeutsche belegt den Ursprung ja: Teufel heißt im Niederdeutschen "Duevel", was ja schon sehr nach Dübel klingt.
Das Spieltrieb in mir hat gesiegt: Ich habe eben vier dieser kleinen Einbaukameras gekauft, mit deren Hilfe ich die Geschehnisse im Inneren des Leergutautomaten und auf dem Tisch, auf den die Flaschen gestellt werden, auf einem Monitor neben der Automatenfront darstellen möchte.
Bin mal gespannt, ob die technische Umsetzung so klappt, wie ich mir das vorstelle. Auch wenn der Automat mir gehört: Für das Ding gibt es einen Wartungsvertrag und der setzt sicherlich voraus, dass nicht in die zum Betrieb notwendige Technik eingegriffen wurde. Aber das werde ich noch klären.
Ich schwenke mal den Zaunpfahl für die Mitlesenden der Firma Trautwein: Das wäre bestimmt sehr werbewirksam!
Gestern hat ein Trautwein-Mitarbeiter hier sage und schreibe zehn Stunden am Automaten gearbeitet. Er hat ein paar Bauteile ausgetauscht und sämtliche Kameras neu eingemessen. Es waren wohl einige Dinge nicht ganz in Ordnung, jedenfalls wunderte er sich, dass der Automat überhaupt irgendwelche Einwegflaschen in den Tagen zuvor angenommen hätte.
Die Kistensoftware wurde nun auch überarbeitet und seit gestern Abend ist meine Vorfreude wahrer Freude gewichen. Nun macht der Automat wirklich Spaß und er erkennt zumindest alle gängigen Gebinde problemlos!
Jetzt müssen wir nur noch ein beinahe komplett neues Ordnungssystem im Lager schaffen, denn durch den Automaten und den zwangsläufig davor notwendigen Freiraum ist einiges an Stellfläche abhanden gekommen. Aber das wird noch.
Es gibt eine neue Zahnbürste von Oral-B: Die "Pulsar", eine Handzahnbürste, die eine Batterie enthält und ganz leicht vibriert, um Zahnbeläge effektiver entfernen zu können. Klingt wie ein Werbespruch, aber dafür gab's wirklich kein Geld. Ich hatte nur die Chance, die Bürste schon auszuprobieren und muss sagen, dass sie wirklich cool ist.
Die Batterie kann man zum Glück problemlos herausnehmen, in dem man das Gehäuse aufbricht. Dennoch finde ich es bitter, alle paar Monate die komplette Bürste inkl. dem elektrischen Innenleben auf den Müll zu werfen. Ich habe noch keinen Preis für das Ding, aber dennoch glaube ich, dass die "Pulsar" teurer sein wird als "herkömmliche" Zahnbürsten. Was wäre einem als Kunde diese Bürste wert? Fünf Euro?
Ich benutze sie nun seit ein paar Tagen. Bin mal gespannt, ob der "Spaßfaktor" bleibt oder ob ich, spätestens wenn eine neue Bürste fällig wird, wieder zur Dr.Best "Plus" wechseln werde...
Gestern hatte ich in unserer SPAR-Zentrale nach einer bestimmten Sorte tiefgefrorenem Pfannengemüse gefragt. Die Antwort kam auch prompt noch per Fax. Darauf war das Produkt abgebildet, dazu die Artikelnummer und noch weitere Eckdaten.
Darunter stand folgendes:
PS: Der Artikel ist übrigens pfandfrei, braucht als nicht beim LG-Automaten gepflegt zu werden.
(Mit "handschriftlichem" Smiley.) Das Fax hatte ich erst heute Morgen gesehen, aber der Lacher am Morgen war laut.