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Kakao kaufen, Kakao klauen

"Der Typ da eben hat zwar eine Packung fertigen Kakao bezahlt, aber ich traue dem nicht. Das war ein typischer Junk und der stand da da noch so komisch herum. Magst du mal auf dem Video gucken, ob der noch irgendwas eingesteckt hat?", sprach mich eine Kollegin an.

Ich guckte. Und musste mit ansehen, wie er quasi im Vorbeigehen noch eine Packung Kakaopulver in der Jacke verschwinden ließ.
Warum sollte es auch mal einen Tag geben, an dem man hier nicht beklaut wird... :-|

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Alleswisser on :

Sag mal Björn, in einem Land des ehemaligen Ostblocks, habe ich auch noch 15 Jahre nach Ende des Sozialismus Supermarkt-ähnliche "Kaufhallen" gesehen, in denen es keine Selbstbedienung gab.

Man musste sich in den verschiedenen Abteilungen anstellen, musste die Ware vor Ort bezahlen (also keine Kasse am Ausgang) und bekam sie dann erst über den Tresen gereicht. (Letztendlich lauter einzelne Stände, wie auf dem Wochenmarkt.) Als Kunde hatte man zu keinem Zeitpunkt Zugang zu den Regalen mit den Waren.

Und nun die Frage: So oft, wie Du über das Gesocks schreibst, was Dir die Bude leerräumt (und Du schribst ja nur über die, die Du mitbekommst), würde es sich da nicht langsam lohnen mehr Leute einzustellen und die Selbstbedienung wieder abzuschaffen.

Oder noch anders gefragt: Die Summe aller gestohlenen Waren plus, das was Du eh schon als Schwund in die Preise einkalkulieren musstest, würde das nicht die Personalkosten wieder aufwiegen?

DJ Teac on :

Gäbe es in einem Supermarkt keine Selbstbedienung, würde man mich dort nichtmehr antreffen.

Das mag in Kiosken noch funktionieren, vielleicht auf am Obststand.
Aber im Supermarkt möchte ich mir das ganze Angebot in Ruhe ansehen können.


Wie oft geh ich einkaufen ohne Plan was ich Abends kochen werde und lass mich im Laden inspirieren?

Abmahner on :

Aus den vielen Einträgen darüber lässt sich schlussfolgern: Angeblich zahlen alle ehrlichen Kunden drauf, weil so viel geklaut wird. Aber der Verlust der geklauten Waren scheint trotzdem nicht mal annähernd dafür zu reichen, auch nur einen einzigen Personal-Posten zusätzlich anzuschaffen, der das Bekämpfen kann, oder das Konzept von Selbstbedienungs-Läden zu überdenken.

Ergo: Das Problem der Diebe, und der angebliche Schaden der durch sie verursacht wird, muss maßlos überspitzt dargestellt werden.

DJ Teac on :

Es würde aber eine Person mehr nicht reichen, auser Jemand hat Lust jeden Tag von 6 bis 24 Uhr zu Arbeiten.

Eine Zeit von 18 Stunden, sagen wir mal wir brauchen dafür 3 Leute. Damit es jeden Wochentag zu jeder Uhrzeit Jemanden gibt der sich um Ladendiebe kümmert.

Dann MÜSSEN diese 3 Personen aber auch genügend Ladendiebe fangen um den Lohn von 3 Personen wieder reinzuholen.

Ich denke eher das Problem ist dass man dagegen Machtlos ist.
In großen Kaufhäusern mag sich das noch irgendwo rechnen, aber nicht in einem Supermarkt.

zaddeln on :

"Warum sollte es auch mal einen Tag geben, an dem man hier nicht beklaut wird..."
Es gibt doch noch Sonn- und Feiertage!

BLIBB on :

Solche Leute haben sich in ihrer Kindheit nicht oft genug mit heruntergelassener Hose über die Stuhllehne bücken müssen und den Ledergürtel schmecken dürfen.

Archer on :

Was ist jetzt deine Empfehlung? Diebe Ledergürteln? Also aus Angst vor der Strafe lässt keiner das Klauen, aber die Strafen für geringfügigen Diebstahl müssen ja auch verhältnismäßig bleiben.

BLIBB on :

Eine Tracht Prügel mit dem Ledergürtel würde schon was bringen. Zumindest könnte man sich damit etwas abreagieren. Eine Verhaltensänderung beim Dieb kann man dadurch sicher nicht mehr erreichen. Das hätte man schon in jungen Jahren machen müssen.

Ich darf gar nicht dran denken, was passiert wäre, wenn ich beim Klauen erwischt worden wäre. Da hätte der Gürtel, die Haselnussgerte und das Holzlineal abwechselnd Samba auf meinem Hintern getanzt....

Archer on :

Dann müssten deine Eltern entweder ziemlich hilflos oder ziemlich sadistisch veranlagt gewesen sein. Und das ist auch wirklich nicht mehr ein "kleiner Klaps auf den Po".

BLIBB on :

Meine Eltern waren bestimmt nicht hilflos. Die wussten sehr genau, wie sie mir meine Flausen austreiben konnten. Und das hat auch nachdrücklich gewirkt. Ich bezweifel, dass sie das gleiche Ergebnis mit einem "kleinen Klaps" erreicht hätten.
Und Sadismus definiere ich anders. Meine Eltern gaben mir klare Regeln und Grenzen. Habe ich diese missachtet, so wusste ich genau was mir blühte: Meistens der Kochlöffel oder das Holzlineal auf den nackten Hintern. Das hat nichts mit Sadismus zu tun. Eher mit konsequentem Handeln, denn ungerecht waren sie nie.

The other one on :

Sind Strafen in Deutschland verhältnismässig?

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