Mal wieder ein Gruß vom Aufräumteam
I&B aus unserer Halle: Wir haben noch mehrere Kartons mit dutzenden unserer SPAR-Sammeltrucks im Maßstab 1:87 dort stehen. Ich hatte die vor vielen Jahren bei der möglicherweise letzten Möglichkeit über unsere SPAR-Großhandlung bestellt – und dann waren mir die Ideen ausgegangen, was man damit machen könnte.
Vielleicht haue ich mal ein paar bei eBay rein, mal gucken, was da passiert. Ansonsten hatte ich schon die Idee, sie hier zum Beispiel an einen Mindesteinkauf gekoppelt zu verschenken. Oder ich verkaufe sie hier für 10 Euro und spende die volle Summe an die Elefanten. Es gibt so viele Möglichkeiten …
Habt ihr noch ein paar Ideen?
Gestern schon und auch heute wieder haben wir die Schlaglöcher hier auf dem Hof mit Wasser gefüllt. Bei den aktuellen Temperaturen sind immer wieder Vögel hier, die daraus trinken und diese Chance möchten wir ihnen nicht nehmen …
Egal, wie schön etwas gestrichen ist – im harten Geschäftsalltag wird es früher oder später beschädigt werden, erfahrungsgemäß jedoch früher oder sehr viel früher.
Aber man kann ja nicht ALLES aus Edelstahl bauen oder damit verkleiden. Wobei … so ein Supermarkt komplett im Cybertruck-Design, hässlich, pragmatisch, aber unempfindlich und fast unkaputtbar. Das wär's eigentlich.
Ich hab noch eine Blog-Notiz aus der Corona-Zeit gefunden. Es war zu der Zeit, als wir eine Einlassbeschränkung hatten und
jeder Kunde einen Einkaufswagen nehmen musste, damit die maximale Kundenanzahl im Markt kontrollierbar wurde.
Eine Kundin hatte sich eine Packung Eis aus einer der Tiefkühltruhen genommen und während sie mit der Packung im Arm quer durch den Laden ging, hatte eine Kollegin sie entdeckt und freundlich darauf hingewiesen, dass sie doch bitte einen Einkaufswagen nehmen soll.
Daraufhin drehte die Kundin um, marschierte durch den halben Laden zur Tiefkühltruhe zurück und legte die Eispackung wieder ordentlich in die Truhe. Dann ging die Frau in Richtung Eingang. Ich dachte schon, dass sie beleidigt ist und nun ohne Einkauf wieder gehen will. Aber da lag ich falsch:
Sie nahm sich einen der Einkaufswagen, schob diesen zur Tiefkühltruhe, nahm das erst eine Minute zuvor reingelegte Eis wieder aus der Truhe, legte es in den Wagen und setzte anschließend ihren Einkauf fort.
Warum sie das Eis für den Weg zum Eingang erst wieder in die Kühltruhe gelegt hatte, haben wir nie erfahren und werden es wohl auch nicht mehr.
Sonderbar aber.
Mich stört es nicht, dass manche Sachen immer mal "etwas länger" dauern. Kennt ihr seit vielen Jahren nicht anders von mir. Ich habe eine Idee und dann dauert es eine Weile, bis sie reift und gedeiht. Manches ändert sich in der Zeit, manches wird wieder verworfen, einiges sofort und anderes später erledigt. Es gibt kleine und große Zwischenetappen aber früher oder später kommt immer irgendetwas dabei heraus. Wer hier im Blog liest, erfährt davon, manche lästern anonym in den Kommentaren darüber. Sei's drum … Vollkommen egal. Alle anderen bekommen diese Vorgehensweise von mir nämlich nicht mit und niemand stört sich logischerweise daran – und ich, ich gehe ganz gemütlich durch mein Leben und ziehe mein Ding durch ohne Stress.
Meine "Wall-Box", das Steckdosen-Ladekabel fürs E-Auto, das ich zur bequemen Erreichbarkeit in einen kleinen wetterfesten Verteilerkasten draußen auf dem Hof bauen möchte, was dann die "Box" an der "Wall" wird, ist auch so ein Projekt.
Momentan tüdel ich das Kabel immer mit Verlängerung aus dem Keller durch die Tür die Treppe hoch bis zum Auto. Das funktioniert, soll aber natürlich kein Dauerzustand werden. Die Box hat anderseits gar keine Priorität, darum ist das immer mal ein Projekt für zwischendurch.
