Traditionell schmücken wir hier nach Weihnachten die verbliebene Weihnachtsdekoration bunt für den Jahreswechsel. Diesmal habe ich (wieder) eine große, aufblasbare Rakete, die sehr deutlich auf das Hinweisen soll, was hier am Montag zu bekommen ist: Feuerwerksartikel aller Art.
Ich hoffe, das mit den Handzetteln in der Sonntagszeitung hat so geklappt, wie es sollte. Wäre jedenfalls nicht verkehrt, denn die bestellten Mengen waren schon darauf ausgelegt, dass die Kunden durch die Werbung angezogen werden.
Aus Erfahrung weiß ich, dass Anzeigenverkäufer mitunter recht penetrant sein können. Ein einfaches "nein" reicht oft nicht aus und wenn man auch nur den Hauch von Interesse verlauten lässt, folgen noch mindestens... wenn nicht sogar noch mehr Anrufe.
Auch dieses jahr wollte ich wieder die Handzettel für meine Feuerwerksangebote in einem der beiden regionalen Anzeigenblätter verteilen lassen. Mit der Anzeigenverkäuferin hatte ich Mitte November Kontakt, sie hatte mir die Eckdaten für die Verteilgebiete zugemailt und sich danach nicht wieder gemeldet. In all dem Vorweihnachtskuddelmuddel habe ich selber auch nicht mehr daran gedacht – bis gestern. Und was folgte war die große Überrschung: Für eine Beilage war es leider zu spät. Eine Beilage ist in der Sonntagsausgabe vor Silvester leider nicht mehr möglich. Ich hätte kotzen können.
Aber wir haben ja zwei Anzeigenblätter hier in Bremen und der freundliche Mitbewerber hat's doch tatsächlich geschafft, heute am Heiligabend noch etwas zu drehen. Das hat aber gewaltig Bonuspunkte bei mir gegeben.
Es scheint sich irgendwie den Leuten anzubieten, ihre Zigarettenkippen auf dem Gehäuse des Schlüsselschalters für meine Alarmanlage auszudrücken. In letzter Zeit haben sich jedenfalls die gelbbraunen Flecken auf dem Ding gehäuft.
Zum Glück (und notwendigerweise) ist das Gehäuse aus Metall. Da lassen einen ein paar von Zigaretten verursachte Schmauchspuren relativ kalt.
Kritisch wird's, wenn die Leute anfangen, ihre Schneidbrenner und Motorwinkelschleifer darauf abzulegen.
Mit "die Klingel an unserer Lagertür" meine ich normalerweise immer die ehemalige (und trotz meines geäußerten Änderungswunsches noch nicht in "Service" umbenannte) Leergutklingel. Wir haben aber noch eine Klingel an der Lagertür. Und zwar an der Tür zum Innenhof. Selten klingeln dort Lieferanten, denn den Großteil unserer Ware bekommen wir durch den Haupteingang, durch den auch die Kunden den Laden betreten.
Anfangs haben sich die Leute über die Beschriftung der Klingel gewundert. Allerdings dachte ich mir damals, warum sollte ich da "SPAR" draufschreiben? Wer hier klingelt, weiß, wo er hin will.
"Ding Dong" sollte eigentlich auch nur symbolisch für eine Klingel stehen und nicht das Geräusch, dass sie macht. Das ist bei der Außentür nämlich alles andere als ein harmonisches "Ding Dong". Ein schrilles Rasseln beschreibt den Ton jedenfalls deutlich treffender...
Anruf beim städtischen Entsorgungsunternehmen. Was denn los sei, wollte ich wissen. Mein Müllcontainer steht sogar schon seit Dienstag Mittag an der Straße, sollte am Mittwoch regulär geleert werden und ist heute immer noch voll.
Nachdem ich der netten Dame am Telefon die ID-Nummer des Müllbehälters genannte hatte, konnte sie mir doch immerhin sofort sagen, dass er noch nicht geleert worden ist. Ich war beeindruckt, wie gut organisiert so etwas scheinbar banales wie die Mülltonnenleerung doch ist.
Als ich vor knapp zwei Jahren mein neues Büro eingerichtet habe, kaufte ich mir auch zwei ganz einfache Drehstühle für Besucher. Die Dinger waren gerade im Angebot für 19,99€ und ich dachte mir, dass man für gute Stühle zwar viel mehr Geld ausgeben muss, aber für gelegentliche "Besetzungen" diese Exemplare doch ausreichend sein sollten.
Weit gefehlt: Nach kurzer Zeit war bei beiden die Sitzfläche (aus sprödem Recycling-Kunststoff gepresst) an beiden vorderen Ecken durchgebrochen. Die Verkleidung löste sich auch irgendwann und so trostlos wie auf dem folgenden Foto sehen mittlerweile beide Drehstühle aus. Die fliegen also bei nächster Gelegenheit auf den Sperrmüll. Ich denke, die Investion kann man unter "Wieder was gelernt" verbuchen...
Und wie jedes Jahr stehen auch diesmal wieder die drei Acrylglas-Schütten für lose Nüsse in der Gemüseabteilung. Noch leer, aber das wird sich heute noch ändern.
Eins meiner ec-Cash-Terminals kann genau 322 Transaktionen speichern, bevor ein sogenannter Kassenschnitt (Übertragung der gespeicherten Transaktionsdaten an den Netzbetreiber) durchgeführt werden muss, bzw. bei diesem Gerät beim 323. Bezahlvorgang automatisch ausgelöst werden würde.
Wir hatte eben ein kleines Problem mit einer der Kassen und so musste ich mehrere Minuten warten. Irgendwann kam mir der Gedanke, doch schonmal den Kassenschnitt an besagtem Terminal manuell auszulösen. Tzja, und wo stand der Zähler? Bei 322.
Ich habe hier zwei Kyocera-Drucker stehen. Zum einen einen FS-C5016N Farb-Laser, zum anderen im Kassenbüro einen kleinen s/w-Laserdrucker.
Ist das bei den Dingern üblich, dass man eine "Papierstau"-Fehlermeldung nicht einfach wieder wegdrücken kann, nachdem das Problem technisch beseitigt wurde? Geht das nur mit aus- und wieder einschalten des Geräts? Ist nämlich bei allen beiden so. Der große Drucker redet zwar Klartext auf dem Display, aber wenn ich die entsprechenden Tasten drücke, passiert nichts. Beim kleinen Drucker ist es noch viel spannender: Zwei Tasten und eine dazugehörige 2-farbige LED – raten Sie bitte jetzt, wo sie drücken müssen. WAHH!
Mit dem generell schludrigen Schriftbild des großen Druckers lebe ich inzwischen seit langer Zeit. Ist zwar nicht toll, aber irgendwann kommt ja ein neues Gerät. Dann aber wieder eine andere Marke. Wenngleich natürlich Lebensdauer und Betriebskosten bei Kyocera schon ein fast ungeschlagenes Argument sind...
Die untere Führung für die Türen des Getränkekühlschranks an der Kasse ist abgebrochen. Daraufhin hängte ein Kollege einen Zettel an eine der Türen, um die Kunden darauf hinzuweisen, vorsichtig zu sein. Aus Erfahrung weiß ich:
SO sieht die Kühlschranktür aus: Und SO sehen Kunden sie: