Unsere "Backstube" war früher mal der Fleisch-Vorbereitungsraum und hat als solcher, für die separate Warenanlieferung, eine eigene Tür. Diese Tür wurde vor Jahrmillionen Jahren mit vier massiven Riegeln versehen und wahrscheinlich genauso lange gar nicht geöffnet. Der helle Streifen oben in der Mitte der Zarge ist übrigens durch das durch Rostfraß entstandene Loch durchscheinendes Licht...
Leider ließ sich die Tür nicht ganz problemlos öffnen:
Das eigentliche Schloß hatte sich im Laufe der Zeit völlig festgesetzt. Nachdem wir mit viel Mühe den kompletten Schließzylinder entfernt hatten, eine Arbeit, die bei einer geschlossenen Tür nicht gerade einfach ist, mußten wir feststellen, dass auch ein neuer Zylinder keinen Erfolg brachte. Der Schließer saß schlicht und einfach fest. Den Rest erledigte ein Winkelschleifer...
Und wofür nun die ganze Arbeit? Nun, wenn auf dem oberen Foto die Wände nicht da wären, könnten man direkt in mein zukünftiges Büro sehen und genau dort sind in den nächsten Wochen einige Stemmarbeiten notwendig. Die Entscheidung, ob man den Schutt nach zwei Metern Strecke oder nach 40 Metern quer durch den Laden nach draußen transportieren möchte, war keine schwierige...
Per Einschreiben kam Post von Wincor-Nixdorf: Mein Wartungsvertrag für den Rechner meines Warenwirtschaftssystems wurde zum Jahresende gekündigt. Mitte letzten Jahres hieß es ja noch, daß zum 30. September 2005 Schluß sei. Aber nun ist der Vertrag defintiv gekündigt. Der entsprechende Brief kam nämlich eben per Einschreiben ins Haus.
Die befürchtete große Investition fällt auch weg. Habe ich jedenfalls eben beschlossen. Ich brauche doch keinen Wartungsvertrag für einen PC, ohne den die Kassen zur Not auch eine gewisse Zeit funktionieren können.
Diesen DIN-A1-Deckenhänger habe ich von unserem Fachberater bekommen. Erwähnte ich schonmal, daß ich quasi grundsätzlich allergisch auf Schilder reagiere, die von der Decke hängen?
Ob ich diesmal eine Ausnahme machen werde, weiß ich noch nicht. Ich habe absolut nichts gegen FRoSTA (Im Gegenteil! FRoSTA ist einer der sympathischsten Lebensmittelproduzenten überhaupt!), aber von dieser Brigitte-Diät halte ich ungefähr... nix.
Noch rede ich von "Kühlraum", wenn ich mein zukünftiges Büro meine. Aber der Umbau ist in vollem Gange... An/Auf den Bahnen hingen früher mal Würste und Fleischteile. Nun liegen die Teile erstmal auf dem Boden und warten auf weitere Verwendung.
Eigentlich wollte ich gestern den ganzen Tag hier in der Firma arbeiten und einiges Liegengebliebenes aufholen und vor allem endlich mit den Bauarbeiten für mein neues Büro anfangen. Doch irgendwie mangelte es an Motivation und so war ich erst am späten Nachmittag hier. Nachdem ich mit meine eigentlichen Büroarbeiten fertig hatte, war noch bis nach 21:30 Uhr der alte Fleischkühlraum fällig. Es standen noch altes Dekomaterial, Fleischereiausstattung, private Unterlagen, Werkzeug und viel Kleinkram auf dem Boden. Das alles ließ sich zum Glück relativ kompakt an anderer Stelle unterbringen. Nun hängen nur noch die Stangen an den Wänden und der Decke.
Ja, das soll in ein paar Wochen ein schickes Büro sein:
Ein Mitarbeiter von ADT Deutschland rief mich an und wollte wissen, wie es denn jetzt bei mir mit der Neuinstallation einer Warensicherung aussehen würde. Es sei ja nun doch schon einige Zeit her, daß wir ein Angebot für eine Warensicherungsanlage bekommen hätten und als möglicher Installationstermin wäre damals immerhin "Anfang 2006" angegeben worden.
