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Guten Rutsch

Allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!



In 2010 werden sicherlich einige interessante Dinge passieren, vor allem habe ich mein zehnjähriges Firmenjubiläum. Bis dahin ist viel zu tun, denn geschätze drei Millionen Kunden haben hier im Laden ihre Spuren hinterlassen. Es muss viel renoviert werden, denn wie schon einige hier in den Kommentaren geäußert haben: Beschädigungen und Schmutz sind allgegenwärtig. Mir ist das Problem ja zum Glück selber bekannt und wenn in zwei Wochen die Inventuren durch sind, werde ich mit Hochdruck an die Renovierungen gehen.
Vielleicht hat ja der eine oder andere schon eine schöne Idee für das Jubiläum, das unglücklicherweise genau auf einen Sonntag fällt.

Gutgläubigkeits-Fail 2

Wie jedes Jahr haben wir auch diesmal wieder Weihnachtsgeflügel aus ökologischer Erzeugung angeboten. Die Ware ist mit teilweise mehreren zehn Euro pro Kilo nicht ganz billig und daher lasse ich mir immer eine Anzahlung geben, bevor ich bestelle.

Immer? Nein, nicht immer. Der Kunde wirkte sehr seriös und weil ich gerade nicht viel Zeit hatte, als er bestellen wollte, habe ich seine Ententeile eben so ohne Anzahlung bestellt.

Nachdem wir aus den Staaten wieder zurück waren, haben wir im Kühlhaus die – natürlich seit inzwischen drei Tagen abgelaufenen – Fleischstücke gefunden. Im Wert von knapp 20 Euro. :-(

(Weil ich ein großes Problem damit habe, Fleisch wegzuwerfen, haben wir die Filets natürlich sofort eingefroren und heute abend gibt es die zu Hause in Würfelform zum Fondue. Aber so war das ja eigentlich auch nicht gedacht gewesen...)

Gutgläubigkeits-Fail 1

Eine Kundin reklamierte ihren Kassenbon. Es wären rund 35 Euro berechnet worden, aber wenn man die einzelnen Posten auf dem Bon zusammenrechnet, kommt man nur auf etwa 30 Euro. Das kann doch gar nicht..? Konnte es auch nicht. Eine Zeile war irgendwie doppelt gedruckt worden, vermutlich hatte sich das Papier im Drucker verklemmt.

Ganz offensichtlich waren der Stammkundin vier Flaschen einer Spirituose berechnet worden, sie sagte aber, dass sie nur drei gekauft hatte. So ein dummer Zufall: Erst eine Flasche zu viel über den Scanner gezogen, was im Silvesterchaos passieren kann, und dann noch einen verklemmten Bon, so dass die beiden Zeilen übereinander gedruckt wurden. Ich glaubte der Kundin, zahlte ihr den vermeintlich zu viel bezahlten Betrag aus, entschuldigte mich und wünschte noch einen guten Rutsch.

Etwas später überkam mich ein komisches Gefühl und ich sah mir die Videoaufzeichnung an. Vier Flaschen hatte sie gekauft. Vier. Nicht drei. Ob das nun Absicht oder ein Versehen war, weiß ich nicht, aber ich denke, dass ich das Geld wiederbekommen werde. Nächstes Jahr.

Tomatengeschichte

Vor einiger Zeit hatten wir Strauchtomaten im Angebot. Für irgendeinen relativ günstigen Preis, ich glaube, es waren -,99€ pro Kilogramm.

Den folgenden Dialog berichtete mir eine Kollegin, der sich zwischen ihr und einer entfernten Bekannten ergeben hatte:
Ich muss jetzt los, ich brauche nämlich noch Tomaten für das Mittagessen und zu "Combi" (Mitbewerber hier in Bremen / Nordwestdeutschland, Anm.d.Red.) laufe ich eine Weile.

Hol die doch bei uns im Laden. SPAR ist hier doch gleich um die Ecke.

Nein, da gehe ich bestimmt nicht hin. SPAR ist teuer!

Sicher? Wieviel kosten denn die Tomaten bei Combi?

Die sind da für 1,29€ im Angebot zur Zeit!

Tzja, bei uns kosten die nur 99 Cent pro Kilo.

