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So sorgt man sich…

Eine langjährige Stammkundin, sie ist immerhin schon über 90 Jahre alt, kommt fast täglich zu uns. Gestern hat uns eine Bekannte dieser Kundin angesprochen und sich nach ihr erkundigt und gefragt, ob wir sie gestern schon gesehen hätten. Wir verneinten. "Bei ihr zu Hause stehen die Fenster auf kipp", sagte sie. "Die geht ja nirgends sonst hin und wenn, macht sie die Fenster zu. Aber aufmachen tut auch keiner bei ihr."

Wir konnten leider nicht helfen. Hoffen wir das Beste.

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Comments

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Erklärbär™ on :

Immerhin ist das erfundene Bestatterweblog dieses Journalisten ganz oben in der Blogroll verlinkt. Schöne neue vernetzte Welt.

carinzil on :

Hast du inzwischen nochmal etwas von ihr gehoert?

dr. pop on :

Warum kontaktiert man in so einem Fall nicht einfach mal die Polizei?

Oskar on :

Weil man nicht aus jeder Mücke eine Fliege machen möchte, weil es jemand ja eigentlich gut geht und es im Fall des Falles sowieso schon zu spät wäre, weil man sich der Rigidität der geschilderten Gewohnheiten nicht sicher sein kann, weil andere beziehungsmäßig näher dran sein sollten, weil man sich nicht um alles kümmern kann, weil weil weil.

Leutchen in dem Alter haben ja tatsächlich teilweise geradezu zementierte Gewohnheiten. Ein gewohnheitswidrig trotz scheinbarer Abwesenheit gekipptes Fenster ist aber doch etwas mager für einen Polizeieinsatz und eine gewaltsam geöffnete Wohnung.

Ihre Bekannte wird's allemal besser einschätzen können als ihr Händler.

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