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Weg zur Arbeit / Mit dem Rad am Stau vorbei

Morgendlicher Weg zur Arbeit. Natürlich auf dem Fahrrad und mit dem guten Gefühl, in dem Stau jetzt nicht auch noch zu stehen. Alleine im Juni haben wir rund 1300 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt, anstatt wie vor ein paar Wochen noch mit dem Auto. Spart Geld, Nerven, schont die Umwelt, dem eigenen Körper tut es auch gut und man bekommt Dinge zu sehen, die einem auf vier Rädern durchaus verborgen bleiben.

(Bevor wieder einer was zum Vertikalvideo sagt: Ich mag die Dinger prinzipiell auch nicht, allerdings ist es mit einer Hand leichter, das Gerät hochkant zu halten. Dazu kommt, dass bei vielen Clips, diesem hier zum Beispiel auch, eine Veröffentlichung ursprünglich gar nicht vorgesehen war.)


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Kommentare

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Liselotte am :

Der nächste Schritt wäre dann noch, einen Um-Weg zu finden, der die von der Automafia verseuchten Abgasstraßen komplett umgeht.

John Doe III am :

Gibt es, den Park links der Weser. Aber der Weg ist länger.
Aber die hier gezeigte B75 ist momentan noch ätzender als sonst, weil auf der A1 Baustelle und die B75 eine der wenigen Alternativen über die Weser ist.

Björn Harste am :

Haben wir, da ist das Sonnenaufgang-Foto von letzter Woche entstanden. Nur JEDEN TAG die gleichen Strecken zu fahren, ist irgendwie auch langweilig.

Lotterlise am :

"...der die von der Automafia verseuchten Abgasstraßen..."
Da raucht wohl jemand veganen Biohanf?

Liselotte am :

Trinke nur grünen Darjeeling Bio-Tee.

Thomas' am :

Mein Arbeitsweg ist auch täglich acht Kilometer, eine Richtung, durch's flache München an endlosen Blechlawinen vorbei.

Mir tun die Leute Leid, die keine Alternative dazu haben. Die anderen nicht.

John Doe am :

Leid? Warum?
Du erlebst das, was Du erlebst.
2 geruhsame Stunden im klimatisierten (naja, obere) Mittelklasse-PKW mit geilem Sound aus der Bose-Anlage können (auch oder gerade(!) tagtäglich!) weit friedlicher und erfreulicher sein, als auch nur 1h Öffis mit den geschätzten Mitmenschen.
Besonders mit Automatik und Assistenten.

Manche Menschen schätzen ihre Gesundheit, Privatspäre (und, durchaus, Bequemlichkeit) eben höher ein, als 'cool' zu sein. Oder hip. Oder umweltfreundlich.
Lebensqualität kann auch darin bestehen, sich nicht in Öffis quetschen zu müssen.

Josef am :

Amen.
Ich hasse öffentliche Verkehrsmittel für das tägliche Pendeln, nutze sie aber, weil es keine wirkliche Alternative für mich gibt.
Ich hab wenig Bock, täglich zuverlässig einen Großteil meiner knappen 50km im Stau zu stehen.
Ich habe auch keinen Bock, um 7 Uhr schon in der Arbeit zu sein, um dem Stau zuvor zu kommen.
Also tue ich mir täglich schlecht oder nicht klimatisierte und überfüllte Expressbahn, S-Bahn und U-Bahn an.

John Doe am :

Mal Cheffe gefragt wegen (erweiterter) Gleitzeit oder anderem Arbeitszeitmodell?
Grundlegende Argumentationsstrategie: Lohnzufriedenheit erwächst nur zu einem Teil aus dem Lohn/Gehalt/Sold...

Josef am :

Und was soll mir erweiterte Gleitzeit bringen? Hab doch eh schon Gleitzeit, und einen Homeoffice Tag könnte ich auch ab und an einlegen. Ändert aber nix an meinem Problem.
Früh fahren mag ich nicht, und wenn ich erst ganz spät fahre, ist das auch nicht zweckmäßig.

SB - ex "John Doe" am :

Bringen?
Ich dachte so an: Vor Sieben schon im Büro(?) sein, ca. halb Vier schon heimfahren zu dürfen - jeweils ohne Teilnahme an der rush hour.

Wenn Du natürlich ein zertifizierter Morgenmuffel™ bist gestaltet sich das schwieriger.


P.S. Fun fact: Wie auch kalt duschen ist früh aufstehen eine Gewöhnungssache - es ist nur die ersten (gefühlten) 100x 'widerlich' (kein Joke). ;-)
Da Du aber (hoffentlich) noch mindestens 5-10.000 mal aufstehen/duschen musst, lohnt der Aufwand mMn.

