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Cooler-Fremdnutzung

Post von Coca-Cola: In meinen beiden Kühlgeräten von Coca-Cola darf ich bis zu 20% der Bestückungsfläche für andere Produkte meiner Wahl nutzen. Dies geht aus der neuen Richtlinie der EU-Kommission hervor.

Als Händler finde ich diese Regelung natürlich praktisch, aber persönlich finde sie ganz und gar nicht gut. Wenn ich als Hersteller einem Händler oder Gastronomiebetrieb kostenlos ein teures Kühlgerät zur Verfügung stelle, möchte ich über die Bestückung frei entscheiden können und nicht dulden müssen, daß dort großzügig plaziert Ware meiner direkten Mitbewerber drinstehen darf. :wall:

Nachtrag:

Auszug aus einem Dokument mit Entscheidungen vom 22. Juni 2005 der EU-Kommission:
In Bezug auf die Ausschließlichkeit bei Getränkekühlschränken war die Kommission zu der ersten Auffassung gelangt, dass der Kunde angesichts des starken Produktangebots der Parteien in Verbindung mit der Mietfreiheit keinen Anreiz mehr hat, einen zweiten Kühlschrank aufzustellen. Diese Ausschließlichkeit bei den Getränkekühlschränken könnte in bestimmten Fällen zu einer De-facto-Ausschließlichkeit bei den Verkaufsstellen führen, wodurch die Vielfalt des Angebots an Kühlgetränken zum Nachteil der Verbraucher eingeschränkt würde.

Trackbacks

law blog on : REGULIERT

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Der Shopblogger berichtet, dass ihm Coca-Cola erlaubt, die Kühlgeräte der Firma mit bis zu 20 % Fremdware zu füllen. Damit erfüllt Coca-Cola nach eigenen Angaben eine EU-Richtlinie. Kein Zweifel, der Sozialismus versucht es durch die Hintertür. ...

LostFocus on : Coca-Cola und der Sozialismus

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Der Weltraum zu Zeitendes kalten Krieges, die Russen haben es zuerst geschafft, den Mond zu erreichen. - Genosse General, wir haben den Mond erreicht, was sollen wir tun? - Malt ihn rot an, damit die Amerikaner sehen, wer zuerst da...

Der Shopblogger on : Cola-Kühlschrank

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In Achim bekommen wir nun auch einen Cola-Kühlschrank. Auf eigenen Wunsch übrigens und nicht deswegen, weil Coca-Cola ihn mit aller Macht in den Markt gedrängt hat. Zu den erlaubten 20% Fremdnutzung fällt mir eigentlich nur die in Deutschland von Apoll

Comments

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Martin2 on :

die eu will halt keine monopolstellung egal in welcher form =)

miguel on :

also.coca-cola stellt die kühlschränke kostenlos zu verfügung. wenn der händler (gastro, kiosk, supermarkt...) fit genug ist, wird er sich vom vertreter kein vertrag andrehen lassen. der konzern schenkt ihm halt ein kühlschrank damit er die getränken auch kühl verkaufen kann. wenn nicht mehr als 50 einheiten am tag verkauft werden kann ja der händler ein schrank mit kapazität für 500 einheiten dann mit dem was er will bestücken. und der kühlschrank gehört ihm sowieso. er kann es eigentlich in gelb blau malen und fdp drauf schreiben wenn er will. hauptsache die getränken sind ja gekühlt. er kann die leuchtreklame verstecken und einiges daraus machen.
in tolle stylische luxus gastros wo keine leuchtreklame steht, wo keine riesen grossen marken kühlschränke hingestellt werden, gibts unterm tresen teure kühlschränke in schubladen form. die werden auch von coca-cola, bex und andere verbrecher finanziert. damit mann in der lage ist die ware kühl zu verkaufen. die investition ist es für die marke auf jedem fall wert.
ich würde als händler mich in meine art den laden zu gestalten und die ware zu verteilen nie was reinlabern lassen.

h3nNi on :

naja aber es ist besser als wenn jeder getränkehersteller einen kühlschrank für seine getränke hat

Jens Minor on :

Stellt Coca Cola diese Kühlgeräte kostenlos zur Verfügung, oder musst du die kaufen? Oder mieten?

Bender_21 on :

öhm?
QUOTE:
Wenn ich als Hersteller einem Händler oder Gastronomiebetrieb kostenlos ein teures Kühlgerät zur Verfügung stelle,

calcaneus on :

für uns als verbraucher ist die regelung hervorragend...

calcaneus on :

edit: gibt es vielleicht einen link oder gesetestext zu der verordnung?

Markus on :

Wie schaut es denn aus, Björn? Hast Du auch Pepsi, Afri ... im Sortiment?

Übrigens: Im Urlaub habe ich im Osten der Republik festgestellt, dass es dort eine viel größere Auswahl an Getränken aus insbesondere lokaler Herstellung gibt. Positiv aufgefallen ist mir besonders die Bad Brambacher Cola, die deutlich weniger süß ist als der Coca-Zuckersaft.

Gibt es sowas auch im Westen? Oder gibt es hier eine Chance, die Ost-Colas zu importieren?

Alphager on :

Die beste Cola überhaupt ist die Vita-cola

Clemens on :

Wenn man sieht mit welcher Marktmacht Coca Cola verscucht im Markt zu bleiben bzw. in Maerkte vorzudringen kann ich diese Entscheidung nur begruessen.

björn on :

Warum stellen andere Hersteller nicht einfach selber Kühlschränke her und vergeben sie umsonst an die Händler?

