"
Haben Sie das Gerät mal stromlos gemacht und neu gestartet?"
"
Nein."
"
Machen Sie das mal bitte."
"
Oh, es düdelt wieder."
Damit hatte ich nach dem Blitzschlag ernsthaft nicht gerechnet.
Ich habe eine alte
Laufschrift, die hier Seit Ende 2000 schon im Einsatz war. Damals wollte ich sowas unbedingt habe. Fand die Technik schon immer cool und musste die Firma damit einfach ausstatten. Das Gerät hat mit gut einem Meter Länge schon eine recht brauchbare Größe und für die damaligen Verhältnisse kann das Teil auch schon eine ganze Menge. Einblendungen in etlichen verschiedenen Variationen, dazu Rot, Grün und die Mischfarbe Gelb. Montiert war sie ziemlich weit oben in einem unserer Schaufenster. War damit gut sichtbar, aber nicht unmittelbar im Blickfeld.
Programmiert wird sie entweder ausgesprochen umständlich Zeichen für Zeichen über eine (unübersichtliche) Infrarot-Fernbedienung oder
über eine alte Software. Da die Programmierung so oder so etwas mühsam ist, habe ich die Laufschrift nie für wöchentlich wechselnde Angebote genutzt, sondern lediglich als Hinweis auf Öffnungszeiten, Kontaktmöglichkeiten und spezielle Services und Sortimente.
2015, wir haben neue Schaufenster bekommen. Die damals von uns konstruierte Halterung für die Laufschrift ist mit den alten Rahmen verschwunden und so hatte ich Zeit, die Thematik mal sacken zu lassen. Möchte ich die Anzeige überhaupt wieder am Fenster hängen haben? Ist das noch zeitgemäß? In den letzten Jahren sind flackernde LED-Anzeigen aller Art buchstäblich
das Aushängeschild von Ramschläden aller Art geworden. In den Fenstern von Döner- und anderen Imbissbuden, Handyläden, Kneipen, Quickshops, Wettbüros, Cafes und Shisha-Bars flickert und flackert es permanent. Möchte ich mich da einreihen?
Ich weiß ja nicht…
Und so lange ich nicht weiß, bleibt die Laufschrift erstmal außer Betrieb.
Ich glaube, ich sollte mal dringend über einen neuen PC im Büro nachdenken. Ich kann so nicht arbeiten. Der alte Intel Core2 ist da irgendwie nicht mehr ganz so zeitgemäß und vor allem seit ich hier G-Data Antivirus installiert habe, schlafe ich vor dem Rechner mit Sicherheit ein (pun intended)…
Der Glaser hat es offenbar nicht so eilig mit einem
Angebot für die Stützen. Dies gab uns genügend Zeit, nochmal über die eigenen Ideen und die Vorschläge hier in den Kommentaren nachzudenken.
Die "normalen" Spiegel habe ich verworfen. Momentan tendiere ich entweder zu Spiegeln mit getöntem Glas, lackierten Glasoberflächen oder sogar tatsächlich einer Verkleidung mit Edelstahlblechen. Nur ein reiner Anstrich mit Wandfarbe kommt für mich nicht in Frage.
Dann war da noch der kleine Eimer für das Kondenswasser aus unserem Backofen, der eigentlich
neben und nicht hinter dem Tisch stehen sollte. Das hatte auch einen Grund! Moment… Mir fällt's gerade nicht ein… Doch, da war irgendwas… Mal überlegen… Hmmmmm…
Ach, ja: Er passte nicht hinter den Tisch. Das war's!
Gnaa… Mangels Receiver für den privaten Ladenfunk läuft hier momentan ein allgemeiner Radiosender, damit es nicht ganz so langweilig ist.
Da plärrte doch gerade eine aufdringliche Lidl-Werbung durch meinen eigenen Laden. Ich glaube, noch tiefer kann man nicht sinken.
Erst beim letzten starken Regen fiel mir ein konstruktiver Nachteil unserer neuen Lagertür auf: Wenn Regenwasser an der Außenwand herunterläuft, fließt es hinter den Falz und sammelt sich dann oben auf dem Türblatt und läuft von dort auch aufgrund der stramm sitzenden Dichtung nicht mehr weg. Wenn man jetzt die Tür öffnet, hat man ein feuchtfröhliches Vergnügen, das sich bei mir übrigens im Bereich des Gesichts abgespielt hatte.
Hab's mal an unseren Vermieter weitergegeben und vielleicht kann er ja irgendwas bei der Firma erreichen, welche die Tür eingebaut hat. SO ist es jedenfalls großer Käse.
