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Bankkauffrau:mann

Dass Gendern polarisiert, darüber brauchen wir nicht zu streiten. Die einen machen es konsequent, die anderen hassen es bis aufs Blut. Ich finde es okay, solange die Sprache nicht versaut wird. Beide Formen ("Kundinnen und Kunden") oder auch die Form mit der angehängten weiblichen Endung ("Lehrer/-innen") habe ich sogar schon verwendet, als ich noch zur Schule ging.

Schlimmer finde ich diese verkorksten Formen wie "Köch/-innen" oder "Kund-/innen". Was ist denn ein Köch und ein Kund? Schreiben kann man das ja meinetwegen noch, aber es gibt ja sogar Leute, die so sprechen. Ernsthaft? Wer mich mit "Willst du deinen Kund, hicks, innen nicht auch dieses tolle Produkt anbieten?" hat sich automatisch disqualifiziert.

So sinnfrei wie in diesem Stellenangebot einer Bank aus dem Land Oldenburg kann man es natürlich auch machen …


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Comments

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Nobody on :

Oh ja, für mich ist das auch ein rotes Tuch… geschrieben und sinnvoll, meinetwegen, wobei es die alteform mit Schrögstrich und Bindestrich dort auch tut… die Stotterer sind bei mir ganz unten durch… neulich kam mir eknesogar mit „Kund*innen“ und wollte mir erzählen dass das Stern für die sich nicht zu den binären geschlechtern zugehörigig fühlenden stünde. Da denke ich ja mir ja auch, danke, diversen sind nur ein stottern/sternchen. Gesprochen und wenn keine Platznot herrscht, bevorzuge ich die langen vormen. So viel Zeit muss sein. Bei Platznot bitte nur sinnvoll und das funktionierte auch vorher schon. Ich will keinem sein gefühltes Geschlecht absprechen, aber von außen sehe ich erstmal in der Regel ein biologisches Geschlecht, und damit spreche ich denjenigen erstmal auf Verdacht an, das passt auch bei 99,9% der Menschen. Die übrigen 0.1% müssen dann bitte offenbaren ob sie sich als Eichhörnchen oder Flugzeug fühlen, dann sprech ich sie gerne gesondert an… getreu dem Motto, „wer besonders sein will, wird auch besonders behandelt“. Wer das nicht will muss sich mit einer Zuordnung in zwei Gruppen begnügen.

kiter on :

Ich würde mich in meiner "Ehre als Mann" nicht zurückgesetzt fühlen wenn wir immer die weibliche Form benutzen würden.
Also immer nur "Lehrerinnen" oder "Kundinnen" sagen würden.

Man könnte auch sagen: Den Menschen geht es so gut, dass sie sich Probleme ausdenken, die es eigentlich nicht gibt.

Es gibt andere Probleme auf dieser Erde.

Nobody on :

Japp, wär ich auch für… immer noch besser als der Unfug heute.

eigentlichegal on :

Der weibliche Bürgermeister will Bürgermeisterin genannt werden: Okay
Die Bürgermeisterin begrüßt in ihrer Rede Bürgerinnen und Bürger: Auch okay
...aber wenn man sie dann Bürgerinnenmeisterin nennt ist das auch wieder nicht richtig

Nobody on :

Versteh auch nicht wieso der Begriff „Mitglied“ noch nicht geächtet ist… noch männlicher gehts ja kaum :-D

TS on :

Wie soll mann den das Gendern? Mitglied und Ohneglied? :-D

Hendrick on :

Glied (m/w/x)

Ach nee... :-D

Jodelschnepfe on :

Dazu gibt es ein reichhaltiges Angebot an Studiengängen - wir haben ja sonst keine Probleme hierzulande:

https://www.gender.hu-berlin.de/de/links/links_renamed

Jane Dont on :

Wenn man euch so zuhört scheint das ja zu stimmen. Es gibt keine anderen Probleme.

A.B.S. on :

Bankkaufperson?

Mitleser on :

Den Hinweis (m/w/d), (w/m/d) oder wie auch immer in welcher Reihenfolge, finde ich persönlich besser als Satz- und Sonderzeichen dahin zu packen, wo definitiv keine hinkommen und hingehören.

Das Wichtigste on :

Sollte eine Ausbildungsstelle nicht mit der korrekten Bezeichnung des abzuschließenden Berufes gekennzeichnet sein? Fehlt in dem Sonderzeichensalat nicht ohnehin das verbindende "zur:zum"?

Peter123 on :

Korrekt ist doch mittlerweile eigentlich das generische Neutrum!

Also:
Bankkaufende!

eigentlichegal on :

Der Begriff ist eher in der Gartenmöbelbranche gebräuchlich

Das Wichtigste on :

… oder, wenn es nicht einmal mehr für den hinterhergeschmissensten Konsumgüterkredit reicht :-D

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