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Die Millionen vom Gerhard

Dieses absolut seriös wirkende Schreiben mit Siegel neben der Unterschrift kam gestern per Fax hier an. Da bin ich wohl bald weg, das kleine Urlaubsgeld auf den Malediven verbraten. Nachdem ich eben schon die 125.000 Euro für Gebühren und Auslagen überwiesen habe (erstaunlich, dass sie als Anwältin kein Bankkonto hat und die Zahlung nur per Bargeldtransfer ging), sollte das Geld bald hier auf dem von der Anwältin für mich in der Schweiz (damit ich hier in Deutschland keine Erschaftssteuer zahlen muss) eingerichteten Konto eintreffen. Danke, mein Onkel, auch wenn ich dich nicht kannte. :-)

Es gibt wirklich Leute, die darauf reinfallen? :-O

Nepperschlepperbauernfängerfax

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Kommentare

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SPages am :

JA!

Mit jedem Zug kommt (mindestens) ein dummer.

Frimiax am :

Total unseriös, nur nigerianische Prinzen sind echt.

Habakuk am :

Spam per Fax - das ist ja beeindruckend. Schön, dass es noch Menschen gibt, die sich mit so viel Einsatz der Pflege der alten Traditionen widmen. Eigentlich sollte man da schon als Anerkennung ein paar Euro überweisen.

Matthiasausk am :

Das wurde wegen der DSGVO nicht per Email gesendet.

(Scheinbar stehen täglich noch immer genügend Dumme auf)

Mittelstand am :

Hast du eine ungefähre Vorstellung, was wir als kleiner Mittelständer für Mengen an Fax-Spam bekommen? E-Mail Spam filtert der Spamfilter inzwischen recht gut raus, aber für Fax haben wir da nichts. Kennt je btw. jemand eine Möglichkeit, das einzudämmen?

PS: Im Moment ist der Himmel recht grau, warum ist das falsch?!

Björn Harste am :

Eindämmen ist bei Fax quasi nicht möglich, denke ich. Mir ist das mit den Werbefaxen fast egal, da die hier nicht auf Papier sondern über die Fritzbox digital via E-Mail ankommen. Klick und weg.

Mittwoch am :

Für mich sieht das seriös aus. Es handelt sich ja tatsächlich um den gleichen Nachnamen, dann sollte es wie beschrieben funktionieren.

Ich würde dir raten, auf das Angebot einzugehen :-P

Torben aus Württemberg am :

Bloß nicht. Wenn die ebenso erhöht wie Björn prokrastinieren, erlebt selbiger dIe Gutschrift gar nicht mehr selbst!

Marcel W. aus Q. am :

Hauptsache man benutzt ein Wort, das die meisten Leute, ich inklusive, erstmal googeln müssen.

Anonym am :

Ich hab prokrastinieren auch erst mal gegoogelt, dabei hätte ich eigentlich was wichtigeres zu tun gehabt...

Sade am :

Das taucht gerade hier im Blog mehrmals die Woche auf. Und kursierte schon in den letzten Jahren rapide im Netz.

Melli am :

OK, wenn Du diese Masche schon kennst, probieren wir mal eine andere - gab heute bei Aktenzeichen XY ja einige interessante Anregungen zu dem Thema ;-)

ednong am :

Wie kannst du nur glauben, dass das Fake ist? Das ist doch ein gänzlich anderes Schreiben als in dem verlinkten Artikel. Das hier ist bestimmt echt, wirklich.

Du kannst ja zur Probe eine kleine 5 stellige Summe auf mein Konto überweisen - ich leite das dann weiter...

Paterfelis am :

Dann wollen wir mal hoffen, dass vor deinem Abflug zu den Malediven nicht noch dein Enkel anruft und um Geld bettelt.

Amsel am :

Also ich finde das Schreiben auch völlig echt. Es enthält kaum Rechtschreibfehler, der gute Mann hat sogar seine Australischen Dollar vom Goldschürfen anscheinend in Euro angelegt. Und es steht doch drin, das es 100% risikofrei ist. :-D

Frau Maria del Mar Olivia am :

> Und es steht doch drin, das es 100% risikofrei ist.
Immer diese blöde Auto-Correction. Das ist der einzige Fehler der uns in diesem Schreiben unterlaufen ist. Wir bitten vielmals um Entschuldigung.
Gemeint war natürlich: Das Risiko der Transaktion trägt kostenfrei zu 100% der neue Klient.

Johannes am :

100% ohne Risiko....aber ich als Anwalt scheue mich die Verwaltungsgebühr vorzustrecken :-D

Georg am :

Anwälte sind alle Arm wie Kirchenmäuse,das muss man doch verstehen

DerBanker am :

Gier frisst Hirn. So einfach ist das.

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