Ich stutzte, staunte und hakte nach, wie er das wohl meinen würde, von wegen "Neuinstallation".
Er gab dann zu, daß dann wohl meine komplette Akte verschwunden wäre und der einzige Hinweis auf eine Geschäftsbeziehung zwischen mir und ADT wohl ein altes Angebot sei.
Ich erklärte ihm daraufhin, daß ich seit rund 1,5 Jahren bei mir hier im Markt eine ADT-Warensicherungsanlage, Typ Maxcalibur, im Einsatz habe.
Er war spürbar irritiert, verabschiedete sich freundlich von mir mit der Frage, ob ich denn irgendwelche Probleme mit meiner Anlage hätte und ob er noch etwas für mich tun könne. Ich konnte ihn aber aber beruhigen: Keine Probleme, alles super!
Heute Morgen bekam ich per E-Mail eine Anfrage, ob ich bereit wäre, mal "Flexsigns" zu testen. "Flexsigns" ist ein kompaktes System, an dem Deckenhänger oder andere Dekomaterialen befestigt werden können. Man braucht keine Leiter, sondern kann sich einfach mit einer Verlängerung das an einem Seilzug hängende Unterteil des Systems auf Arbeitshöhe ziehen.
Die Idee ist eigentlich gar nicht mal so schlecht. Nur habe ich dafür nun gerade gar keine Verwendung, denn abgesehen davon, daß ich bekanntermaßen kein Freund von Deckenhängern bin, ist bei der Raumhöhe meines Ladens noch bequem die Decke mit einer Leiter zu erreichen.
Selbst in Märkten mit höheren Decken fallen mir kaum Anwendungen für Flexsigns ein. Die Schilder sollen schließlich in Sichthöhe hängen - und sind somit auch wieder mit einer Leiter erreichbar. Höchstens lange Banner könnte man sinnvoll an dem System aufhängen - aber wer solche hohen Decken hat, verfügt normalerweise auch über eine Bühne zum bequemen arbeiten.
Diese Hinweisschilder werden dann wohl auch so nach und nach mit unseren Eigenmarken verschwinden. Aber für "gut & günstig" werden sicherlich ähnliche Werbematerialien existieren.
Hmm... Der Postbote hat mir gerade einen relativ dicken C5-Umschlag in die Hand gedrückt, auf dem weder ein Absender noch eine Briefmarke zu entdecken sind. Wenn ich den Brief haben möchte, kostet mich das 1,96€ Nach-/Strafporto.
Die Neugierde hat übrigens gesiegt.
Im Umschlag lag ein Stapel Bestellformulare einer Handelsagentur, von der wir in den letzten Jahren immer wieder sporadisch Ware bezogen haben. Bin mal gespannt, was mir der Vertreter von denen zu erzählen hat...
In einem Schreiben vom Statistischen Landesamt Bremen werde ich aufgefordert, die "Jahreserhebung im Handel für das Geschäftsjahr 2004" auszufüllen.
Dieser Fragebogen besteht aus acht A4-Seiten und fast keine Frage könnte ich ohne jeglichen Aufwand beantworten. Das Land Bremen möchte z.B. wissen
· Gesamtumsatz des Unternehmens ohne Umsatzsteuer im Geschäftsjahr.
· Sonstige betriebliche Erträge im Geschäftsjahr.
· Gesetzliche und übrige Sozialaufwendungen für Arbeitnehmer.
· Betriebliche Steuern und Abgaben
· Einzelhandelsumsatz prozentual in verschiedene Warengruppen aufgeschlüsselt.
Ich glaube, ich leite den kompletten Fragebogen einfach mal direkt an meinen Steuerberater weiter...
Ein weiteres Opfer meiner Aufräumwut: Seit gestern Abend biete ich bei Ebay meine alte, überholungsbedürftige Wischmaschine an. Haltet euch bitte mit den Geboten zurück! Das Ding wiegt ein paar Zentner und ist kein Fanartikel!
Den notwendigen Kauf der neuen Maschine vor einigen Monaten hatte ich hier gar nicht weiter erwähnt. Eigentlich müßte ich das unbedingt nachholen, denn der neue Automat hat ein lustiges Feature - einen integrierten Getränkehalter.