Ich weiß, dass ich hier seit
Jahren von geplanten Renovierungen, resp. Modernisierungen und ggf. einer Umflaggung auf EDEKA rede und immer wieder um den heißen Brei herum geredet habe und immer wieder Termine verschoben habe. Da sind wir hier nun endlich an einem Punkt angekommen, an dem es weiter geht!
Die letzten Jahre waren eine sehr unbefriedigende Zeit, in der drei Parteien unter einen Hut gebracht werden mussten. Es gab unseren alten Vermieter, es gibt die Großhandlung als Hauptmieter und mich als Ladenbetreiber im Untermietverhältnis. Die Situation sah so aus, das die Verträge komplett auszulaufen drohten und damit stand letztendlich irgendwie auch die ganze Zeit meine gesamte Existenz hier immer wieder auf der Kippe. Das war das, was ich immer wieder als "schwierige Situation" bezeichnet habe. Glaubt mir, da waren viele schlaflose Nächte im Spiel.
Aber das ist nun alles vorbei! Es gibt zwar immer noch ein paar Mietverträge (nämlich zwischen mir (Eigentümer), der Edeka und mir (Ladenbetreiber)), aber die sind letztendlich nur noch eine noch ein paar Jahre bestehende Formsache. Sämtliche Verhandlungen fanden (und finden zukünftig) nur noch zwischen
zwei Parteien statt und da Eigentümer und Ladenbetreiber die selbe Person sind, ist es auch deutlich einfacher, wichtige Investitionen zu tätigen. Wenn hier irgendjemand weiß, was für den Ladenbetrieb benötigt wird, dann ich. Ich möchte als ein Beispiel dazu nur an die neue Unterverteilung im Keller erinnern, die den Grundstock für die gesamte neue Elektroinstallation darstellt. Diese Unterverteilung ist nicht irgendwo am Schreibtisch anhand irgendwelcher theoretischen Werte entstanden sondern direkt hier vor Ort, angepasst an die aktuellen und zukünftigen Bedingungen.
Es geht hier nun also wirklich endlich weiter, die aktuell anliegende Tiefkühlschrank-Baustelle zeigt ja auch sehr deutlich. Das alles gibt mir unglaublich viel Kraft und ich freue mich sehr auf unseren neuen alten Laden!
Im Kabuff hinterm Aufenthaltsraum standen auch noch zwei Pakete von dem Laminat, dass wir damals bei im
in meinem aktuellen Chefbüro verlegt hatten. Ich überlegte erst, die knapp vier Quadratmeter über die
lokale Facebook-Verschenkegruppe anzubieten – dann fiel mir auf, dass es
genau dieses Laminat
immer noch zu kaufen gibt.
Das Laminat aus dem alten Büro ist zwar inzwischen komplett durch mit dem Thema (alleine schon durch
mehrere Wasserschäden), aber da der Farbton angenehm neutral ist und auch die Qualität mit Nutzungsklasse 32 (normale gewerbliche Nutzung) durchaus was taugt, habe ich gerade beschlossen, dass ich die beiden Pakete behalte und noch einfach ein paar neue dazu kaufe.
Wenn es nur schon so weit wäre, dass ich dort Laminat verlegen kann…
Wir sind allesamt hellauf begeistert: Das Förderband an Kasse eins tut es seit heute Morgen überhaupt nicht mehr. Ich habe schon alles getestet, was ich mit meinem Wissen und meinen Möglichkeiten überprüfen kann, aber das blöde Band ist nicht mehr zu irgendwelchen Bewegungen zu motivieren.
[beliebige Aneinanderreihung von Schimpfwörtern einsetzen]
Wir haben in knapp zwei Wochen schwere leere Tiefkühltruhen, volle Tiefkühltruhen und natürlich die sehr schweren Einzelteile des alten Tiefkühlschranks zu bewegen und dafür habe ich mir gerade etwas Ausstattung besorgt. Wird hier in den nächsten Monaten sicherlich neu häufiger zum Einsatz kommen, davon bin ich überzeugt.
Ich hatte ja gehofft, dass unser alter Kassentisch noch bis zu seinem endgültigen Austausch durchhält. Aber, nein, das
Förderband ist da komplett anderer Meinung.
Ein paar Hundert Euro wird wohl der Austausch kosten, aber ich darf nicht riskieren, dass das hier auf einen Totalsausfall hinausläuft.
Zweite Version davon. Das mit dem "reduzieren" war, wie auch der erste Kommentator geschrieben hat, tatsächlich missverständlich. Und da ich das Schild ohnehin neu basteln musste, habe ich noch gleich das SPAR-Baustellenschild eingefügt. Macht den Aushang noch etwas auffälliger…
Dieser Hinweis hängt ab sofort an jeder der sieben Türen des alten Tiefkühlschranks. Da unsere Fläche leider sehr begrenzt ist, können solche Umbauten nur zu Lasten der angebotenen Warenmenge ablaufen. Die einen verstehen es, andere wiederum nicht. Aber die regen sich als Autofahrer auch über Baustellen auf und als Handybesitzer über die bösen Antennenmasten…
Weiter geht's: Nächste Woche Dienstag habe ich hier vor Ort einen Termin mit dem Bauunternehmer, der hier sämtliche weiteren Maurer- und Abbrucharbeiten erledigen soll.
