Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Heute ist der "große Tag", an dem wir unser 12 Meter langes Kühlregal grundreinigen werden. Dazu werden wir das komplette Regal leerräumen und deshalb hat meine für die Abteilung verantwortliche Kollegin in den letzten Tagen die Bestände erheblich heruntergefahren. Ein sehr trostloser Anblick.
Wenn man sich diese Fotos ansieht, wirkt das Regal allerdings gar nicht so leer. Das täuscht aber, da die wenigen Reste alle ordentlich vorgezogen sind. Hinter der Ware ist schon fast alles leer:
Ich will noch nicht versprechen, dass es kontinuierlich Fotos geben wird. Vermutlich eher später am Tag als geballte Ladung. Jetzt geht's erstmal ans Zeitunsregal und dann schnappe ich mir den Hochdruckreiniger, mit dem ich wohl die nächsten Stunden beschäftigt sein werde… Hoffentlich setze ich dabei nicht meinen kompletten Laden unter Wasser…
Mit lautem Krachen ist gerade eine Packung Bier unten aufgerissen. Dummerweise trug das Achterpack gerade jemand in der Hand und alle acht Flaschen zerschlugen auf dem Fußboden in dem Bereich vor dem Leergutautomaten. Es handelte sich übrigens nicht um einen der bereits von uns verklebten Träger sondern schon um eine neue Lieferung.
Diese werden wir also heute auch noch jeweils mit einem großen Klebebandstreifen sichern. Und dann werde ich in der nächsten Zeit diesen Artikel wohl erstmal nicht mehr bestellen…
Irgendein Anflug von Masochismus muss mich dazu getrieben haben, mal ein Teilstück meines großen Wandkühlregals für Molkereiprodukte zu zerlegen. Und zwar inklusive der Rückwände, weil es mir speziell um diese ging. Im Laufe der vergangenen elf Jahre haben sich die vielen winzigen Luftschlitze (auf den Fotos in den schmalen horizontalen Linien zu erahnen) relativ stark mit Staub zugesetzt. Auch wenn's eine Drecksarbeit ist, werde ich mir das knapp 12 Meter lange Kühlmöbel in der nächsten Woche mit dem Hochdruckreiniger vorknöpfen.
Auf den folgenden Bildern seht ihr die ersten beiden Teilstücke des Regals. Wir haben sie einfach mal ausgeräumt und die Rückwände probeweise abgebaut. Säubern ließen sie sich zwar, aber es war nicht angenehm, mit diesen unhandlichen wie instabilen Blechen herumzuhantieren. Eiseskälte und Nässe erledigten den Rest und ich war froh, als hinterher alles wieder zusammengebaut war.
Also beschloss ich, dass die Lüftungsschlitze in der nächsten Woche von vorne mit einem Hochdruckreiniger durchgepustet werden. Dazu muss allerdings das komplette Regal leergeräumt werden, denn das wird eine sehr feuchte Angelegenheit werden. Wartet's ab. Ich hoffe, dass ich vor lauter Arbeit trotzdem dazu kommen werde, Fotos zu machen.
Vor ziemlich genau drei Jahren haben wir "Picas Tierfutter" (SOO lange ist das schon wieder her. Erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht…) endgültig aufgelöst. In dem kleinen Laden hatten wir natürlich auch ein ec-Cash-Terminal und weil wir es für Hauslieferungen benutzen, entschieden wir uns damals für eine mobile Version mit Akku und SIM-Karten-Schacht.
Zum Ende der Geschäftstätigkeit kündigte ich damals den dazugehörigen Vertrag. Das Gerät hatte es zunächst mit der restlichen Ladenausstattung bei uns zu Hause auf den Dachboden geschafft und landete schließlich hier in der Gastfeldstraße in einem Regal im Lager. Dort fiel es mir vor ein paar Tagen beinahe wortwörtlich vor die Füße.
Am vergangenen Wochenende schrieb ich eine E-Mail an den Anbieter und teilte dort mit, dass das Gerät offenbar vollkommen in Vergessenheit geraten war und hier noch liegen würde. Nebenbei erkundigte ich mich, ob ich es nicht (natürlich zur regulären Gerätemiete) behalten könnte. Immerhin bin ich dort nach wie vor Kunde und außerdem machen wir hier bekanntermaßen ebenfalls Hauslieferungen.
Heute kam mit der Post folgendes Anschreiben:
Erinnerung
[…]
Trotz Versand eines Retourenscheines/Retourenlabels zur für Sie kostenfreien Rücksendemöglichkeit können wir leider keinen Wareneingang des Terminals feststellen. Wir bitten Sie deshalb, das Gerät bis zum
15.09.2011
[...] zurückzusenden.
Kann natürlich sein, dass das einfach nur ein Standardtext ist, der zusammen mit dem Paketaufkleber gedruckt wird. Aber irgendwie mutet diese anmahnende Formulierung mit dem knappen Termin nach drei Jahren recht sonderbar an.
