Fundstück im Laden: Ein kleiner Einkaufszettel.
Briekäse: Ein Prisma
Ziegenkäse: Ein länglicher Zylinder
Emmentaler: Ein Quader
Sülze im Glas: Ein Zylinder
Kritzelei während eines Telefongesprächs? Geometriefan? Erleichterung für jemanden, der nicht unbedingt genau weiß, was er oder sie einkaufen soll? Werden wir wohl nie erfahren.
Das hätte man aber auf jeden Fall auch noch vervollständigen können: Die Schokolade als flachen Quader zeichnen, den Rettich als länglichen Kegel, die Tomate als Kugel und die Gurke als langgezogenen Ellipsoiden.
Den beiden hochkant geschriebenen Positionen "Kekse" und "Limonade" lassen tatsächlich keine konkreten Formen zuordnen, dafür sind sie zu allgemein gehalten.
Hat jemand eine Idee, was diese Warnlampe neben dem Power-Taster an einer Lenovo ThinkStation einem mitteilen möchte? Der Rechner funktionierte ganz normal weiter und nach einem kompletten Neustart war auch das Licht wieder aus.
Mit der gebrauchten Workstation hatte ich zwar vor einer Weile einen soliden Rechner, aber leider null Dokumentation darüber bekommen …
Dass Gendern polarisiert, darüber brauchen wir nicht zu streiten. Die einen machen es konsequent, die anderen hassen es bis aufs Blut. Ich finde es okay, solange die Sprache nicht versaut wird. Beide Formen ("Kundinnen und Kunden") oder auch die Form mit der angehängten weiblichen Endung ("Lehrer/-innen") habe ich sogar schon verwendet, als ich noch zur Schule ging.
Schlimmer finde ich diese verkorksten Formen wie "Köch/-innen" oder "Kund-/innen". Was ist denn ein Köch und ein Kund?
Schreiben kann man das ja meinetwegen noch, aber es gibt ja sogar Leute, die so sprechen. Ernsthaft? Wer mich mit "Willst du deinen Kund, hicks, innen nicht auch dieses tolle Produkt anbieten?" hat sich automatisch disqualifiziert.
So sinnfrei wie in diesem Stellenangebot einer Bank aus dem Land Oldenburg kann man es natürlich auch machen …
Die Temperaturen sind im Vergleich zu den letzten Tagen stark abgesackt, wir haben eine Gewitterlage und es regnet heute immer wieder in starken Schauern – so extrem sogar, dass es hier vorhin durch die Decke im Lager tropfte. Aber das ist eine andere Geschichte.
Passend zu dem Wetter haben wir heute einen großen Schwung Ventilatoren in den unterschiedlichsten Ausführungen bekommen. Naja, wird ja vielleicht noch mal wieder warm.
Mir ist bei dem
Anfang Juni gekauften neuen Locher etwas aufgefallen: Im Boden des Lochers gibt es ein kleines Stück Papier hinter einer herausnehmbaren, durchsichtigen Kunststoffabdeckung. Offensichtlich ist das ein Feld für Beschriftungen.
Das scheint nicht nur zum Spaß da zu sein, aber wofür benutzen Leute das?
Dass mein Kollege Gregor voller Begeisterung Kneipenquizze plant und durchführt, habe ich hier ja schon mehrfach erwähnt. Mit besonders interessanten Fragen bombardieren wir uns hier im Alltag immer wieder gegenseitig und mein Portfolio an außergewöhnlichen Fragen, die ich im Laufe der Zeit zu seinem Werk beigetragen habe, ist nicht ganz unbedeutend.
Ich werde euch einfach mal in dieser kleinen Serie die Fragen vorwerfen. Die Antwort gibt es jeweils im ausgeklappten Beitrag (unten auf "vollständig lesen" klicken), ihr könnt also erst raten und dann luschern.
Quizfrage:
Als der Film "Das Leben des Brian" in die Kinos kam, hatte die Zensurbehörde in Norwegen diesen Film zunächst verboten. In Schweden dagegen lief er – und nicht nur das, der Film wurde dort damit beworben, dass er "
so witzig ist, dass er in Norwegen verboten wurde".
Die Idee mit der Werbung ist ja lustig, aber stimmt das auch?
Wahr oder falsch?
