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SPAR in Torremolinos / Malaga

Blogleser Gilly schreibt mir:
Hi Björn,

das Foto im Anhang habe ich an meinem letzten Tag in Torremolinos - Malaga - Spanien geschossen.

Grüße aus Berlin
Wollte bestimmt nur ins Blog. :-P


Verwirrende E-Mail

Die erste von mehreren E-Mails, die mich am Wochenende erreichten, war etwas irritierend:
Sehr geehrter Herr Björn Harste,

ich bin auf Ihren interessanten Blog www.shopblogger.de gestoßen und möchte Ihnen gerne folgenden Vorschlag machen: Wir stellen Ihnen kostenlos einen Beitrag zu Oberflächenbeschichtung für Ihren Blog zur Verfügung welcher einzigartig ist.

Im Gegenzug dürfen wir im Beitrag mit einem Links zu [url gelöscht] setzen.

Ich bitte Sie um eine Rückmeldung.

Schöne Grüße
Bin ich nur zu müde, um den Text zu verstehen? Möchte die gute Frau meinem Blog eine Oberflächenbeschichtung verpassen? Oder mir einen Text über die Beschichtung von Oberflächen zukommen lassen? Aber für welche Oberflächen? Und warum?

Hmm...

Kartoffeln

Kunde: "Haben Sie Kartoffeln?"

Ich: "Ja, klar. Zeige ich Ihnen mal eben..."

Kunde: "Der Mensch hat ja richtiges Fachwissen!"

Keinen Plan, wie er das wohl gemeint hat... :-O

Lavori in corso

Ganz offensichtlich, wie auch das Bild zeigt. :-)

Blogleser Andreas schreibt mir:
Hallo Björn,

diese beiden Fotos sind im November 2007 entstanden. Sie zeigen ein Hinweisschild in einem italienischen Eurospar, das gerade umgebaut wird.
Der Text bedeutet: "Lieber Kunde, wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die durch die Umbauarbeiten verursacht werden. Die Direktion". Ich schicke sie dir, weil ich eigentlich nur ins Blog wollte. :-D

Liebe Grüße aus Südtirol, dem nördlichsten Teil Italiens!

Andreas
Hier die beiden Bilder. Wie die Handwerker das SPAR-Logo aus grünen Steinen aufmauern finde ich jedenfalls eine geniale Idee. :-)




Verwirrt mit Apfel

Eine Kundin mittleren Alters bezahlte einen Apfel, blieb danach aber an der Kasse stehen und sah in aller Ruhe meiner Mitarbeiterin bei der Arbeit zu.

Zuerst dachten wir, dass sie nur kurz verschnaufen und dabei den Apfel futtern wollte. Während sie die Frucht genüsslich verspeiste, stand sie allerdings unmittelbar neben dem Kassentisch und sah meiner Mitarbeiterin zu. Da sie aber nicht nur zusah (was alleine schon manche Leute nervös macht), sondern auch immer wieder wirres Zeugs redete meine Mitarbeiterin ansprach, ging ich schließlich nach vorne, um mal selber mit der Frau zu reden.

Einen vorsichtigen, beinahe beiläufigen Hinweis, ob sie denn nicht langsam mal weitergehen möchte, ignorierte sie einfach. Ich wurde direkter. "Nö, warum soll ich denn gehen? Ich stör' doch keinen."

Sie benagte den Apfel.

"Nun, Sie machen meine Mitarbeiterin nervös, wenn Sie hier so direkt hinter ihr stehen. Und darum wär's nett, wenn Sie nun einfach weitergehen würden."

"Ich mach' doch kein' nervös", flötete sie.

Da mischte sich ein Kunde ein und drängte die seltsame Alte regelrecht zum Ausgang. Ziemlich direkt wies er sie darauf hin, dass es wohl besser wäre, wenn sie nun ging. Sie futterte den Apfel währenddessen in Ruhe zuende, warf den Stiel in den Mülleimer und ging.
Als sie gerade draußen war, mischte sich eine andere Kundin ein und sagte uns, es klang schon recht vorwurfsvoll, dass wir die Polizei hätten holen sollen, damit die sich dann um die verwirrte Dame gekümmert hätte.

Tzja, Polizei oder nicht? Wo soll man da die Grenze setzen? Die Frau hatte sich hier weder etwas zu Schulden kommen lassen, noch wirkte sie "orientierungslos". Sie schien nur etwas neben der Kasse sich zu stehen und nichts mit sich anzufangen zu wissen...

Will go...

Eine Mitarbeiterin hat gerade an meiner offenen Bürotür das DSDS-Casting verhonepipelt und schief wie laut Celine Dions Titel "My heart will go on" gesungen geleiert.

Hilfe! Ruft Amnesty International. Das ist akustische Körperverletzung. Und die letzen Kunden sind auch weg... :-O

Kein Bon

Ein Kunde beschwerte sich bei mir, dass für seine Beck's-Flasche kein Bon aus dem Leergutautomat gekommen sei. Ich sah nach, guckte ins Innere des Automaten und auf den Flaschentisch, sogar vorsichtshalber in den Container des Crunchers. Keine Flasche, keine Scherben, nichts. "Die müsste sich schon in Luft aufgelöst haben", sagte ich zum ihm. "Da ist keine Beck's-Flasche."

