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Rechtsverkehr für Fußgänger

Diese Situation kennt wohl jeder: Zwei Fußgänger kommen sich entgegen und wollen ausweichen. Dummerweise kommen beide auf die gleiche Idee und stehen sich nach dem "Spurwechsel" wieder gegenüber. Ich habe schon beobachtet, dass sich dieses Wechselspielchen gleich mehrmals wiederholt hat, bis man sich schließlich einigen konnte, wer wo an wem vorbeigeht.

Was ist daran eigentlich so schwierig? Ich, als langjähriger Autofahrer, weiche grundsätzlich nach rechts aus, wie es jeder vernünftige Mensch im Straßenverkehr auch tun würde. Das könnte sogar funktionieren, wenn jeder so handeln würde, aber oft genug habe ich dann die "Geisterläufer" wieder vor mir, die mich dann böse angucken.

Dabei könnte es so leicht sein.

Türsteher sorgt für Medieninteresse

Mein Bericht über die Planungen, zumindest freitags und samstags hier einen Türsteher vor dem Geschäft zu postieren, hat für erstaunliche Reaktionen gesorgt. Alleine zum Blogeintrag gab es bislang 135 Kommentare.

Inzwischen haben sich die BILD Bremen, eine Wochenzeitung, zwei regionale Radio- und gerade eben ein regionaler Fernsehsender für das Thema interessiert und angefragt, ob sie darüber berichten dürfen.

Sie dürften, wenn ich denn bislang überhaupt jemanden gefunden hätte. Ein Bekannter um zwei Ecken, der wohl viel Erfahrung hat und einen Job suchte, hat sich jedenfalls nach meiner Anfrage trotz anfänglicher Zusage nicht wieder gemeldet.

Nun werde ich mich also nach einem neuen Sicherheitsmenschen umsehen müssen. Es gibt ja auch genug Firmen, die diese Dienste anbieten. Leider habe ich von der ganzen Materie im Grunde keine Ahnung, so dass ich mich in einem ruhigen Moment mal vorsichtig an die Sache herantasten werde.

Knappes Zahlungsziel

Von einem Lieferanten habe ich eine Rechnung bekommen.
Rechnungsdatum: 29.02.2008

Bei Zahlung bis zum 01.03.2008: 3% Skonto.
Bei Zahlung bis zum 14.03.2008: 2% Skonto.
Ohne Abzug: 4 Wochen Zahlungsziel.
Also schnell den Überweisungsvordruck durch den Fluxkompensator laufen lassen und drei Prozent einsacken. Die nette Dame am Telefon hat meine geäußerten Bedenken, dass das zuerst genannte Zahlungsziel nur schwer zu erreichen sei, bestätigt und mir versichert, dass ich, wenn ich nun unverzüglich bezahle, trotzdem die drei Prozent abziehen darf. Danke. :-)

Hausmesse bei Karlie

Am Wochenende hat die Hausmesse der Firma Karlie Heimtierbedarf GmbH stattgefunden. Sicherlich ging es primär wohl darum, neue Produkte und Karlie-Artikel zu Messepreisen zu bestellen. Diese Angebote haben wir für "Picas Tierfutter" rege genutzt. Einige schöne Artikel wird's auch im Onlineshop geben. :-)

Ich kann kaum sagen, wie viele Besucher die Messe hatte - es dürften sich ein paar tausend Besucher in den Hallen aufgehalten haben. Zur Bespaßung der Gäste gab es reichlich gutes Essen und Trinken, je einen Roulette- und Pokertisch und zwischen den Hochregalen eine große Bühne mit kompletter Licht- und Tontechnik...



...auf der am Samstag Abend als absolutes Highlight der Veranstaltung Guildo Horn mit seinen orthopädischen Strümpfen live auftrat. Zwischendurch war ein DJ auf der Bühne und nach Guildo hat noch eine Band ("Die Emsländer"?) gespielt. Die Stimmung war hammermäßig. Da könnte sich so manche Discothek ein paar Scheiben abschneiden. Wir haben uns jedenfalls bis zwei Uhr morgens köstlich amüsiert.

