Anruf von BMW mit der Anfrage, ob nicht für die Firma als nächstes Auto ein Fahrzeug mit blau-weißem Propelleremblem interessant wäre. Ich erwiderte, dass ich mit meinem Stern-Auto ganz glücklich bin. Da versuchte sie es noch einmal:
Aber vielleicht würde sich Ihre Zufriedenheit noch verbessern!
Nein, das würde sie nicht. Aktuell steht meine Zufriedenheitsquote bei 100 Prozent und es könnte folglich nur schlechter werden. Maximal würde die Quote gleich bleiben, aber dafür brauche ich kein Geld auszugeben.
In den 90ern hatte Mercedes mal eine Weile mit dem Claim "Willkommen zu Hause" geworben. Man muss es wohl erlebt haben, um dieses Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit nachvollziehen zu können. Ich möchte es jedenfalls nicht mehr missen und werde mein Auto freiwillig so schnell bestimmt nicht weggeben.
Brief einer Unternehmensvermittlung, adressiert an mich mit Anschrift meiner Firma und dem scheinbar wichtigen, weil fett gedruckten Hinweis auf Persönlich-, bzw. Vertraulichkeit:
…einer der Marktführer unter den Beratungsgesellschaften für den Verkauf, bzw. Kauf sowieso Beteiligungen im Bereich von kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Wir haben aktuell Kaufinteressenten, die auf der Suche nach einem Unternehmen im Einzelhandel sind.
Sollten Sie den Verkauf Ihres Unternehmens planen oder einen Investor für Ihr Unternehmen suchen, dann senden Sie uns zeitnah die beiliegende vertrauliche Kontaktanfrage zu.
Ich bin ein großer Freund davon, die Anzahl von Belegen und damit den buchhalterischen Aufwand zu minimieren. Das bedeutet auch, dass ich durchaus mal Kartenzahlungen einige Tage sammle, bevor ich die Abbuchung anstoße.
Unter Kaufleuten freut man sich ja eher über eine späte Zahlung, weswegen bei früher Zahlung von den Gläubigern ja oft Skonto gewährt wird. Aber wie seht ihr das aus Kundensicht? Ist es angenehmer, das Geld noch auf dem Konto liegen zu haben (die üppigen Guthabenzinsen reißen nun ja überhaupt nichts mehr raus…) oder ist das eher ärgerlich, weil man bzgl. der noch offenen Zahlungen durcheinander kommt / kommen kann?
In unserem, Regal mit den Länderspezialitäten haben wir neben vielen anderen Leckereien auch in Öl eingelegte Oliven und (getrockenete) Tomaten, unter anderem in einer Variation, in der beides gemischt in einem Glas liegt.
Ich habe keine Idee, was mit dem mittleren Glas passiert sein könnte. Als hätte sich eine Olive aufgelöst und das ganze Öl olivgrün gefärbt. Der Deckel war zu, knackte beim Öffnen und das Produkt roch auch ganz normal. Ist aber trotzdem im Müll gelandet, das war selbst mir dann doch zu unappetitlich.
Alter Schwede… Das wird ja fast nur noch durch das Leberwurstbrötchen in meinen Rezeptkalendern getoppt.
Okay, klar ist der Glühwein vegan (sofern man den richtigen Wein als Basis verwendet, was auch in der Fußnote zum Rezept angegeben ist), aber ausgerechnet mit einem Glühwein-Rezept hätte peta ja nun das Heftchen, das sich "vegane Festtagsgrüße" nennt, nicht zu füllen brauchen. Aber seit auf Wurstverpackungen von Gluten- und Laktosefreiheit die Rede ist, wundere ich mich ohnehin über nichts mehr…
Beim Aufhängen meines neuen Manitu-Wandkalenders im Kassenbüro (Diesmal nicht erst mit ein paar Wochen Verzögerung…) fiel mir auf, dass die Weihnachtsfeiertage im nächsten Jahr wieder erfreulich günstig liegen. Heiligabend an einem Sonntag ist immerhin der zweitbeste Fall, so haben wir drei Tage am Stück frei.
(Perfekt ist es übrigens, wenn Heiligabend auf einen Donnerstag fällt. Dann ist das nur ein halber Tag und dann folgen noch drei freie Tage. Das ist aber erst 2020 wieder der Fall…)
Kuriose Staffelung von Tomaten-Dosen im Zeitungsregal hinter den Fernsehzeitschriften. Wir haben aber keine Idee, wer das aus welchem Grund gemacht haben könnte. Abgestellt und beim Stöbern in den Magazinen vergessen? Einfach nur Blödsinn? Bereitgestellt, um sie zu klauen?
