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Der halbe Cent

Die Kollegin hatte bei der Auszahlung den Betrag ungerundet mit allen drei Kommastellen auf den Zetteln notiert. Wie sie das nur ausgezahlt hat? :-D


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Kommentare

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Peter am :

Warum bezahlst du deinen Aushilfen nur 9,19€ ??

ich denke 9,5€ hätten dich auch nicht umgebracht und die Abrechnung vereinfacht :-D

Fairer Handel? am :

Ich finde es immer wieder seltsam, dass Björn über Discounter lästert und an der "Fairen Woche" teilnimmt, während er trotz "Apothekenpreisniveau" im Laden den Mitarbeitern und Aushilfen nur sehr wenig gönnt:
https://www.lidl.de/de/faire-entlohnung/s7373177

Mitleser am :

Lidl hat ja auch ne Handvoll mehr Filialen zum Geld scheffeln...

Rudi am :

Meine Frau hatte sich vor einiger Zeit bei LÜDL beworben und sie zog es dann doch vor dort nicht zu arbeiten denn bei dem Vorstellungsgespräch wurde ihr mitgeteilt das man erwartet das sie ihre Einkäufe auch dort erledigt,warum bekommen die Angestellten nicht gleich Warengutscheine ??

Franz am :

Nun ja, ein Arbeitgeber achtet natürlich schon drauf, dass ein neuer Mitarbeiter sich mit dem Unternehmen identifiziert. Was meinst Du, warum die immer danach fragen, warum man sich bei denen beworben hat.
Wer dann aber sein Geld immer zur Konkurrenz trägt, scheint nicht viel Identifikation zu haben. Abgesehen davon können die Lidlianer das am Ende eh nicht kontrollieren und umsetzen.
Und sie sind nicht die einzigen. Bei einem großen Autobauer läuft man morgens durchs Werktor, wenn man ein Konkurrenzprodukt fährt. Den Parkausweis für die Mitarbeiterparkplätze gibt es nämlich nur mit dem richtigen Logo auf dem "heilig's Blechle".

Nicht der Andere am :

Das kommt halt davon, wenn man centgenau auf den gesetzlich erforderlichen Mindestlohn setzt. Ganz gleich, ob man nun den als Betriebsinhaber schätzt oder missbilligt, im konkreten Fall würde ich allerallermindestens was nicht ganz unrundes (9,20€) nehmen oder eben die vorhin genannten 9,50€. Die paar Cent/Euro an diesem einen Tag machen den Braten ja überhaupt nicht fett.

... und nebenbei zahlt man dann eben "mehr als Mindestlohn". (-;=

HackFresse am :

Ein 10er die Stunde wäre in Ordnung. Aber sowas knickeriges. Und sich dann wundern dass keiner mehr den Quatsch machen will.

Klaus am :

Was erwartest Du? Das ist eine Arbeit, die man nach nicht mal 10 Minuten Einweisung ausführen kann, solange man halbwegs in der Lage ist, geradeaus zu denken. Da kann niemand irgendeine tolle Bezahlung erwarten. Da gibt es halt das, was mindestens gezahlt werden muss. Immerhin hat Björn ja seine Helfer bekommen und allzu große Katastrophen gabs wohl nicht. Zumindest nichts, was er mit 10 Euro Stundenlohn hätte vermeiden können, denn wegen den paar Cent mehr hätten sich nicht plötzlich deutlich besser "qualifizierte" Helfer gefunden.
Und aus Helfersicht wären 81 Cent zwar nett, bewahren bei 2-4 Stunden Arbeit aber auch niemanden vorm Armenhaus. Hier geht es schließlich nicht um den Haupterwerb und die Finanzierung des Lebensunterhaltes.

Karl-Heinz am :

Ich will erst gar nicht wissen was du wählst.... Flachzange

Hendrik am :

Die Frage ist jetzt, warst du großzügig und hast 22,98 Euro gezahlt, oder abgerundet auf 22,97. ;-)

Zur Frage warum nicht 9,20 Euro/Std., na ja, beim Aufrunden sind das bei 100 Leuten, die 2,5 Std. arbeiten ganze 2 Euro, oder beim Abrunden 3 Euro. :-D
Das geht nun wirklich nicht. Wer soll das denn alles bezahlen? :-O

Calcium am :

22,98

Bei 22,97 würde er sich strafbar machen

Ann am :

Vermutlich verdienen die festangestellten Aushilfen auch nur Mindestlohn, dann kann er den Inventuraushilfen schlecht mehr zahlen

Karl Heinz am :

Verdammter Mindestlohn. Gerne würde Björn die Aushilfen sicherlich weiter mit 6,00 Euro pro Stunde abspeisen.

Hauptsache Häuptling Harste geht es gut und seine Mitarbeiter dürfen für ergänzende Sozialleistungen zum Amt laufen

Hans am :

Immerhin mehr als die 6,50€, die hier mal im Raum standen

Mitleser am :

Wenn ich mir die bisherigen Kommentare ansehe, hat der Stundenlohn von 9,19 € hier wieder schön alle Trolle getriggert.

Karl-Heinz am :

Ist ja die Wahrheit.