So funktioniert Kundenbindung! :-)


Too much information...

Eine Kundin war mit ihrem ca. 5-jährigem Sohn bei uns auf der Toilette. Auf dem Rückweg durch's Lager strahlte er mich an: "Ich hab' A-A gemacht."

Tolles Ding. :-O

Kuhdung oder sowas

Einer unserer Stammflaschensammler war eben hier. Aus dem Leinenbeutel voller Bierflaschen kam mir ein sehr eigenartiger Geruch entgegen, der etwas an einen Kuhfladen erinnerte. Die Flaschen schienen jedoch halbwegs sauber gewesen zu sein.

Ich sortierte weg, zählte zusammen, leerte den Beutel dabei immer weiter - und griff plötzlich in irgendwelchen graubraunen Schmodder, der nicht nur die untersten Flaschen mehr oder weniger bedeckte, sondern sich auch schon in dem Leinenbeutel breitgemacht hatte und bereits durch den Boden troff.

Meine Schmerz- und Ekelgrenze liegt sehr hoch, doch das war auch für mich zu viel. Der Flaschensammler durfte den Rest selber ausräumen und ich wusch mir in der Zwischenzeit gleich mehrmals die Hände, um den Geruch wieder loszuwerden. In was genau ich dort heingefasst hatte, weiß ich nicht. Konsistenz und Geruch passten auf jeden Fall zu einem Kuhfladen.

Dauert ihm zu lange

Dass der Leergutautomat am Samstag Abend seinen Dienst quittiert hat, ist ja kaum eine Meldung wert und wäre auch von mir ja auch nichtmal mehr erwähnt worden, wenn nicht gerade folgendes passiert wäre:

Ein Kunde stand vor dem Automaten, der das Flaschen hineinschieben mit einem trostlosen "Piep, piep!" quittierte. Ich ging hin, nahm dem Kunden die Tüte ab und begann, den Inhalt manuell wegzusortieren.

Nachdem ich ein paar Flaschen weggeräumt hatte, entriss mir der Kunde die Tüte und stellte sie in seinen Einkaufswagen. "Die nehme ich wieder mit. Das dauert mir so viel zu lange", sagte er! Und: "Außerdem ist mir das viel zu riskant so. Da sind alle möglichen Flaschensorten durcheinander drin und das kommen Sie viel zu leicht durcheinander."

Ich habe keine Idee, was los war. Auf jeden Fall hat der Mann auch schon Leergut hier abgegeben, bevor wir den Automaten hatten und ich glaube, ich (und jeder andere erfahrene Leergutannehmer) ist um Längen schneller, als der schnellste existierend Leergutautomat. Und die Fehlerquote ist bei mir auch besser... :-)

Sie sprudelt

Ein Kunde wollte eine Flasche Cola umtauschen, weil dreißig Sekunden, nachdem er sie geöffnet hatte, immer noch CO2-Bläschen nach oben perlten.

Manche Leute haben Sorgen... :-O

Frau K. war schonmal im Blog

Eher zufällig habe ich eben entdeckt, dass eine alte Dame, die sich von uns beliefern lässt, vor rund drei Jahren schon einmal hier im Blog stand. Sie lässt sich immer noch von uns beliefern und ist mitlerweile nicht weniger wundersam.

Am Donnerstag rief sie an und wollte wissen ob sie wieder zur Lieferung am Freitag Waren bestellen könne. Ich bestätigte dies und auch, dass unser Bote nun nach seinem mehrwöchigen Urlaub wieder da sei. Da der Mitarbeiter aufgrund seiner Botentätigkeit keine gleichmäßigen Arbeitszeiten hat, empfahl ich der Kundin, gegen 12 Uhr am Freitag anzurufen. Das fand sie nicht so gut, da sie zu der Zeit einen Termin hatte und so einigten wir uns darauf, dass sie es schon um 10 Uhr probieren soll, wenn auch ohne Garantie. Sie wusste übrigens, dass sie mit mir telefoniert hatte, denn zum einen kennt sie mich seit Jahren persönlich, zum anderen hatte ich mich am Telefon klar zu erkennen gegeben.