Jan am :

Denk bitte an §23 1a StVO

Elektronische Geräte dürfen nicht während der Fahrt nicht während der Nutzung gehalten werden.

Josef am :

Wen juckt's.
Das muss der Björn selber wissen, er ist immerhin schon groß.
Und mit dem Fahrrad gefährdet er wenigstens hauptsächlich nur sich selber und nicht andere, wie wenn er das aus seinem Daimler heraus bringen würde.

Moe am :

Wenn ein entsprechend gewillter Beamter dieses Video sieht, ist der Strafzettel trotzdem fällig. Vor allem weil Björn ja einräumt, dass er es (mit einer Hand) gehalten hat...

Ronald Dumb am :

Dan kann er es auch gleich mit zwei Händen halten und horizontal filmen.

Yellow Bug am :

Radfahrer gefährden nur sich selber? Wer´s glaubt.
Wenn mich mit meinen Kindern durch die nahe gelegene Großstadt laufe sind die Situationen wo wildgewordene Radfahrer und beinahe über den Haufen fahren an der Tagesordnung. Verkehrsregeln? Kennen die nicht...

Hendrik am :

Oder ist es einfach so, dass "wildgewordene" Fußgänger mal wieder nicht den Unterschied zwischen Fußweg und Fahrradweg erkennen?
Ich weiß nicht, wie oft ich schon in die Bremsen musste, weil wieder einmal ein Fußgänger auf dem Radweg rum laufen musste. ;-)

John Doe am :

Der Pöbel soll sich ruhig gegenseitig dezimieren, dann ist für den automibilen Adel mehr Platz 8-)

Karl am :

Bei uns fahren die Radfahrer generell auf dem Gehweg.

John Doe am :

Das ist im Übrigen Ausdruck grundlegender Asozialität, Egoismus' und Rücksichtslosigkeit: Der Radfahrer fährt ja auf dem Gehsteig, weil ihm die Strasse zu gefährlich ist!
Dass er dabei Fussgänger behindert und gefährdet nimmt er billigend in Kauf. Er schätzt also sein Rowdie-Leben/Gesundheit als weit wichtiger, als die Gesundheit der sich rechtstreu verhaltenden Fussgänger.

Man sollte Solchen wirklich einen Stock in die Speichen werfen. Und zwar regelmässig.

Hendrik am :

Zumindest in Städten ist es so, dass viele Fuß- und Radwege (noch) kombiniert sind. Man erkennt den Radweg dann daran, dass er durch Asphalt oder Steine vom Fußweg abgetrennt ist.
Einige Wege find auch so, dass Fuß- und Radfahrer sich den Weg ohne Markierung teilen müssen.

Wenn ein Radweg vorhanden ist, dann muss der Radfahrer diesen auch nehmen, sei der Weg auch noch so schmal und muss er sich den Platz auch noch so sehr mit dem Fußgänger teilen.

Allerdings fühlt man sich als Radfahrer oftmals auf der Straße viel wohler, als auf den holprigen Radwegen, die man sich mit den Fußgängern teilen muss - darf die Straße aber nicht nutzen.

Würde mir irgendeiner einen Stock in die Speichen werfen, kann er sich aber darauf gefasst machen, dass er dies garantiert monetär und strafrechtlich bereuen würde.

Und was deinen Spruch zu Pöbel angeht, so kann ich dir sagen, dass so manches Rad um einiges teurer ist, als die automobilen Kisten, die auf der Straße (sogar als Neufahrzeuge) rumfahren. ;-)

Björn Harste am :

QUOTE:
Wenn ein Radweg vorhanden ist, dann muss der Radfahrer diesen auch nehmen, sei der Weg auch noch so schmal und muss er sich den Platz auch noch so sehr mit dem Fußgänger teilen.


Das stimmt so nicht. Benutzungspflichtig wird durch die Vekehrszeichen 237, 240 oder 241 angezeigt. Abgesehen davon ist es generell ist es so, dass Radfahrer die Fahrbahn zu nutzen haben. (Es gibt zwar für den Radverkehr freigegebene Gehwege, aber die sind rechtlich ein Sonderfall.)

John Doe am :

Darf ich dazu noch auf einen (bei RadRowdies sehr beliebten) 'Irrtum' hinweisen?!?
Das "Fahrrad frei"-Zusatzzeichen auf als [url=[/url]]Fussweg[/url] ausgeschilderten Wegen bedeutet nicht "yayyy, Radweg!", sondern "Du Radler darfst den Weg in Schrittgeschwindigkeit benutzen, solange Du keinen Fussgänger behinderst oder gar gefährdest.

