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Kassenschnitt: 0,00€

Jeden Abend kommen aus unseren ec-Geräten beim Tagesabschluss die "Kassenschnitt"-Belege heraus. Die Kassenschnitte sind wichtig, denn die Zahlungen werden zunächst im Gerät gesammelt und erst mit dem Kassenschnitt werden die Daten an den Netzbetreiber übermittelt und es können die Zahlungsverkehrsdateien erstellt werden.

Und dann halte ich am Morgen einen Kassenschnitt aus dem nächtlichen Tagesende in der Hand, auf dem sage und schreibe 0,00 € ausgewiesen werden. Das kann doch nicht sein?! Auf keinen Fall hatten wir an unserer zweiten Kasse am Vortag nicht eine einzige Kartenzahlung. Oder doch? Nein, unwahrscheinlich. Aber was war da passiert?

Einige längere Anrufe später wusste ich es besser: Das ec-Terminal an unserer Kasse zwei hatte am Vorabend kurz vor Mitternacht (und damit unserem Geschäftsschluss) ein automatisches Update bekommen. Vor dem Update wurde ein automatischer Kassenschnitt ausgelöst. Der dazugehörige Bon war vermutlich im Eifer des Gefechts an der Kasse im Mülleimer gelandet und da danach keine (Karten)zahlungen mehr an der Kasse gebucht wurden, wies der mir vorliegende Beleg eben nullkommanullnull Euro aus.

Mich so zu erschrecken. :-O


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Comments

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Bernd on :

Da wäre mir das Herz auch in die Hose gerutscht. :-(

Sven on :

Hi,

könntest du mal die Kassenschnitte (?) eines ganzen Monats veröffentlichen? Mich würde unheimlich interessieren, wie die Verteilung auf die einzelnen Karzenzahlweisen bei dir aussieht. Natürlich kannst (und solltest ;-) ) du die Beträge gern unkenntlich mache. Nur die reine Anzahl wäre interessant.

Danke

Sven

Joschi on :

Manche Leute haben Hobbies... :-D

Nicht der Andere on :

Welche Kerzenzahlweisen denn?

Oliver on :

Is ja auch toll, das Updates während der Öffnungszeit gemacht werden... kann man da kein Zeitfenster vorgeben?

Georg on :

So etwas hält die alte Pumpe in Schwung 8-)

Torben on :

Wie, deine Kassierkräfte werfen ungesehen Belege weg?

eigs on :

Haben sie nicht weg geworfen sondern einen Kunden mitgegeben.

Torben on :

Hmm. Hier schauen sich die Kassierkräfte auch im Disounter noch an, welche Ausdrucke sie an die Kunden abgeben. Ist die Arbeit bei Björn noch stressiger/druckoptimierter, sodass das unmöglich ist? Hand aufs Herz: Der Kassenschnitt ist doch selbst auf den schnellsten Blick vom Üblichen zu unterscheiden.

Nicht der Andere on :

Ist kein Kaufbeleg. Kennichnich. Brauchichnich. Hatniemandwasgesagt. Wechdamit.

Herr Worfsen on :

Irgendwie klingt der Beitrag in mehrfacher Hinsicht komisch.
Updates werden bei euch während des laufenden Geschäftsbetriebes durchgeführt und das auch noch automatisch?
Bei euch werden die Belege vom Personal nicht nochmal kurz überprüft, bevor sie herausgegeben bzw. weggeschmissen werden?

Gut, ich arbeite in einem anderen Land und bin nicht so damit vertraut, wie es in Deutschland läuft, aber hier machen wir den Kassenschluss nach Geschäftsschluss und Belege werden auch nochmal überprüft und unterkringelt, allein schon, weil es durch technische Fehler (Kasse offline) vorkommen kann, dass für Kartenzahlungen Unterschriften gefordert werden oder der Kunde für einen sehr hohen Betrag einkauft, für den man aus Sicherheitsgründen unterschreiben muss.

Andreas on :

Ich denke eher, die Abrechnungsfirma macht die Updates kurz vor MItternacht, weil eben da keine üblichen Geschäftszeiten sind (ist bei mir im Laden auch so).

Daß Björn sich nicht an "übliche Geschäftszeiten" hält und bis 24 Uhr aufhat, haben die bestimmt nicht auf dem Plan.