Gestern um kurz nach 10 Uhr rief wieder sie an. Ich meldete mich und die gute Frau blökte los: "Ich habe gestern mit Ihrem Boten gesprochen und er hat mir zugesagt, dass er mich heute um 10 Uhr anruft. Ich warrrte!"
Es ist nicht weiter ungewöhnlich, dass unser Bote ausserhalb seiner Arbeitszeit hier Termine mit Lieferkunden vereinbart und so dachte ich mir nichts dabei. "Na, dann wird er sich schon noch melden. Er hat sich bestimmt nur ein paar Minuten verspätet und wird sie ganz sicher gleich anrufen. Er ist ja sehr zuverlässig."

Eine knappe halbe Stunde später kam mein Mitarbeiter. "Hast du nicht was vergessen?", fragte ich. Er sah mich mit Unschuldsmiene an: "Nicht, dass ich wüsste." "Frau K. hat angerufen und mir gesagt, dass sie dich gestern angerufen hat und dass ihr ausgemacht hättet, dass du sie heute um 10 Uhr zurückrufen würdest."

Nein, mit ihm hatte sie tatsächlich nicht telefoniert. Sie bezog sich nämlich auf das Gespräch mit mir. Aber ich bin nicht mein Angestellter. Und zugesagt hatte ich ihr auch nichts.

Man kann es einer alten Frau nun wirklich nicht übel nehmen, wenn sie etwas vergisst oder durcheinanderbekommt - aber warum mault sie uns deswegen an? :-|

Bananen-Dessert

(für 4 Portionen)

4 reife Bananen in Scheiben schneiden. 1/8 TL Muskat, 1/8 TL Zimt und 3 TL Honig mit 125g Naturjoghurt vermischen. Die Bananen dazugeben.

Vor dem Servieren kühl stellen.

Die Druckfrischen

Woran man auch merkt, dass wieder Ultimo ist?

Wir bekommen von den Kunden relativ viele druckfrische Banknoten, die sie gerade aus dem Automaten gezogen haben. Heben sich sehr angenehm ab von den zerknüllten, schweißdurchtränkten, bekritzelten Fetzen, die man sonst so zu sehen bekommt. :-)

Zigarettenschachteln

Ein typisches Beispiel für "Dumm gelaufen" war dieses Szenario an der Kasse:

Eine Kundin hat sich versehentlich drei Schachteln Zigaretten aus dem Automaten gezogen, wollte aber nur zwei haben. Sie warf die erste Schachtel auf das Förderband zu ihrem Einkauf, die zweite hielt sie in der Hand. Die dritte Packung blieb von der Kundin unbeachtet im Ausgabeschacht des Automaten liegen, was allerdings von einer Kollegin, die nicht kassierte, bemerkt wurde. Um zu helfen, nahm sie die dritte Schachtel und ließ sie mit einem Schwung, aber von der Kundin und der Kassiererin unbemerkt, über das Förderband rutschen, so dass sie neben den anderen Zigaretten liegenblieb.

Die Kundin sagte zur Kassiererin: "Ich habe zwei Schachteln Zigaretten." - und meinte damit die (vermeintlich) eine Packung auf dem Förderband und diejenige in ihrer Hand.

Die Kassiererin sah die beiden Schachteln auf dem Förderband liegen, hörte "zwei Schachteln", sah, dass offenbar alles in Ordnung war und kassierte folglich auch nur zwei Schachteln.

Nun müsste die Kundin, die ich nicht als Stammkundin bezeichnen würde, ehrlich genug sein, die nicht berechnete Packung wieder zurückzugeben...

Mein Exemplar vom "Gestatten, Bestatter!"

Wie eben schon gesagt, habe ich heute ganz überraschend das Buch "Gestatten, Bestatter!" von Tom bekommen. Ich freue mich darüber sehr, denn ich lese Toms Blog sehr gerne und überlegte auch schon, mir das Buch zu bestellen.

Der Spruch in der Widmung ist genial.

Ganz herzlichen Dank dafür!!! :-)