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Leuchtrentier in der Dunkelheit

Gleich ist es so weit: Jeden Moment müsste mein Mitarbeiter vor der Tür stehen und so lange vermeide ich es auch, die Ladenbeleuchtung einzuschalten. Während ich hier darauf warte, dass die erste Ladung Brötchen dieser Woche knusprig braun wird, ist mir die Idee zu einem Foto gekommen:


Fertig

So, die Deko steht und wir machen hier Feierabend.

Sozusagen. Ich bin ja gleich nachher wieder da.

Mal wieder ein Wasserfleck

Wenn ich hier nicht nur Mieter, sondern Eigentümer dieses Gebäudes wäre, könnte ich wohl nicht mehr ruhig schlafen. Beim Aufhängen der Weihnachtsdeko ist mir in einer Ecke an der Wand und der Decke ein Wasserfleck aufgefallen. Ist die Frage, ob das eine einmalige Sache war, weil wieder irgendwelche Handwerker die Regenrohre nicht richtig zusammengesteckt haben, oder ob uns diese Stelle zukünftig noch mehr Probleme bereiten wird.

Wenn es nur ein optisches Problem ist, mache ich mich nicht mehr verrückt. Ich will den Bereich über dem Kühlregal ja sowieso verkleiden, aber das werde ich mir noch ein paar Wochen durch den Kopf gehen lassen.


Beleuchteter Schlitten

Wow, das erste Erfolgserlebnis.

Irgendwie fehlt mir heute ausnahmsweise mal die Motivation zum arbeiten. Ich glaube, ich werde hier heute jeden erledigten Handschlag fotografieren und verbloggen... :-P


Heute: Weihnachtsdekoaufbau

Heute ist Totensonntag und damit für mich hier seit Jahren schon der Tag, an dem der Laden weihnachtlich geschmückt wird.

Die Deko wird schon so ausfallen, wie in den letzten zwei Jahren auch. Einige kleine Unterschiede können natürlich erkennbar sein.

Aber jetzt heißt es erstmal, die ganzen Kartons und Säcke (mit Tannengirlanden) aus dem Lager zu holen...

TK-Schrank-Ausfall - Wieder mal...

Eigentlich könnte ich an dieser Stelle das selbe Foto nehmen, wie ich es in diesem Blogeintrag schon verwendet habe.

Mir ist gerade echt zum heulen zumute. Nachdem wir erst vor drei Wochen den Inhalt der Schränke direkt in den Müllcontainer umgeschichtet hatten, liegt dort jetzt wieder alles mit aufgetautem Eis und Sahnetorten voll.
Die Firma, die ich hier normalerweise bei Problemen mit meinen Kühlanlagen kontaktiere, hat in diesem Jahr schon knapp einen fünfstelligen Betrag von mir bekommen. Dauernd ist irgendwas mit irgendwelchen Kühlgeräten. Da stirbt ein Kompressor, hier ein Ventilator. Da geht ein Ventil kaputt, hier ist ein Leck und Kühlmittel tritt aus und so weiter und so fort.

Frust.

Knapp

Anfang des kommenden Jahres wird das Warenwirtschaftssystem hier im Markt gegen ein anderes System ausgetauscht. Die Planungen dafür müssen möglichst schnell gehen und heute habe ich das Angebot dafür zur Unterzeichnung bekommen. Ich soll das Angebot bis zum 20.11.2008 zurücksenden.

Wird knapp.

War klar...

Stoßseufzer...

Früher haben wir keinen Kaffee verkauft, weil er im Lager stand und die Kunden ihn nicht gesehen haben.

Gerade eben haben wir – trotz der eindeutig formulierten Kaufabsicht einer Kundin – keinen Kaffee verkauft, weil jemand den Schlüssel für die Vitrine verschludert hat. Ich bin hellauf begeistert.

Das stiefmütterlich behandelte Roggenbrot

In diesem Karton befindet sich – die Aufschrift verrät es ja beinahe schon – Roggenbrot. Doch was ist an diesem Brot so besonders und warum steht es herrenlos im Gang?

Nun, die Geschichte ist kurz, aber tragisch. Dieses Brot bekomme ich nicht über unseren täglichen Brotlieferanten sondern mit unserer restlichen Ware aus dem Zentrallager geliefert. Und irgendwie passiert es immer wieder, dass die Leute, die zwar die Ware packen, diesen Karton in der Hand halten und dem richtigen Regal zuordnen können, aber wenn sie dann mit dem Karton in der Hand vor dem Brotregal stehen, scheint irgendeine innere Stimme zu rufen: "Achtung, das ist das Reich unseres Brotlieferanten. Da darfst du nichts hineinstellen." Von "davor" sagt die Stimme nichts und so geschieht es dann und da steht es dann. Wie oft? Immer und immer wieder... :-|


Türgriffe kaputt, die zweite Runde...

Unsere schönen neuen Türgriffverkleidungen, die beim ersten Anlauf sage und schreibe drei Wochen gehalten haben, hat's schon wieder zerlegt.
Diesmal ist der Getränkefahrer mit seinem elektrischen Hubwagen daran hängengeblieben. Warum der Kerl sich mit den Paletten auch durch die enge Eingangstür quetschen musste, anstatt den Ausgang zu verwenden, den man zweiflügelig öffnen kann, ist mir gänzlich schleierhaft.

Ich glaube, es soll einfach nicht sein. :-|


Antwort von der GEZ

Es ist kaum zu glauben: Das Schreiben, dass ich Ende Oktober an die GEZ geschickt habe, hat tatsächlich Beachtung gefunden. Heute kam die Reaktion zurück:
Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie beanstanden unsere Anfrage, ob Sie Rundfunkgeräte zum Empfang bereithalten und teilen uns mit, dass Sie einen PC und ein Autoradio angemeldet haben.

Unter oben genannter Teilnehmernummer führten wir Sie bisher als nicht privat gemeldeter Teilnehmer lediglich mit einem Autoradio.
Nicht privat ist ja auch richtig. Mein Auto ist ein Firmenwagen und zu Hause habe ich weder Radio noch PC. Aber weiter:
Wir haben das neuartige Rundfunkgerät ab 1.10.2008 zugemeldet.
Sei mir Recht. Kostet ja nichts extra. Ein Blick auf das Anmeldeformular (gut, dass ich hier alles aufbewahre) bestätigt: Der GEZ-Seppel hat damals vergessen, das Feld "neuartige Rundfunkgeräte" anzukreuzen.

Aber erstaunlich, dass das Schreiben bei der GEZ nicht gleich im Altpapier gelandet ist... :-)

Hab' ihn!



Nein, das war kein Witz. Ich habe mir den Stempel tatsächlich bestellt. Aber natürlich ist er nicht dafür gedacht, jeden Arbeitslosen, der sich bei mir bewirbt, bloßzustellen.

Es ging um die Leute, die einem einen Zettel vor die Nase halten und nach einem Stempel fragen. Mehr nicht. Wer sich ernsthaft bewirbt, bekommt natürlich den offiziellen Firmenstempel.