Hab mal ein paar schnell zusammengeklickerte Flugblätter vorne auf den Packtisch gelegt. Muss nicht gestalterisch wertvoll sein, das Ding muss einfach nur grob seinen Zweck erfüllen.
Ab Dienstag geht es wieder los. Mal gucken, wie der erste Tag laufen wird.
Das sagt der Sachverständige über die
Scheibe: "
Fehler beim Einbau."
Damit geht's jetzt in die zweite Runde.
Grobe Skizze für die Planungen der neuen Kühlmöbel. Insgesamt werden wir wohl etwa neun Meter Tiefkühlschränke und 26 Meter Kühlregale für Molkereiprodukte und Fleisch/Wurst unterbringen können. Im Grunde werden die Möbel so stehen, wie bisher auch schon – nur das jetzige Regal für Kaffee/Tee/Kakao wird einem großen Kühlregal weichen müssen.
So sehen die Leuchten aus, mit denen hier der komplette Markt ausgestattet ist. Geschlossene Kästen mit rundem Reflektor:
Ich überlege derzeit, ob ich die Beleuchtung im Rahmen der Umrüstung auf die LED-Röhren komplett auf die reinen Fassungen umbauen lasse. Die würden dann so ähnlich aussehen, wie die ganz einfachen Leuchtstoffröhren-Halterungen. So zum Beispiel:
Ich weiß nur nicht, ob das wirklich der richtige Schritt wäre. Technisch sicherlich zu befürworten, hier alles neu zu machen. Preislich ist das auch keine allzu große Sache. Aber sehen die Teile zu ramschig aus? Zu sehr nach Discounter? Kommt mir das nur so vor? Sollte ich auf jeden Fall das Geld investieren und die alten Kästen wieder komplett aufarbeiten lassen? Das Hauptproblem dabei ist, dass ich die gesamte Verkabelung (Zuleitungen und Sicherungskasten) neu bauen lassen möchte. Das wäre mit einer komplett neuen Lösung natürlich bedeutend einfacher…
Nächste Woche Montag habe ich einen Termin mit dem Elektrikermeister der Firma, die uns schon seit Jahren betreut.
Bei der Beleuchtung wird es wohl darauf hinauslaufen, dass alles neu gemacht werden soll.
Vor allem ist am Montag aber die Frage zu klären, wo der neue Zähler- und Sicherungsschrank aufgestellt werden soll. Ein Bauplanungsbüro hatte zwar schonmal einen Platz vorgesehen (im Raum vor unserem Leergutautomaten), aber der gefällt mir ganz und gar nicht. Ich tendiere ja dazu, einen reellen Standschrank in den Keller zu stellen und von dort aus die gesamte Elektroinstallation neu aufzubauen. Aber da laufen unzählige Rohre und Kabel lang, die zwar früher oder später ersetzt werden sollen und müssen, die sich aber jetzt nicht mal eben zur Seite schieben lassen. Mal gucken, was uns dazu einfällt.
So, Donnerstag Morgen kommt ein Gutachter hier in den Markt, der die Schaufensterscheibe mit den Rissen begutachten wird.
Ab sofort haben wir wieder einen Lieferdienst. Ein ehemaliger Kunde hatte sich
nach meinem Aufruf angesprochen gefühlt, da auf ihn die Eigenschaften im Grunde vollständig zutreffen.
Es wird zwar ein paar neue Regeln geben, vor allem im Bezug auf die Bestell- und Lieferzeiten. Quasi "auf Abruf", wie unser alter Bote es mitunter einreißen ließ, wird es den Botendienst zukünftig nicht mehr oder zumindest nur noch in ganz speziellen Ausnahmen (denn sag niemals nie) geben.
Lieferfahrrad, Ape oder Auto wird es anfangs auf jeden Fall noch nicht geben. Ich bin schon froh, wenn die Kunden im Umkreis von 400m uns wiederentdecken, nachdem wir sie nun seit sieben Monaten versetzen mussten. Wenn da wieder eine gewisse Regelmäßigkeit und bei dem Neuling auch Routine reinkommt, können wir immer noch über eine Erweiterung nachdenken.
Wir werden wohl demnächst mal eine große Flugblatt-Verteilaktion angehen, um die Sache wieder richtig ins Rollen zu bringen!
Ist zwar nicht so prickelnd, aber die
Scheibe mit den beiden Rissen bleibt vorne drin. Da sich nicht feststellen lässt, wer den Schaden zu verantworten hat (Fehlerhaftes Glas oder unser grauer Aufkleber auf der Rückseite) und ich keine Lust auf einen Rechtsstreit habe, wird nichts passieren.
Kleiner Trost: Der Sprung fällt nur auf, wenn die Sonne hell von Osten scheint. Bei normal schattigem Licht sieht man den Schaden im Grunde nicht.