Mone on :

Als Verbraucher begrüsse ich natürlich diese Regelung, aber als Geschäftsfrau? Als Coca Cola Vertriebsmitarbeiter würde ich meinen Kunden auf jeden Fall dazu raten, meine Produkte in Sichthöhe aufzustellen und die 20% Konkurenz auf die untersten Fächer zu verteilen ;-)

SlamDunk on :

genauso! Denn die Kunden greifen immer zuerst in Augen- bzw. Brusthöhe zu und alles was unterdrunter oder obendrüber ist, fällt erstmal durch´s Raster!

Matidio on :

Bjoern, es ist wohl auch eine Frage der Sichtweise.

Wenn ich als Getraenkemagnat die pekuniaere Macht habe in jedem Supermarkt in Deutschland einen Kuehlschrank aufzustellen verschaffe ich mir als Magnat einen klaren wirtschaftlichen Vorteil. Dem Supermarktinhaber ebenso, denn der muss keine Kuehlschraenke kaufen. Aber der kleine Brausehersteller, der die Moeglichkeiten nicht hat und beim Ladenbesitzer anklopft und, z.B., abgewiesen wird, weil der Ladeninhaber, Investitionen taetigen muesste, die er bei Coca-Cola nicht machen muss, sieht das vielleicht anders.

Der Vergleich mit Windows und dem mitgelieferten Browser und Mediaplayer liegt gar nicht so fern.

Klare Monopolstellungen zu vermeiden ist Aufgabe der sozialen Marktwirtschaft (soweit es die noch gibt), weil sie schaden langfristig dem Verbtraucher.

Wenn du irgendwann natuerlich nur noch Coca Cola trinken willst ....

Zum Thema Coca Cola
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,385114,00.html

Mitarbeiterin on :

Coca-Cola werden noch ganz andere, viel heftigere Dinge zur Last gelegt, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Coca-Cola:
"Dem Coca-Cola-Konzern werden u. a. Menschenrechtsvergehen in Südamerika und eine Mitverantwortung für die zunehmende Zahl gesundheitlicher Schäden in den wohlhabenden Ländern zu Lasten gelegt (ausführlicher siehe The Coca-Cola Company)."
Trotzdem ist das mit den Kühlschränken irgendwie unfair.

Tom on :

das hat ja jetzt mit dem thema nichts zu tun, außerdem schaut auch niemand darauf, wieviele gesundheitsschäden durch zigaretten entstehen, warum soll also jetzt ausgerechnet coca cola der buhmann sein, nur weil irgendjemand festgestellt hat, dass es irgendwelche zusammenhänge mit dem trinken von coca cola gibt ?

Torsten (taxiblog.de) on :

Das schlimme ist: Bei der Zigarettenindustrie ist es nicht besser. Auch da wird der Handel massiv bestochen, damit ja die schöne rote Marlboro-Werbung hinter dem Tankstellentresen oder im Zigarettenautomaten hervorsticht.

Und warum? Weil sie es können (kleine, hier auch schon erwähnte Hersteller, die zudem noch die überflüssigen Zusatzstoffe weglassen, können sich eben nur nen Indianer auf Tingeltour leisten).

Ja, sowas hat ab ner gewissen Monopolstellung nichts mehr mit Wettbewerb sondern mit Konkurrenz-Plattmachen zu tun. Und das ist eben nicht in Ordnung...

Stefan on :

Die Kühlschränke sind ja auch nicht der einzige "Luxus", den sich Coca Cola im Vergleich zu anderen Herstellern leisten kann. Nimm doch nur mal die Weihnachtstrucktour, die jährlich stattfindet. Damit werden doch schon im Kindesalter Grundsteine gesetzt für spätere Konsumenten. So ein Event kann sich z.B. Vita Cola wahrscheinlich gar nicht leisten. Aus Wettbewerbssicht ist das natürlich alles unfair, aber der Größere gewinnt. Was man in dem Zusammenhang positiv erwähnen sollte ist, dass auf der diesjährigen Weihnachtstrucktour Spenden für die SOS-Kinderdörfer gesammelt werden.

SlamDunk on :

find ich auch, vor allem, wo doch Coca-Cola den Weihnachtsmann erfunden hat ... naja. so ungefähr zumindestens :-))

"1931 erschien erstmals in der Coca-Cola-Werbung ein Weihnachtsmann. Dieser war ein freundlicher, dicker, rot-bekleideter Mann mit langem weißen Bart. Zuvor wurde der Weihnachtsmann oft als ein bärtiger, alter Mann mit langem braunen Pelzmantel und Kapuze gezeichnet, nur selten in der von Coca-Cola verwendeten Gestalt. Daher hat Coca-Cola den roten Weihnachtsmann zwar nicht erfunden, wie oft behauptet wird, aber es trug durch die sehr bekannten Weihnachtswerbespots zur raschen weltweiten Verbreitung dieser Farbgebung bei, sodass heute praktisch alle Weihnachtsmänner Coca-Cola-rot sind."
http://de.wikipedia.org/wiki/Coca-Cola

Aka on :

Noch kein Eintrag heute? Diesmal irre ich mich bestimmt nicht und Björn taucht demnächst irgendwo im TV auf :-)

Björn Harste on :

@Aka: Das mit dem Fernsehen ist zwar richtig, hat aber nichts mit der Quantität meiner Blogeinträge zu tun. ;-)

(Für Neugierige: Nichts Großes, nur ein kleines Interview im "Offenen Kanal" am kommenden Dienstag.)

Aka on :

Ich wusste es. Juhu :-) Als täglicher Leser hier hat man sowas einfach im Gefühl.

SlamDunk on :

*grins* muß ich doch glatt mal suchen, ob der bei mir in der Senderliste auch auftaucht :-))

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