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Containerabstellung

Als der große Container für die Einweggebinde aus unserem Leergutautomaten, aka Rücknahmegerät, wieder zurückgebracht wurde, habe ich mal eine Kamera auf dem Hof aufgestellt. In der oberen rechten Bildecke ist ein Stück Edelstahlrohr unserer Kühlanlagen zu sehen. Das war mir nicht aufgefallen, als ich mein altes Handy da auf einem Kabel balanciert hatte.

Das Video ist eigentlich nicht weiter spektakulär: Ein Abrollcontainer wird abgestellt.

Nicht mehr und nicht weniger.

Aber man sieht hier mal ganz gut, wie unsere Rampe "funktioniert". Wir hatten beim Bau ja ganz genau geplant, dass an der Stelle ein Container stehen wird, der auch ganz sicher beim Abstellen und Aufnehmen an der überstehenden Betonplatte der Rampe entlangkratzen wird. Ein Grund, weshalb die Rampe mit Stahlprofilen eingefasst ist.
Die graue Fläche unmittelbar unter dem Geländer sieht zwar aus wie Beton, ist aber die Außenkante eines massiven U-Profils aus Stahl. Die Konstruktion hält was aus und darum kann der Container beim Abstellen da einfach dran entlangkratzen. Was praktisch ist, um ihn relativ dich an die Rampe stellen zu können – immerhin kippen wir mehrmals täglich die Wanne aus dem Leergutautomaten dort hinein und ein größerer Abstand wäre da wirklich hinderlich.


Hinweis für Falschparker

Unser Grundstück steht aus unterschiedlichen Gründen immer irgendwie offen. Immer wieder gibt es Verkehrsteilnehmer, die ihre Autos ungefragt und ohne Erlaubnis hier in der Einfahrt abstellen. Ob es etwas hilft, vermag ich nicht zu sagen, aber diese Hinweise liegen nun bei mir und der Moschee in ausgedruckter Form vor und wenn wieder mal jemand einfach hier parkt, gibt es einen Zettel an den Scheibenwischer:

Sehr geehrte/r Autofahrer/in!

Sie parken hier auf einem Privatgrundstück. Diese Fläche ist nicht als öffentliche Parkplatzerweiterung der Kantstraße gedacht, sondern wird u.a. als Zufahrt für die Mitarbeiter eines Supermarktes und der Besucher einer Moschee benötigt. Sie begehen damit eine Besitzstörung i.S. von § 858 BGB bzw. Eigentumsstörung i.S. von § 1004 BGB.

Bitte nehmen Sie sich nicht nur diesen Hinweis zu Herzen, sondern auch die Information, dass wir Ihr Kennzeichen notiert haben und im Wiederholungsfall Ihr Fahrzeug abschleppen lassen werden.

Mit freundlichem Gruß,

die Eigentümer des Grundstücks Kantstraße 98
Ob es hilft? Langfristig vielleicht schon. Auf jeden Fall haben die rücksichtslosen Autoabsteller dann zumindest mal gesehen, dass ihr Verhalten nicht ignoriert oder übersehen wird.

163,62 €

Über unsere Wach- und Schließgesellschaft wurde mir eine Rechnung der Polizei Bremen weitergeleitet. 163,62 € netto kostet mich nun der ominöse Fehlalarm Mitte Januar.

Und was den Alarm nun ausgelöst hat, haben wir auch mit Hilfe der Firme, die unsere Anlage wartet, nicht herausfinden können. Technisch war augenscheinlich alles in Ordnung. Die Mysterien der Technik …

Produkte aus der Hö(h/l)le

Ein Mann rief an und wollte mir seine Produkte telefonisch verkaufen. Ich hatte gar nicht so genau verstanden, um was es da ging, aber er versuchte es unter anderem mit folgendem Argument, mir sein Angebot schmackhaft zu machen: "Wir sind auch in einer sehr bekannten Fernsehsendung vorgestellt worden."

Kann ja jeder behaupten. "In welcher Sendung?", fragte ich.

"Höhle der Löwen", entgegnete er.

Nee, lass ma. :-P

Lustige Strichcodes – 786

Wieder einmal ein Strichcode, den Blogleserin Susanne auf einem Produkt von Kiddicraft entdeckt hat. Dieser hier ist auf der "Herocraft"-Reihe zu finden und dürfte mit der Burg, den Rittern und ein paar augenscheinlich nicht menschlichen Kreaturen ins Fantasy-Reich zu verorten sein.

