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Elemente aus dem Hinweisschild

Dieses alte "Die Sparsamen"-Preisschild lag hier auch noch im Büro herum. Inzwischen schon etwas verschlissener, aber ich habe mal die einzelnen Elemente rausgepickt: Das "Die Sparsamen"-Logo und das SPAR-Schwein.

"Die Sparsamen" waren toll. Hinzu kam, dass auf den Produkten nicht nur "Hergestellt für SPAR" drauf stand, sondern eben auch, welche Firma die Sachen produziert hat. Ich habe leider keine Beispiele mehr greifbar, aber oftmals waren es bekannte Markenhersteller. Die "Sparsamen" Müslis waren, wenn ich mich richtig erinnere, von Brüggen.



Das Schwein war damals auch die Vorlage für meinen Stempel, den ich für die (verworfenen) Rabattheftchen vorgesehen hatte. (Bald habt ihr ja die Deutschland Card…)



(Abfotografierter Druck. Ich bitte, das Moiré-Muster zu entschuldigen.)

Neontanne

In diesem Beitrag hatte ich vor ziemlich genau zwei Jahren mal geschrieben, dass die Neon-SPAR-Tanne "einen neuen Platz an exponierter Stelle im vorderen Bereich des Marktes bekommen" wird.

Mit der exponierten Stelle meinte ich übrigens den oberen Bereich des dicken Pfeilers im vorderen Teil meines Marktes. Auf diesem Foto rechts im Bild zu sehen.

Das hat sich mit der Umstellung auf Edeka dann ja erledigt. Wobei ich an dieser Stelle zugeben muss, dass ich (auch vor der Entscheidung, auf blau-gelb zu wechseln!) seit einer Weile an der Stelle im Rahmen des Neubaus der Gemüseabteilung ein Kühlregal für Salate und Convenienceartikel vorgesehen habe. Da war die Frage, ob die Leuchttanne da überhaupt noch hingepasst hätte, noch gar nicht geklärt…

Was mach ich denn dann damit? Im Laden wird sie nicht mehr auftauchen dürfen. Einlagern? Als Erinnerung ins Lager hängen? Wieder zu Ebay? Ach, erst mal egal, die kommt in die Halle. :-)

Inventur-Nachschlag

Unsere Inventuren sind mittlerweile zwar schon komplett ausgewertet, aber ein paar Fundstücke gab es natürlich trotzdem noch…

So viel zum Thema "Keine Leerzeilen" und "nichts übermalen":




Gemüse zu allen Jahreszeiten

Momentan bin ich ja schwer dabei, hier mal tiefgründig aufzuräumen. Vor allem die Rumpelkammer hinter unserem Aufenthaltsraum, die sich dereinst mal in mein neues Büro verwandeln soll.

Dabei habe ich in einer Kiste neben etlichem (teilweise schon seit über zehn Jahre veraltetem) Werbematerial auch noch drei originalverpackte Bücher gefunden: "Gemüse zu allen Jahreszeiten" von Anna Katharina Teggemann hier aus Bremen.



Bei der Recherche zu diesem Buch im Web bin ich noch über dieses pdf-Dokument gestolpert. Echt? An den Termin kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Muss aber zugeben, dass den Bereich "Regional, Ökologisch, Fair" damals alles meine Exfrau organisiert hat und ich mich mehr den administrativen Aufgaben hier in der Firma gewidmet habe.



Sollte jemand eines der Bücher haben wollen: Ich habe sie mal für den ursprünglichen Preis (12 Euro) als Artikel im Onlineshop eingepflegt. Nachdem sie nun jahrelang sicher in einer Kiste lagen, können sie nun erst mal weiterhin in einer anderen Kiste herumliegen… :-D

Nebenbei den Drucker gelöscht…

Das SPAR-Kind war bei mir im Kassenbüro und hat sich richtig groß dabei gefühlt, wie ihr Papa auf der Tastatur herumzuhacken. Mit allen Fingern an beiden Händen, eine links, eine rechts.

So sah die Meldung unserer technischen Hotline aus, inzwischen ist der Drucker wieder funktionsfähig. Weiß der Geier, wie die Kleine das geschafft hat, aber sie hatte den Treiber komplett aus dem System entfernt. :-O

E-Mail-Protokoll unserer Hotline

Hydrauliköl

So besonders winzig sind die Mengen an Hydrauliköl gar nicht, die aus einen der Zylinder in unserer Presse tropfen, gar nicht.

