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Trickbetrüger an der Kasse

Das hat hier vorhin jemand bei meinem Mitarbeiter versucht. Schöner Lehrfilm (nicht nur) für angehende Kassenkräfte.

Alle Details sind im Video eingeblendet:


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Comments

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mrwinnier on :

Falls einer deiner Mitarbeiter auf solch einen Trink reinfällt, ziehst du den Verlsut dann vom Gehalt deiner Kassenkraft ab? (Manche Gerüchte über soetwas kursieren ja immer)

Gurkensenf on :

ist es nicht ohnehin so, dass kassenkräfte ja ein "mankogeld" erhalten? zumindest in Ö ist es so ;-)

The other one on :

Danke für den Hinweis. Interessante Recherche, wieder was gelernt. :-)

Lis on :

Ich arbeite an einer Kasse und wir müssen unser Manko immer selbst ausgleichen. Ob nun 1 € oder 21 €.

Da kann es schonmal passieren, dass man mehr Manko hat, als man in ein paar Stunden verdient hat...

The other one on :

Dann solltest Du mal deinen Arbeitsvertrag überprüfen (lassen). Ohne Mankogeld hat der Arbeitgeber erhebliche Probleme dies durchzusetzen.

Dank Gurkensenf habe ich mich da ja vorhin ein bisschen eingelesen. Ich bin nicht im Einzelhandel, habe keinen blassen Schimmer, aber so nach und nach lerne ich hier eine Menge dazu. :-)

Lis on :

Ich weiß von der Problematik. Aber ich mag meinem Job und bin da sehr schnell austauschbar, also hätte ich nichts vom beschweren oder auf Rechte pochen.

Und da es sich bei mir in Grenzen hält mit Manko, ist es mir auch egal. :-)

The other one on :

Völlig klar, soweit kann ich mir das noch selbst ausmalen. Auch wenn ich, zum Glück, nicht in dieser Zwickmühle stecke.

Obwohl, wenn ich mir die Geschichte mit den Pfandbons in Erinnerung rufe ....

Aber ich gebe dir Recht: Wenn man seinen Job ordentlich und gewissenhaft durchführt, sollten sich diese Probleme in Grenzen halten. Der Kassierer von Björn hat damit sicherlich auch keine Probleme. :-D

Gurkensenf on :

behalte den sarkasmus mal für dich ;-)

ist aber scheinbar eine freiwillige regelung:

http://www.lexexakt.de/glossar/mankogeld.php

Gurkensenf on :

antwort war nicht an lis gedacht sondern an "the other one"

The other one on :

@ Gurkensenf

Bitte? Meine Antwort war ganz ehrlich gemeint.

Zu deiner Rückantwort: Natürlich. Der Arbeitgeber kann auf das Angebot des Mankogeldes verzichten. Damit verzichtet er aber auch auf die Haftungserweiterung auf den Arbeitnehmer.

Bei Unregelmässigkeiten muss er dann dem Arbeitnehmer mindestens mittlere Fahrlässigkeit nachweisen und das wird er nicht so einfach können. Dann bleibt er auf dem Schaden sitzen.

In diesem Zusammenhang fand ich diesen Satz sehr erhellend:

"Denn ohne nachgewiesene mittlere Fahrlässigkeit schuldet der Arbeitnehmer aus seinem Arbeitsvertrag nur die Dienstleistung (beispielsweise: die Kasse führen) und nicht den Erfolg (beispielsweise: keine Kassendifferenz)."

der_wahre_pop on :

Wenn man schon aus wikipedia zitiert, kann man das doch auch als Quelle benennen. ;-)
Vor allem dann, wenn wiki nicht einmal selber eine Quelle für diese Behauptung angibt.

The other one on :

Ja klar. Und dann kommt Schäuble an und will von mir Quellensteuer. Nee, nee, so dicke habe ich es ja nicht. :-P

der_wahre_pop on :

Verleg die Quelle doch einfach ins Ausland. Zum Beispiel ch.wikipedia.org.
Da kann der Schäuble Dich dann sonstwo suchen. 8-)

The other one on :

Ach, pop, gerade in der Finanzwelt kenne ich mich gar nicht aus und muss mich immer wieder wundern.

Jetzt habe ich gelesen: Im Parketthandel sind die Umsätze eingebrochen.