Joern on :

Ich bin etwas verwundert über die Aussage, die Daten wären im Gerät gespeichert und würden erst durch den Kassenschnitt übertragen.

Nach meinem Verständnis hätte ich den Kassenschnitt als Massnahme vermutet, damit der Kassierer das fehlende Bargeld mit der passenden Summe Kartenzahlungen abgleichen kann. Von mir aus gibt es auch noch aus Revisionsgründen einen Kontenabgleich zwischen Gerät und Dienstleister, aber dass damit erst die Zahlungen übertragen werden, mag ich nicht glauben.

Die Zahlungen werden doch in 9 von 10 Fällen online bearbeitet (technische Ausfälle Mal ausgenommen). ELV ginge offline, aber der Anbieter dahinter macht doch m.W. Risikoabwägung und besteht nach der 3. Zahlung oder so auf PIN Eingabe.

Kreditkarte macht niemand mehr offline (das ist was aus der Zeit, als es noch Ratschen Geräte gab), was man auch daran erkennen kann, dass ich sofort eine CardControl Umsatzmail bekomme, noch bevor ich meine Einkäufe in die Tasche gepackt habe. Und so Produkte wie curve funktionieren (eine Kreditkarte, die hinten raus die Zahlung an X andere Kreditkarten weiterreicht, d.h. man kann per App einstellen, dass die nächste Zahlung von Karte ABC gehen soll und hat privat und beruflich usw. alles zur Hand, muss aber nur eine einzige Karte mitschleppen) auch nur, weil die Transaktion sofort stattfindet.

Sollte das wirklich bei dir anders sein?

Flox on :

Ich vermute mal das "Feature" das die Daten erst mit Kassenschnitt übertragen werden, wird sich der Netzbetreiber zur Entlastung seiner Infrastruktur ausgedacht haben.

So meldet sich jedes Terminal täglich genau einmal mit einem größeren Datensatz und das verteilt über den Tag. Da wird es sicher auch Spitzen rund um typische Ladenschlusszeiten geben, aber darauf kann man sich ja einstellen.
Die Alternative sofort jeden Datensatz zu übertragen würde das zu übertragende Datenvolumen vervielfachen und im Verhältnis würde mehr Overhead als Nutzdaten übertragen. Und ich muss erheblich mehr Anfragen parallel verarbeiten können.

Joern on :

Okay, aber wenn ich mit meiner Kreditkarte bezahle, dann ist die Transaktion ja schon sofort übertragen. Sonst würde ich sie (samt Name des Händlers) ja nicht sofort in meinem KK-Konto sehen.

Wo soll da noch die riesen Datenmenge sein, die da nicht mit-übertragen wird?

Ich vermute eher, dass das ein Überbleibsel aus alter ELV-only-Zeit ist...

René on :

Diese Cardcontrol Mail ist immer wieder ein Ärgernis wenn man täglich mit dem elektronischen Zahlungsverkehr zu tun hat.
Die Mail / SMS / Push Mitteilung wird generiert sobald eine Zahlungsanfrage verschickt wird.
Wie bei einer Reservierung ist der Betrag dann für den Händler vorgemerkt. Abgerufen wird er aber erst nach dem Kassnschnitt.
Falls es dann mal zu Übertragungsschwierigkeiten kommt und eine Zahlung zwei Mal probiert werden muss erhält der Karteninhaber auch gleich zwei Infos und denkt sofort er wurde abgezockt.

René on :

Moin Jörn,

das mit dem Kassenschnitt ist so üblich und richtig von Björn beschrieben. Das läuft schon 10 Jahre so. Zumindest bei den Lebensmittel-Liebhabern ;-)

meiner einer on :

Moin,

so, wie ich das kenne, werden bei einer Transaktion gegen Pin zunächst nur die Pin und der Betrag gegen das Konto geprüft.

Die Belastung erfolgt erst mit dem Kassenschnitt, ggfs. wird bei einer Kreditkarte auch eine Betragsreservierung eingetragen.

Gut erkennen kann man das daran, das vor dem Kassenschnitt auch eine EC-Zahlung mit PIN storniert werden kann, wenn die Belegnummer vorliegt.

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