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Entsorgte Leuchtstoffröhren

Zwischendurch hatte ich noch die beiden Tragevorrichtungen (bestehend aus jeweils zwei auf einer Seite eingeklappten Gemüsekisten) mit den alten Leuchtstoffröhren ins Auto geladen und zur Containerstation gefahren. In der dortigen Schadstoffannahmestelle wurde ich die Röhren ohne Murren und Knurren los.

Damit habe ich hier keine Leuchtstoffröhren mehr, sehr fein. :-)


Was tun? Alte Streichhölzer!

Quizfrage: Was mache ich mit unseren alten Werbezündhölzern?

Den genauen Entwurf könnt ihr in diesem Beitrag sehen. Sie als reguläre Werbung zu verteilen, hat keinen Sinn, denn in erster Linie sind wir kein SPAR-Markt mehr. (Was schade aber nicht zu ändern ist.) Ausnahmslos nichts von den Einrichtungsgenständen, die auf dem Foto zu sehen sind, existiert noch, dazu sieht es hier inzwischen ganz anders aus. Die Auflistung der Besonderheiten ist auch nicht mehr ganz aktuell. Eine Faxnummer würde ich heute nicht mehr angeben, aber Dank der Fritz!Box können wir sie tatsächlich noch bekommen, wenngleich es sehr, sehr wenig geworden ist.

Diese Zündhölzer hatten wir damals zu defensiv verteilt, so dass uns irgendwann der Umbau und die Umflaggung auf Edeka überholt haben. Nun habe ich noch ein paar Kartons von den Hölzchen übrig, insgesamt mehrere hundert Packungen mit jeweils zehn Schächtelchen.

Ich werde sie wohl hier verschenken. Mit dem augenzwinkernden Hinweis "Gratis zum Mitnehmen: Echte Werbezündhölzer aus unserer SPAR-Zeit."

Wer also ein Stück meiner Unternehmensgeschichte mitnehmen möchte: Die Schachteln liegen kostenlos an der Kasse. :-) (Nein, ich verschicke sie nicht.)


Alte Kassenhardware zur Abholung

Netterweise müssen wir uns nicht um die fachgerechte Entsorgung der alten Kassenhardware kümmern. Bildschirme, Scanner, PCs, Drucker, Kabel und Kleinkram sind mehr oder weniger ordentlich verpackt hier auf einem Rollbehälter im Lager zwischengeparkt und warten auf die Abholung.

"Früher" hätte ich die Teile vermutlich zum Basteln und Experimentieren behalten, vor allem natürlich die Laserscanner :-) – aber bevor die wieder jahrelang irgendwo herumstehen und dann von mir entsorgt werden, können sie auch direkt weg. Fühlt sich komisch an, ist aber die sinnvollere Entscheidung.

(Mindestens ein solcher Scanner steht nämlich aus unserem geschlossenen Markt in Findorff ebenfalls noch und mit dem selben Hintergedanken an Basteleien bei uns in der Halle herum – und verstaubt dort fröhlich seit sechs Jahren … )


SPAR-Märkte in Norwegen

Nach meiner Bitte um Entschuldigung für später oder nie beantwortete Zusendungen fiel Martin ein, dass seine E-Mail mit SPAR-Markt-Bildern inzwischen volljährig sein dürfte und es die beiden Märkte nie hier ins Blog geschafft hatten.

Das möchte ich an dieser Stelle nachholen und bedanke mich brav für die Zusendung und die Geduld bis zur Veröffentlichung. Ich kann übrigens nicht sagen, ob die Mail mir einfach nur "durchgerutscht" war, oder ob sie mich einfach nur nie erreicht hat. Aber ist doch schön, wenn auch andere auf einen aufpassen. ;-)

Der erste Markt befindet sich in Kirkenes, einem der westlichsten Orte Norwegens und nur 10 km von der russischen Grenze entfernt. Die Nähe zu Russland erkennt man daran ganz gut, dass vieles auch in kyrillischen Buchstaben beschriftet ist. Wie man bei Google Street View sehen kann, befindet sich darin zwischen kein (EURO)SPAR-Markt mehr, sondern eine Filiale von KIWI.

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!


Den SPAR-Markt in Bøstad gibt es dagegen noch, zumindest auf den Street-View-Bildern ist noch ein SPAR zu erkennen. Auch wenn auf der linken Gebäudeseite inzwischen ein Stück angebaut wurde, sieht der Laden noch fast genauso aus wie zum Zeitpunkt des unten abgebildeten Fotos. :-)

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!