Vielen Dank für die Zusendung. :-)


270 Flaschen Wasser für die Moschee

So, da stehen nun die insgesamt 270 Flaschen Mineralwasser nebenan in der Küche des Moscheegebäudes. Die Freude war groß über unsere Spende und über die offensichtliche Dankbarkeit habe ich mich dann wiederum ebenfalls sehr gefreut.

Auch wenn das Gebäude damals beim Verkauf nicht für uns geeignet gewesen ist (bei wirklich allen noch so konstruierten Überlegungen, was man damit anfangen könnte), so haben sich unsere schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich der Nutzung durch die neuen Eigentümer zum Glück nicht bewahrheitet. Die Leute vom Somalischen Kulturverein Bremen e. V. sind wirklich nette Nachbarn. Top!


Neue Puzzlekartons

Unsere inzwischen über 20 Jahre alten und immer wieder mit Klebeband geflickten Puzzlekartons haben die lange, intensive Nutzung nicht alle überstanden. Zwei waren so sehr verschlissen, dass da wirklich nichts mehr zu machen war.

Eine Kollegin hatte Mitleid und hat über Kleinanzeigen zwei gebrauchte Puzzles organisiert, deren Kartons genau die richtigen Maße haben. Die Teile liegen nun in den kaputten falschen Kartons, sind aber natürlich noch vorhanden. Falls also jemand das Hundemotiv oder den kleinen Vogel auf der Gießkanne zum selberbasteln haben möchte, ich würde sie gerne abgeben. Aber nur ohne Originalverpackung. :-)


Rollhocker Nr. 1: -1 Rad

Nach knapp einem Jahr ist nun von einem weiteren unserer Rollhocker ein Rad abgebrochen. Nummer Eins hat nun auch eines seiner drei Räder eingebüßt.

Sie hatten es wohl so verstanden, dass wir hier Zweiräder mögen. :-P (Nein, eigentlich ist das nicht witzig. Da gibt man viel Geld aus und kauft Dinge, die hier im gewerblichen Einsatz täglich benutzt werden und dann hält das Zeug von Zwölf bis Mittag …)




Wasser für die Moschee

So viele kleine Flaschen stilles Mineralwasser unserer Eigenmarke brauchen wir um diese Jahreszeit normalerweise nicht für eine halbe Woche. Aber der Löwenanteil der heutigen Lieferung ist auch gar nicht für den Verkauf gedacht.

Die Nachbarschaft mit den alten Eigentümern der Moschee war fast immer anstrengend. Es war maximal ein gegenseitiges Ignorieren und gefühlt von der anderen Seite her ein häufiges Fordern, gepaart mit kompletter Rücksichtslosigkeit. Wie oft mussten wir darum kämpfen, hier überhaupt rauf- oder runterfahren zu können, weil irgendwelche Besucher ihre Autos rücksichtslos irgendwo hingestellt haben und dann für eine Zeitlang aufgrund des notwendigen Gebets nicht verfügbar waren. Hinzu kam, dass unser Hof bis zur Errichtung des Zauns uneingeschränkt benutzt wurde. Hätte mich nicht gestört, wenn nicht eine Portion Rücksichtslosigkeit dazugekommen wäre: Zigarettenkippen hinwerfen, sich auf den Anhänger setzen, mit dem Fußball zwischen den Autos spielen, etc. Man könnte viele Blogeinträge dazu schreiben. Äh, ach, ja. ;-)

Seit einem Jahr ist das alles anders. Die neuen Eigentümer des Nachbarhauses leben ein friedliches und angenehmes Miteinander. Die Parksituation ist entspannter, zumal sie darauf achten, dass ihre Besucher nach Möglichkeit zu Fuß kommen, sie bemühen sich darum, dass wir jederzeit rein und raus kommen, wir bekommen immer wieder Essen und Snacks aus dem Imbiss und man redet auch mal miteinander, wie man es in einer guten Nachbarschaft macht.

Da wollte ich jetzt einfach mal was zurückgeben und habe nach Rücksprache das Mineralwasser bestellt. Zunächst hatte ich an Süßes zum Zuckerfest gedacht, aber da trifft man nicht unbedingt jeden Geschmack, Stilles Wasser für die abendlichen Mahlzeiten während der Fastenzeit war dann aber absolut top und so bestellte ich einiges davon zusätzlich zu unserem regulären Bedarf.

Später mehr.


Wabengitter

Wie so ziemlich alle Kühlregale halten auch unsere die Temperatur durch einen Luftstrom im Zaun, der vor der Ware nach unten läuft. Bei unseren Regalen wird die Luft durch einen Diffusor aus vielen aneinandergereihten Waben geleitet, so dass sie relativ gleichmäßig nach unten strömt.