Vorhin rief jemand an, der mir den "kostengünstigen Austausch" meiner defekten Leuchtstoffröhren in meiner Außenwerbung anbieten wollte. Ich glaube sogar, dass es diese Firma hier war. Wenn nicht, war die Ähnlichkeit auf jeden Fall erstaunlich groß. "Da sind ein paar Röhren durch, in dem roten Feld!", erklärte mir der Anrufer. Ach, wirklich? Ich gucke alle paar Tage mal nach, ob noch alles funktioniert und vor ein paar Tagen war dem noch so. Natürlich kann eine der (oder mit großem Zufall auch mehrere) Röhren von heute auf morgen ausfallen…
Hey, wir haben schließlich Longlife-Röhren mit EVGs und das erst seit – oops, wie die Zeit vergeht – ziemlich genau zweieinhalb Jahren.
Naja, ich werde heute Abend mal darauf achten und wenn insgesamt wirklich nur 1-2 Röhren in unterschiedlichen Feldern defekt sein sollten, werde ich keine Panik aufkommen lassen. Dann ist die Anlage insgesamt zwar etwas dunkler, aber solange noch keine "schwarzen Löcher" auftauchen, blamiert man sich ja nicht gleich, zumal es sowieso mit großer Wahrscheinlichkeit niemand bemerken würde.
Nach zwei Tagen des Nichtstuns, soll der PC nun endlich laufen. Bei Viktor, der daran herumbastelt, hat dann die Bequemlichkeit gesiegt: "Ich hab' doch keine Lust, da dauernd hochzuklettern."
Da komme ich früh morgens hier nichts Böses ahnend zur Firma und traue meinen Augen nicht: Da haben Leute nicht nur "ein paar Plakate" an unsere Türen geklebt, sondern die Eingangstür im Grunde bis oben hin damit regelrecht zugepflastert.
Das ist natürlich viel zu viel und so haben sämtliche Plakate, die oberhalb des Türgriffes klebten, soeben Bekanntschaft mit meiner Papppresse gemacht.
Nachdem die Laptop-Lösung nicht wirklich optimal war, ein Media-Player zwar eine kurfristige Lösung geschaffen hätte aber nicht alle langfristig geplanten Möglichkeiten abdecken können, steht nun ein vollwertiger PC auf dem Leergutautomaten. Ein ausgedienter 2,5GHz Dualcore sollte alle Probleme lösen. Aber erstmal gab es Probleme mit dem ausgedienten PC zu lösen: Das etwa einjährige Herumstehen hat dem Gerät wohl gar nicht gefallen und beim Einschalten zerlegte sich das Netzteil mit lautem Knall…
Soeben in einem Gespräch mit unserem Vermieter beschlossen: Die Mietverträge der beiden Märkte (Gastfeldstraße und Münchener Straße) werden nicht zu den nächstmöglichen Terminen gekündigt.
Hier in der Neustadt geht's also erstmal auf jeden Fall bis Ende April 2017 weiter…
Heute war der Techniker wegen des Förderbandes an meiner ersten Kasse hier. Es war kein Kabelbruch, sondern im Steuergerät war ein Kabel lose. Hätte ich mich mal doch so weit in die Technik vorgewagt…
Aber jetzt rotiert wenigstens das etwas aus dem Ruder gelaufene Band wieder gleichmäßig über die Führungsrollen. So hat es sich auf jeden Fall gelohnt, den Monteur kommen zu lassen.
Das Förderband an unserer ersten Kasse hat zwei Tage wunderbar funktioniert, vor allem auch, nachdem ich das neue Fußpedal angebaut hatte.
Und nun? Geht schon wieder nichts. Es macht gar nichts mehr. Das Pedal funktioniert und nach dem, was ich bislang herausgefunden habe, befindet sich irgendwo in den Zuleitungen zum Motor für das Förderband ein Wackelkontakt in Form eines Kabelbruchs. Blöde Technik immer, man möchte heulen…
Nun habe ich aber keine Lust (und vor allem auch keine Zeit), daran weiter herumzubasteln und habe mal einen Fachmann vom Hersteller angefordert.
Manchmal denke ich, das mit dem "Unterhaltungsprogramm" auf dem Monitor über dem Leergutautomaten soll einfach nicht sein. Die Leergutautomatenkameras liefen nur ein paar Tage, dann hatte sich das erste Netzteil und für lange Zeit die Motivation zum Weiterbasteln verabschiedet. Nun haben wir ein paar Filmchen auf einem ausrangierten Laptop laufen lassen – aber der mochte den Dauereinsatz auch nicht und war nach ein paar Tagen der Meinung, ständig neu starten zu wollen.
Von meinem alten Büro-PC hat sich das Netzteil mit einem lauten Knall verabschiedet und nun stehen wir wieder so da, wie schon die meiste Zeit seit der Installation des Bildschirms. Was aber nicht heißt, dass da nicht doch noch wieder irgendwas passieren soll: