Heute haben die Zaunbauer noch ein paar abschließende Arbeiten erledigt. Die Tore wurden richtig eingestellt, der Übersteigschutz wurde installiert und sie haben noch mehrere Hülsten und Halterungen im Boden befestigt, mit denen man die Tore feststellen kann. Jetzt muss mein Schlüsseldienst-Nachbar nur noch ein Dutzend Kopien der Schlüssel machen und dann können all unsere mit dem Rad oder Auto kommenden Mitarbeiter damit ausgestattet werden.
Wieder etwas mehr Sicherheit für uns, denn bei dem erheblichen Einbruchversuch vor inzwischen fast sechs Jahren (SO lange ist das her???) hatten sich die Täter auch an der Gebäuderückseite zu schaffen gemacht.
Die tolle, teure Marken-2K-Fußbodenfarbe in unserem Leergutraum hält nun überhaupt nicht unseren Erwartungen stand. Schon nach kürzester Zeit hatten wir Löcher in der Farbe, weil sie kaum auf dem Untergrund haftet. Mittlerweile sieht die Fläche zwar insgesamt noch "okay" aus, aber bei genauerer Betrachtung hat sie viele, viele Macken.
Die Haftung auf dem Untergrund machte Ines nun auch Bauchschmerzen. Hatten wir noch gar nicht groß drüber nachgedacht, aber wenn die Maler hier fertig sind und das Malervlies wieder entfernen wollen, könnte es ein interessantes Streifenmuster im Boden geben. Das Gewebeklebeband dürfte im Laufe der Zeit durch unzählige Füße, Einkaufswagen und Rollcontainer eine innige Verbindung mit der Farbschicht eingegangen sein. Naja, dafür sind es ja Maler, sollen die sich darum auch noch kümmern.
Auf einen genauen Termin für den finalen Neuanstrich der Decke haben wir uns doch noch nicht einigen können. Die beiden Wochenenden unmittelbar vor und nach Weihnachten fallen aus, am 4. Januar will sich die Nachtschicht auch niemand geben, zumal unser Maler noch ein paar Tage Betriebsurlaub machen möchte. Am 11. Januar steht unsere Inventur an, der Tag wird also auch ohne eine drangekoppelte Nachtschicht schon lang und anstrengend. Aber vielleicht können wir dann den 18. Januar anpeilen. Ich denke, das ist sinnvoll.
Bis dahin sind auch die letzten Vorbereitungen abgeschlossen. Heute sind noch einmal drei Mitarbeiter hier, die sämtliche gespachtelten Stellen abschleifen. Maschinell mit Absaugung, um den Dreckfaktor auf ein Minimum zu reduzieren. Nein, der eine Geselle steht nicht in einem Einkaufswagen, das ist doch laut UVV gar nicht zulässig. Hüstel.
Nachdem der senkrechte Ausleger oben am Haus anderthalb Jahre dunkel war, ist auch diese Baustelle endlich abgeschlossen. Ausgestattet mit LED-Technik (wenn auch "nur" die Retrofit-Röhren und keine Paneele) strahlt mein Nachname da oben nun auch wieder. Im Idealfall haben wir da jetzt zehn Jahre Ruhe.
Ich will gar nicht wissen, wie viel die Aktion gekostet hat. Die Arbeitsbühne, das verbaute Material und dann noch insgesamt neun Monteurstunden … Wenn das mal nicht sogar schon vierstellig wird. Aber ich bin sicher, dass ich das in den nächsten Tagen auf den Cent genau erfahren werde.
Die Zaunbauer haben inzwischen längst Feierabend und ich hatte die letzten Reste Tageslicht für ein Foto des kompletten Zauns genutzt. Die beiden Tore sind derzeit fixiert und abgestützt, damit der Mörtel in den Fundamenten für die Pfosten abbinden kann.
Am Freitag geht es weiter. Dann werden die Tore noch ausgerichtet und mit jeweils mit einem zusätzlichen Übersteigschutz ausgestattet. Nach dem Ausrichten wird noch die Hülse im Boden installiert, in dem man die beiden Teile befestigen kann und dann fehlt nur noch das Schloss. Dann ist dieses langersehnte Projekt tatsächlich auch abgeschlossen.
