Ein recht heruntergekommener Typ hat in der Nacht den Alarm der Warensicherungsanlage ausgelöst. Der junge Mann beteuerte, nichts eingesteckt zu haben, aber trotzdem musste Kollege Johny der Ursache für den Alarm auf den Grund gehen und das geht nunmal am einfachsten mit dem Handchecker.
"Ich hol' mal eben die Kelle!", sagte er zu meinem Kassierer und der Hagere nahm beide Hände bis auf Schulterhöhe hoch und stellte sich leicht breitbeinig und stocksteif hin. "Was ist los?", fragte mein Mitarbeiter und der Typ antwortete: "Na, ihr Kollege hat eben was von 'Kelle' gesagt und ich dachte, der will mich jetzt verprügeln."
Na, so schlimm sind meine Mitarbeiter dann doch nicht.
Alarmauslösend war übrigens nur ein (warum auch immer...) nicht entwertetes Sicherungsetikett in seinem Sweatshirt.
Wenn man mehrere beschädigte Packungen Toilettenpapier geliefert bekommt (die wir natürlich nicht wegwerfen, sondern als Eigenbedarf nutzen), kann es auf der Toilette durchaus mal so aussehen.
Gesprächsfetzen, den ich mitten im Laden aufgeschnappt habe. Ein etwa fünf- bis sechsjähriger Jungen sagte zu seiner Mutter: "Ich möchte auch auf den Freimarkt, aber wehe, wir gehen in die Achterbahn."
Gibt es viele Eltern, die ihre Kinder in eine Achterbahn prügeln?
Vor ein paar Tagen kam ein leichtes, längliches Paket hier an. Na, das konnte ja nur der beinahe schon obligatorische Manitu-Kalender sein. Diesmal sogar mit einer Handvoll Kugelschreiben.
(Steinigt mich nur wegen der "Werbung". Manuel tut sehr viel für mich und ich freue mich über jeden Kunden, den ich ihm mit meinen Links hier bescheren kann.)
Wenn der Zwiebelbauer noch mehr Steine in die Netze füllen würde, könnte er seine Gewinnspanne glatt vervielfachen. Bleibt nur die Frage, wie man das dann noch den Kunden verkauft.
(Okay, ich gebe zu, dass der Stein auf dem Foto eher wie eine alte, schrumpelige Zwiebel aussieht.)
Vor ein paar Tagen hat mir ein Blogleser aus Bremen diese Flasche persönlich vorbeigebracht. Das griechische Bier "Mythos" kenne ich persönlich leider (noch) nicht, aber bislang habe ich nur Gutes darüber gehört.
Nachdem ich heute noch einmal stundenlanges Gepolter ertragen musste, herrscht hier endlich Ruhe. Die Maler haben ihre Gerüstteile wieder vom Dach transportiert.
Warenrückruf eines großen Lebensmittelkonzernes. Wir sollen eine komplette Produktreihe an den Lieferanten zurückschicken – aber nicht, weil die Ware verschmutzt ist oder schnell verderben könnte oder irgendjemand ein falsches Haltbarkeitsdatum auf die Packungen gedruckt hat.
Der Grund für den Rückruf ist, dass die Produktion der Produkte eingestellt wurde. Eine sehr ungewöhnliche Maßnahme, die ich mir allerdings schon erklären kann: Bei diesem Lieferanten konnte abgelaufene oder problematische Ware schon immer beim Vertreter gegen neue Ware umgetauscht werden. Wenn ein Artikel nicht läuft und vorhersehbar ist, dass irgendwann massenhaft abgelaufene Ware in den Supermärkten stehen wird, die nur darauf wartet, im Laufe der Zeit von den Außendienstmitarbeitern umgetauscht zu werden, dann ist es wirklich einfacher, den kompletten Bestand via Rückruf zurückzufordern.
Blogleser Stroem hat mir eine zwei Postkarten geschickt. Auf der ersten steht der Text und auf der zweiten hat er das Motiv manipuliert. Ich denke, das sollte ursprünglich auf die selbe Karte.
Der Text war nicht sooooo spannend (was jetzt nicht bedeuten soll, dass ich mich nicht über die Karte(n) von Stroem, bzw. Post im Allgemeinen (von Rechnungen und Behördenpost (Ausnahme: Steuerrückzahlungsbescheide (die aber eher selten sind)) mal abgesehen) nicht freue), aber das Motiv auf der Rückseite hat mich nach Monaten mal wieder dazu animiert, ins Kino gehen zu wollen.
Zuerst konnte ich mit "Krabat" nicht viel anfangen. Aber irgendwo ganz hinten im Kopf klingelte eine kleine Glocke. Ein zartes "Ping" ertönte, aber es reichte noch nicht, um die Erinnerung herauszukramen. Und plötzlich fiel mir wieder der Trickfilm aus dem Jahr 1977 ein, den ich als Kind sogar zweimal gesehen, bis heute in Erinnerung behalten – und leider nie wieder gesehen habe.
Nachdem was ich bislang über die Neuverfilmung von "Krabat" gelesen habe, soll der Streifen von Marco Kreuzpaintner wirklich hervorragend sein. Der Trailer ist auf jeden Fall schon sehr vielversprechend!
(Aber warum "KRABAT – Jetzt im Kino SPARmarkt Harste in Bremen!"? Bin ich so schlimm? Hier ist doch kein Zentrum für schwarze Magie... )
Eine Kundin, die sich von uns mit Ware beliefern lässt, hat meinem Boten eine große Tüte mit Leergut mitgegeben. Dabei handelt es sich um viele durchsichtige Plastikflaschen ohne Etiketten – und damit ohne die Chance, sie überhaupt als Pfandflaschen zu identifizieren.
Die Kundin nahm es locker und versprach, sich in Zukunft die Zeit nicht mehr damit zu vertreiben, dass sie die Etiketten abknibbelt.
Schreiben an die GEZ. Mit einer Antwort oder überhaupt irgendeiner Reaktion rechne ich allerdings nicht:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe soeben – und damit mal wieder – ein Schreiben von Ihnen bekommen, in dem ich aufgefordert werde, meine Rundfunkgeräte anzumelden.
Einen Fernseher besitze ich nicht und für meinen PC und mein Autoradio zahle ich bereits Gebühren, wenngleich ich die Leistungen der öffentlich-rechtlichen Programme gar nicht nutze.
Daher ist es mir persönlich auch ziemlich egal, was Sie nun konkret mit dem Geld anstellen, das ich Ihnen zwangsweise überweise. Meinetwegen können Sie mir auch jeden Tag mehrere Briefe per persönlicher Expresszustellung schicken, in denen Sie mich auffordern, meine Geräte anzumelden.
Meine rund 42 Millionen Teilnehmer-Kollegen wären aber sicherlich hoch erfreut, wenn das Geld statt in diese Aufrechterhaltung von Bürokratie lieber in die Qualität der Programme investiert werden würde.
Mal wieder Post von der GEZ: Die Schwachköppe Gebührenverschwender fordern mich schon wieder auf, meine Rundfunkgeräte anzumelden.
Sind die Verbraucherzentralen an dieser Sache schon dran? So eine Verschwendung von quasi Steuergeldern dürfte ja schon als öffentliches Interesse durchgehen.