Die Mitarbeiter dürfen bis heute das wirtschaftliche Versagen in Achim und mit PICAS in Delmenhorst ausbaden.

Ulf am :

Der Mindestlohn ist doch eh der größte Gag, den es gibt. Wurde wie viele Gesetze nur geschaffen, um Arbeitnehmer etwas zu beruhigen. Weder Mindestlohn noch Mietpreisbremse und Co. setzen marktwirtschaftliche Grundsätze außer Kraft.

Es gibt doch so einige Möglichkeiten, beim Mindestlohn zu schummeln, hauptsache er stimmt auf dem Papier (und ja so lange Arbeitnehmer Angst um ihren Arbeitsplatz haben bzw. Probleme eine neue Arbeit zu finden ist der Chef der stärkere) oder man sucht sich gleich Selbständige. Was spräche z. B. dagegen, daß sich 4 Supermärkte zusammentun, sich einen Selbständigen suchen und der auf Gewerbeschein dann dort je 1/4 seiner Zeit Regalservice macht. Scheinselbständigkeit ist dann nicht und der Preis Sache des Marktes...

Da aber ja in diesem überregulierten Land die Gesetzesgläubigkeit hoch ist: Wie wäre es mit einem Gesetz gegen schlechtes Wetter und bei Zuwiderhandlung muß der Himmel Strafe zahlen. Funktioniert bestimmt.

Björn hat immerhin noch die Freiheit, zu zahlen, was er möchte, sofern er nicht den Mindestlohn unterschreitet bzw. sittenwidrig wird und Gerichte setzen die Grenze bei 30 % unter Tarif an (leider ist der entsprechende Tarifvertrag nirgendwo online öffentlich abrufbar). Und nein so lange ich Leute finde und das Ergebnis in Ordnung ist, würde ich auch nur Mindestlohn zahlen.

Und alle, die sich hier aufregen, schreien auf der anderen Seite rum, wenn dann der böse Händler die Preise erhöht. Deutschland ist im Lebensmittelbereich ein absolutes Ramschland. Braucht man doch nur mal zu schauen, wie viel Gut-und-Günstig-Artikel hier kosten und die vergleichbare Marke im Ausland. Nicht ohne Grund gibt es in Grenzregionen Einkaufstourismus nach Deutschland und nicht ohne Grund sind diese Artikel ja sogar in Rußland und der Mongolei erhält, wenn ich Kommentaren in diesem Blog glauben darf.

Und wer möchte, daß ihm die Einkäufe eingepackt und bis ins Auto getragen werden und jederzeit alle Kassen geöffnet sind, so daß es keine oder kaum Wartezeiten gibt: Geht, geht aber nur über höhere Preise.

Nicht der Andere am :

Soll er doch Mindestlohn zahlen, wenn er genug und genügend gute Leute findet und annimmt, daß jeder denkbare Zusatzcent ihm immer nur weniger als einen Zusatzcent einbringen wird.

Sparen könnte er sich aber die öffentliche Belustigung über den halben Mindstlohncent für die halbe Stunde.

Persönlich: Kein Problem, wenn man von glatten Monatsgehältern eben auf krumme Stundelöhne kommt. Bei der stundenweisen und hier sogar nur einmal jährlichen Entlohnung käme nur irgendeine Glättung des gesetzliches Mindestlohns infrage. Daran würde nichtmal die Beschäftigung von Dauermindestlöhnern was ändern.

Kante am :

Ich frage mich immer, wieso rumgeheult wird wenn ein AG nur den vereinbarten Mindestlohn zahlt. Gewerkschaftsangehörige Betriebe kackt doch auch keiner an, wenn diese Kapitalistenschweine so geizig sind und keinen Cent mehr als den ausgehandelten Tariflohn zahlen wollen?

Davon abgesehen, wenn Supermarktleitung doch so easy ist und man fürs Regal einräumen gefälligst mehr als zehn Euro die Stunde verdienen sollte: Es steht jedem von euch frei, in die Selbststaendigkeit zu gehen und einen eigenen Supermarkt auf zu machen ^^

Carl-heinz am :

Ja ja Muttersöhnchen

Kante am :

Hehe, wie im Kindergarten, wenn die Argumente ausgehen: „aber... aber... aber... DU BIST DOOF!“

xtina72 am :

Tja, wenn einem gar nichts mehr anderes einfällt, dann kann man immer noch brüllen: macht es doch selber!

Man kann darauf antworten, dass jeder, dem der lächerliche Mindestlohn zuviel ist, entweder eine Ein-Mann-Klitsche eröffnen kann, dann kann er all seinen Gewinn für sich behalten. Und wenn er alleine die Arbeit nicht schafft, muss er halt entweder schließen oder seien Verwandtschaft bitten, für lau und mau bei ihm zu arbeiten.

Es kann nicht sein, das die Allgemeinheit gezwungen wird, durch Sozialabgaben Minusgeschäfte, bzw. die Angestellten davon zu finanzieren.

xtina72 am :

Im übrigen - wenn man nur Mindestlohn zahlen will, darf man sich halt nicht wundern, wenn irgendwann keiner mehr dafür arbeiten will - oder die, die dafür arbeiten, sich nicht unbedingt ein Bein ausreißen

Carl-heinz am :

F... deine Mama

Kante am :

Hehe, wie auf der Hauptschule, wenn die Argumente ausgehen....als nächstes wird dann das Messer gezogen ????