Ja, kein Wunder. Die Leute kaufen ja alle Laminat! :-D

Gurkensenf on :

the other one: sorry, hab ich dann falsch verstanden

The other one on :

Keine Sache. Ich bin nur Kunde, damit ist mein Fachwissen^^ zum Thema Einzelhandel erschöpft. Aber meine Interessen sind weit gefächert. Also nehme ich Hinweise auf und mache mich schlau. :-)

The other one on :

@ Gurkensenf

Nachtrag:

Gleiches gilt für Trickbetrug. Da sind meine Kenntnisse noch viel weniger ausgebildet.

Als überzeugter Kartenzahler könnte ich mal ganz trickreich einfach eine falsche PIN eingeben. Ich schätze aber den Betrugserfolg als eher sehr gering ein. :-D

JoeNevermind on :

Sag mir bitte, dass deine Kassierer ein striktes Verbot haben Geld zu wechseln.

Genau aus diesen Gründen ist das jedenfalls bei den allermeisten Supermärkten verboten. Ich musste damals als Kassierer sogar für das Einwechseln einer Wagenmark die Leute an die Information verweisen.

Naja - jedenfalls ist dein Kassierer schon gut auf Zack gewesen.

Gruß
Joe

DJ Teac on :

Mir wurde noch nie in einem Supermarkt verweigert mir nen zehner für den Wagen zu wechseln......
Würde das passieren, wäre ich dort auch die längste Zeit Kunde gewesen.

Das mit der Information ist in Ordnung, nur haben das die wenigsten Läden abgesehen von Kalibern wie Real, Globus etc... also alles was groß ist.

Hummelchen on :

Ich wäre glaube ich sowieso schon skeptisch, wenn jemand so viel Geld gewechselt haben wollte. Oder kommt so etwas häufiger vor, dass Leute so hohe Geldbeträge wechseln wollen, dass das schon eher normal ist und einem nicht verdächtig vorkommt?

The other one on :

Im Moment würde ich aber keine Zehner abgeben und wechseln:

http://www.sparen-im-netz.de/billiger/radio-ffh-zehnerjagd-zehn-10-euro-schein-aktuelle-seriennummer-01-2011.html

Jürgen on :

Wenn er überall so wegkommt, ein lohnendes Geschäft führ ihn.

Jana on :

Danke für die Aufklärung.
Arbeite selber als Kassiererin in einem Supermarkt und da ist es gut von solchen Tricks zu kennen. Obwohl es so ist, dass wir i.d.R. nicht wechseln, von ein bisschen Kleingeld und Einkaufswagengeld mal abgesehen. Aber ganz abgesichert ist man bei sowas nicht.

The other one on :

"Obwohl es so ist, dass wir i.d.R. nicht wechseln, ...."

:-D

drea on :

Ich schreib dies mal als alleinstehenden Kommentar, auch wenn es sich in gewisser Weise auf die obige Diskussion bezieht.
In dem Laden, in dem ich gearbeitet habe, mussten wir Fehlbeträge NICHT ausgleichen. Haben sich Kassendifferenzen gehäuft oder waren wirklich hohe Differenzen drin, wurde dem Ganzen auf den Grund gegangen. Es sind auch schon Leute deswegen entlassen worden.
Wenn ich meine Differenz selbst hätte ausgleichen müssen, hätte ich auch zuviel eingenommenes Geld behalten wollen.

Archer on :

Das ist der "Change Raise"-Trick, den ich aus Versehen selbst schon einmal unbeabsichtigt angewendet habe.

Mit der nötigen Gemütsruhe, Ausstrahlung und Schlange dahinter würde ich behaupten, das funktioniert in min. 80% aller Fälle.

Bei "The Real Hustle" in der BBC wurde der mal ausführlich vorgestellt:

http://www.youtube.com/watch?v=jTuy2MsevC8

DJ Teac on :

Ich frag mich gerade wie soetwas überhaupt funktionieren kann.
Dem Kunden nen Fuffi zu fünf Zehnern machen? Ok das ist normal. Vielleicht braucht man nen kleinen Schein für den Automaten, oder weil man Jemandem eben nur 10€ schuldet und keine 50.
Warum aber will Jemand 20 Zehn Euro Scheine in 4 Fuffies gewechselt haben?

Alleine das würde mich sofort misstrauisch machen, und auserdem die Bitte ablehnen lassen.

Klardenker on :

Dealertypische Stückelung nennt man das dann wohl ;-)

Und die wollen für gewöhnlich ja auch nicht mit riesigen Scheinstapeln herumlaufen, sondern lieber ein paar größere Scheine.

hdrs on :

??? Das nennt sich "Szenetypische Stückelung"

Papa on :

Das ist ja mal echt dreist. Wirklich gut auf Zack der Kassierer.