"Kneipenquizfrage – 001" vollständig lesen
Vielen Dank an Christian, der in
Stavanger im südlichen Norwegen diesen SPAR-Markt entdeckt hat. Viel hat sich nicht verändert, seit der Markt vor fast exakt einem Jahr
schon einmal hier im Blog zu sehen war.
Hier
ist wäre der Markt übrigens
bei Google Street View zu sehen, wenn auf dem zentralen Platz des Ortes nicht gerade eine Bühne aufgebaut wäre, die den Blick auf den SPAR so ziemlich vollständig verhindert.
Anfang April hatte ich über
mit Eiswürfeln gefüllte Plastikbecher gelästert. Das Produkt finde ich persönlich immer noch recht nutzlos und ich hätte es auch nie bestellt – aber zwischendurch hatten wir einen Karton davon über unser Zentrallager bekommen. Ob die Ware irgendjemand bestellt hatte oder ob das eine Zuteilung oder möglicherweise auch einfach nur ein falsch kommissionierter Artikel war, der gar nicht zu uns sollte, kann ich nicht sagen.
Aber wir haben ihn nun – und wir verkaufen ihn auch erstaunlicherweise. Es gibt also offenbar doch einen Markt dafür. Eine Kollegin findet das Produkt totaaaaaaaaal praktisch, ich sehe bis heute keinen Grund, es zu verwenden. Aber dass die einen Leute ein Produkt toll finden, das andere für überflüssig halten, gilt vermutlich für unser komplettes Sortiment.
Eine Kollegin bekam mit, wie eine Kundin von vielen Kohlrabi-Köpfen bei uns in der Gemüseabteilung die kompletten Blätter abrupfte.
"
Was machen Sie da?", fragte sie die Frau. Diese antwortete, dass sie die Blätter für ihre Kaninchen haben möchte. Auf die Ansage hin, dass sie dies bitte zu unterlassen hat, da der Kohlrabi die Blätter braucht, um davon zehren und länger frisch zu bleiben, wirkte sie reichlich verschnupft und drohte an, sich über meine Mitarbeiterin beschweren zu wollen. Wird sie erfahrungsgemäß vermutlich nicht machen, aber auf das Gespräch wäre ich schon gespannt …
Das erinnert mich gerade an
diesen Beitrag mit dem Schild.
Fundstück von Honza auf einer Tüte "Pretzel Thins" der Marke Savi – ein Strichcode, der mit Dünnen Laugenbretzeln verziert ist, die genauso aussehen, wie das
Produkt auf der Verpackung.
Vielen Dank für die Zusendung.
Soll sich noch mal einer beschweren, dass das Gemüse bei uns teuer ist. Handteller"große" Miniatur-Blumenköhlchen und Becher mit 175 Gramm Tomaten für jeweils umgerechnet über drei Euro – wenn ich solche Preise bei uns ranhängen würde, täten mich die Kunden mit dem Blumenkohl bewerfen.
Fairerweise muss ich natürlich jetzt anmerken, dass man das nicht direkt vergleichen kann, da das durchschnittliche Jahreseinkommen in Norwegen noch deutlich über dem in Deutschland liegt. Aber wenn man unsere Preise gewohnt ist, schluckt man natürlich schon im ersten Moment.
Was ist denn das für ein lustiger grauer Karton?
Keine Ahnung. Wen interessiert's?
Na, mich. Du guck mal, da steht "Alufolie" auf der Packung.
Ja, und, meinst du, das stimmt?
Weiß nicht. Das Bild sieht ja schon ein bisschen danach aus.
Die drucken doch allen Kram da auf die Packungen. Guck mal lieber nach.
Die ist aber überall zu, da kann man nicht reingucken.
Mann, du Döspaddel, mach das auf und guck nach.
Gute Idee. Hier ist auch eine kleine Lasche, auf der "hier öffnen" steht.
Halt! Damit wirst du in die Irre geleitet. Lass dir von den großen Aluminiumkonzernen niemals etwas vorschreiben. Öffne sie so, wie du es am besten kannst!
Du, guck mal, da ist wirklich Alufolie drin.
Tatsächlich. Na, dann leg die am besten wieder ins Regal zu den Kartoffelchips.
Vom Crowdstrike-Ausfall sind oder waren auch wir betroffen. Da wollte ich gerade ein Foto vom Bildschirm knipsen, um das Phänomen hier im Blog festzuhalten – da lässt der PC im Kassenbüro zu, dass ich mich einlogge und fährt anschließend wie immer hoch.
Auch gut.