Nachdem das Gerät eine Nacht leer hier im Lager stand, hatten sich am Boden der Presse schon kleine Pfützen gebildet und woher sie kamen, ist an der Pressplatte darüber gut zu erkennen. Da ist wohl der Austausch fällig…

Das Angebot liegt hier schon und wird nun von mir unterschrieben als Auftragsbestätigung an HSM zurückgesendet.




Es wird luftiger im TK-Schrank

Da in den beiden Tiefkühltruhen, die den alten Schrank temporär ersetzen sollen, nicht ganz so viel Platz wie jetzt vorhanden sein wird, müssen wir zwangsweise das Tiefkühlsortiment verkleinern.

Eine Mitarbeiterin hat schon angefangen, weniger gängige Artikel gar nicht mehr zu bestellen und im Schrank entsprechend umzuräumen. Wenn ein Fachboden leer ist, nehmen wir ihn aus dem Schrank. Es ist meiner Meinung nach sinnvoller, alles etwas luftiger platziert zu haben, als gewohnt eng und obendrüber oder dazwischen leere Böden.

Wer da jetzt keine Auffälligkeiten bemerken kann: Eigentlich waren hinter diesen beiden Türen genau oberhalb des obersten Fachbodens noch jeweils ein weiterer:


Nach Ostern: Ladenbauabteilungsboss

Nach Ostern habe ich einen Termin mit einem wichtigen Menschen vom Edeka-Ladenbau. Mit ihm werde ich alle meine Ideen und bisherigen Planungen besprechen und ggf. dahingehend anpassen, dass sie mit dem Konzept der Edeka konform gehen.

Und ich hege die Hoffnung, dass er mit seiner vielen Erfahrung eine Idee für unser Kassentischproblem hat.

Planmäßig soll er veranlassen, dass dann ein offizieller Ladenplan gezeichnet wird und dann geht es schon mit sämtlichen vorliegenden Angeboten zur Bank. Wir reden immerhin von Investitionen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro und die Kohle habe ich gerade zufällig nicht mehr im Socken stecken. :-)

Automatenflüssigkeit

Als Ottonormalkunde merkt ihr das ja normalerweise eher nicht so, aber manchem ist vielleicht schon mal aufgefallen, dass fast jeder (modernere) Leergutautomat irgendwo im hinteren Bereich einen kleinen Tank hat. Diese Behälter sind entweder leicht zugänglich seitlich angebracht, oder wie bei unserem b500 innerhalb des Gerätes und über einen Einfüllstutzen im Gehäuse des Automaten zu befüllen.

Bei unserem Gerät sitzt er in einer Ecke im Crunchergehäuse direkt über dem eigentlichen Cruncher. Da der Tank nur knapp 5 Liter fasst und damit ziemlich klein ist, ist er genau neben dem Motor für den Cruncher installiert und über einen simplen Schraubverschluss zu erreichen:





Wofür ist das nun und warum erzähle ich euch das?

Bei alten Leergutautomaten, die Entwicklung geht ja schon ein paar Jahrzehnte (!) zurück, lag das Hauptaugenmerk auf der Annahme und Verarbeitung der Flaschen. Dass dabei auch Flüssigkeiten (die Reste in den Flaschen) ausliefen und letztendlich für den typischen Geruch, den diese Automaten aussondern, verantwortlich waren, gehörte einfach dazu. Aber das war nie Thema, auch bei unserem alten UniCycle-Automaten noch nicht. Der roch einfach so, wie solche Automaten eben bekanntermaßen riechen. Und jetzt kommt's: Riechen müssen! Die Kunden haben nämlich durch die jahrelange Konditionierung vor diesen Automaten inzwischen eine gewisse Erwartungshaltung an solche Geräte. Dies zeigt auch eine schon vor längerer Zeit vom Verband der Verkaufs- und Rücknahmeautomaten (VdVRAD) (Deren Hauptmitglieder sind natürlich Marktführer Tomra, aber auch Sielaff, Wincor Nixdorf, Trautwein und viele kleinere Hersteller, auch aus dem benachbarten Ausland) in Auftrag gegebene Studie.

Da aufgrund der im Laufe der Zeit verbesserten internen Behandlung der Flaschen das Geruchsproblem verschwunden war, sank im Bundesdurchschnitt die Akzeptanz dieser Rücknahmeautomaten. Um dem entgegen zu wirken, wird seit einer Weile bei im Grunde allen neueren Anlagen ein Geruchsverteiler eingesetzt. Trautwein setzt dabei auf einen elektronisch geregelten Ultraschallvernebler, der sich im Bereich des Annahmewerkes befindet. Diese Technik ist durch das sogenannte Duftmarketing schon recht bekannt geworden, auch wenn da natürlich grundsätzlich positive Düfte verteilt werden.