BTW: Selbst, wenn Du RadRowdie die Strasse oder Deinen geheiligten Radweg benutzt hast Du zu Fussgängern mindstens 80 cm Abstand zu halten (also auf dem Gehweg schon 3x!!)!

John Doe am :

Richtigstellung:
Mit "Du RadRowdie" in obigem Post meine ich nicht Björn, ich habe nur gerade auf seinen Post geantwortet

R2D2 am :

Die Interpretation mit den 80cm ist vollkommen falsch. Da steht 70-80cm reichen (quasi) immer. Der Umkehrschluss gilt nicht. Je nach Bedingungen können auch 10cm problemlos reichen. Da muss dann halt die Geschwindigkeit passen und man muss sicher sein, dass der Fußgänger einen sieht. Darüber hinaus ist das Urteil von 1957, die rechtliche Bewertung kann heute also schon ganz anders aussehen.

SB am :

Selbstverständlich hat ein Bot mehr Ahnung, als der ADFC (S. 4, rechts unten). ;-) Die ADFCler haben die Änderung wohl nicht mitbekommen...
Und, wie Du richtig sagst, wird heute ganz anders bewertet: Was vor 60 Jahren noch 'durchging' ist heute bereits eine (Teil)Schuld oder gar Straftat.
Ausserdem werden Abstände 'digital' bewertet. Z.B. OLG Jena in 2008: "So habe der Kläger ausweislich seiner eigenen Angabe, keinen Sicherheitsabstand von 1 m, sondern nur einen solchen von 80 bis 90 cm eingehalten, was nicht ausreichend sei.".

Das heisst nicht, dass Du nicht mit 10cm am Fussgänger vorbeifahren könntest: Wo kein Kläger, da kein Richter. Irgendwann erwischt es Dich dann aber vielleicht doch einmal und Du hast eine Strafanzeige wegen versuchter (oder vollendeter, wenn der Fussgänger stolperte, zur Seite trat, etc.) gefährlicher Körperverletzung am Hals.

naja am :

Also kann ein direkt neben dem Radweg auf dem Gehweg gehender Fußgänger den Radweg unbenutzbar machen?

SB am :

Exactamente.
Genauso, wie parkende Autos: Der benutzungspflichtige Radweg links parkender Autos ist nicht benutzbar, weil Du zum parkenden Auto min. 1m Seitenabstand (rechtes Lenkerende zu Aussenkante des linken Aussenspiegels des Fz) zu halten hast*, der Radweg aber seltenst >1.5m breit ist.

Recht fetzt! Insbesondere, weil die (auch obersten) Richter das Zusammenwirken von Urteilen (potenzieren von Forderungen/Pflichten) so ignorieren.


* fun fact: dito Radweg rechts parkender Autos

matthiasausk am :

Und dazu kommt noch, daß laut Urteil, das ein alter Freund von mir kassiert hat, 12km/h für einen Fahrradfahrer eine angemessene Geschwindigkeit seien, da er bei schnellerer Fahrweise dem Verkehr mit all seinen Gefahren nicht gewachsen sei.

John Doe am :

Ich bin schizophren ((rücksichtsvoller!) Radler, Fussgänger und Kraftfahrer) und schreibe aus der Sicht der gerade die Kontrolle übernommen habenden 'Persönlichkeit' ;-)

Aber zum "Stock werfen" eine ernsthafte Anmerkung: Ich habe als (immer!, es ist meine 'Damenhandtasche' 8-) ) rucksacktragender Fussgänger auf dem Gehweg schon mehrere RadRowdies elegant und rechtstreu geerdet, indem ich ihnen zunächst nicht nicht auswich (das Opfer muss einer Nötigung nicht nachgeben, um den Täter zu schützen - das Urteil müsste ich jetzt heraussuchen) und mich kurz vor dem Kontakt ins Profil drehte.
Mit Rucksack bin ich ca. 10 cm tiefer als breit - wer so eng vorbeifährt (Pflicht: 80cm) verdient es nicht besser, nimmt nämlich meine ernsthafte Verletzung (das Ellenbogengelenk eines normalen Fussgängers ist auf der Höhe eines metallenen Fahrradlenkers!) billigend in Kauf.

Simone am :

QUOTE:
Wenn ein Radweg vorhanden ist, dann muss der Radfahrer diesen auch nehmen, sei der Weg auch noch so schmal und muss er sich den Platz auch noch so sehr mit dem Fußgänger teilen.


