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Der KORKT!!!

Man staunt doch, wie oft Kunden Wein zurückgeben, weil er "korkt". Kommt jetzt nicht täglich vor, aber alle paar Wochen bringt mal jemand eine Flasche zurück, weil er "korkig" schmecken soll.

Okay, Weinfehler kommen mal vor. Entweder haben da meine Kunden mal weniger Pech als ich sonst, oder alles, was nicht den perfekten Geschmack trifft, wird als "korkig" zurückgegeben. Ich hatte in den vielen Jahren, die ich schon Wein trinke, zwar schon viele gute und viele weniger leckere – aber noch nie einen dabei, der aufgrund eines Fehlers ungenießbar gewesen wäre.

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Comments

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Hendrick on :

... und überreichen feierlich eine Flasche mit Schraubverschluß :-D

Banane on :

Zum einen ist "der Wein korkt" eine umgangssprachliche Bezeichnung für die verlinkten Weinfehler, zum anderen kann kann der klassische "Korkton", der sich durch muffigen Geruch und Geschmack äußert, auch woanders in den Wein gekommen sein. Zum Beispiel schon im Faß oder durchs Papier für das Etikett oder durch einen Papier-/Pappeinsatz im Deckel. Oder im Karton oder durch die Lagerung auf einer mit falschem Holzschutzmittel behandelten Palette.

Santino on :

Du weisst aber schon, daß Weine aus dem Supermarkt unter Kennern zu Recht leicht verpönt sind?

Und mit Kennern meine ich nicht die Leute, die von bestimmten"Aromen" und "Abgang" schwärmen und Modeweine kaufen, sondern die alten, wohlhabenden Scheisser, die wirklich gute Weine trinken wie Wasser.

Ein Abend mit solchen Leuten - und man hat was gelernt.

Hendrick on :

Das ist komplett richtig. Nur kaufen diese alten Scheisser :-D :-D :-D den Wein garnicht erst im Supermarkt, sondern bei Fachhändlern - ohne Björn jetzt damit zu Nahe treten zu wollen.

Franz Isko on :

Die alten, wohlhabenden Scheißer würden sich auch nicht den Käse für ihr Käsebuffet im Supermarkt holen. Was willst Du uns also sagen? Dass ein Supermarkt kein Delikatessenladen ist, ist doch allen klar. Wer wert drauf legt und das nötige Kleingeld hat, geht zu Käfer & Konsorten.
Abgesehen davon erhält man im Supermarkt durchaus schmackhafte, qualitativ vernünftige Weine für den anspruchsvollen aber nicht abgehobenen Kunden. Die von Dir ins Feld geführten "Kenner" sind nämlich manchmal auch nur Blender, die in erster Linie Qualität nur nach Preis oder einem bekannten Namen bestimmen. Die würden selbst Pferdepisse trinken, wenn man die für 380,- € die Flasche in Feinschmeckerläden feil böte.

Paul on :

Also Käfer ist eher kein Platz um gute Weine zu kaufen.
Wohne in München und mach um Käfer eher einen grossen Bogen

Nicht der Andere on :

Du weisst aber schon, daß sich diese "Kenner" ihren Vorsprung einzig und allein durch selektive Hochpreise und Vermeiden vermeintlicher Pöbelläden erkaufen? Laut tatsächliche Profis sind Supermarktweine keineswegs generell zu meiden.

DerBanker on :

Sagen wir: die habens nötig. Schlimmstenfalls nicht mal ganz von sich heraus als aus Gruppendruck. Man kann dann eben nicht mehr einen Edeka-Wein hinstellen, und wenn der noch so lecker ist.

Naya on :

Du weißt schon, daß auch gute Winzer und Winzergenossenschaften einen Teil ihres Sortiments auch in einigen Supermärkten anbieten? Und daß wer pauschal alle Supermarktweine ablehnt, daher bestenfalls auf veralteten Informationen seine Meinung aufbaut, wahrscheinlich aber eher etwas ignorant ist?

Und btw, um Ahnung von Wein zu haben, muß man kein "alter wohlhabender Scheißer" sein, sondern einfach sich ein bißchen mit der Materie auseinander gesetzt haben. Probieren direkt beim Hersteller ist da ein guter Weg, mehr als nur die aktuelle Weinmode kennenzulernen und tolle Weine mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden - geht zB über Weinmessen sogar im Norden Deutschlands sehr gut, wo man ja leider nicht direkt zum Weingut gehen kann.

weintrinker on :

Ich hatte Mal einen Châteauneuf-du-Pape Rotwein im Aldi gekauft, ich glaube für an die 20 Eur.
Ich weiß nicht, ob das ein Schnäppchen war, aber der hat uns gut gemundet, so ganz mies kann der gar nicht gewesen sein.

matthiasausk on :

Man trinke einfach das, was einem schmeckt und kaufe dort, wo es das gibt und lasse sich nicht auf Diskussionen ein :-P , vor allem nicht mit unbekannten Forenteilnehmern.

Aber um das herauszufinden, was und warum und in welcher Umgebung (der Wein, der in Italien auf dem Balkon inmitten einses Kräutergartens im sommerlichen Abendrot geschmeckt hat, schmeckt daheim im Novemberregen plötzlich gar nicht mehr) einem schmeckt, das erfordert schon ein paar Fläschlein.
Wenn ich einen Wein irgendwo probiere, versuche ich mir immer vorzustellen, zu welcher Gelegenheit mir der daheim schmecken könnte.

Gerade steht zum Probieren eine Rotwein-Cuvee eines namhaften fränkischen Winzers auf dem Tisch, die ich sicher nicht mehr kaufen werde :-)

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