In dieser Linksammlung vor gut zwei Jahren hatte ich den Hinweis auf diesen Artikel zwar schon einmal drin, aber vor ein paar Tagen kam mir ein Gedanke dazu in den Sinn, von dem ich gerne mal die Meinungen von Dritten wissen würde. Hielt es jetzt nicht für sinnvoll, mich in irgendwelchen Vegan-Foren anzumelden, befürchte sogar, für einen Troll gehalten zu werden – daher einfach mal an dieser Stelle an euch:
Ist oder wäre diese Art des Fleischkonsums für Veganer akzeptierbar? (Vom persönlichen Ekelgefühl mal abgesehen!) Letztendlich stirbt kein Tier explizit für Herrn Boyts Mittagsessen. Würde er die Kadaver nicht einsammeln, würden sie entweder von der Straßenwacht entsorgt oder verrotten oder von anderen Tieren gefressen werden.
PS: Es gibt sogar eine 20-minütige Dokumentation über den Herrn Arthur Boyt. (Wegen des etwas morbiden Vorschaubildes habe ich das Video jetzt einfach mal nicht eingebettet…)
Hatte doch gestern Abend geschrieben, dass ich den Anzeigentext auch noch mal hier in der Lokalzeitung veröffentlichen möchte.
Ich glaube, ich mache zu selten Werbung in den Printmedien. Die Anzeigenpreise sind mir ganz und gar nicht geheuer geläufig. Dachte, mit 150€ ist was zu machen – aber da habe ich mich exakt um den Faktor ZEHN vertan. 1300€ netto würde es kosten, den kompletten Text unterzubringen.
Aber ich muss was machen, also wird die Anzeige abgespeckt.
Gestern Abend eher zufällig eine Fernsehwerbung für QBO gesehen, einem neuen Kapselsystem für Kaffee, inkl. eigener Maschine.
Juhu!
Ein neues Kapselsystem. Endlich! Darauf hat die Welt gewartet. Ist ja nicht so, dass der Markt nicht jetzt schon aufgrund der vielen angebotenen System schier unüberschaubar ist.
Ein Kollege schlug vor, dass wir doch als Kompromiss für die Weihnachtshasser zumindest jeweils einen Tag in der Woche ohne Weihnachtsmusik anbieten könnten.
Auf einem der Plakate der aktuellen LIDL-Werbekampagne musste Blogleser Jakob über die Fußnote schmunzeln. Dort steht nämlich:
"Egal aus welchem Grund, kann die Ware zeitlich unbegrenzt und ohne Vorlage des Kassenbons zurückgegeben werden."
Jakobs Vermutung war, dass nun Leute mit bösen Absichten die Produkte klauen (Markenprodukte auch in anderen Geschäften) und die Artikel dann bei LIDL ganz bequem wieder in Bargeld verwandeln.
Denkbar ist das bestimmt und wenn man sich anguckt, was Leute für einen Aufwand betreiben, nur um ein paar Cent zu bekommen, die laufen dann auch für einen oder zwei Euro von LIDL-Filiale zu LIDL-Filiale. Das Spielchen kann man vielleicht mal machen, aber spätestens, wenn in einer Filiale ein Kunde zum mehrfach wiederholten Male etwas einfach so umtauschen wollen würde, vorzugsweise ohne jemals zuvor dort etwas gekauft zu haben, würde ich als Filialleitung doch mal entsprechende Maßnahmen ergreifen.
(Obwohl, nein, würde ich als LIDL-Mitarbeiter nicht. In der dort herrschenden knallharten Hierarchie würde ich diskussionsfrei die Anweisung umsetzen und das Werbeversprechen einlösen, egal wie sicher ich mir wäre, dass da Schindluder getrieben wird. Ich habe nie in dem Unternehmen gearbeitet, aber wenn der Druck nach unten mit allen zur Verfügung stehenden arbeitsrechtlichen Maßnahmen auch nur annähernd so umgesetzt wird, wie damals beim Discounter PLUS, dann würde ich nicht (!) mit einem Kunden darüber diskutieren. Hirn ausschalten und Anweisungen befolgen. Piep.)