Die allgemeine Benutzungspflicht für Radwege wurde 1998 abgeschafft. Also vor 20 Jahren.
Kann man wissen, man kann aber auch weiter RTL II News gucken.

Alauner am :

Troll? Wie schon bereits gesagt muss der Radweg benutzt werden, außer wenn Radfahren nur auf dem Gehweg erlaubt ist, dann ist es aber auch kein Radweg.

Nicht der Andere am :

Gegentroll? Im Gegensatz zur Behauptung vieler Führerscheinbesitzer ist eben nicht jeder Seitenstreifen, jede Nebenfahrbahn und jeder von anderen Radfahrern benutzte Weg ein Radweg, sondern nur die eindeutig Beschilderten. Und wenn der eigentliche Radweg unbenutzbar geworden ist (Autos, Mülltonnen, Fußgänger, Ungeräumt,...) oder unzumutbar ist (Scherben, Linksseitigkeit, Streugut, Uneinhaltbarkeit der Sicherheitsabstände,...), dann muss der Radweg nicht benutzt werden, auch nicht abschnittsweise.

SB - ex "John Doe" am :

Unbenutzbarer (oder kein ausgeschilderter) Radweg: Korrrrekt!
Aber dann ist die Strasse benutzungspflichtig, der Gehsteig immer noch keine (legale und nicht-asoziale) Option.


BTW: Ich liebe die Automobilisten, die mich bei Zusatzzeichen "Fahrrad frei" durch bewusste Gefährdung (schneiden), Hupen oder Vogel-zeigen auf den Gehsteig nötigen wollen!

Nicht der Andere am :

Ja, ist klar. Gegenweg darf nur als Begleitung von Kleinkindern befahren werden.

Wenn auf derselben Spur ungeachtet eventuellen Nichteinhaltens des Sicherheitsabstandes kein Platz mehr für ein zweispuriges Fahrzeug bleibt, hilft das schon etwas gegen riskantes Überholtwerden. Die Meisten benutzen dann ja ganz die andere Spur. Da sollte ihnen das das ersehnte Vorwärtskommen wichtiger sein, als eventuelles Schneiden.

Nicht der Andere am :

Gegenweg?! Geh weg! Gehweg!

Wassermann am :

1300 km im Juni macht 43 km am Tag. War da irgendwo ein Tippfehler oder fährst du wirklich so viel mit dem Fahrrad??

Jan Reiners am :

Da steht "WIR" , nicht ich, also teilen sich die auf ...:-)

lj am :

https://www.youtube.com/watch?v=Bt9zSfinwFA

Vertical video - don't do it!

Wassermann am :

Wer ist "WIR"?

Stephan am :

Hallo Björn,

darf ich denn fragen was du für ein Bike fährst? Bin kein Experte, aber interessiert mich einfach mal.

Grüße

Andreas R am :

Das ist nicht nur für Dich ein Vorteil, sondern auch für die Autofahrer, weil Du ihren Stau 5 Meter kürzer machst. Und weil Du keinen Parkplatz belegst. Je mehr Leute mit dem Rad fahren, desto weniger Autostau und desto schneller finden Autofahhrer einen Parkplatz. Deswegen sollten Autofahrer für Radfahrer sein und nicht dagegen!

Nicht der Andere am :

Der Radfahrer, hinter dem man vorm Überholen kurz warten muss wird halt als wesentlich störender empfunden, als daß man sich über kürzeren oder garnichterst entstehenden Stau freut. Verkürzung und Freie Fahrt sind dann gottgegeben und keinesfalls Verkehrsalternativen zu verdanken und der Stau sind ausschließlich die Anderen.

Oliver am :

Schade, dass Stadtradeln.de in Bremen noch nicht angekommen ist

Raoul am :

40 km täglich? Sportlich!

R2D2 am :

@Björn: Vertikales Video ist ja noch ok, die ultra nervigen Balken links und rechts sind es nicht. Warum nicht einfach das Video im Originalformat hochladen und einbinden?

Andreas2 am :

auch ich fahre seit einem Jahr mit dem Rad in die Arbeit, wenn auch nur 10 Minuten einfache Strecke am Fluss entlang.
Leider gibt es in meiner Heimatstadt wenig Arbeitgeber in meinem Bereich und irgendwann muss mal Veränderung her, das Rad zur Arbeit wird dann noch das Rad zum Zug sein (mit gleicher Entfernung wie bisher) oder nur noch Freizeit-Mittel...

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