Ein paar Halbliterkisten

Ob das da draußen noch mal ein ausgewachsener Sommer wird? Für den Fall, dass das passiert, haben wir ein paar Leerkisten gebunkert. Nimmt natürlich derzeit mehr Platz ein, als wir eigentlich haben, aber haben ist bekanntlich besser als brauchen und bevor wir die Bierflaschen wieder liegend in Gemüsekisten zwischenlagern müssen, wählen wir lieber diesen Weg.

Wenngleich man hier im Lager nun auf eine Wand aus Beck's-Kisten guckt …


Könnte hängen. Soll aber wohl nicht …

Es gibt Dinge im Alltag, die sind eigentlich selbsterklärend. Zum Beispiel so ein Mülleimer / Papierkorb mit zwei speziell geformten Löchern am oberen Rand.

Man könnte vermuten, dass diese Löcher nicht aus dekorativen Gründen dort angebracht wurden, sondern einen gewissen praktischen Nutzen verfolgen. Etwa, dass man den Mülleimer nach dem Leeren wieder an die genau dafür vorgesehenen Schrauben oder Haken hängt.

Man könnte auch annehmen, dass es bei der Tätigkeit des Aufhängens eine gewisse Rolle spielt, in welcher Ausrichtung man es versucht.

Nun sind unsere beiden Exemplare in den Toiletten derzeit eher bodennah im Einsatz. Funktional ist das zweifellos – der Müll in Form von (überwiegend) benutzten Papierhandtüchern findet weiterhin zuverlässig seinen Weg hinein. Allerdings wurde das ursprüngliche Konzept des Herstellers in einer bemerkenswert kreativen Weise vollkommen neu interpretiert.

Ich möchte an dieser Stelle natürlich ausdrücklich und vollkommen emotionsfrei betonen, dass es sich hierbei nicht um einen Fehler handelt, sondern um einen alternativen Lösungsansatz.

Einen, der sich mit minimalem und kaum erwähnenswertem zusätzlichen Aufwand sogar noch leicht optimieren ließe. Aber jeder, wie er es für richtig hält …


Links 814

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JETZT haben wir neue Kassen

Die Umrüstung auf das neue Kassensystem wurde zwischendurch noch ein- oder sogar zweimal verschoben.

Gestern war es nun endlich so weit. Die neue Technik ist vor allem deutlich schlanker, als die alte mit einem ausgewachsenen PC als zentrale Einheit, die irgendwo im Kassentisch untergebracht und mit unterschiedlichen Arten von Datenkabeln mit den verschiedenen Peripheriegeräten verbunden waren. Nun haben wir einen All-In-One-PC, der sich kaum bemerkbar mit im Bildschirm versteckt. Alle Geräte sind über einen Hub sternförmig mit USB-Kabeln miteinander verbunden, so wie es aktuell der Stand der Technik ist.

Nur beim Umbau war etwas schiefgegangen. Wir brauchen selten mehr als drei Kassen und so hätte der Techniker bequem eine Kasse nach der anderen umrüsten können und alles wäre fein gewesen. Dummerweise war er zwischendurch hinsichtlich der Softwareinstallation an einer der Kassen zu optimistisch und hat bereits die nächste Kasse irreversibel (Kabel abgeschnitten …) demontiert, während die eine Kasse noch installierte. Dummerweise wollte die dritte Kasse auch nicht so und so standen wir rund eine Stunde mit nur einer Kasse da, an der sich die genervten und wütenden Kunden zu einer langen Schlange gestaut haben. Das wäre vermeidbar gewesen. :-(



Die Software ist noch fast die selbe oder sieht zumindest noch fast genauso aus. Hätten wir keinem Mitarbeiter erzählt, dass wir neue Kassen haben, hätten es viele vermutlich gar nicht bemerkt. ;-)

Monitor, Scanner, Drucker, alles wieder da. Das spannendste Update sind wohl die neuen Scanner. Kein Laser mehr, der aufgefächert den Strichcode beleuchtet und dessen Reflexionen von einem Fotosensor erfasst werden, sondern ein modernes Gerät mit Bildsensor, der neben klassischen Strichcodes auch beispielsweise QR-Codes dekodieren und diese auch von reflektieren Oberflächen (Handydisplay) erkennen kann.


Blick in die Sonne

Dass die Sonne mal direkt in unsere Kamera zum Hof scheint, ist wohl nicht zu vermeiden. Interessant aber, was da an Artefakten entsteht: Bunte Streifen in verschiedenen Farben, dazu noch ein typischer Linseneffekt, der sich irgendwie strahlenförmig ausbreitet.