NetzBlogR on :

Wie lang war eigentlich die Schlange dahinter? Sieht aus wie 2 oder 3 weitere Kunden.

Ich finde es gut, dass der Kassierer sich nicht beirren ließ und in Ruhe mehrmals nachgezählt hat und auch die 50er-Scheine so lange im geschützten Bereich liegen ließ...

schmitzrocket on :

Mir wurde auch mal verweigert zwei 50 Cent Stücke in nen Euro zu wechseln. Oo

AndreB on :

Ich hab mal gesehen, wie vor mir einer folgendes ausprobiert hat:
Kleinigkeit gekauft, dabei mit dem Handy "telefoniert", den Kassierer gefragt, ob er 50 Euro für den Fahrkartenautomaten wechseln kann, dann zwischen "Handygespräch" und Kassierer verwirren (nach Weg fragem, welche Bahn nehmen und diversem Rumgefuchtel mit den Händen etc.) behaupten, das Geld schon gegeben zu haben und auf des Wechselgeld zu warten.
Kassierer war aber auch auf Zack und ist nicht darauf reingefallen.

Das "Beste" war aber mal folgendes:
Eine Mutter kommt mit Kind und "Hackenporsche" in den Supermarkt, stopft den Hackenporsche voll, stellt sich vor das Kind, haut ihm links und rechts eine runter, das der Kleine zu schreien anfängt und mit schreienem Kind unterm Arm sowie dem vollen Hackenporsche läuft die wild schimpfend durch die Kasse durch.

Verwirrung ist eben alles...

Schaf Nase on :

Das ist das Holz aus dem bei uns die Innenminister geschnitzt werden... ;-)

Toastbrot on :

Da sieht man, dass dieser Mensch eindeutig kein Stammgast bei dir ist, denn bei DIESER Kassierer ist wohl der letzte bei dem ich soeinen Trick ausprobieren würde :-D

schmitzrocket on :

Wie siehts eigentlich mit der Kamera Position aus?

Ist es zulässig Mitarbeiter so zu überwachen?


Ich Sag nur Anpassungs- und Überwachungsdruck.

Für die nicht-lawblog-leser:
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/02/01/apassungs-und-uberwachungsdruck/

OxKing on :

Ich denke es geht dabei mehr um Beweise von Fällen wie:
"Sie haben ganz bestimmt nur 20€ und nicht 50€ gegeben,
wir können gerne die Videoaufzeichnung ansehen."

Hatte Björn hier auch schon eins zwei mal beschrieben.

DJ Teac on :

Ich finde es immer wieder lustig wie bei einem Überwachungskameravideo irgendwann wieder Leute mit solch einem Blödsinn ankommen...

PAX on :

In der Tat. Zumal der verlinkte Beitrag offenkundig so gar nichts mit der Situation hier zu tun hat.

ackomilo on :

erinnert mich stark an

http://www.youtube.com/watch?v=LGE29Nq4pLI

dass er diesen trick geklaut hat

tizkohime on :

Deine Kassenkraft ist auf Zack. Daumen hoch und lobe sie mal dafür! =)
Das Video zeige ich dann morgen bei unseren Mitarbeitern rum.

Gloria on :

Vielleicht lag es nur an der Überschrift, aber mich erinnerte das Gebaren des Täters gleich an viele Zauber-, vor allem auch Kartentricks, die ich nicht nur auf einer Bühne, sondern unmittelbar miterleben konnte.

Danke für die Warnung.

davidh on :

Der Trickbetrug war wirklich fail. Allein den billigsten Wodka zu kaufen um dann Geldwechselgeschäfte zu machen - da klingeln doch alle Alarmglocken :-D

DJ Teac on :

Das was als "teurer Wodka" im Supermarkt verkauft wrid ist in der Regel von der qualität der Selbe kram wie der billigste den sie da haben....

JSG on :

Eben GENAU DAS im Penny gesehen. Da waren es 500 Euro die er haben wollte, 490 Euro, die er hinhielt und ein ganzes Bündel, das er beim nochmal in die Hand nehmen umknickte und in der Hand versteckte. Blöd nur, dass es mir und der Kassiererin wohl auch auffiel, und auf mein "gehen Sie doch zur Bank, oder gleich zur Polizei" hin ging er dann auch. Hätte ich nicht selber angestanden, ich wäre dem glatt hinterhergefahren...

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