Nun werden wir erst mal die Details für meine neue Bürotür besprechen und wenn die Tür drin ist, ist schon mal ein weiterer Schritt in Richtung Modernisierung erledigt.
Heute in zwei Wochen rumpelt es hier in der Hütte: Vormittags werden die beiden neuen Tiefkühltruhen geliefert, ab morgens ist schon unser Kältemonteur hier und zieht das Kältemittel aus der alten Anlage ab und hilft dann bei der Demontage des Schranks und gegen 14 Uhr kommt dann der LKW vom Entsorgungsbetrieb, der die beiden Einzelteile des alten Möbels dann einlädt und abfährt.
Danach heißt es für uns, die neuen Truhen an die richtige Stelle zu schieben und neu zu bestücken.
Was für mögliche Unannehmlichkeiten (Schmutz, Bauschäden etc.) hinter und unter dem alten Schrank noch auftauchen werden, steht momentan ohnehin noch in den Sternen. Aber da können wir uns nur überraschen lassen.
Weiter geht es: Nächste Woche Mittwoch kommt der Klempner und baut im Damen-WC endlich den Trichtersiphon und einen neuen Wasserhahn für die Wischmaschine an. Dann haben unsere Putzutensilien schon mal einen neuen (festen) Platz, an dem sie kompakt und ungestört stehen können.
Die Papierschnipsel aus meinem Aktenvernichter kippe ich nicht in die Papppresse, da die Stückchen da immer irgendwo rausrieseln und sich im Lager und Laden verteilen. Ich kann es mit meinem Gewissen vereinbaren, das bisschen Papier in den Restmüll zu kippen. Daraus entstand vorhin die Idee, zu vernichtende Dokumente in Klarsichtfolie, wenn die Folie vergilbt oder beschädigt ist, gleich am Stück durch die Maschine zu schieben. So würde man sich die Arbeit sparen, das Papier aus der Folie zu ziehen.
Scheißidee.
(Das blockierte Schneidewerk ließ sich mit dem Rückwärtsgang und mehreren Blättern Papier ohne Folie aber wieder relativ problemlos reinigen.)
Heute hat eine Spedition eine Palette von HSM hier angekarrt. Darauf liegt vor allem der neue Hydraulikzylinder (trotz der Folie deutlich zu erkennen) und ein Karton mit sämtlichen auszutauschenden Hydraulikschläuchen. Nun fehlt nur noch der Techniker, der das alles verbaut…
Eigentlich wollte ich ja unseren alten Kassentisch ohne weitere vorhergehende Investitionen durch einen neuen ersetzen. Da sich der Kauf des neuen Tisches aber aus Platzgründen und den damit verbundenen Problemen immer weiter verzögert und ich jetzt sowieso erst mal noch den Termin mit dem Edeka-Ladenbaumenschen abwarten werde, komme ich wohl um ein paar Reparaturen am alten Tisch doch nicht mehr herum.
Das
Förderband ist noch weiter eingerissen und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es ganz ausfällt. Und dann ist Holland in Not, wie man so schön sagt…
Vor einer Weile hatte ich mal die Idee, dass es durchaus fürs Blog interessant sein könnte, wie viele Teile (
Colli) wir pro Woche bestellen. Habe dazu dann einen Monat lang die Mengen aus unserem Bestellgerät notiert, um daraus einen Durchschnittswert ermitteln zu können.
Richtig weiterhelfen würde euch das aber auch nicht, da wir viele Artikel einzeln bestellen können (z.B. vor allem Mehrweg-Getränkekisten), andererseits immer nur die unterschiedlichen Positionen in dem Gerät gezählt werden und nicht die Anzahl der davon jeweils bestellten Einheiten. Um wirklich genaue Zahlen liefern zu können, müssten dann noch sämtliche Saisonartikel (da stellt sich dann auch gleich die Frage, wie Aufsteller / Displays gezählt werden könnten) und alle Artikel berücksichtigt werden, die außerhalb des elektronischen Systems der Edeka geordert werden. Vieles geschieht per Fax, Telefon oder E-Mail, teilweise kommen die Vertreter aber auch direkt in den Markt und schreiben ihren Auftrag, ohne dass ich direkt sehen kann, was da kommen wird.
Es ist also fast nicht möglich, da eine genaue Zahl zu liefern.
Grob geschätzt würde ich aber sagen, dass wir hier im Durchschnitt insgesamt 500 Umkartons (inkl. Mehrweggetränke)
pro Tag bestellen. Ist schon 'ne ordentliche Menge.
Soooo… Es geht weiter! Am 26. April werden die beiden bestellten Sydney-Tiefkühltruhen geliefert, idealerweise wird an dem Tag auch der Tiefkühlschrank deaktiviert und entsorgt.
Letzteres macht mir momentan noch ganz große Sorgen, da die Firmen sich ja regelrecht darum reißen, solche Geräte zu entsorgen. Wer Ironie findet, darf sie behalten.