Macht aber alles nichts, denn tagsüber hat die Kamera fast keine Relevanz. Nur bei Nacht wird es spannend, aber da blendet die Sonne ja meistens nicht. :-P


Irrenanstalt

Welcher Kollege oder welche Kollegin auch immer dieses Schild hier neben der Tür zum Aufenthaltsraum angebracht hat, kann ich leider nicht sagen. Ein Name steht nicht dabei.

Nach eingehender Prüfung musste ich feststellen, dass das Schild weder sachlich falsch noch irreführend ist. Es wurde daher vorläufig nicht von mir entfernt.

In meiner Rolle als Betriebsleitung weise ich jedoch darauf hin, dass das Schild keine konkrete Personengruppe meint. Jeder Mitarbeiter ist frei, sich persönlich davon angesprochen oder beleidigt zu fühlen. ;-)

(Besucher werden gebeten, diese Warnung ernst zu nehmen! Insbesondere zwischen 6 und 22 Uhr ist jederzeit mit spontanen Diskussionen über Leergut, Bestellmengen, Lagerordnung, Pfandbons, Sonderangebot, Neuplatzierung und im Allgemeinen die korrekte Verräumung der Ware zu rechnen.)


Unfreiwilliger Fokus

Unser Laden ist fast vollständig videoüberwacht. Die Ladenfläche sowieso, aber auch einige Bereiche der Lager- und Nebenräume. Das ist alles rechtlich in Ordnung und völlig DSGVO-konform und wird einmal jährlich von unserem Datenschutzbeauftragten gecheckt. Dieser Datenschutzbeauftragte ist auch nicht irgendjemand, der einfach dazu benannt wurde, weil wir jemanden brauchen, sondern eine ausgebildete Fachkraft der Edeka.

Videoüberwachung am Arbeitsplatz: In den Aufzeichnungen ist zwangsläufig jeder mal irgendwie zu sehen. Während der Arbeit läuft man hier herum, das ist nicht zu vermeiden. Allerdings gibt es hier auch Tätigkeiten, die an einem sogenannten Dauerarbeitsplatz stattfinden. Das sind räumliche Bereiche, in denen man relativ beständig tätig ist und nicht hin und her läuft. Dazu gehört zum Beispiel die Kasse und da soll man eben nicht permanent im Fokus der Kamera sitzen oder stehen.

Da unsere Arbeitsplätze an der Kasse aber auf mehreren Kameras direkt oder indirekt zu sehen sind, haben wir nach Vorgabe mit unserem Datenschutzmenschen dafür gesorgt, dass diese Arbeitsplätze eben nicht mehr, bzw. nur noch eingeschränkt zu sehen sind. Wer bei uns in der Kasse arbeitet, ist im Normalfall auf den Aufzeichnungen nicht dauerhaft zu erkennen, dafür sorgen schwarze Maskierungen in den Einstellungen der Kameras.

In der Praxis sieht das Ergebnis manchmal etwas kurioser aus: Der Kopf mit dem Gesicht verschwindet hinter einem dicken schwarzen Balken, aber diese Beschneidung lenkt die Aufmerksamkeit genau dorthin, wo sie eigentlich garantiert nicht landen sollte. Der Kopf ist verschwunden, aber der Bildausschnitt betont deutlich mehr, als es geplant war. Dort, wo man unverfängliche Anonymität herstellen wollte, hat man einen Körperteil hervorgehoben, der nun wortwörtlich ein "herausragendes" Merkmal darstellt.


Das Folien-und-Putzhilfen-Regal (Zustand: ALT)

Nachdem wir das Regal mit dem Einweggeschirr neu gebaut hatten, war das Regal rechts davon die nächste offene Baustelle.

Dieses Regal beinhaltet "Haushaltsfolien" (Gefrierbeutel, Alufolie, Backpapier etc.), Müllbeutel aller Art, Putzutensilien wie Schwämme und Tücher, Handschuhe und noch ein paar andere nicht näher definierte Artikel wie Pflanzendünger, destilliertes Wasser, Fliegenklatschen, die wir einfach nirgendwo sonst hätten unterbringen können.

Das Regal war schon seit längerer Zeit eine Baustelle, zumal wir auch nach einem Streit (Preisverhandlungen) zwischen der Edeka und Melitta einige Artikel nicht mehr im Sortiment hatten. Dann kam der Umbau mit dem Kerzen- und Einweggeschirrregal dazu und schon rutschte dieses Regal vom Status "sollten wir mal machen" auf "muss unbedingt gemacht werden".

Wenn alles klappt, kommen mit der heutigen Warenlieferung etliche neue Artikel mit, die ich entweder heute noch oder aber auf jeden Fall im Laufe der Woche noch im Regal unterbringen und dabei eine vernünftige Platzierung bauen werde. Ich mache drei Kreuze, wenn das Thema erledigt ist!