Nun war aber mal Zeit und so habe ich ein paar Dinge vorbereitet. Die Lochplatte in der Kiste musste um ein paar größere Löcher erweitert werden, das sah dann so aus:
Die Löcher dienen der Befestigung von drei Dingen: Zum einen die Halterung für das Steuergerät des Ladekabels (links im Bild) und zum anderen die beiden identischen Unterteile für einen Schalter (16A) und eine Steckdose, damit der Ladeadapter bequem an- und ausgeschaltet werden kann, ohne dass man jedes Mal dazu in den Keller gehen muss.
Aktuell fehlt mir noch eine Lösung, wie ich das Kabel herausführen kann ohne den Deckel dabei offenstehen lassen zu müssen, aber ohne dass bei Nichtgebrauch des Kabels ein Loch im Gehäuse ist. Aber dazu fällt mir bestimmt auch noch etwas ein …
Von dem sich langsam leerenden
Aufsteller mit den WM-Krachern hat sich ein Mann wortwörtlich im Vorbeigehen eine Tüte gegriffen und diese mal eben schnell in seinem Hosenbund verschwinden lassen.
Was man eben so erlebt …
Aufgefallen ist es übrigens, weil mit der Mann vor dem Leergutautomaten schon als "VP" (Verdächtige Person) aufgefallen war und ich ihn daraufhin mit der Videoanlage beobachtet habe. Anzeige, Hausverbot, das übliche Programm eben.
Strichcode-Zusendung von Susanne. Diesen mit Getreide, Baum und landwirtschaftlichen Gebäuden inkl. Getreidesilo hat sie auf einer Packung "Snäckebrot" von Bohlsener Mühle entdeckt.
Vielen Dank für dieses Foto.
Jonas hat diesen SPAR-Markt in
Kössen kurz hinter der Deutsch-Österreichischen Grenze entdeckt. Vielen Dank für die Zusendung und es ist auch lange her, dass ich so viele SPAR-Einkaufswagen mal wieder auf einem Haufen entdeckt habe.
Auch diesen Markt gibt es bei Google Street View zu sehen.
DAS ist mal Wetter da draußen.
Die
Weihnachtsbestellung ist nun auch gesendet, jetzt gibt es keinen Weg zurück mehr. Wir werden also auch in diesem Jahr wieder spätestens ab Anfang September all die vielen Leckereien (je nach Geschmack) hier im Laden stehen haben.
Interessant ist der Vergleich der Summe der gesamten Verkaufspreise mit den Vorjahren. Während wir von 2024 auf 2025
einerseits eine erhebliche Preissteigerung erlebt haben, andererseits letztes Jahr aber auch wirklich großzügig bestellt hatten, geht die Summe diesmal gewaltig runter. Wir wollten uns etwas zurückhalten und ich glaube, das ist uns auch geglückt. Gerade mal etwas über 17.000 Euro (VK-Werte) haben wir in diesem Jahr an Weihnachtssüßwaren vorbestellt. Ist natürlich schon 'ne Stange Geld, aber rund ein Drittel (!) weniger als im letzten Jahr.
Ich denke, das passt schon so.
Ein Kunde suchte eine bestimmte Sorte Staubsaugerbeutel, die wir über unser Zentrallager nicht bekommen können und die auch nicht über unseren Lieferanten für Haushaltswaren lieferbar sind.
Nachdem wir ihm das sagten, gab er meinem Mitarbeiter noch den Tipp, dass wir uns das mit der Einlistung unbedingt doch noch einmal überlegen sollten. Immerhin hätten wir ihn dann auf jeden Fall als regelmäßigen Kunden.
Hören die Leute eigentlich auch mal zu???
Unsere Refood-Tonne haben wir nun
seit weit über einem Jahr. Wobei wir nicht
die eine Tonne haben, sondern bei den zweiwöchentlichen "Leerungen" bekommen wir immer eine leere, gereinigte Tonne, während der alte Behälter in vollem Zustand mitgenommen wird.
Als ich morgens zur Firma kam, lag dieses Rad hier auf dem Hof an der Stelle, an der immer die grüne Tonne steht. Der Kollege, der sie am Abend zuvor rausgestellt hatte, hat sich wohl noch gewundert, dass sich die Tonne nur so mühsam schieben ließ, aber wirklich gestört hat er sich daran wohl offenbar nicht.