Andreas am :

Nun, wahrscheinlich eine Demonstration, wie Unsinnig und fragwürdig der Stundenlohn mit dieser Kommastelle ist... Das will sie dann schon ganz genau haben, denkt sie sich (-:

StephanK am :

Aufgrund der Kommentare hier, bin ich mir sicher, dass er nächstes Jahr 9.35 zahlen wird.

Carl-Heinz ist sexy am :

Ja klar. Der Mindestlohn beträgt ab 2020 ja stolze 9,35 Euro.

Vielleicht höchste Zeit für Björni auf Selbstständige umzusteigen?

Nicht, dass sein dicker Gewinn noch geschmälert wird.

Aber er macht das schon gut.. große Klappe und mit BIO Produkten protzen die sich die Mitarbeiter nicht leisten können, da sie vermutlich ergänzend Hartz IV in Anspruch nehmen müssen.

Norbert am :

Zahlt irgendjemand von all den Besserwissern hier irgendeiner unqualifizierten Kraft überhaupt irgendetwas? Ist irgendwer wirklich Arbeitgeber einer Putzkraft o.ä., der er legal mehr als 9 Euro zahlt?

(Ausdrücklich nicht gemeint sind damit angestellte Manager, die aus einem bereitgestellten Budget schöpfen können.)

Leute, es gilt noch immer der Markt. 9.20 Euro sind kein Hungerlohn für diese Art von Job!

John Doe am :

Wer Qualität fordert muss dafür tiefer in die Tasche greifen.
Er zahlt das legale Minimum erwartet aber perfekte Arbeit von kurzzeitig angelernten Stundenlöhnern.
Brauche ich ein Loch in einer 15cm dicken Stahlbetonwand nehme ich dafür keinen Akkuschrauber aus dem Discount für 20 Euro.

Carl-Heinz am :

Meine Putzfrau bekommt 11,50 Euro die Stunde. Aus Wertschätzung

Caruso1985 am :

Würdest du sie Wertschätzen, würdest du sie nicht Putzfrau nennen.

Carl-Heinz am :

Das sehe ich anders...

Putzfrau ist keineswegs negativ gemeint.

11,50 Euro muss schon sein um auch die Motivation zu erhalten. Dazu zählt natürlich auch bezahlter Urlaub und Lohnfortzahlung bei Krankheit.

9,19 Euro zu zahlen ist schwach. Es kann nicht Aufgabe des Staates sein, schlechtzahlende Arbeitgeber zu subventionieren.

Wenn ich mich bei den Apothekenpreisen im Markt so umschaue wundere ich mich umso mehr, dass für die Mitarbeiter nichts übrig bleibt.

Aber Hauptsache der Alte fährt Mercedes

Nicht der Andere am :

Mindestlohn zu zahlen ist an sich keineswegs verwerflich. Ist ja vor Ort offenbar zu Arbeitskräftereservoir und Lohnniveau kompatibel. Aber wenn ich nun einen Haufen Leute für ein paar wenige Stunde beschäftige, dann mach' ich das trotzdem glatt oder einigermaßen glatt. Käm' ich mir doof vor, wenn ich der obigen Inventurhilfe 98 Cent abzählen würde. Ihn fragen, ob er 2 Cent zur Hand hat, würde dann ja wohl endgültig niemand, oder? Das ist fast so, als würde man jemandem das Toilettenpapier abzählen oder berechnen.

Zudem kann man dann in den Aushang "10€ pro Stunde" draufschreiben. Die Interessenten würden sich dann schon ein wenig wertgeschätzt fühlen und die Mitleser nähmen zur Kenntnis, daß sich der Chef nicht nur an die unausweichbaren Notwendigkeiten hält.

Chris_aus_B am :

> Wie sie das nur ausgezahlt hat?

mit der Blechschere ;-)

John Doe am :

Das ist der gesetzlich festgelegte Mindestlohn. Wenn der dazu führt, dass jemand Sozialleistungen benötigt, dann hat der Gesetzgeber diesen Mindestlohn falsch fest gelegt.
Mindestlohn muss nämlich bedeuten, dass jemand in einem Vollzeit-Arbeitsverhältnis genug verdient, ohne staatliche Unterstützung leben zu können.
Es kann aber nicht sein, dass der Gesetzgeber einen unzureichenden Mindestlohn fest setzt, der am Ende dazu führt, dass Arbeitgeber am Pranger landen, nur weil sie die gesetzlichen Mindestbedingungen nicht freiwillig übererfüllen!

Mit Björn stürzt ihr euch also auf jemanden, der zwar das Leben für eine Hand voll Menschen ein wenig einfacher machen könnte, ignoriert aber den Fehler im System! Und der bleibt bestehen, selbst wenn Björn seinen Inventurhelfern 12 Euro gezahlt hätte; was übrigens auch noch nicht wirklich für eine Familie ausreichend wäre...

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