Nää, die kaufe ich nicht. Wenn die so billig sind, wer weiß, was damit ist. Bestimmt sind die mit irgendwelchen verbotenen Giften gespritzt oder das ist alles nur Matsch und Gammel.
Diskussion zwecklos.

Stern-TV: Was man darf und was nicht...

Blogleser Daniel hat mir vor einiger Zeit eine lange Mail mit vielen Fragen geschrieben.
Hallo Björn,

beim Durchzappen ist mir ein sehr dubioser Bericht auf Stern TV aufgefallen, der über die populärsten Rechtsirrtümer (vornehmlich im Einzelhandel) aufklären soll. Keine Ahnung wie fundiert die Angaben dort sind, aber auf mich wirken die Behauptungen dort mehr als gewagt.
Das sind alles Probleme, mit denen wir uns hier glücklicherweise noch nie ernsthaft auseinandersetzen mussten. Ich kann daher hier nicht mit fundierten Antworten aufwarten, sondern lediglich meine jeweilige persönliche Meinung kundtun. Vielleicht regen die Äußerungen zur weiteren Diskussion in den Kommentaren an.
1) Man darf Lebensmittel im Geschäft öffnen und probieren; muss allerdings für den entstandenen Schaden aufkommen (d.h. nicht den Verkaufspreis sondern muss lediglich den Einkaufspreis bezahlen). Find ich irgendwie seltsam. Der Händler bleibt ja schließlich auf der verpassten Handelspanne sitzen und nicht nur auf dem Einkaufspreis.
Wenn hier bei mir jemand etwas öffnet und probiert aufisst, hat derjenige entweder gar kein Geld, so dass es auf eine Anzeige wegen Diebstahls hinausläuft oder wir bemerken den Vorfall erst später anhand der geöffneten Packungen. In dem Fall ist es natürlich gar nicht möglich, zu reagieren. (Sofern man den Zeitraum nicht zufällig so weit eingrenzen kann, dass man den Übeltäter anhand der Videoaufzeichung identifizieren kann. Aber auch dann müsste man darauf hoffen, dass die Person noch einmal in den Laden kommt.)
2) Man darf Originalverpackungen von NonFood-Artikeln im Laden öffnen und nachsehen was drin ist; natürlich ohne Kaufverpflichtung. Is klar...
Ja, nein, ja, nein, ja, nein... Habe ich selber auch schon gemacht, z.B. um mir die Verarbeitungsqualität einer Ware anzusehen. Wenn man die Verpackung dabei so öffnet, dass man sie auch wieder unauffällig verschließen kann (z.B. Klebestreifen durchtrennen), sehe ich darin kein großes Problem.
Ärgern würde mich als Händler, wenn jemand die Packung regelrecht zerfetzt und den Inhalt hinterher am besten noch vollkommen falsch und lieblos wieder hineinstopft.
3) Man darf Verpackungen, die einem zu groß erscheinen einfach öffnen und sich so viel nehmen, wie man braucht. Die Ware muss man dann nur anteilig bezahlen.
Wenn es tatsächlich mal ein solches Urteil gegeben haben soll, möchte ich dem Richter zu seiner vollkommenen Praxisferne gratulieren.
Ich biete etwas an (nämlich Packungen einer bestimmten Größe), der Kunde kann entscheiden, ob er das Angebot annimmt oder nicht. Auf welcher Rechtsgrundlage sollte der Kunde einen Anspruch darauf haben, dass ich meine Waren auseinanderreiße und häppchenweise verkaufe?
Mich würd brennend interessieren was du darüber denkst und ob Kunden sowas tatsächlich schon mal bei dir abgezogen haben. Mit gesunden Menschenverstand gesagt, würd ich als Einzelhändler jedes mal explodieren, wenn Leute meinen, sie müssten meine Waren einfach so aufreißen ;-)
Ja, würde ich auch.

Beschissen

Manche Kunden, vor allem, wenn sie aufgrund übermäßigen Alkoholksonsums oder möglicherweise auch aus anderen Gründen nicht mehr ganz Herr ihrer Sinne sind, sollte man nicht auf die Toilette lassen. Dann hat man eben mal keine Kundentoilette oder darf "aus Versicherungsgründen" niemanden in die Nebenräume lassen. Punkt, fertig aus.