Ich weiß auch nicht … das merkt man doch, oder?!
Eine Reiseagentur wirbt online mit "persönlicher Beratung". Neben dem sehr persönlichen Telefonkontakt während der Öffnungszeiten gab es nur noch den Chatbot Amelia für die Beratung. Das sind Gegensätze wie Himmel und Hölle. Ein nettes, persönliches Gespräch ist toll. Aber jeder Verantwortliche, der einen Chatbot auf einer Website anbietet, musste sich vermutlich noch nie im Leben von so einem System helfen lassen. Zumindest ich habe noch nie von irgendeinem Chatbot eine befriedigende Antwort bekommen. Selbst eine E-Mail ist persönlicher. Dauert zwar länger, aber die Antwort hilft einem zumindest weiter.
Ich bin etwas erstaunt: Haben es die fertigen Werbezündhölzer mit dem
Aufdruck für Picas Tierfutter nie hier mit einem Foto ins Blog geschafft oder bin ich nur zu doof, um den entsprechenden Beitrag zu finden?
Wie auch immer, davon habe ich auch noch einige Kartons (= hunderte Zehnerpacks = tausende Streichholzschachteln) in der Halle entdeckt. Sie sind nicht ganz so alt, wie die Streichhölzer, die wir gerade bei uns hier im Supermarkt verschenken, aber so richtig geil dürften die auch nicht mehr sein. Ohnehin möchte/werde ich die hier nicht auch noch zum Mitnehmen anbieten, denn mit den alten SPAR-Zündhölzern gibt es ja zumindest noch einen Bezug zu uns hier, zu unserer Vergangenheit, aber mit "Picas" kann nun wirklich
niemand etwas anfangen.
Irgendwelche Ideen, was ich damit anfangen könnte ohne sie einfach in den Müll zu kippen? Immerhin ist das legendäre Bild darauf, das Uli Stein damals eigens für mich gezeichnet hatte. (Seufz, der ist nun auch schon fast seit sechs Jahren nicht mehr unter uns …

)
Irgendwelche Ideen, was ich
sinnvoll damit anstellen kann?
"VP Süßwaren", schrieb mir eine Kollegin per WhatsApp.
Ich schaltete schnell die Livebilder der Videoanlage in den Vordergrund auf meinem PC und erkannte ziemlich schnell, wen sie meinte. Ein Mann schlich hektisch vor dem Süßwarenregal hin und her, seine gesamte Erscheinung war ausgesprochen wenig vertrauenerweckend. Sein Gesicht unter Schirmmütze und Hoodie verborgen, machte er körperlich schon keine gute Figur und seine Hose sah irgendwie schmuddelig aus.
Er nahm schließlich eine 6er-Packung "Kinder bueno" aus dem Regal und verschwand damit in eine Ecke, die ich nicht einsehen konnte. "Na, steckt er sie ein?", überlegte ich – aber nach etwa 30 Sekunden kam der Typ wieder zum Vorschein und hatte zu meiner Erleichterung die Packung doch noch in der Hand. Dann stellte er die weiße Schachtel sogar wieder ins Süßwarenregal zurück. Anschließend ging er zur Kasse, aber nur, um hinter den wartenden Kunden den Laden zu verlassen.
Wir waren uns sicher, dass der Mann klauen wollte und alleine dadurch, dass er so komisch war und wir ihm zu zweit hinterhergucken mussten, wollten wir ihm schon Hausverbot geben. Er sprach radebrechend Deutsch, aber dass wir ihn gesehen hatten und dass er unseren Laden nicht wieder betreten soll, schien er verstanden zu haben.
Thema erledigt.
Am späten Abend zu Hause hatte ich einen blöden Gedanken: Was ist denn, wenn der Typ zwar die bueno-Umverpackung zwar wieder ins Regal gestellt, sich den Inhalt aber dennoch eingesteckt hat? Wäre ja nicht zum ersten Mal, dass so etwas passiert. Ich nahm mir vor, am nächsten Morgen als erste Amtshandlung in der Firma danach zu sehen.
Nun … Das Hausverbot war berechtigt und dass er Dieb nur mit einem Hausverbot und nicht mit einer Anzeige wegen des vollzogenen Ladendiebstahls davongekommen war, war sein Glück.