Die Kontoauszüge, die ich von meiner Bank bekomme, sind schon seit einiger Zeit auf Thermopapier gedruckt. Das war nie problematisch und ich konnte die Auszüge zum Glück immer mehrfach ziehen (Einmal für meine eigenen Unterlagen und einmal für meinen Steuerberater).
Neuerdings bekomme ich die Auszüge aus technischen Gründen nur noch in einfacher Aufertigung. Also muss ich sie kopieren und das mache ich praktischerweise mit meinem Faxgerät. Die Blätter, die aus dem Laserdruckwerk herauskommen, sind sehr heiß. So heiß, dass die Kontoauszüge schwarze Flecken bekommen, wenn sie mit den Kopien in der Papierablage des Faxgerätes übereinandergeschichtet werden.
Was sagt eigentlich das Finanzamt zu schwarzen Kontoauszügen? Dokumentenecht ist Thermopapier jedenfalls sowohl nach der Wikipedia als auch nach meiner persönlichen Erfahrung nicht.
Irgendwie schmunzelnd, aber vor allem kopfschüttelnd stand ich vor einem Flaschensammler, der gerade mit seinem Fahrrad in den Raum vor unserem Leergutautomaten einbiegen wollte. Nach kurzer Diskussion kam er meiner Aufforderung zum Glück nach und schob das Fahrrad wieder aus dem Laden. Auf was für Ideen manche Leute kommen...
So sehr hat sich "Peter von FRoSTA" schon in die Köpfe der mancher Verbraucher gesetzt. Gerade eben hat mich eine Kundin nach den "Produkten von Peter Frosta" gefragt.
Blogleser Dario aus Innsbruck hat mir eine volle Dose des Energy-Drinks der Eigenmarke "S-Budget" der SPAR Österreich geschickt. Vielen Dank dafür und hoffentlich ist der Energy-Drink besser als die S-Budget-Werbung. Auf jeden Fall sieht die mit den vielen kleinen SPAR-Tannen bedruckte Dose ziemlich cool aus...
So könnten übrigens die T-Shirts aussehen, die sicherlich eine interessante Bereicherung (und vermutlich auch deutlich interessanter als Lesezeichen) für den Onlineshop wären. Wahlweise natürlich mit und ohne den "Automat läuft"-Aufdruck.
Vor einiger Zeit haben wir hier im Laden ein Dokument gefunden. "Kraftfahrzeugsteuerbescheid" stand da drauf. Sah zwar nicht lebenswichtig aus, aber ich versuchte natürlich, die Person telefonisch zu erreichen. Nachdem diese versuche scheiterten, steckte ich das Schreiben in einen Umschlag und wollte es per Post zuschicken.
Blogleser/in "Darookee" hat mir vor ein paar Tagen eine E-Mail geschrieben und fragt mich darin:
Hallo Björn,
ich wollte mal fragen, ob du mir vielleicht sagen kannst, was das für (meist) Grün/Gelb/Weiße Behälter sind, die in vielen Supermärkten rumhängen und stehen. Ich habe vermutet, dass das irgendwelche Messgeräte sind für Luftfeuchtigkeit oder Keime oder sowas, aber ich würde es doch gerne mal genau wissen...
Viele Dank schonmal
darookee
Was du meinst sind keine Messgeräte, sondern ganz ordinäre Mottenfallen. Ich habe die vor ein paar Jahren von der Firma, die damals hier noch meine Schädlings-Prävention gemacht hat, gekauft. Von dem Mitarbeiter des Unternehmens wurde mir gesagt, dass ich einfach etwas Zuckerwasser oder Limonde in die Behälter schütten soll. Das würde reichen.
Gereicht hat's nicht. Die Orangenlimonade war nach ein paar Tagen verschimmelt und noch ein paar Tage später eingetrocknet. Und so hängen die Mottenfallen seit dem ungenutzt an der Decke und warten nur darauf, dass ich irgendwann mal die Zeit finde, sie abzunehmen. Mit Motten haben wir hier im Laden in all den Jahren jedenfalls (und zum Glück) niemals Probleme gehabt.
Endlich haben wir hier komplett neue Arbeitsbekleidung im Laden. Mietbekleidung muss gepflegt werden. Damit meine ich jetzt nicht das Waschen und Bügeln, sondern neue Mitarbeiter brauchen ihre eigene Ausstattung mit aufgesticktem Namensschild und die Bekleidungsstücke ausgeschiedener Mitarbeiter müssen abgemeldet werden. Darum habe ich mich seit inzwischen fast zwei Jahren nicht mehr richtig gekümmert, so dass in den letzten Monaten viele Mitarbeiter, gerade Aushilfen auf Stundenbasis, entweder gänzlich ohne "Uniform" oder mit falschem Namen herumliefen.
Damit ist jetzt Schluss und ich freue mich sehr, dass ich mich endlich dazu aufraffen konnte, alles neu zu organisieren...