Ich erspare euch die Details.

Käse, Wodka, Rum

Eine Zeitlang haben wir ja immer und immer wieder leere Käsepackungen an einer bestimmten Stelle im Laden gefunden.

Anfang November erwischte ich den Typen, der dafür (oder zumindest einen großen Teil davon) verantwortlich war als "den ersten Ladendieb der Woche".

Zwei Wochen später präsentierte mir die Nachtschicht die Kopie eines erwischten Ladendiebes. Er hatte versucht, eine Flasche Wodka zu stehlen. Der Name des Täters weckte sofort Erinnerungen: Der Typ mit dem Käse.

Und nun haben wir ihn schon wieder bei einem Ladendiebstahl erwischt. Es folgten die beiden Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und Ladendiebstahl und vielleicht hat er jetzt ja die Bedeutung des Begriffs "Hausverbot" verstanden. Ich befürchte allerdings, dass wir mit dem Kerl noch häufiger zu tun haben werden. :-(

DPG-Logos am laufenden Band

Hallo Shopblogger,

Vor einiger Zeit habe ich in deinem Blog einen Eintrag über DPG Pfandaufkleber gelesen, den finde ich aber nicht mehr.

Wir importieren Softdrinks aus den USA und verwenden diese Aufkleber um ausländische Einweg Gebinde in den DPG Kreislauf zu bringen.
Hier mal ein Foto eines kleinen Streifens DPG Aufkleber (ja, es gibt sie tatsächlich ;-))

Die Aufkleber werden übrigens von nahezu allen Getränkemärkten (Auch mit Automaten) hier in der Gegend korrekt angenommen.
Interessant. Vielleicht sollte ich mir diese Aufkleber auch mal rollenweise besorgen, falls ich doch wieder selber Softdrinks aus dem Ausland anbieten möchte. Ich hatte ja eine Zeitlang Getränke aus England im Angebot, aber seit der Einwegpfandregelungen ist das ja alles eingeschlafen.

(Andererseits muss ich mir um die Organisation im Onlineshop dringend generelle Gedanken machen. Die mittlerweile fast Jahre Onlinehandel mit Lebensmitteln, die keine lange Haltbarkeit haben, brachten einiges an Erfahrungen und auch Problemen mit sich. Die ständige Gratwanderung zwischen dem Risiko des Ablaufens und der ausreichenden Vorrathaltung hat so manchen Euro gekostet und sicherlich auch einige Kunden verärgert, die entweder Ware mit zu knappem MHD bekommen haben oder denen ich eine unvorhergesehene Nachlieferung schicken musste, was Stress für den Kunden und Portokosten für mich bedeutet...)


Ritter Sport Olympia im Standardsortiment

Noch einen kleinen Nachschlag für alle "Ritter Sport Olympia"-Fans: Die Sorte geht nun vom "Limited Edition"-Status wieder in das normale Ritter-Sport-Sortiment über. Dementsprechend trägt die Packung (siehe unten) auch keinen "Limited Edition"-Schriftzug mehr.

Ermöglicht wurde das übrigens durch die rege Beteiligung der "Olympia"-Fans, die gebloggt und Videos gedreht haben. Manche eben auch weniger erfolgreich. Hüstel... :-)

PS: War eigentlich überhaupt jemand auf der "Ritter Sport Comeback Retro Party In Gold" in Hamburg, zu der ich vor einigen Monaten die Eintrittskarten verlost hatte? Ich habe von niemandem irgendein Feedback bekommen und dann auch selber gar nicht mehr daran gedacht.


