So sieht das nun aus. Von der grünen Fläche wird hinterher gar nicht mehr so viel zu sehen sein, da wir vor den dicken Pfeiler ein ca. vier Meter langes Kühlregal (Für Obst, Salate, Snacks) stellen werden. Es bleibt also auch da wieder nur der obere Meter sichtbar …
Für die Freunde unserer dunkelgrünen Wand sind wir nun auch noch dabei, den dicken Pfeiler gegenüber der jetzigen Gemüseabteilung im gleichen Farbton zu streichen:
Im Laufe des Tages kamen noch die drei zusätzlichen LED-Strahler für die Gemüseabteilung, die ich Anfang Februar bestellt hatte:
Habe ich natürlich direkt ausgepackt und mit an die Drei-Phasen-Schiene an der Decke gehängt und bei der Gelegenheit alle acht Leuchten so ausgerichtet, dass die Kunden beim Betreten des Ladens (so weit möglich) nicht geblendet werden, sonder der Lichtschein am Kundenlauf ausgerichtet ist.
Vorhin hatten wir einen Termin mit dem Chef eines Malereibetriebs. Während wir die Wände und kleineren Details selber streichen werden, soll sich um die Decke nämlich ein Fachbetrieb kümmern. Dessen Leute können sich mit einem Tunnelblick (und vor allem ohne dauernd von Kunden unterbrochen zu werden) darum kümmern, die Ladendecke zu streichen.
Angebot soll kommen.
(Platz für Smalltalk bot die Tatsache, dass er hier vor ein paar Jahren schon einmal am Gebäude beschäftigt war. Als nämlich die Fenster gestrichen wurden, weswegen die Fassade unseres Hauses hier vor ein paar Jahren mal eingerüstet wurde.)
Aufgrund der beiden Baustellen Gemüseabteilung und Kassentisch passiert im alten Büro derzeit herzlich wenig. Dort sieht es weiterhin so aus, wie auf dem folgenden Foto.
(Was aber nicht heißt, dass wir nicht an den Vorbereitungen für den endgültigen Abbruch dieser beiden Räume arbeiten würden!)
Der Paketdienst hat einen riesigen Karton bei uns im Laden abgeworfen. Darin befinden sich mehrere Körbe und jeweils zwei ca. 1,20m und 80cm lange Korbgeflechte.
Die erste Lage Spachtelmasse ist auf die Wand aufgetragen. Das tiefe Loch von meiner Brechstangenaktion auszufüllen ist zwar mit Glättspachtel nicht ganz einfach, aber in zwei oder maximal drei Etappen sollte auch das zu schaffen sein.
An dem Pfeiler, in den ich beim entfernen der Schraube das Loch gerissen habe, klebten auch diese grauen Kunststoff-Dekofliesen, wie auch auf der gegenüberliegenden großen Wand. Da sie hier von etlichen Farbschichten überdeckt waren, haben wir uns tatsächlich noch mal die Mühe gemacht, sie zu entfernen.
Das Ergebnis nach dem Abkratzen sah wie folgt aus. (Wieder eine Bestätigung für uns, dass es eine gute Entscheidung war, die Dinger hinter der jetzigen Gemüseabteilung einfach dran zu lassen!)
Man erkennt ganz gut die Kante oben zwischen dem Bereich, wo die "Fliesen" klebten und der restlichen Fläche. Das sind wirklich etliche Farbschichten, die da im Laufe von Jahrzehnten zusammengekommen sind …
Nachdem die lieben Kollegen letzte Woche die alte Gemüseabeteilung demontiert hatten, hingen von der alten Preisleiste noch ein paar Dübel mit Schrauben in der Wand. Da ich die komplett extrahieren wollte, nahm ich kurzerhand einen Kuhfuß, setzte an und zog irgendwann mit ganzem Körpereinsatz.
Jaaa, okay, die Schraube und der Dübel waren draußen. Und auf einer Fläche von ca. 15x15cm fehlten außerdem noch der Putz und ein Teil von den Kalksandsteinen. So hatte ich mir das nicht vorgestellt.
