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Traubenpanne

War ja klar. Murphy in Reinform. Und Ingo, hör auf, so blöde zu lachen... Was passiert ist? Nun, wir hatten diese Woche Trauben in Kiloschalen im Angebot. Wir hatten jeden Tag fünf Kisten, die teilweise ärgerlicherweise nichtmal bis zum frühen Nachmittag gereicht hatten.
Und heute? Samstag, der bekanntermaßen umsatzstärkste Tag der Woche: Zehn Kisten bestellt. Und vier übrigbehalten. Grmpf.


Donut-Tüten

Nachdem wir nun auch den ersten Karton mit speziellen Tüten für die Donuts bekommen haben, ist die Ausstattung beinahe komplett.

Heute Abend werden wir übrigens noch einen Testlauf mit der Backstraße durchführen. Es werden nicht tausende Mini-Donuts entstehen, herpilgern wird sich also nicht lohnen. Wer aber zufällig gerade in der Nähe ist, darf gerne ein paar Kringel probieren. Die sind nämlich wirklich lecker! :-)


Inside in sight

So fühlt sich übrigens ein Leergutautomat, wenn Flaschen in ihn hineingesteckt werden. Also nehmt ein bisschen Rücksicht auf die armen Geräte und haut da nicht jeden Müll rein. :-)


Antispugg

Der Freimarktsumzug steht bevor und wir haben uns fest vorgenommen, dort frisch gebackene Mini-Donuts anzubieten. Aber aus mehreren Gründen möchten / können / wollen / dürfen wir die Maschine nicht einfach auf einen Tisch stellen. Es muss eine Scheibe davor, ein sogenannter Spuckschutz. Doch wie realisieren?

In den ersten Jahren hatte ich hier eine Bäckerei als Untermieter. Die haben auf dem Umzug eine Berliner-Backstation stehen gehabt und irgendwo musste das doch da auch gelöst gewesen sein. Also habe ich mal die alten Bilder rausgekramt, in der Hoffnung, dort fündig zu werden.
Linsk und rechts eine Führung aus Edelstahl und dazwischen eine ca. 50cm hohe Glasscheibe. Sollten wir auch hinbekommen, wenngleich ich etwas Sorge habe, dass uns die Zeit bis übernächsten Samstag wegrennt...




Händisch

Irgendwas stimmt mit der Kistenannahme des Leergutautomaten momentan nicht. Hin und wieder verweigert er eine Kiste, dann wiederum erkennt er sie. Das Problem ist bei uns aber zum Glück nicht allzu dramatisch, da wir nicht soooo viele Kisten zurückbekommen. Darum geht es aber gerade auch gar nicht.

Ich weiß gar nicht, wer von meinen Mitarbeitern dieses Schild geschrieben hat – aber ich habe mich über den Ausdruck "händisch" gefreut. Keine Ahnung, warum, aber ich mag das Wort einfach.
Offenbar ist der Ausdruck aber nicht allzu vielen Menschen geläufig. Eine Kundin stand nun auch vor dem Gerät, sah mich mit großen Augen an und wollte wissen: "Was heißt denn das?"


Lieferservice-Dateien

Kleiner Infozettel, auf dem unsere Kunden die wichtigsten Informationen zum Lieferservice bekommen können. Kein bunter Z-Falz-Flyer, sondern einfach nur ein schlichter, selbstgedruckter A4-Zettel. Das reicht für diesen Zweck vollkommen aus. Ich hatte die Datei gerade in der Hand, weil wir ein paar Details verändern wollen/müssen. Unter anderem soll die neue Handynummer mit drauf...



Kein Meisterwerk, aber erfüllt doch immerhin seinen Zweck: Das Plakat, das hier im Laden in den Plakatrahmen an den Schaufenstern und auch in den Deckenhängern im Markt auf den Lieferservice hinweist.
Ich könnte ja schwören, dass ich das Bild hier im Blog schonmal gezeigt habe, aber auch die intensivste Suche führte mich gerade zu keinem Ergebnis. Also... :-)


Getriebe festgesetzt

Zu der Donut-Backstraße gab es übrigens auch einen elektrischen Drehteller, auf dem die fertig gebackenen Kringel abgelegt werden und z.B. mit Puderzucker bestäubt werden können.