"Oh, dann hatte ich die wohl doch wieder rausgezogen. Der sagte nämlich erst, dass die Flasche unbekannt ist."

Blöder Arbeitsspeicher Blödes Arbeitsgedächtnis. :-)

Flasche in Flasche

Merkwürdiges Fundstück auf dem Flaschentisch des Leergutautomaten. Da war wohl jemandem der Boden einer Beck's-Flasche abgebrochen und hat dann eine wertlose (unbepfandete) Kunststoffflasche in das entstandene Loch geschoben. Den Automaten hat's nicht weiter gestört, wie man sieht.

Aber auf was für Ideen die Leute immer kommen... :-O


Aufstehtipp

Blogleserin Tina schreibt mir:
Als Studentin muss ich selten früh aufstehen und habe dem meinen Schlafrythmus angepasst. Jetzt ist es allerdings so, dass ich Freitags und Montags um 8 Uhr in der Uni antreten darf.
Mit dem Vorsatz rechtzeitig aufzustehen und nicht immer wieder den Wecker weiter vor zu stellen, habe ich meinen Wecker gestern Abend auf 6 Uhr gestellt. Als ich dann heute morgen von mein Wecker unsanft aus den Träumen gerissen wurde, habe ich mich dann doch wieder dazu hinreißen lassen mich nochml umzudrehen und ihn alle 5 Minuten erneut klingeln zu lassen.
Nachdem ich endlich aufgestanden war, hab ich erstmal geschaut was es in deinem Blog neues gibt. Das ist auch der Grund warum ich mich später unter der Dusche gefragt habe, wie du das, bei deinen unregelmäßigen Arbeitszeiten, schaffst morgens (oder abends) aus dem Bett zu kommen und ob du vielleicht einen speziellen Trick hast? Es wäre toll wenn du mich an deiner Weisheit teilhaben lässt! :-D
Nun, das Problem mit dem Staccato-Wecken kenne ich auch. Ich habe es auch schon geschafft, über 1,5 Stunden hinweg im 9-Minuten-Takt auf die "Snooze"-Taste meines Weckers zu drücken, der in unmittelbarer Nähe zum Bett steht und mit dem ausgestreckten Arm leicht zu erreichen ist.

Bei wirklich wichtigen Dingen stelle ich noch zusätzlich den Wecker in meinem Handy und lege das Telefon mehrere Meter vom Bett entfernt auf den Tisch. Um den nervigen Klingelton abzuschalten, muss ich aufstehen. Wenn ich dann schonmal auf meinen Füßen stehe, ist es leichter, den Weg ins Bad zu finden, als wenn man sich vorher aus dem warmen Bett quälen muss... :-)

Leicht zu merken

Eine Kollegin hat mich gebeten, doch kurz an ihrer Kasse mitzukassieren. Ihr Passwort zum anmelden an der Kasse war wenigstens leicht zu merken.

Mein Geburtstag. :-)

Ich Chef

Romy hat in "ihrem" Laden die Fronten eindeutig geklärt. Das Schild soll angeblich schon länger an ihrer Bürotür hängen, aber mir ist es bislang noch nie aufgefallen... Hmm... Und was bin ich dort?


Sicherungen

Ich habe mir jetzt mal zwei kleine Pakete mit Schmelzsicherungen (aka Sicherungseinsätze) in jeweils 10 und 16 Ampere organisiert. Die können hier wunderbar auf dem Verteilerkasten stehen und Staub ansetzen darauf warten, verkauft zu werden.

Wetten, dass ab jetzt niemand mehr danach fragt? :-O

Wasserfleck

Seit mindestens gestern schon prangt in einer Ecke hier im Laden ein Wasserfleck, der sich rund zwei Meter an der Decke und auch ein gutes Stück im Mauerwerk ausgebreitet hat.
Die Stellen sind mittlerweile wieder trocken, in den Wohnungen und im Treppenhaus obendrüber ist nichts Verdächtiges zu sehen. Genau an der Stelle setzt allerdings das Flachdach meines Ladens am Gebäude an und vermutlich ist es genau dieser Ansatz, der irgendwo eine undichte Stelle hat.

Wenn das so weitergeht, haben wir hier bald so viele nachträglich gestrichene Flächen an der Decke, dass eine vollständige Renovierung fällig wird.


2 neue Kühlschränke

Ich habe gerade erfahren, dass ich am Montag die beiden neuen Kühlschränke mit "Coca-Cola"-Aufdruck geliefert bekomme. Damit stehen hier dann insgesamt fünf Getränkekühlschränke im Laden.

Die 24-Stunden-Öffnung macht's nötig. :-)

War beinahe zu erwarten

Nach nichtmal zwei Tagen hat der neu gestrichene Fußboden im "Leergutraum" schon die ersten irreparablen Schäden. Dort, wo der Müllsack für gewöhnlich steht, befindet sich nun ein blauvioletter Fleck, den wir auch mit intensiven Putzversuchen nicht mehr beseitigen konnten. Ich vermute mal, dass Rotwein oder roter Fruchtsaft ausgelaufen war, der sich beim oxydieren nämlich immer in genau diesen Farbton verwandelt.

Und was wissen wir über Rotweinflecken?

Richtig...