Ohne konkreten Anlass, die Plomben hatte gerade nicht zufällig mal wieder jemand abgerissen, kam mir eine Idee, die ich gar nicht so verkehrt finde: Um zukünftig zu verhindern, dass die Kunststoffplättchen durch Kollisionen mit Rollcontainern, Kartons und allgemein grobmotorisch veranlagten Mitmenschen wieder abreißen, könnte ich einen Schutz vor der Haube installieren.
Ein vollständig geschlossener Strahlkasten würde die Abschlaghaube sicherlich effektiv schützen, wäre aber vermutlich mit dem Brandschutz und vor allem den Fluchtwegen nicht zu vereinbaren. Ein einzelner Bügel, der horizontal den Bereich mit der Türklinke einfasst, sollte die Technik ausreichend schützen, ohne die Fluchtmöglichkeit zu stören.
Da werde ich demnächst mal mit dem Metallbauer meines Vertrauens reden.
Zur Dazugehörigkeit zur Edeka gehört auch, ständige Kontrollen über sich ergehen zu lassen. Zuzüglich zu den behördlichen Terminen der Lebensmittelkontrolleure bekommen wir auch wenigstens dreimal im Jahr Besuch von Kontrolleuren, die von der Edeka ausgelöst werden. Teilweise durch hauseigene Abteilungen, teilweise durch Fremdunternehmen.
So hatten wir in den letzten Wochen an einem Tag, an dem ich nicht im Haus war, eine unangemeldete Kontrolle eines "führenden Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsunternehmens", von der ich erst erfahren habe, weil die Prüfberichte per E-Mail eintrudelten. Unterm Strich hatten wir über 90% und sind somit im Hygienestatus 1 verortet worden, also "alles in Ordnung", wie es so schön hieß.
Dennoch hat mich ein Punkt in dem Bericht gewurmt: "
TK-Lager: Decke vereist"
Meinte der Herr etwa die paar gefrorenen Wassertropfen an dem Alublech vor dem Aggregat, das genau aus DEM Grund dort von mir installiert wurde, damit eben die Decke ausdrücklich nicht vereist?
Gut, wir haben bestanden und es werden dazu keine weiteren Fragen gestellt. Aber das hätte ich mit dem Kontrolleur gerne persönlich ausdiskutiert.
Der bisherige Verlauf bezüglich des Einbaus einer neuen Klimaanlage bei uns im Kassenbüro verlief
eher unbefriedigend. Nun stand ein Auto auf der Moschee-Seite bei uns so vor dem Tor, dass eine Kollegin, die ein paar Minuten später mit dem Auto kommen wollte, nicht auf den Hof hätte fahren können. Ich wollte aufschließen und bat darum, ein Stück zur Seite zu fahren. Kein Problem.
Dabei fiel mir auf, dass die beiden Männer gerade dabei waren, vier Kartons aus dem Kombi auszuladen: Zwei Klimaanlagen, also zusammen jeweils zwei Innen- und zwei Außengeräte. Ich scherzte: "Die könnt ihr gleich bei mir im Büro einbauen!"
Nein, konnten sie natürlich nicht, denn
diese Anlagen sind für den großen Gebetsraum in der Moschee. Aber sie machen das beruflich und so kam während des Gesprächs eines zum anderen und nachdem sie sich die Situation hier vor Ort etwas später mal angesehen hatten, bekam ich ein Angebot, dass mehr als ein Viertel günstiger (!) als das von der anderen Firma ist.
Der Einbau ist für Ende nächster Woche geplant.
Der Übersteigschutz an unserem Zaun brauchte noch eine kleine Überarbeitung: In einem Element hing der Stacheldraht ganz unmotiviert durch. War zwar kein großes Ding hinsichtlich der Sicherheit, sah aber blöde aus. Wenn man dafür schon viel Geld bezahlt, soll es auch vernünftig sein.
Wurde aber inzwischen gerichtet.
Seit vielen Jahren sind die Preisschilder für die Artikel in der Obst- und Gemüse-Abteilung mit schwarzem Hintergrund gedruckt worden.
In diesem Bild sind sie zu sehen und auch, wenn da natürlich massenhaft schwarzer Toner verbraucht wurde, sah es wirklich gut aus.
Seit ein paar Tagen ist das anders: Die Schilder sind nun weiß. Warum die Edeka das veranlasst hat, weiß ich nicht. Die einzig logische Erklärung für mich ist, dass Toner gespart werden soll. Aussehen tut es jedenfalls sehr viel bescheidener, wenngleich wir uns daran sicherlich auch gewöhnen werden. Die schwarzen Schilder mit der weißen Schrift wirkten wesentlich wertiger. So wie es jetzt ist, fühlt es sich irgendwie nach Discounter an …
Die Klimaanlage in unserem kleinen Büro ist nach wie vor kaputt. Inzwischen war ein Mitarbeiter einer Firma hier, welche die unterschiedlichsten Gewerke unter einem Dach zusammenfasst und mit der wir (und unsere Hausverwaltung) seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Bislang zwar nur in den Bereichen Heizung, Sanitär und Elektro, aber natürlich bot es sich an, dass sich mal jemand von ihnen auf dem kurzen Dienstweg die Klimaanlage ansieht.