Leider funktionierte der Antrieb des Tellers nicht, als ich die Maschine gekauft habe. Wir haben schließlich das Ding komplett zerlegt – und nichts gefunden. Strom floss, der Motor baute ein Magnetfeld auf, eigentlich war alles klar.

Nur, dass das Getriebe in den Jahren des Stillstands etwas festgegammelt war, das musste erst der Radio- und Fernsehtechniker nebenan herausfinden. Aber nun geht's und wahrscheinlich werden wir nächste Woche Samstag noch einen weiteren Backstraßentestlauf machen!


Der kaputte Automat bei Penny

Unser Leergutautomat ist heute ausgefallen. Von einem Mikroschalter ist das kleine Metallfähnchen vom Kontakt abgebrochen und ich kann das Problem auch nicht selber beheben. Ich hoffe, dass heute noch ein Techniker kommt, aber vermutlich wird's erst morgen etwas.

Von den Kunden kommt die übliche Antwort: "Jaja, immer sind die Automaten kaputt." Heute allerdings habe ich in dem Zusammenhang schon von mehreren Kunden gehört, dass der Rücknahmeautomat beim Discounter an der Ecke schon seit mehreren Wochen außer Betrieb sein soll.

Weia. :-O

Heute und vor neun Jahren

Auf mehrfachen Wunsch und auch aus eigenem Interesse hier noch einmal die Bilder aus dem letzten Beitrag im direkten Vergleich mit Bildern, die in den letzten zehn Minuten entstanden sind.

Blick zum Kühlregal:





Blick zur Kasse:





Fotos von Mai 2001

Ich habe auf meinem Rechner noch zwei Fotos gefunden, die Ende Mai 2001 entstanden sind. Beide Bilder sind etwa vom selben Standpunkt aus entstanden. Ich finde sie sehr interessant, immerhin hat sich unglaublich viel seit dem verändert:

Hier der Blick in Richtung Kasse, die man im Hintergrund hinter den vielen Pfeilern nicht sehen kann. Die große Tiefkühltruhe stand zu der Zeit noch und wir hatten sogenannte "Schlauchmilch", die in den grauen Kisten geliefert wurden, die auf dem Rollbehälter gestapelt sind. Interessantester Punkt auf dem Bild ist eigentlich das Angebotsschild für Vienetta-Eiscreme: 2,49 ist dort zu sehen. 1,99 kostet es heute regulär. Klar: Damals hatten wir noch die D-Mark. Interessant ist in dem Zusammenhang übrigens auch, dass wir das Eis heute umgerechnet günstiger im Sonderangebot haben als damals. 1,11€ (oder sogar noch günstiger) ist ein relativ normaler Angebotspreis.



Der alte Fleischtresen, den wir irgenwann umgebaut und eine Weile als SB-Truhe vewendet haben, ist am linken Bildrand noch zu erahnen. Das Holzregal für die Eier steht unverändert an der Wand und sogar dieses orangerote BiFi-Regal haben wir noch. Die großen Regalreihen existieren zwar vom Grundsatz noch, allerdings hatten wir in 2002 komplette neue Regale angeschafft. Die neuen Regale waren weniger tief, so dass wir eine komplette zusätzliche Reihe unterbringen konnten. DAS war ein unglaublich aufwändiger Umbau, bei dem wir hier von Samstag 18 Uhr bis Sonntag 23 Uhr im Grunde ohne Unterbrechung gearbeitet haben. Hätte viele Bilder für's Blog gegeben, aber das gab es damals noch nicht und daran, dass man sowas überhaupt dokumentieren könnte, hat auch niemand gedacht...