Die Fragen einer Interviewanfrage

1. Eine kurze Vorstellung für unsere Leser: Wer bist du und was machst du?
Mein Name ist Björn Harste, ich bin 36 Jahre alt und hauptsächlich als Blogger tätig. Nebenberuflich betreibe ich zwei Einzelhandelsgeschäfte in Bremen mit einer Gesamtverkaufsfläche von rund 900 Quadratmetern und mit 35 Mitarbeitern. :-)
2. Wie kommt man auf die Idee, über das „Supermarkt-Geschehen“ zu bloggen?
Seit mittlerweile beinahe 20 Jahren bin ich im Einzelhandel tätig, davon knapp 10 Jahre selbstständig. Es fallen und fielen schon immer kuriose Erlebnisse und Gegebenheiten an und irgendwann traf ich auf das Medium "Blog". Von der Entscheidung, über meinen Arbeitsalltag zu bloggen bis zum ersten Blogeintrag hier, vergingen weniger als 24 Stunden.
3. Laut Blog-Title bloggst du live aus dem Supermarkt. Findet man im Arbeitsalltag überhaupt die Zeit dafür?
Mal mehr, mal weniger. Regelmäßigen Lesern wird eine gewisse Unregelmäßigkeit in der Frequenz meiner Blogeinträge auffallen. Wenn hier in der Firma Stress ist, werden es weniger Blogeinträge, wenn ich entspannt bin, häufen sich die Beiträge wieder
4. Du hast eine ordentliche Stammleserschaft aufgebaut. Kannst du anderen Bloggern konkrete Tipps geben?
Ach, was heißt "Tipps", das ist ja kein Leistungswettbewerb. Aber man sollte schon halbwegs in der Lage sein, Schreiben zu können und dies dann auch mit einer gewissen Regelmäßigkeit tun. Und authentisch sollte man sein. Hier bei mir ist fast alles nachvollziehbar, jeder könnte jederzeit hier in den Laden kommen und sich dieses oder jenes ansehen oder mit mir und meinen Mitarbeitern sprechen. Oder einkaufen. :-)
5. Kann dein Blog als Marketinginstrument betrachtet werden, welches dazu beiträgt, die Verkaufszahlen zu steigern?
Die meisten Leser stammen nicht aus der Nähe, sind somit keine potentiellen Kunden. Ich weiß, dass einige Kunden hier mitlesen und dass ich einige Kunden auch erst durch das Blog gewonnen habe. Möglicherweise sind auch wegen des Blogs wieder einige Kunden erschrocken geflüchtet, wer weiß das schon.
Im Großen und Ganzen denke ich, dass das Blog meine Umsätze nicht nennenswert beeinflusst. Weder nach oben, noch nach unten.
6. Wie wird es mit deinem Blog in Zukunft weitergehen?
Diese Frage wurde mir auch schon ganz zu Anfang gestellt. Damals sagte ich, dass ich so lange weitermachen werde, bis ich irgendwann keine Lust mehr haben werde. Diesen Zustand habe ich noch nicht erreicht, es passieren immer wieder spannende Dinge hier in und um meinen Laden. Also... :-)

Trip to LV 2009

Wie ja nicht zu übersehen war, sind wir mittlerweile wieder in Bremen angekommen. Kurzes Fazit: Las Vegas ist toll. Laut, bunt, gigantisch. Der Flug war anstrengend (nie wieder 12 Stunden in der Economy-Klasse...), Jetlag hatten wir nicht (da hat sich die Abhärtung durch die Nachtschichten bezahlt gemacht), die Fahrgeschäfte auf dem Stratosphere-Tower haben sogar mich an meine gefühlten Schmerzgrenzen gebracht (X-Scream und Insanity hängen immerhin in etwa 250 Metern Höhe über den Rand des Turmes hinaus und man muss sehr viel Vertrauen in die Technik haben...), ich habe in den Kasinos nicht meine Firma verspielt, das Essen bei Mc-Donalds ist in den USA besser als in Deutschland, man bekommt Beef Jerky in fast jedem Laden in einer riesigen Auswahl und ich weiß, dass ich wieder nach Vegas reisen werde! Aber für mindestens zwei Wochen, denn die drei Tage über Weihnachten waren viel zu kurz.

"Pflichtprogramm" beim ersten Trip nach Las Vegas: Ein Foto vor dem berühmten "Welcome to Fabulous Las Vegas"-Schild.



Das südliche Ende vom "Strip" in der Abenddämmerung aus unserem Hotelzimmer (Hooters, 15. Stock) aufgenommen.