Sicherlich werden auch zukünftig irgendwelche rücksichtslos parkenden Idioten unsere freie Fahrt hier vom Gelänge sabotieren. Das ist der Preis, wenn man in der zweiten Reihe sitzt und nur ein Überwegungsrecht hat. Aber wie schon gesagt kann ich mich zumindest mit der Genugtuung besänftigen, dass diese Leute nicht auch noch auf unserer Fläche ihre Autos abstellen können.
Die beiden großen Tore sind bereits eingehängt und bis Freitag mit Holzklötzen unterfüttert und stabilisiert. Jetzt kommen noch die restlichen Doppelstabmatten an die Pfosten und dann sind die Zaunbauer für heute auch schon fertig.
Freitag kommt dann das Feintuning. Die beiden Drehflügeltore werden vernünftig eingestellt und das Schloss wird eingebaut. Hoffentlich fährt bis dahin niemand dagegen und verschiebt die Pfosten wieder. Der Mörtel ist zwar mit Schnellbinder versetzt, aber man weiß ja nie …
Die beiden Tore sind jeweils gut 2,5 Meter lang, die "Zaunpfähle", an denen diese befestigt werden, entsprechend großzügig dimensioniert. Damit winkt man nicht mehr.
Und mit dem guten Mörtel von Hornbach kann das nur halten:
Die Handwerker sind heute vorm und hinterm Haus zugange. Von der Straßenseite kam eben die große Überraschung: Die Beleuchtung in dem Werbeausleger ist noch gar nicht auf LED umgerüstet. Ich war irgendwie der Meinung, dass das damals parallel zum Schriftzug mit meinem Namen über der Tür ebenfalls geändert wurde.
Dann ist natürlich auch nicht der LED-Treiber defekt. Aber dafür das Äquivalent zu den Leuchtstoffröhren: Die inzwischen fast 256 25 Jahre alten Vorschaltgeräte sind teilweise weggeschmort – dass da nichts mehr funktionieren will, kann ich verstehen.
Die Anlage wird jetzt vom Fachmann improvisiert auf LED umgestellt: Die verkokelte Technik wird abgeklemmt und in die Fassungen der Röhren kommen LED-Röhren, die dann ohne Vorschaltgeräte direkt an die Leitung geschlossen werden. Sollte dann für ein paar Jahre Ruhe sorgen.
Herausforderungen für unsere Zaunbauer, aber das war vorher schon klar: Sie müssen durch den Asphalt und werden darunter sicherlich noch die eine Überraschung in Form alter Mauern oder gefliester Fußböden finden. Zwei Trennscheiben mit Viertaktmotor und zwei schwere Stemmhämmer werden das Kind schon schaukeln. Wir sind bestimmt nicht die ersten Kunden, bei denen im Boden nicht nur Sand und Erde zu finden ist.
Nicht nur die Zaunbauer haben sich angekündigt, um den nicht mehr funktionierenden Ausleger unserer Außenwerbeanlage wird sich heute auch gekümmert. Ein Elektriker, der mit der Webefirma zusammenarbeitet, ist mit einer Hebebühne angerückt und begutachtet die Anlage derzeit.
Meine Hoffnung ist ja, dass nur einer der LED-Treiber defekt ist und deshalb immer wieder den FI-Schalter raushaut. Dann ist das Problem vielleicht auf dem kurzen Dienstweg durch den Austausch des Teils zu beheben.
Ich lass mir doch von ein paar Pflanzen in Schachtringen nix erzählen! Nachdem das mit dem Spanngurt nicht geklappt hatte, kam mir gestern Nachmittag noch eine andere Idee. In der Halle habe ich noch eine unbenutzte Hebelstange mit Rollen liegen, die ich vor dem Umbau mal gekauft hatte. Ich ging davon aus, dass wir die Stange zum Zerlegen und für den Abtransport der alten Kühlregale gebrauchen könnten. War dann aber gar nicht notwendig, da unser Kältemonteur die Geräte mit eigenen Kräften bewegen konnte.