Ich verlose zwei Zotter Adventskalender. (Und das soll diesmal auch ein Garant für zeitnahe Abwicklung sein. Letztes Jahr zog sich das ja... ach, vergessen wir das.)
Die fünfte und die zehnte richtige genaue Antwort (Mehrfacheinsendungen werden ignoriert) an shopblogger [kringelchen] gmail.com gewinnt.
Einsendeschluss ist spätestens am 22. November, aber im Idealfall sollten bis dahin längst die beiden Gewinner feststehen.
Nachtrag: Die beiden Kalender sind weg. Danke für die vielen Zusendungen. Es handelt sich bei den beiden Knollen um blaue Kartoffeln. Da ich die Sorte nicht weiß, habe ich jegliche in die richtige Richtung gehende Antwort gelten lassen.
1985 erschien eine Coca-Cola mit neuem Rezept als New Coke in den USA, wurde aber nach Verbraucherprotesten wieder zurückgezogen. Die klassische Coca-Cola kehrte dann unter dem Namen Coca-Cola Classic wieder zurück. In manchen Regionen ist die neue Coca-Cola als Coke II weiterhin erhältlich.
Weiß zufällig jemand, ob und wo diese "Coke 2" noch erhältlich ist? Es wäre sicher nicht nu für Blogleser Max, der mich auf das Thema aufmerksam gemacht hat, interessant, diese Wissens- und Geschmackslücke zu schließen.
eine Frage zu dem Blogbeitrag Anspruchswunsch – Du schreibst, daß der Whiskey, wenn du ihn zum Angebotspreis weiterverkauft hättest, dich mehrere Euro pro Flasche gekostet hätte.
Aber wenn der Whiskey im Vergleich so billig war, warum hast du denn nicht deutlich mehr Flaschen gekauft und sie anschließend nach der einen Woche zum Normalpreis weiterverkauft? Hätte sich das nicht trotz der Lagerkosten gerechnet? Oder wird der Whiskey sonst enorm selten gekauft?
Der Ansatz für die Frage ist schon richtig: Beworbene Artikel können wir zum Angebotspreis mehrere Wochen vor der Aktion vorbestellen. Mit Betonung auf der Silbe vor, so dass man schon einigermaßen gut raten muss, welche Mengen man wohl verkaufen wird. Natürlich versucht man, diese Artikel großzügig zu bestellen, da nämlich dann genau der genannte Effekt eintritt: Man kauft die Ware billiger als normal ein und verkauft sie nach dem Angebotszeitraum zum normalen Preis weiter.
In diesem Fall war es eben so, dass wir deutlich mehr Flaschen als geplant verkauft haben. Irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr darauf, mit jeder Flasche drei Euro zu verschenken, so dass ich die Aktion beendet habe.
Über meinen beiden großen Kühlregalen befindet sich ein sehr großer, ungenutzter Raum. Seit Anfang an habe ich dort Deko stehen: Milcheimer, eine Deko-Kuh (hier mit Zipfelmütze), die wir irgendwann auf den Namen "Berta" getauft hatten, Präsentkörbe und mit (Kunst-)Efeu berankte Holzgitter.
Ich kann diese Anordnung inzwischen nicht mehr sehen. Zum einen setzen die Dekoelemente durchgängig Staub an, zum anderen finde ich das nicht mehr zeitgemäß. Daher habe ich beschlossen, dass ich eine Verkleidung dort installieren werde, etwa so, wie wir es im Markt in Findorff gemacht haben. Die Fläche (und in der Folge nach und nach der ganze Laden) wird dann mit warmen, mediterranen Farben gestrichen.
Auf jeden Fall möchte ich noch eine schöne Lebensmittel-Deko dort anbringen. Entweder in Form von einzelnen Bildern, die an der Fläche hängen oder vielleicht sogar mit einem riesigen, durchgängigen Bild. Mal sehen, wofür ich mich entscheiden werde. Wer mich, meinen Laden und dieses Blog schon länger kennt, weiß, dass die Aktion durchaus einige Zeit dauern wird. Aber das macht doch nichts – ich habe Zeit...
Als ich die Kamera hochgehalten habe, um das Bild von dem Kühlregal aufzunehmen, ist mir etwas aufgefallen, das in einem der Holzgitter steckte. Schade nur, dass die Bremen-4-Froschaktion schon seit ein paar Wochen vorbei ist...
Zwei Paletten Feuerwerkskörper, aus Platzgründen zu einem hohen Turm im Lager aufgestapelt, wurden uns gerade geliefert. Es ist ja auch erst exakt zwei Monate vor Silvester und gerade zum Weihnachtsgeschäft hätte ich auch keine Idee gehabt, was ich mit dem vielen überflüssigen Platz im Lager hätte anfangen können.
Ich kann den Lieferanten natürlich verstehen. Die wollen zum einen ihre Hallen leer haben und zum anderen kann man nicht jeden Kunden in der letzten Dezemberwoche beliefern. Aber gleich zwei Monate vorher hätt's doch echt nicht sein müssen...