Kollege Yussuf ist dabei, den Leergutautomaten mit Einwegflaschen zu füttern. Drumherum standen ein paar Mitarbeiter, Freunde und Kunden und haben gestaunt.
An unserem schwarzen Brett "Von Kunde zu Kunde" klebte ein Zettel eines Arbeit suchenden Handwerkers. Den Text "Anzeigenkarten an der Kasse erhältlich, angeklebte Zettel werden entfernt" hat er nicht nur ignoriert, sondern auch noch noch seine Klebestreifen auf unsere Hinweise geklebt. Die sich beim Entfernen natürlich prompt mit abgelöst haben.
Der Monitor hängt und stellt die Bilder der ersten Kamera, die inzwischen seit dem 8. November letzten Jahres nutzlos war, dar. Ich hoffe, dass ich in dieser Woche noch die restlichen drei Kameras einbauen und den Sequenzer aktivieren kann.
Wäre schön.
Die Halterung für den Monitor hängt bereits seit gestern, soeben neu hinzugekommen ist das Loch für die Kabel. Da hängen auch schon das Netz- und das Videokabel durch die Öffnung und nun muss nur noch die Baustelle wieder gesäubert und der Bildschirm aufgehängt werden.
Naja, "nur noch" ist relativ. Dann fehlt schließlich noch die Technik im Hintergrund, aber das ist nicht so aufwändig, da sich die Kameras doch relativ leicht montieren lassen...
Langsam aber sicher geht es hier vorwärts: Heute hat die Halterung für den Monitor, auf dem die Bilder aus dem Leergutautomaten dargestellt werden sollen, ihren Weg an die Wand gefunden. Das Unternehmen war leider aufwändiger als ich angenommen hatte...
Die Wand besteht aus einer doppelt beplankten Gipskartonwand. Zuerst haben wir versucht, die Schrauben direkt in den Karton zu drehen. Das funktioniert zwar vom Prinzip her, jedoch halten die Schrauben kein Gewicht. Über den Umweg Spreizdübel (die bei Belastung ebenfalls rausflutschten) haben wir jetzt dicke Klappdübel in der Wand versenkt. Das hält wenigstens.
Nun fehlt nur noch ein dickes Loch für die Kabel und schon kann ich den Bildschirm montieren. Naja, und DANN fehlen noch die Kameras und schon kann Leergutautomaten-TV auf Sendung gehen.
Im Radio lief eben (warum auch immer, ich hatte die vorhergehenden Dialoge leider nicht mitbekommen) Vogelgezwitscher. Nicht ein einzelner trällendernder Piepmatz, sondern eher das frühmorgendendliche Vogelkonzert, das bei den ersten Sonnenstrahlen beginnt.
Durch die vielen Lautsprecher im Laden wirkte das unglaublich diffus und realistisch.
Was folgte war ein verstörter Blick meinerseits auf die nächste Uhr. Und dann entpuppte sich das Geträller (zum Glück) nur als Rundfunkübertragung.
Die Ecke beim Kaffeeregal, die ich schon vor einem halben Jahr umbauen wollte, wird nun auch endlich die Beachtung bekommen, die sie verdient. Ich staune immer wieder, wie schnell die Zeit vergeht, aber genau die wie Leergutautomatenkameras werde ich auch diese Baustelle bald beendet haben. Mein Tatendrang ist momentan nicht zu stoppen.
Hmm... Außer, dass wir die Platzierung im Cornflakesregal etwas geändert haben, nachdem wir es für die Malerarbeiten nach dem Wasserschaden abbauen mussten, hat sich nicht viel verändert...
Dieses Projekt ist übrigens nicht gestorben. Es gibt nur eben sehr viele andere Dinge zu tun, so dass für Unwesentliches oft keine Zeit bleibt.
Aber der Monitor, die Kameras und der Sequenzer liegen hier im Lager und verstauben warten nur darauf, endlich eingebaut zu werden. Nachdem die Aktion nun seit fast einem Jahr geplant ist, wird mein aktueller Tatendrang aber für eine baldige Umsetzung sorgen. Versprochen.
Ich habe heute die restlichen Temperaturlogger bekommen und bin nun fleißig dabei, sie zu programmieren und in den noch unbestückten Kühlmöbeln unterzubringen.
Zur vor ein paar Tagen mal gefallenen Frage, was man daran "programmieren" müsse: Nun, nicht viel. Aber eben doch den Messintervall und auch die Grenzwerte, ab wann das Gerät einen Alarm auslösen soll.
Auf einer Veranstaltung sollen auf einem Großbildschirm neben diversen anderen Informationen auch die Werbefilme von zehn Unternehmen laufen. Auch ich wurde eben angerufen und gefragt, ob ich daran Interesse hätte.
Vertraglich garantieren sie mindestens fünf Werbeeinblendungen pro Veranstaltungstag (vom Nachmittag bis in die Nacht), die Dame am Telefon sprach eben von "eher fünf Werbeeinblendungen pro Stunde".
Ich glaube lieber nur noch das, was in Verträgen steht.
Von den stänigen Malträtierungen durch unseren Brötchenwagen, waren in unsere Tür zur Küche, bei der es sich nur um eine einfach Zimmertür handelt, tiefe Löcher geschlagen worden. Davon gibt es nun leider kein Bild, aber glaubt mir einfach, dass es kein sonderlich attraktiver Anblick mehr war.
Nun haben wir mit einem dicken Alublech zum einen die Tür wieder optisch aufgebessert, zum anderen dafür gesorgt, dass die Beschädigungen sich in der Zukunft in Grenzen halten werden. Nun fehlt nur noch ein neues Schloss, aber das kommt noch...
Minus 21 Grad Celsius war für den Kabelbinder wohl zu viel. Zumindest habe ich noch einige Fragmente des Kabelbinders in der Tiefkühltruhe gefunden. Schade.
Nun habe ich den Logger mit einem Sicherungsetikett an dem Metallkorb befestigt. Das Ding ist zwar auch aus Kunststoff, allerdings mit einem inliegenden Stahlband. Abreißen kann man es mit bloßen Händen nicht.
Praktischer Nebeneffekt: Sollte jemand den ganzen Drahtkorb klauen wollen, löst auch noch der Alarm der Warensicherungsanlage aus.
Warum einer der Temperaturlogger, den ich gestern mit einem Kabelbinder befestigt habe, lose in der Tiefkühltruhe lag, möchte ich lieber nicht wissen...
Immer wieder bekomme ich von einem (oder auch unterschiedlichen) Verlagen unaufgefordert als Werbematerial Muster in verschiedenen Motiven für wirklich schöne und hochwertig aufgemachte Geschenkgutscheine zugeschickt.
In einer Boutique, in einem Feinkostgeschäft oder in einer Parfumerie sind solche Gutscheine bestimmt ein Renner. Wer hat noch keinen verschenkt..? Aber hier im Supermarkt werden sie doch eher selten verlangt. So selten, dass die anfangs erwähnten Muster für meine Verhältnisse mehr als ausreichend sind.