Erkenntnis: Möglicherweise reparabel, aber mit großem Fragezeichen, zumal die alte Klimaanlage nun auch schon knapp zwei Jahrzehnte alt ist. So bekam ich ein Angebot für eine neue Anlage, das mich fast umgehauen hat, nämlich in Höhe von fast 4000 Euro brutto.
Nur das Gerät von Hisense kostet online auf dem freien Markt rund 750 Euro brutto. Über dreitausend Euro für den relativ simplen Einbau, zumal die alten Kupferleitungen laut Aussage des Monteurs auch weiterverwendet werden können, fand ich schon so krass, dass ich nicht mal mehr darüber nachgedacht habe. Selbst wenn man noch 1000 Euro für sonstiges Material ansetzt und die verbliebenen 2000 Euro durch 100 Euro pro Stunde für den Monteur teilt, geht die Rechnung in meinem Kopf nicht auf. Ein Fachmann braucht definitiv keine 20 Stunden, um die Anlage zu installieren.
Natürlich KÖNNTE ich das Geld investieren, ich WILL nicht.
Da es nicht auf Lautstärke und auch nur zweitrangig auf Effizienz ankommt, werde ich mir mal Gedanken machen, ob es da nicht mit einem Monoblock-Gerät eine einfachere und vor allem günstigere Lösung gibt. Aber fast viertausend Euro für so ein einfaches Gerät sehe ich einfach nicht ein.
Hinter der Wand vom keinen Büro befindet sich unser Tiefkühlraum. Da hatte ich ja schon einen ganz ketzerischen Gedanken … (Nein, mache ich nicht!)
Viele Jahre hatten wir das kleine
Zeiterfassungsgerät von Chipdrive im Einsatz. Leider wurde das Gerät immer störanfälliger und unzuverlässiger und so hatte ich es
Ende 2017 durch ein anderes System ersetzt. Das Gerät und die Software von Bodet sind zwar etwas, ähm, gewöhnungsbedürftig, vor allem die Software verschmäht konsequent jegliches Windows UI und bringt eine eigene und anfangs sehr gewöhnungsbedürftige Benutzeroberfläche mit. Wenn auch einige Funktionen anders hätten gelöst werden können, die Software funktioniert wenigstens.
Zum Verbleib des alten Zeiterfassungsgeräts hatte ich an dieser Stelle schon einmal etwas geschrieben, nachdem ich es im
Februar 2018 in einen Karton gesteckt und erst einmal eingelagert habe. Um mich aus dem Blogeintrag mal selber zu zitieren: "
Wegwerfen kann ich es irgendwann immer noch. 
"
Genau das habe ich nun getan. Der Karton stand, so wie er auf dem Foto im verlinkten Beitrag zu sehen ist, noch mitsamt der vielen alten Chipkarten in der Halle im Regal. Bei einer meiner Touren zur Containerstation hatte ich den Inhalt komplett in eine meiner "Elektroschrott"-Kisten gekippt und beim Recyclinghof in den Container für Elektrogeräte geschüttet.
Das Ding hätten wir nie wieder benutzt und wenn ich ehrlich bin hatte ich bis zum zufälligen Auffinden des Kartons überhaupt nicht mehr gewusst, wo das Chipdrive-Gerät abgeblieben ist. Es hätte auch schon längst entsorgt sein können, ich habe es acht Jahre nicht vermisst und gebraucht und nun ist auch dieses Kapitel nur noch ein Eintrag in diesem Blog!
Meine
große Aktenvernichtung vor inzwischen knapp anderthalb Jahren hat zwar für viel Luft gesorgt, aber einige Unterlagen haben wir zwangsläufig immer noch hier stehen. Die beiden Anhängerladungen beinhalteten auch Unterlagen, die deutlich älter als 10 volle Jahre waren, bei so viel Entsorgungsfaulheit sammelt sich natürlich etwas an. Hinzu kam, dass der gesamte Zeitraum auch die Unterlagen von zwei Läden beinhaltete, was die Papierflut nicht ganz verdoppelt aber zumindest um 50% aufgebläht hat.
Seit 2020 haben wir nur noch den einen Markt hier, die Unterlagen aus Findorff haben inzwischen die Hälfte ihrer Aufbewahrungsfrist hinter sich und so füllt sich der Kistenberg bei uns in der Halle deutlich langsamer. Hinzu kommt, dass ich früher "alles" Aufbewahrt habe, also auch Lieferscheine und die einzelnen Hilfsformulare, mit denen die Mitarbeiter ihre Kassen abgerechnet haben. Beides keine aufbewahrungspflichtigen Dokumente – aber dafür sehr viele, die dementsprechend viel Platz einnehmen. Seit 2018 gibt es auch keine Kopien der ec-Belege mehr, die aufbewahrt werden müssen und so sammelt sich inzwischen deutlich weniger Material an, als in der Vergangenheit.
Kurz: Trotz der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren ist der Stapel an Kartons sehr übersichtlich: 23 Bananenkartons und 9 Kisten im Format von Umzugskartons stehen bei uns in der Halle – und das war's. Wenn man sich jetzt noch angewöhnt, regelmäßig mal auszumisten, sollte die Sammlung auch kaum größer werden. Im Gegenteil sogar, denn mit jedem weiteren Jahr verschwindet der Anteil der Dokumente aus unserem zweiten Laden.
Papier ist hier, Papier sind wir. Papier ist zwischen dir und mir – und mein Lebtag werde ich nicht verstehen, warum man freiwillig Steuerfachangestellter wird.