Von den Netzwerkkabeln, die ich letzte Woche besorgt hatte, waren die beiden Bündel mit jeweils 50m Duplexkabel die wichtigeren. Die 500 Meter auf der Rolle sind "nur" für die zukünftigen Videokameras und haben akut für die Modernisierung keine Priorität.
Ganz akut wichtig sind die Vorbereitungen für unseren neuen Kassentisch, der ja nun am 14. März aufgestellt wird. Damit wir dort genug Leitungsreserven haben (mit dem Altbestand an Kabeln dann insgesamt acht Leitungen für zunächst zwei oder zukünftig auch wieder drei Kassen), wurden heute Mittag von uns die beiden Duplexkabel schon mal in den Brüstungskanal auf der linken Ladenseite, also der Verbindung zwischen Büro und Kasse, eingebracht.
Das Auflegen in den Netzwerkdosen oder Keystone-Modulen kann ich mal zwischendurch erledigen. Wenn das Einziehen der Strippen die Pflicht war, ist das dann die Kür, die ich gerne mal in Ruhe im Büro erledige.
Oha, momentan (und ausgerechnet auf einen Samstag!) sieht die prinzipiell so schöne Gemüseabteilung richtig traurig aus. So viele Lücken …
Das Problem ist, dass durch die neue Platzierung und den neuen Standort die Artikel ganz anders laufen. Teilweise vor allem deutlich besser. Da muss man sich natürlich auch erst mal dran gewöhnen.
Unumgänglicher Teil einer Warensicherungsanlage ist auch die Möglichkeit, die Etiketten an der Kasse zu entfernen oder (bei Klebeetiketten) diese zu deaktivieren. Dies geschieht mit den sogenannten Deaktivatoren oder Entwertern, die es als Stand-Alone-Geräte oder auch in den Kassentisch integriert gibt. Dort sitzen sie meistens unter den Förderbändern und sind der Grund für diese kleinen Aufkleber mit dem Hinweis, an bestimmter Stelle keine Bank- und Kreditkarten abzulegen, da der Magnetstreifen durch das Magnetfeld der Geräte zerstört werden kann. Dieses Magnetfeld wird übrigens normalerweise (und zumindest bei meinen Geräten hier) nur aufgebaut, wenn sich ein Etikett im Bereich des Entwerters befindet.
Seit ich meine Anlage habe (noch vor dem Blog installiert), stecken auch in meinem alten Kassentisch unter jedem der beiden Förderbänder jeweils ein Entwerter.
Nun stand ich vor einer schwierigen Entscheidung: Die alten Deaktivatoren aus der alten Kasse in den neuen Tisch mitnehmen oder ein paar neue kaufen? Immerhin liegen die zusammen bei rund 2000 Euro.
Wenn wir die alten Geräte umziehen sollen, müssten sie jetzt schon ausgebaut werden. Das würde bedeuten, dass ich einerseits drei Wochen lang Probleme mit nicht entsicherter Ware habe, dazu kämen die beiden Löcher unter dem Förderband, in denen das Band einsinken und eine Mulde bilden würde.
Eine weitere Möglichkeit wäre gewesen, die Geräte am 14. März bei Abbau des alten Tandemtisches aus diesem auszubauen und hier zwischendurch während der Aufstellung in den neuen einsetzen zu lassen. Das wäre aber eher eine improvisierte Lösung geworden, wenn auch die günstigste.
Nun habe ich aber doch entschieden, zwei neue Entwerter zu kaufen. Diese werden nun beim Kassentisch-Hersteller noch im Werk absolut fachgerecht integriert. Bei uns entsteht keine "Entwertungslücke" und dazu haben wir zwei neue Entwerter. Wer weiß, wie lange die alten nach inzwischen rund 14 Jahren Laufzeit noch durchgehalten hätten?
Ein Kollege suchte eine bestimmte Zahlung in einem unserer ec-Terminals und hat sich dafür eine Übersicht über alle Zahlungen der letzten Tage aus dem Gerät gezogen. Nach dem das Terminal eine ganze Weile gedruckt hat, war der Streifen einige Meter lang.
(Das schwarze in der Mitte ist nur eine Getränkedose, um den langen Ausdruck zu fixieren. Das andere Ende ist ganz hinten vor dem kleinen weißen Schrank.)