Die erste gedruckte Ersatzarmlehne
Die erste Ersatz-Armlehne für den zweiten Bürostuhl hier in meinem Büro ist nun fertig. Wenig überraschend ist, dass sie genauso aussieht, wie in der 3D-Darstellung.
Stellen wir fest: TPU braucht länger (rund 12 Stunden für dieses Teil) und ist nicht ganz einfach zu verarbeiten. Durch die Flexibilität verhält sich das Filament wie ein Gummiband. Dadurch, dass es gedehnt und gestaucht werden kann, bekommt dieses Material in den normalen Transportsystemen des Druckers eine ganz eigene Dynamik und kann hinter und zwischen die Rollen und Walzen flutschen. Mit einem Trick hat es dann beim zweiten Anlauf geklappt: Dem Filament-Transportsystem keinen Widerstand bieten. Am besten das Material von oben zuführen und immer ein paar Meter schon von der Rolle abwickeln und in großen Schlaufen zwischenlagern. Das führte in der Folge zu einer Art "betreutes Drucken", hat aber dafür auch problemlos funktioniert.
Am Wochenende werde ich die zweite Lehne herstellen und dann bauen Ines und ich nächste Woche den Stuhl hier um. Davon wird es natürlich auch Fotos oder auch Bewegtbilder geben.
Ob es die Lehnen wirklich als Ersatzteil gegeben hätte, weiß ich nicht. Selbst wenn, wären sie vermutlich günstiger gewesen, als das Filament, die Arbeitszeit für die Erstellung der 3D-Datei und den Aufwand (Zeit/Strom) für den Druck. Aber man kann und sollte nicht alles immer nur nach reinen Kosten und Nutzen abwägen. Der Spaßfaktor muss immer mit dabei sein und sowas mal vollständig selber herzustellen ist schon extrem geil.

Stellen wir fest: TPU braucht länger (rund 12 Stunden für dieses Teil) und ist nicht ganz einfach zu verarbeiten. Durch die Flexibilität verhält sich das Filament wie ein Gummiband. Dadurch, dass es gedehnt und gestaucht werden kann, bekommt dieses Material in den normalen Transportsystemen des Druckers eine ganz eigene Dynamik und kann hinter und zwischen die Rollen und Walzen flutschen. Mit einem Trick hat es dann beim zweiten Anlauf geklappt: Dem Filament-Transportsystem keinen Widerstand bieten. Am besten das Material von oben zuführen und immer ein paar Meter schon von der Rolle abwickeln und in großen Schlaufen zwischenlagern. Das führte in der Folge zu einer Art "betreutes Drucken", hat aber dafür auch problemlos funktioniert.
Am Wochenende werde ich die zweite Lehne herstellen und dann bauen Ines und ich nächste Woche den Stuhl hier um. Davon wird es natürlich auch Fotos oder auch Bewegtbilder geben.
Ob es die Lehnen wirklich als Ersatzteil gegeben hätte, weiß ich nicht. Selbst wenn, wären sie vermutlich günstiger gewesen, als das Filament, die Arbeitszeit für die Erstellung der 3D-Datei und den Aufwand (Zeit/Strom) für den Druck. Aber man kann und sollte nicht alles immer nur nach reinen Kosten und Nutzen abwägen. Der Spaßfaktor muss immer mit dabei sein und sowas mal vollständig selber herzustellen ist schon extrem geil.