Die Hebelstange hatte ich heute früh als erste Aufgabe des Tages geholt und nach ein paar Versuchen haben wir folgende erfolgreiche Methode herausgefunden: Auf der Seite, in die die Ringe bewegt werden sollen, anheben und einen Besenstiel quer unter den Ring legen. Dann mit der Hebelstange von der gegenüberliegenden Seite hochheben und den auf diese Weise komplett auf Rollen stehenden Behälter mit drei Leuten relativ leicht verschieben. Inspiriert vom Bau der Pyramiden von Gizeh. Da wurden die tonnenschweren Quader ja unter anderem auch auf Holzrollen transportiert.
In der letzten Woche beklagten sich plötzlich meine Kassierer darüber, dass die Bons aus dem Leergutautomaten nicht mehr scanbar wären. Ein kurzer Blick auf die Bons ergab, dass das Druckbild "geringfügig" zu wünschen übrig ließ: Dünne weiße Streifen zogen sich durch die Schrift und den Barcode machten diese offenbar unbrauchbar.
Die erste Amtshandlung war, mal den Drucker zu reinigen. Diese Behandlung brachte jedoch keinen Erfolg und das Druckbild verbesserte sich kein Stück.
Zweite Amtshandlung: Die Sielalff-Hotline anrufen und um einen Technikereinsatz bitten. Der kam auch am nächsten Tag, hat unserem Drucker einen Defekt bescheinigt, aber hatte leider keinen heilen Drucker dabei, so dass wir noch ein paar Tage die Leergutsummen an der Kasse händisch eingeben mussten. Kein Problem, haben wir früher nicht anders gemacht.
Heute Vormittag kam der Techniker und hat den Drucker getauscht und nun ist alles wieder in bester Ordnung. Sehr schön.
Das mit dem Spanngurt war nix. Mit zwei starken Männern haben wir gänzlich erfolglos versucht, einen der Betonringe zu versetzen.
Mit aller Kraft hatten wir an dem Hebel gezogen, aber außer, dass man auf dem Gurt schon ein Bass-Solo zupfen konnte, war die Aktion nicht zielführend. Mist.
Jetzt hört auf zu lachen. Wir hatten die Ringe vor vielen Jahren schon einmal mit Spanngurten verschoben, die Technik ist also prinzipiell nicht völlig zum Scheitern verurteilt. Aber die Kombination aus größer gewordenen Pflanzen, monatelangem Dauerregen und möglicherweise irgendwelchen Wurzeln, die im schlimmsten Fall vielleicht sogar durch Löcher/Risse bis in den Asphalt gewachsen sind, hat wohl einen deutlich höheren Kraftaufwand erfordert.
Morgen früh um 8:30 Uhr kommen die Zaunbauer. Bis dahin sollte uns eine Lösung eingefallen sein, denn die Betonschachtringe, zumindest der der vier Stück, stehen fast genau auf der Grenze. Ich hatte mir für den Umbau damals einen Schwerlastroller mit langem Hebel gekauft, mit dem wir die Teile der Kühlregale verschieben wollten, aber das Teil liegt momentan bei mir in der Halle und ist mit dem Fahrrad nicht zur Firma zu bekommen. Morgen früh doch eben mit dem Auto da hin? Wird wohl nicht anders gehen …
Wir können, sollen, dürfen sogar noch keine Werbung für Payback hier in den Läden installieren, aber manche Sachen müssen irgendwie vorbereitet werden, damit der fliegende Wechsel von der Deutschlandcard zum neuen System funktionieren wird.
So haben wir in den letzten Tagen schon durch einen von der Edeka beauftragten Dienstleister neue Aufkleber im Bereich der Kasse bekommen. Auf den Kartenterminals und den kleinen Scannern für Coupons und Kundenkarten klebt nun schon die Payback-Werbung. Aber, psssst, versteckt unter kleinen roten Hinweisen, dass es damit erst am 1.Januar 25 losgeht.