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Pöbeln vor dem Laden

Ein Kollege sprach mich an: "Vor dem Laden steht eine Gruppe von Typen, von denen mehrere hier Hausverbot haben. Willst mal hinterhergucken, dass die hier nicht reinkommen?"

Ich ging nach vorne und blieb nicht nur im Laden, sondern sogar rund acht Meter von der Tür entfernt stehen. Dennoch schienen die Typen das nicht nur bemerkt, sondern sich mit ihren schlechten Gewissen sogar angesprochen gefühlt zu haben.
Einer löste sich aus der Gruppe, lief die zehn Meter bis vor die Ladentür und gröhlte lallend in meine Richtung: "Keine Angst, ich komm schon nicht rein in euren schönen Scheißladen. Kannst auch rauskommen, wenn du was von mir willst."

Ihn scheinbar missachtend, drehte ich mich um und ging wieder nach hinten.

Etwas später entfernte sich die Gruppe.

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Kommentare

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Torben am :

Wenn jemand Verstöße sehen will, erkennt er sie auch, wenn gar keine vorliegen. Weniger Emotionen im Business bitte :-)

Claus oder doch nicht Claus? Ich habe Fans! Juhu! am :

*Kurz nach Atem ring* WOW! Acht Meter?

Madner Kami am :

Und wieviel und was wurde von den Kumpanen derjenigen die schon Ladenverbot hatten heute geklaut, als du grad abgelenkt warst? ^.^

Der Veranstalter am :

Solche "Idioten" fühlen kommen aber halt auch immer wieder. Wir haben heute Abend auch wieder zwei sehr spezielle älterer Herrschaften da, welche die letzte (öffentliche) Veranstaltungen in den Armen unseres Sicherheitsdienstes verlassen haben und gerade wieder auf dem besten weg sind auch den heutigen Abend zu beenden. Wieso können solche Menschen ihre Drohung "hier komme ich nie wieder her!" nicht einfach mal in die Tat umsetzen :-O ;-)

Madner Kami am :

Heh, ja. Wir bauen ja gerade unseren Markt um und Kundenunzufriedenheit ist da natürlich an der Tagesordnung. Ist ja auch klar, wenn man dreißig Jahre lang dies und das an der immergleichen Stelle findet und jetzt halt umdenken muss (aber mal ehrlich, es muss einfach sein, weil die Regale schon auseinanderfallen, die Kühlmöbel im Unterhalt mehr kosten als die Belegschaft und Regalböden auf 2m Höhe einfach nicht mehr tragbar sind). Jedenfalls gibt es da diese eine bestimmte Kundin, die seit der Umbau begonnen hat, jede Woche im Laden ist und sich jedes mal wenn sie an der Belegschaft vorbei läuft lautstark aufregt, wie furchtbar der Umbau doch ist und, dass sie das heute das letzte mal hier war. Der Umbau begann im Januar und läuft noch. Und sie kommt trotzdem noch. Meckern um des Meckerns willen.

Nicht der Andere am :

Sie spricht oder formuliert etwas undeutlich, jedenfalls vernuschelt oder meint sie, daß sie "für heute das letzte mal hier war".

Cliff am :

Also, mal ruhig bleiben auf beiden Seiten.

Umbau ist immer mit Stress verbunden, aber Umbau muss manchmal sein. Fakt 1.

Fakt 2: Die meisten Kunden mögen Umbauten nicht, ob im wuchtigen Geschäft ("bricks and mortar") oder online.

Ich gehöre zu der Gruppe von Kunden, die Umbauten nicht mag. Ich will das, was ich will (und das weiß ich, bevor ich einen Laden betrete) möglicht da finden, wo "es hingehört". Ich hasse nämlich Einkaufen, nicht des Einkaufens wegen, sondern wegen der Leute, vor allem Frauen mit fünf Kindern im Anhang.

Und dann stellen manche Märkte auch noch meine Schleichwege mit "Aktionstischen" zu. "AKTION!", wenn ich das schon lese! Welcher Mann braucht Polyesterunterhosen?

So, und jetzt hat mein (bisher) Lieblingsmarkt auch noch das Regal mit dem würzigen Knabberzeug an einen unsichtbaren Ort verlegt und das Sortiment ersetzt durch süßlichen Müslikram, weil, sind ja bald Schulferien in einigen Bundesländern, und dann kommen zu uns nach Bayern bald die veganen Mütter mit ihren laktoseunverträglichen Chantalles und Kevins.

Und da sollst nichts sagen?

Na, ich tu's nicht. Ich mach's wie jedes Jahr, geh da nicht mehr hin bis es wieder schneit.

Claus oder doch nicht Claus? Ich habe Fans! Juhu! am :

Ich würd auch ne Krise kriegen, wenn sich der Laden seit Januar im Umbau befände. Der örtliche ALDI ist nun "modern" und hat das an einem langen Wochenende geschafft, sich _komplett_ zu verändern. Es steht nun wirklich _nichts_ mehr dort, wo es vorher war. Statt 5 langen geraden Gängen, gibt es nun 54353459867458934567 verwinkelte Wege. Statt Kühltruhen nun Kühlschränke mit viel zu klein bemessenen Fächern. Zumindest "meine" Produkte sind jedes mal vergriffen. Aber hey, immerhin gibt nen gekühltes Kokoswasser. *sarcasm* Freut sich der REWE.

Josef am :

Von den pöblern mit Hausverbot zum ärger über im Umbau befindliche Filialen. Ein gewagter Gedankensprung.
Ich befürchte im Übrigen, dass ein Umbau an einem WE hier nicht gehen würde. Es wurden und werden Mauern abgerissen und eingezogen, Haustechnik komplett erneuert usw. Der besagte Aldiverkaufsraum dagegen war wahrscheinlich schon entsprechend modular aufgebaut und musste nur noch neu möbliert werden.
Dazu kommt, dass du als Einzelkämpfer niemals die einzelnen Gewerke so zu 100% im griff hast wie es einem ALDI möglich ist. Das heißt, man müsste das ganze Paket an eine Ladenbaufirma abgeben. Das wird teuer, und ob die das ohne Vorarbeiten an einem WE schafft, bezweifle ich auch.

Georg am :

Anständige Menschen machen keinen Urlaub in By,bleiben also nur die Schantall und Kevin Familien übrig um sich von den Ureinwohnern das Geld aus den Taschen reissen zu lassen 8-)

John Doe am :

Klingt schwer nach "nützlichen" Mitgliedern der Gesellschaft...

Georg am :

Immerhin sorgen sie für Arbeitsplätze,es freuen sich Polizeianwärter,Sozialarbeiter,Justizbeamte,Fuselfabrikanten,Dealer............ 8-)

John Doe am :

Stimmt. Nur dummerweise beteiligen sie sich nicht an den Kosten, sondern verursachen sie nur...

John am :

Jeder ist nützlich. Und wenn er nur als schlechtes Beispiel dient.

Johnny Doof am :

"DANN GEH DOCH ZU NETTO !!!"

Georg am :

https://www.youtube.com/watch?v=FywOOmjHLek

:-D

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