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TK-Schrank-Ausfall

Um diesen Schaden festzustellen, brauchten die Kollegen gestern auch keinen Temperaturlogger mehr, denn das (geschmolzene) Eis tropfte bereits an den Gittern der Fachböden herunter. Tzja, da ist man einmal drei Tage nicht da, kommt wieder in den Laden und dann so eine Hiobsbotschaft. Die Ware war zu einem großen Teil ein Totalschaden. Zermatsche Torten und kristallisiertes Eis sind nunmal nicht die Top-Verkaufsschlager. Scheiße. :-(
Und die Reparatur wird auch teuer. Der Techniker war fast sechs Stunden dabei und hat nicht nur einige (teuer klingende) Teile ausgetauscht, sondern gleich noch 14kg Kältemittel auf die Anlage aufgefüllt.


Innenansicht eines SPAR-Marktes in Schio / Italien

Blogleser Maik hat mir einige Fotos mit Innenansichten eines SPAR-Marktes in Schio geschickt. Vielen Dank für die Bilder. Es ist immer wieder interessant, die (zwangsläufigen) Ähnlichkeiten und doch die vielen Unterschiede in Supermärkten in anderen Ländern zu sehen.



Das es insgesamt neun Bilder sind, an dieser Stelle ausnahmsweise mal wieder einen Blogeintrag zum großklicken. "Innenansicht eines SPAR-Marktes in Schio / Italien" vollständig lesen

Bilder vom London-Mini-Trip

Hier ein paar Bilder, die ich aus London mitgebracht habe. Was fotografiert man als Tourist natürlich? Richtig: Genau die Dinge, die man sowieso schon aus allen Medien besser kennt, als sein eigenes Haus. Aber trotzdem war es schön, den Tower und die dazugehörige Brücke, das "Eye", Big Ben und vieles mehr einmal aus der Nähe zu sehen.

London ist schmutzig, laut, voll und teuer. Aber trotzdem ist es auch eine sehr interessante Stadt, die ich gerne wieder besuchen werde. Den Freizeitpark haben wir ausfallen lassen, aber das wird nächstes Jahr nachgeholt. :-)







Gestern hatten wir echt Glück mit dem Wetter. Wie man auf den Bildern erkennen kann, hatten wir strahlenden Sonnenschein. Nur am Dienstag war's nicht ganz so prickelnd – und darüber haben sogar die Zeitungen berichtet...


Zerrupft

Einer relativ neuen Kollegin ist einen alten 5-Euro-Schein, der sowieso bei seinem nächsten Eintreffen in einer Bank aus dem Kreislauf aussortiert worden wäre, versehentlich in zwei Teile gerissen.

Ihre Sorge, dass sie den nun bezahlen müsse, konnte ich ihr aber zum Glück nehmen. :-)

Mini-Urlaub in London

Ich möchte mich für zwei Tage von euch verabschieden.

Zwei Tage London werden mir und meiner Liebsten sicherlich gut tun. Ein festes Programm gibt es nicht, aber wir werden versuchen, ein paar der bekannten Sehenswürdigkeiten selber zu entdecken. Die Liste, die wir übrigens vollkommen stressfrei durchgehen werden, wird angeführt vom Tower und dem London Eye. Welche und wieviele Attraktionen dann noch folgen, werden wir sehen. Und, nein, ich werde keine Blogeinträge im Speaker's Corner verlesen. ;-)

Sollte das Wetter gut sein es nicht regnen, wird's uns am Mittwoch in den (relativ) kleinen Freizeitpark Chessington World of Adventures im Süden Londons verschlagen. Ich bin schon auf die Achterbahn "Vampire" gespannt.

Bis Donnerstag.

Munter bleiben!

Aaaaaaaaaalteeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiseeeeeeeeeen!!!

Kurioses Erlebnis auf dem (Fuß-)Weg zum Laden. Ein oranger Kleintransporter mit Pritsche als Ladefläche fuhr durch sämtliche Nebenstraßen. Immer wieder betätigte der Fahrer lautstark die an der Fahrertür befestigte Glocke und brüllte anschließend aus dem Fenster. Aber er rief nicht "EIS!!! LECKERES EIS!!! EIS MIT SAHNE!!!" – Nein, er rief
"Aaaaaaaaaalteeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiseeeeeeeeeen!!!"
und immer wieder, sobald er 50 bis 100 Meter gefahren war:
"Aaaaaaaaaalteeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiseeeeeeeeeen!!!"
Er war also von der Altmetallabfuhr. Aber was erhoffte er sich von dem Gerufe?!? Er fuhr zwar sehr langsam, aber er hielt nicht an und ich glaube, wenn einer tatsächlich sogar seine Rufe gehört hat, ans Fenster lief, um nachzusehen, wer da ruft, den Wagen als Altmetallabfuhr erkennt, in den Keller geht, um zu entsorgendes Altmetall zu holen und dann auf die Straße läuft – war das Auto längst weg.

