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Mentos-Dieb

Ein Mann hatte sich etliche Packungen (3er-Packs) Mentos-Kaubonbons quer durch die unterschiedlichen Sorten in seinen Rucksack gestopft.

Das Diebesgut der "Profis" wird immer kurioser. Früher waren es was ausschließlich Alkohol und Kaffee, heute ist es Käse und Schokolade. Unfassbar …


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Jodelschnepfe on :

Ein großer Lebensmitteleinzelhändler plant doch bundesweit in den Geschäftsräumen seiner Filialen das Mitführen von Taschen und Rucksäcken per Hausordnung zu verbieten? Es wurde also scheinbar nachgerechnet, ob sich ein solches Verbot zu lohnen scheint wenn man auf den Teil seiner Kundschaft verzichtet, die von einem solchen Verbot betroffen ist.

nicht der andere on :

Welcher großer Lebensmitteleinzelhändler soll das denn das sein? Neustädter Fischmarkt? Hast du dir doch gerade ausgedacht.

Ich schon wieder on :

Bei auf Autoerreichbarkeit optimierten Großflächenmärkten kann man das recht leicht durchsetzen, denn wer mit dem Auto kommt, wird kaum auf die Mitnahme von Taschen in den Markt bestehen. Allerdings ist dieser Typ Supermarkt eher auf dem Rückzug.

Klodeckel on :

Versuche, dies umzusetzen, gab es schon Ende der 80er-Jahre in den damals großen Warenhausketten wie real. Besonders in Filialen mit überdurchschnittlich hoher Diebstahlquote. Durchgesetzt hat es sich aber nie.
Was meiner Ansicht auch am erhöhten Verwaltungsaufwand liegt. Erstens muss es am Eingang kontrolliert werden und zweitens braucht man Personal und Raum für die Entgegennahme und Lagerung der Taschen. Und Personal ist in Deutschland sehr teuer.

In afrikanischen Ländern wie Kenia, Ghana oder Uganda, wo Arbeitskraft spottbillig ist, steht in jedem Supermarkt am Eingang und am Ausgang uniformierte Security und mitgebrachte Taschen und Rucksäcke werden selbstverständlich vor Betreten des Ladens abgegeben.

Ich schon wieder on :

In Südfrankreich war es schon Mitte der 90er in den großen Märkten so, dass man seine Taschen abgeben musste. Da gab es eine große Rezeption mit nummerierten Fächern. Man hat eine Marke mit der Nummer bekommen, gegen die der Rezeptionist die Tasche nach dem einkauf wieder rausgegeben hat. Die Abgabe der Tasche wurde auch aktiv eingefordert, wenn man versucht hat, sich zu drücken.
Ich würde keinen großen Supermarkt mehr bauen, bei dem man diese Lösung nicht problemlos nachrüsten kann.

someone on :

Das habe ich bei real,- mindestens genauso lange erlebt. Ok, das mit dem aktiven Einfordern war wohl nur mäßig oft der Fall, je nach Motivation der Person, die da gerade stand. Aber ich hab meinen Einkaufsrucksack auch immer unaufgefordert da gelassen, sogar wenn er komplett leer war. Nun ja, real,- gibts seit ein paar Jahren nicht mehr...

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