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Leergut und Pfützen

Die Unterscheidung zwischen "guten" und "nicht guten" Kunden geschieht sicherlich auch immer sehr subjektiv beim Betrachter. Der eine hält einen regelmäigen Kunden, der aber nur morgens ein Brötchen holt für gut. Für den anderen sind nur diese Kunden "gut", die freundlich grüßen und mit denen man etwas Smalltalk halten kann. Wieder andere mögen nur diejenigen Kunden als "gut" betrachten, die einmal die Woche einen Großeinkauf mitnehmen.

Für mich sind alle Kunden gut, die hier Umsatz generieren. Ob das nun eine "Bild" oder ein Großeinkauf ist, ob gesprächig oder nicht – ist doch vollkommen egal.

Definitiv nicht zu den "guten Kunden" zählt ein Pärchen, das hier unregelmäßig aufkreuzt, ausschließlich Leergut abgibt (Oettinger, also nichtmal Produkte aus meinem Sortiment) und ohne den geringsten Einkauf wieder geht. Das wäre verschmerzbar, wenn diese beiden Spezis nicht immer wieder den Fußboden vor dem Leergautomaten voller Seen aus ihren Tüten hinterlassen würden.

Nun haben wir sie genötigt, die Sauerei selber aufzuwischen. Keine Ahnung, ob die beiden eine dermaßen verzerrte Wahrnehmung haben, dass sie sich für unentbehrlich halten oder ob sie einfach nur glauben, dass wir annehmen würden, dass sie hier tatsächlich regelmäßig einkaufen – auf jeden Fall wirkten ihre Drohungen, hier nicht mehr herzukommen, ziemlich lächerlich. Und das Schlimmste ist: Ich glaube, die machen das nichtmal wahr. :'(

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Comments

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renfield11 on :

Mal ein Lob.
Ich find es wirklich bemerkenswert und klasse dass der Leergutautomat bei Euch wirklich jede Pfandflasche verschiedener Herkunft annimmt!! Und eben nicht nur die Flaschen ausn SPAR!
Soweit ich persönlich recheriere, in Bremen einmalig!?
Bei manchen Supermärkten fährt man nicht sogut.
Und. OETTINGER: ...


:-P

Dieter-MZ on :

Warum sollte der Leergutautomat bei Pfandflaschen unterscheiden zwischen "aus dem Laden" und "nicht aus dem Laden". Flasche ist Flasche. Gerade die von Oettinger verwendeten klassischen 0,5l Flaschen nimmt jeder Leergutautomat, der auf die Flaschenform prüft, ohne Murren. So außergewöhnlich ist das nun nicht.

P.S... Oettinger... puh. ;-)

Dieter-MZ on :

Oder isses die?
http://mira-easternglass.com/templates/prototype/images/269.png

renfield11 on :

Also im SPARmarkt kann ich kein Mineralwasser Marke PENNY kaufen, -kein Mineralwasser Marke ALDI... usw.
Ich glaub, so war das von mir gemeint!?

:-)

Oskar on :

Kaufen nicht, verkaufen aber wohl, und zwar schon ewig, flächendeckend und verordnet. Beim Einwegfpand entscheidet allein das Material (Glas/Nichtglas) der dort verkauften Ware, was angenommen werden muss. Weil Nichtglas wohl überall verkauft ergibt sich die einzige Einschränkung daraus bei den sehr seltenen Glas-Einwegflaschen. Bei Mehrweg darf die Rücknahme meines Wissens auf dort verkaufte Flaschensorten beschränkt werden, aber zumindest die Standardbierflaschen, die Perlflaschen für Wasser und die Hartplastikflaschen für Coca gibt's ja fast überall.

SethSothell on :

Vielleicht meinte er/sie ja Discounter, die ja teilweise gar keine Mehrwegflaschen annehmen.

renfield11 on :

"ER"
-also ich meinte, zB. ne leere Dose "black cat" nimmt der REWE oder COMBI nicht an. Es wurde drauf hingewiesen, keine Eigenmarke, bla bla...
Obwohl die auch redbillll in einer ähnlichen Größe vertickern...
-vielleicht ein Einzelfall?

Oskar on :

Ob Aludose und Kunststoffflaschen bei der Rücknahmepflicht austauschbar sein weiß ich nicht letztgültig. Aber wenn überhaupt Einwegpfanddosen verkauft werden, dann müssen auch selbst nicht verkaufte Dosen zurückgenommen werden.

Hätte ich nicht gedacht, daß es immer noch Geschäfte gibt, die anderes denken oder auch nur durchsetzen wollen.

The other one on :

"Einwegpfanddosen".

Wie immer habe ich natürlich keine Ahnung und unter schamloser Ausnutzung meiner universellen Unkenntnis, die wirklich fast Wissensbereich einschließt, stelle ich mir die Verwendung von Mehrwegdosen etwas beschwerlich vor.

The other one on :

Nachtrag: Ich habe eben nochmals darüber nachgedacht.

Wenn man den Stiel eines Uhrmacherhammers durch einen speziellen Aufsatz verlängert könnte man die Dosen von innen wieder ausbeulen.

Also, möglich ist es.

Oskar on :

Klar, stimmt schon, "Pfanddosen" wäre hinreichend.

Ob Kunden auch mal zumindest haushaltsübliche Pfanddosen wie Kohlendioxid- und Propankartuschen in Pfandautomaten stecken?

The other one on :

Möglich.

Ich könnte mir zum Beispiel auch vorstellen, wenn man gerade in Bremen danach fragt, was man wohl wegen der Rettung des Turms zu Pisa unternehmen sollte, wäre eine der ersten Antworten: Eine große, dicke Matratze!

Dann geht er nicht kaputt.

renfield11 on :

Antwort stimmt nicht.

:-)

Frag meene "Airbus"-Lady.

:-)

The other one on :

??

Jürgen on :

"Pisa? Noch nie gehört! Pizza?"

SethSothell on :

Das ist aber wirklich ungeheuerlich, denn diese "Insellösungen" sind ja 2006 seit Einfuehrung des DPG Systems für das Zwangspfand hinfällig geworden. Kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Märkte gar keine Dosen führen.

Abbo T.Karin on :

Die Feuerwehr hat ein rotes Auto.

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