Komische Aktion. :-)

"E"-Tännschen

Blogleser Reiner hat in seiner Frühstückspause einen Clown in seiner Brotdose gefunden (und gleich gefrühstückt) und hatte dann noch ein paar Minuten Zeit übrig. :-)


So weit wird's natürlich nicht kommen, aber das Bild konnte ich euch nicht vorenthalten...


Shopblogger-Lesezeichen

Vor einigen Tagen schon habe ich einen dicken Umschlag bekommen, in dem sich mehrere Kuststofflappen befanden, die mit Bildern aus dem Blog bedruckt. "Was zum Geier soll das sein?", dachte ich noch und dann entdeckte ich den zusammengefalteten Brief zwischen... ah, ja... zwischen den Lesezeichen. Sehr coole Idee, das muss ich ja zugeben.
Der Absender war Alexander von Braincode. Vielen Dank für die Überraschung. Mir gefallen die Lesezeichen sehr gut und mein erster Gedanke war natürlich, dass das was für die nach wie vor gähnend leere "Merchandise-Artikel"-Rubrik im Shopbloggershop wäre. Im Braincode-Onlineshop Mach-Drauf kostet ein Lesezeichen 4,50€.

Oder wären die Dinger doch tatsächlich eine interessante Bereicherung für den Onlineshop? :-)


SPAR --> "E"

Ich war natürlich einer der ersten, die davon wussten, aber dennoch haben mich einige Leute darauf hingewiesen, was z.B. hier bei der Lebensmittel Praxis nachzulesen ist:
Spar Nordwest: Ab nach Minden

Dienstag, 30. September 2008

Die "E"-Zentrale hat sich mit der Gerhard Prahm GmbH & Co. KG über eine vorzeitige Übertragung des Geschäftsbetriebes geeinigt. Zum 1. Januar 2009 wird der Geschäftsbetrieb der Spar Großhandlung Nordwest von der "E" Minden-Hannover weitergeführt.

Markus Mosa, Vorstandssprecher der "E"-Zentrale AG in Hamburg, und Gerhard Prahm, Geschäftsführender Gesellschafter der Spar Nordwest äußerten sich nach der Vertragsunterzeichnung zufrieden, den Mitarbeitern von Prahm eine zukunftsgerichtete Perspektive geben zu können. Nach Aussage von Dirk Schlüter, Sprecher der Geschäftsführung der "E" Minden-Hannover, sollen die Spar-Einzelhändler entscheiden, ob sie auf "E" umflaggen oder ihre Märkte weiterhin unter Spar führen. Nordwest, an der rund 220 Spar-Märkte angeschlossen sind, kommt auf einen Jahresumsatz von ca. 130 Mio. Euro. Gesellschafter der Gerhard Prahm GmbH & Co. KG sind jeweils zu 50 Prozent Günter Prahm und die Spar Handels GmbH, eine 100-prozentige Tochter der "E" Zentrale.
Unser kleines "gallisches Dorf" gibt es folglich in der alten Form demnächst nicht mehr. Wie auch im Text erwähnt, können wir Einzelhändler unsere Läden unter SPAR weiterlaufen lassen. Der komplette Hintergrund wird aber 100% "E" sein. Angefangen bei den Eigenmarken, die wir ja sowieso schon seit langer Zeit im Sortiment haben, über die Werbung und das Warenwirtschaftssystem bis hin zum gesamten Bestell- und Abrechnungswesen. Rein objektiv betrachtet ist dieser Schritt ein guter gewesen, wenngleich viele natürlich die familiäre Atmosphäre in unserer SPAR-Zentrale sehr geschätzt haben und ich immer zu unserer Großhandlung gehalten habe.

Doch wie geht es nun bei mir weiter? Nun:

Der kleine Markt in Findorff wird auf die Vertriebsschiene "Nah & Gut" umgeflaggt. Obwohl ich persönlich bei "E" immer das Bild von kleinen, teuren Dorfläden im Kopf habe, scheint es bei den meisten Leuten andersherum zu sein. Wir werden sehen, was dieser Schritt bringt.

Mein großer Laden in der Bremer Neustadt wird erstmal ein SPAR-Markt bleiben. Dieser Laden ist durch die vielen Aktivitäten und besonderheiten, seit Mitte letzten Jahres durch die 24-Stunden-Öffnung und natürlich nicht zuletzt durch dieses Blog bis über die Stadtgrenzen Bremens hinaus als "SPAR"-Markt bekannt und diese Bekanntheit möchte ich nicht aufs Spiel setzen.