Besonders möchte ich an dieser Stelle übrigens auf das relativ junge Unternehmen "Shuttle 2 Fly" hinweisen:
"Shuttle2fly bietet Ihnen einen gesicherten und videoüberwachten Parkplatz im Parkhaus in Frankfurt am Main, direkt vor den Toren des Rhein-Main Airports Frankfurt mit kostenlosem Shuttletransfer zum und vom gebuchten Terminal. Rundum - Parkservice 24h und 365 Tage im Jahr.
Meine Erfahrungen bisher: Super günstig, super freundlich und ein absolut toller Service.

SPAR-Markt in Schottland

Katrin aus Berlin hat mir ein Foto eines SPAR-Marktes in Schottland zukommen lassen. Leider ohne weitere Ortsangaben, aber zumindest ein kleines irritierendes Detail klärt sie auf: "Die Autos parken übrigens alle in die verkehrte Richtung stehend, was immer wieder zu Irritationen bei Festlandeuropäern führt. Aber die Schotten sehen das ganz locker. *g*"

Na, denn. :-)


50-Cent-Stücke

Ein Stammkunde sprach mich an:

Hallo, Björn, kannst du mir ein bisschen Kleingeld wechseln?

Klar.

Kleingeld kann ich immer gebrauchen, schließlich befördern wir das regelmäßig mühsam von der Bank hierher.

Hätte ich gewusst, was mich erwartet, hätte ich aber wahrscheinlich nicht so leichtfertig "Klar." gesagt. In dem offensichtlich recht schweren Leinenbeutel befand sich ein großer Sack voller 50-Cent-Stücke. Insgesamt müssen das insgesamt rund 500 Euro gewesen sein. Etwa die Hälfte habe ich ihm abgenommen, mir sind nämlich meine eigenen Gefäße während der Zählerei ausgegangen... :-O

Dosenstapel umwerfen

Die 120 Dosen Tomatensuppe, die ich vor Weihnachten bestellt hatte, durften heute in Aktion treten. Der regionale Radiosender "Bremen 4" hat wie jedes Jahr den "Wunschkalender" veranstaltet. Dabei können die Zuhörer die Erfüllung ausgefallener Wünsche wünsche von sich oder Bekannten hoffen. So hat vor ein paar Jahren eine Frau unbedingt hier in einer Straßenbahn einen Tag lang die Stationen ansagen wollen oder jemand hat sich gewünscht, einmal in einem Kino auf der großen Leinwand mit seiner Spielekonsole zu daddeln.

Nun hat sich eine Frau gewünscht, einmal in einem Supermarkt einen Dosenstapel umzuwerfen. Ganz spontan hat man dabei netterweise an mich gedacht und nach kurzer Besprechung haben wir uns auf kleine Dosen geeinigt. Das Ergebnis war zwar nicht richtig showreif, aber man muss bedenken, dass sich der durch die fallenden Dosen verursachte Sach- und ggf. sogar Personenschaden in Grenzen halten sollte. 800g-Dosen bis zur Decke hoch zu stapeln, hätte bestimmt toll ausgesehen, aber das Risiko wäre einfach zu groß gewesen.



Ich hätte der Gewinnerin ja gerne eine perfekt aufgebaute Pyramide auf einer vernünftigen und geräumigen Freifläche präsentiert, aber das gibt der Platz bei mir einfach nicht her. So fand dann die ganze Aktion zwischen reduzierter Weihnachtsware und leeren Rollbehältern mitten im Laden statt.

Der Sachschaden bei den Dosen hielt sich erfreulicherweise auch in Grenzen. Die meisten Dosen haben den Fall schadlos überstanden und die paar zerbeulten Büchsen werde ich wohl zum Sonderpreis auf den Restetisch legen.


Bumm Bumm Putt

Na, sowas. Da wurde eine große Feuerwerksbatterie halb zertrümmert angeliefert. Naja, "zertrümmert" ist relativ: Die einzelnen Elemente sind von der Grundplatte abgerissen und die Platte ist durchgebrochen. Funktionieren wird noch alles, aber verkaufen können wir das Ding so natürlich nicht.

Halb so schlimm: Vom Hersteller gibt es eine Gutschrift und zu Hause etwas mehr Feuerwerk. :-)