Can-Caps mit Test
Nach meinen Berichten um die häufigen Diebstähle von Red Bull hat mich eine Firma kontaktiert, die spezielle Sicherungsetiketten vertreibt, mit denen man Getränkedosen schützen kann. So sehen sie aus und sie werden einfach oben auf die Dose gesetzt und krallen sich am Falz der Deckel fest:

Das verhindert natürlich den Diebstahl nicht generell, so wie auch unsere Aufkleber bislang die Diebstähle nicht vollständig verhindert haben – aber auch bei flüchtenden Tätern löst so zumindest einmal der Alarm aus und man hat ein Gesicht und hat entweder zukünftig vor dieser Person Ruhe oder kann verstärkt aufmerksam sein.
Was ist aber, wenn jemand nun diese Dosen entwendet hat? Die Aufkleber kann man einfach abreißen, selbst bei einem Weiterverkauf an hehlende Kioske und Quickshops stören sie nicht – aber mit den Can Caps funktioniert das natürlich nicht so einfach, da die Dosen dadurch im Grunde unbenutzbar werden.
Da kam mir natürlich ein Gedanke: Wie groß ist die Chance, die Teile ohne den speziellen Öffner von den Dosen zu bekommen. Die Antwort gibt es im Video.
Momentan warte ich noch auf die Lieferung der Teile, für das Video musste mein Muster herhalten. Bin gespannt, wie sie sich hier in der Praxis bewähren werden.
Zurück zum Experiment: Eine Dose wirkt zwar immer sehr stabil, aber das Material ist letztendlich doch nur sehr dünn und entsprechend empfindlich. Mit einem Schraubenzieher ist ein Loch schnell hindurchgestochen:


Das verhindert natürlich den Diebstahl nicht generell, so wie auch unsere Aufkleber bislang die Diebstähle nicht vollständig verhindert haben – aber auch bei flüchtenden Tätern löst so zumindest einmal der Alarm aus und man hat ein Gesicht und hat entweder zukünftig vor dieser Person Ruhe oder kann verstärkt aufmerksam sein.
Was ist aber, wenn jemand nun diese Dosen entwendet hat? Die Aufkleber kann man einfach abreißen, selbst bei einem Weiterverkauf an hehlende Kioske und Quickshops stören sie nicht – aber mit den Can Caps funktioniert das natürlich nicht so einfach, da die Dosen dadurch im Grunde unbenutzbar werden.
Da kam mir natürlich ein Gedanke: Wie groß ist die Chance, die Teile ohne den speziellen Öffner von den Dosen zu bekommen. Die Antwort gibt es im Video.
Momentan warte ich noch auf die Lieferung der Teile, für das Video musste mein Muster herhalten. Bin gespannt, wie sie sich hier in der Praxis bewähren werden.
Zurück zum Experiment: Eine Dose wirkt zwar immer sehr stabil, aber das Material ist letztendlich doch nur sehr dünn und entsprechend empfindlich. Mit einem Schraubenzieher ist ein Loch schnell hindurchgestochen:

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Comments
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Der Hamburger on :
Andererseits hätten wohl nur noch Eigenbedarfs Diebe Interesse. Im Zweifel trinken die Red Bull dann durch das mit dem Schraubendreher angefertigte Loch.
Schwachstromblogger on :
Roland on :
Schwachstromblogger on :
Unsere Muttergesellschaft hat vor Jahren mal iPads an alle Händler verteilt, zusammen mit einer Diebstahlschutzhalterung. Im Vorfeld haben wir uns schon mit deren IT-Verantwortlichen unterhalten. Die hätten eine halbe Stunde lang an der Halterung herumgehebelt und das Gerät nicht aus der Halterung herausbekommen. Gerät total verschrammt und vermackt.
Ich hab dann irgendwann die Geräte geliefert bekommen. iPad in die Halterung rein, hab mir ein paar Sekunden die Konstruktion angeschaut, greife ohne Hilfsmittel an der richtigen Stelle an und drei Sekunden später lag das iPad außerhalb der Halterung. Reproduzierbar mit anderen Halterungen der selben Lieferung.
Zum Glück ist es niemandem sonst aufgefallen, weil nach drei Jahren hatten wir nur ein Gerät verloren, welches nicht in der Halterung eingelegt war.
Amsel on :
Max on :
Daniel on :
https://www.youtube.com/watch?v=pji33MoJ5Z4
Wenn man seine Videos anschaut, dann weiß man, dass keine Sicherung perfekt ist.
Peter on :
SUPPoRTHoTLiNE on :
Bernd on :
Und wer professionell klauen geht, hat ihn auch in der Tasche. Diese Sicherungsetiketten wie im Video findet man in fast jedem Klamottenladen.
0815 on :
Steven Coolmay on :
Verkaufsraum verkleinern und nur noch Bildchen mit QR Code. Dazu ne App. Am Ende bekommt man alle fertig zusammengepackt nach vorne geliefert. Das wird die Zukunft. Im Asiatischen Raum gibt es solche Läden schon.
Sonstwer on :
Warum nicht auf die ganze Technik verzichten und wieder den guten alten Tante Emma-Laden mit Theke einführen?
Das funktioniert immer dort, wo Arbeitszeit nichts kostet.
SUPPoRTHoTLiNE on :
John Doe on :
Tom on :