Aber: Ich schreibe bewusst "erstmal" – denn niemand weiß, was die Zukunft bringt. Aber ich bin mir sehr sicher, dass die blau-gelben durch ihre (durchaus positive) Omnipräsenz irgendwann auch in meinem Kopf die Überhand gewinnen wird. Die Werbematerialien, Regaletiketten, Dekoartikel usw. werden alle von der "E" stammen und sicherlich werde ich bei Renovierungen und Umbauten überlegen, ob ich nicht vielleicht doch irgendwann in die gelb-blaue Fraktion wechsle. Dieser Wechsel wird irgendwann stattfinden, da bin ich mir sicher.

Wie gesagt: Irgendwann. Aber erstmal wird der Shopblogger erstmal auch weiterhin aus seinem SPAR-Markt aus Bremen berichten!

Missglücktes Werbegeschenk

Am Samstag Abend, wenige Minuten nach null Uhr, standen noch drei junge Männer an der Kasse. Die Eingangstür war schon abgeschlossen und die drei waren unsere letzten Kunden für diese Woche. Da fiel mir auf, dass wir noch viele Brötchen übrig hatten. Um den Kunden eine Freude zu machen und natürlich nicht ohne den Hintergedanken der Kundenbindung durch diese nette Geste (man ist ja schließlich Geschäftsmann), bot ich den drei die Brötchen als Geschenk an.

Sie sprachen kaum Deutsch und so erklärte ich auf Englisch, was ich wollte. Die drei freuten sich sehr und packten auch gleich zwei Dutzend Brötchen ein. Währenddessen redeten wir noch etwas miteinander und dabei kam heraus, dass sie aus England kommen und gerade nur als Rucksacktouristen durch Deutschland reisen.

Grummel. So viel zum Thema "Kundenbindung". DIE sehen wir hier bestimmt nicht so schnell wieder. :-P

(Macht aber nichts. Sie haben sich sehr gefreut und bei uns wären die Brötchen sowieso nur umgekommen.)

I-Aah

Zwei junge Männer und eine Frau wollten Bier kaufen. Sie brauchten zwar noch mehr Hopfenkaltschale, aber auf jeden Fall fiel ihre Entscheidung schonmal auf eine Kiste mit 30 Flaschen, welche die Frau mit beiden Händen festhielt.

Rund zehn Minuten überlegte das Trio noch, welche Secherträger sie außer dem ausgewählten Kasten noch mitnehmen wollten. Die ganze Zeit hielt die Frau die Kiste fest.

Ich bin ja kein Schwächling, aber zehn Minuten würde ich so eine Bierkiste freiwillig nicht in den Händen halten, wenn es nicht sein müsste. :-O

Einkaufstüten-Preisfrage

Sehr geehrter Herr Harste,

können Sie die Frage klären warum man im Supermarkt für eine Plastiktüte wenige Cent bezahlen muss, in einem Kaufhaus diese jedoch kostenlos bekommt?

Mir ist diese Frage heute gekommen als ich bei Karstadt war. Dort ist es ja noch komischer, in dem teuren Supermarkt unten (Perfetto oder so) muss man zahlen, eine Etage drüber nicht. Beide Geschäfte gehören zu Karstadt (Gutscheine von Karstadt lassen sich unten einlösen). Hat es etwas mit unterschiedlichen Margen zu tun oder ist es gar eine politische Entscheidung Lebensmittelgeschäften die Weitergabe von kostenlosen Plastiktüten einzuschränken (diese ganz dünnen bekommt man ja meist auch dort kostenlos).
Vor dieser Frage stand ich schon oft.
An der größe der Geschäfte kann es nicht liegen. In vielen kleinen Gemüseläden (und auch bei Picas hatten wir die) bekommt man kostenlos diese ganz einfachen "Hemdchentüten" mit den zwei breiten Griffen. In jedem mittelgroßen Laden (Supermärkte und Discounter) kosten die Tüten 10-30 Cent. Großflächen halten das unterschiedlich: Bei Wal*Mart gab es die Tüten umsonst, bei Realkommastrich kosten sie wiederum was. In Kauf- und Warenhäusern bekommt man die Tragetaschen eigentlich auch immer umsonst dazu.

Ich kann mir vorstellen, dass das es sicherlich Margenabhängig ist. Die Gewinnspannen in einem Blödia-Markt oder in einer Boutique dürften um einiges höher liegen als in einem Lebensmittelgeschäft.

Genau(er) beantworten kann ich diese Frage leider nicht. Die einen verkaufen die Tüten, die anderen verschenken sie. Da spielen sicherlich mehrere Faktoren eine Rolle. Das merkwürdigste Argument, das ich aber bislang für den Verkauf gehört habe, war der Umweltschutz. "Wir wollen, dass die Tüte für die Kunden einen Wert hat, damit sie mehrmals verwendet und nicht gleich wieder weggeworfen wird."

Der 39-Stunden-Tag

Ein kleiner, vielleicht sechs- oder siebenjähriger Junge sagte eben zu seiner Mutter: "Der Laden hat heute noch 24 Stunden geöffnet."

Hihi. Kindermund. :-)