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Leere Bierkiste

Eben hat ein älterer, leicht alkoholisierter Kunde laustark eine Kiste Haake Beck auf seinen kleinen Fahrradanhänger geladen. Beim neugierigen Blick in den Monitor der entsprechenden Überwachungskamera hatte ich irgendwie das Gefühl, daß auf dem Boden eine Kiste mit geöffneten Flaschen stand, vermutlich sein mitgebrachtes Leergut. Er klingelte aber nicht an der Leergutannahme, so daß ich auch gar nicht weiter über diesen Kunden nachdachte.
Ein paar Minuten später wurde ich zur Kasse gerufen: Storno! Dem Kunden war die aufgeladene Kiste Bier zu teuer und er suchte eine billigere Alternative.
Während ich mit ihm sprach, entdeckte ich auf einem Stapel mit Bierkisten die (tatsächlich) leere Kiste, die ich zuvor im Monitor offensichtlich korrekt erkannt hatte. Meine Frage, ob das seine sei, verneinte er deutlich. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, daß er sie mitgebracht hatte, aber was soll ich tun, wenn er so ausdrücklich auf sein Pfandgeld verzichtet..? ;-)

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shutdown on :

Jetzt habe ich mal ne Frage wegen dem Storno, weil mir das immer wieder auffällt:

Warum bedarf es für einen Storno immer eine explizite Freigabe mit einem Schlüssel? Zumal es ja nicht selten ist, dass man etwas über den Scanner geschoben wurde, was vielleicht gar nicht mehr zum Kunden gehörte, preislich falsch ausgeschildert war (bzw. der Kunde der Meinung ist) oder aus sonstigen Gründne storniert werden muss. Die Schlüsseloperation hält immer wieder den Verkehr auf ohne dass ein konkreter Sinn erkennbar ist.

Karl-Heinz Mosblech on :

Warum eine Kassenkraft nicht selbst stornieren kann? Damit Sie beispielsweise nicht unauffällig einen Posten von der Rechnung entfernt, während der Artikel in der Einkaufstasche landet, die einem Bekannten gehört. Oder auch um den Verdacht erst gar nicht aufkommen zu lassen, falls der Artikel beim Schnack mit der Bekannten tatsächlich aus Versehen falsch gescannt wurde.

shutdown on :

Wenn die Kassenkraft betrügen will, dann zieht sie die Ware einfach nicht über den Scanner oder übersieht sie im Einkaufswagen.

Geek on :

Na, was auf dem Bon steht, wird bezahlt. Die Kasse stimmt also solange mit dem eingenommenen Geld. Wenn man stornieren kann, nachdem man den Bon rausgezogen hat, kann man den stornierten Betrag in die eigene Tasche stecken, - der Kunde ist ja schon weg.

Karl-Heinz Mosblech on :

Wenn er noch fünfmal kommt, hast du die Blumenampeln wieder raus.

Und wenn ihm das Bier zu teuer war, weil kein Pfandgeld abgezogen wurde? Und demnächst geht er in einen Laden, wo er sein Pfand bekommt - auch wenn er von all dem rein gar nichts begreift.

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