Der Rest ist eigentlich ganz unspektakulär. Über unsere Großhandlung können wir diese Flaschen mit dem passenden Duftkonzentrat bestellen, das einfach nur ca. alle drei Wochen nachgefüllt werden muss. Es gibt unterschiedliche Versionen "Stinkewasser" (So hat Uwe das Gebräu mal getauft), aber ich bleibe beim Klassiker "Bier und Limonade", weil das einfach der bekannteste Duft ist. Es gibt noch weitere Variationen, bei denen z.B. die Noten von vergorenem Saft oder auch Tabakresten weiter durchkommen, aber das ist mir zu speziell. Auch solche Flüssigkeitsvariationen wie "Weihnachtsmomente" oder "Frühlingsbrise" finde ich persönlich nicht angemessen.

Also wenn euch der "Scheißautomat" bei der Leergutabgabe mal wieder entgegenstinkt, beschwert euch nicht bei der Technik, sondern denkt daran, dass das ausdrücklich so gewollt ist.




Erledigt

Wenn wir technische Störungen rund um unser Kassen-, Bestell- oder auch Warenwirtschaftssystem der Hotline melden, bekomme ich dazu grundsätzlich immer zwei E-Mails: Eine bei der Aufnahme der Störung mit Nennung des durchgegebenen Problems oder Fehlers und hinterher, wenn alles wieder funktioniert, eine entsprechende Meldung unter Angabe der gefundenen Lösung.

In diesem Fall fiel die Benachrichtigung etwas knapper aus. :-D

erledigt

Förderband

Noch ein Grund, warum wir un-be-dingt einen neuen Kassentisch brauchen: Das Förderband an unserer ersten Kasse löst sich langsam an der (gezackten) Nahtstelle auf.

Das ist zugegebenermaßen eigentlich noch kein Grund für einen neuen Tisch, so ein Band kann man schließlich austauschen. Aber die Reparatur würde ich bei dem alten Tisch nur noch ungerne beauftragen wollen…


Spindprobleme

Wir haben für die Mitarbeiter seit Anfang an schon (Erbstück von Tengelmann) ein Dutzend Holzspinde, in denen Kittel, Westen und sonstige Dinge deponiert werden können. Aus Platzgründen teilen sich immer 2-3 Leute einen der Schränke. Wir leben einfach damit, dass nicht jeder sein individuelles, abschließbares Fach hat.

Ganz hinten auf dem Foto soll dereinst mal die Tür in mein neues Büro entstehen, wodurch sich der Platz für die Spinde noch weiter dezimiert. Eine Idee, wie man das Problem lösen könnte, hatte ich allerdings: Ich nehme komplett neue Schränke mit jeweils drei Fächern übereinander. Das würde dann locker passen und jeder hätte sein eigenes geräumiges Fach mit Schlüssel.

Dann sprach mich ein Kollege an: Das ist nicht gut. Man muss die Klamotten aufhängen können. Ich fand das nicht so extrem dramatisch. Wenn man die Kittel und Westen nicht gerade wild zusammenknüllt, dürften sich die Knicke in Grenzen halten. Die Sorge meines Mitarbeiters galt allerdings gar nicht der Möglichkeit, dass wir Mitarbeiter "ungebügelt" herumlaufen könnten sondern mehr der Belüftung der Textilien: Nasse Jacke, wenn man durch den Regen zur Arbeit kam und ein vollgeschwitzer Kittel zum Feierabend – wenn man die Sachen einfach ins Fach legt, wird das nicht appetitlicher. Dem konnte ich nur uneingeschränkt zustimmen.

Also wird es wohl eine Lösung werden mit vielen kleinen Fächern und dazwischen eine Kleiderstange. Als Schließfachgarderobe oder Garderobe mit Schließfächern werden diese Kombinationen angeboten.


Bake Ufff…

Ende letzter Woche hatte ich den Termin hier vor Ort mit dem Ladenbauer, um endlich mal mit unserer neuen Bake-Off-Abteilung weiterzukommen.

Bitte Erkenntnis: Ein Bake-Off-Modul, kostet bei denen rund 5000 Euro netto. Ein einzelnes! Dass man sowas nicht für 200 Euro bekommt, ist klar, ein Preis zwischen 1500 und 2000 Euro für so ein Element ist normal. Das rund Dreifache davon fand ich aber schon ausgesprochen mutig.

Wir werden wohl nicht zusammenkommen, zumal ich gerne drei solche Module nebeneinander hätte und die gesamte Preisdifferenz dann eben schon kein Pap­pen­stiel mehr ist.