Kühlregale sind ein besonderer Anziehungspunkt für Schmutz. Konstruktionsbedingt (Luftströmungen) haben sie viele Hohlräume im Hintergrund, der permanente Staub aus der Luft wird dort mit eingesogen, dann kommt noch viel Feuchtigkeit dazu und schon bildet sich auch gerne mal Schimmel. Wer schon einmal ein altes Kühlregal von innen gesehen hat, weiß, wovon ich rede.

Aufgrund der relativ großen Oberfläche (hochgerechnet hat so ein Streifen (unteres Bild) rund 2 Quadratmeter Fläche) sind diese "Wabengitter" besonders anfällig für die typischen Verschmutzungen und so gehört in unsere "Jahresanfangsroutine" unter anderem, dass diese Gitter einmal komplett gereinigt werden. Ausbauen, spülen, schrubben, noch mal spülen, trocknen und wieder einbauen. Gute zwei Dutzend haben wir von den Streifen, man ist also eine Weile dabei …



Tipp für die Ingenieure, die bei AHD die zukünftigen Kühlregale entwerfen: Bei so einem Bauteil muss die Reinigung leichter sein, definitiv. ;-)


Ist doch klar – ich kauf' bei SPAR

Diese alte SPAR-Tragetasche hatte Eric bei Renovierungsarbeiten hinter einer Abdeckung in einem Wohnhaus entdeckt. 10 Pfennig haben die damals gekostet :-)

Die Hinweise auf die Grundwasserneutralität und die unschädliche Verbrennung in Müllverbrennungsanlagen findet man heute zumindest auf unseren aktuellen Edeka-Tragetaschen nicht mehr, wenngleich sich am Material (Polyethylen) wohl nichts geändert haben wird. PE verbrennt zu CO2 und H20 ohne giftige Dämpfe oder Schwermetalle, aber heute ist natürlich ein Recycling (ab mit der alten Tüte in den gelben Sack / die gelbe Tonne) die sinnvollere Alternative.




Lustige Strichcodes – 785

Fundstück von Honza auf einer Packung Jasmin-Reis von Globus (Eigenmarke): Ein Strichcode mit … ja, was denn eigentlich? So genau erkenne ich das auch nicht. Ich hatte es erst für Reispflanzen gehalten. Dann für inverse Reispflanzen (also weiß aus dem Strichcode ausgeschnitten), aber je länger ich das Bild betrachte, desto unsicherer bin ich ob des Motivs.

Was seht ihr denn da so?!


Nach Marokko: Vietnam?

In unregelmäßigem Abstand trudeln hier nach wie vor immer wieder "Bewerbungen" von scheinbar top-qualifizierten jungen Menschen aus Marokko via E-Mail rein, die ich inzwischen nur noch schulterzuckend als Spam markiere.

Jetzt haben wir was Neues: "Motivierte Azubis aus Vietnam – bereit für 2026"

VERGESST ES!

Raumspray mit MHD

Auf der Toilette sitzend fiel mir auf, dass die Raumspray-Dosen unserer Eigenmarke mit aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdaten versehen sind.

MHD. Auf Raumspray.

Meinetwegen, wenn das irgendeine gesetzliche Vorgabe ist – aber wetten, dass es Leute gibt, die das Zeug danach wirklich wegwerfen.

Was für eine unnötige Verschwendung, wenn auch nur in der Theorie …

Bacon, sehr gut!

Ich stand gerade vor unserem großen Kühlregal, da ich dabei war, einen privaten Einkauf zusammenzustellen.

Ein Kunde, den ich für südländisch oder viel mehr sogar orientalisch gehalten hatte, sprach mich an: "Habt ihr Bacon?"

Ich stutzte, zeigte ihm aber natürlich unsere Auswahl. Da kam auch schon die Frage, mit der ich vom ersten Moment an gerechnet hatte und bei der ein fragender / zweifelnder Tonfall mitschwang: "Ist das Schweinefleisch?"

"Ähh, ja! Bacon, also Speck gleich Schweinefleisch", entgegnete ich und versuchte, dieser Selbstverständlichkeit bei dem Produkt einen gewissen Nachdruck zu Verleihen.

Zugegebenermaßen rechnete ich damit, dass er die Packung angewidert wieder ins Regal stellte. Stattdessen griff er noch eine Packung und grinste: "Sehr gut!" Dann ging er zur Kasse.

Hm. :-)