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Noch eine weitere Innenansicht

So sieht der "Neue" derzeit noch von Innen aus. Der Blick ist auf dem Foto direkt vom Eingangsbereich in den hinteren Bereich des Marktes.
Alles leer, alles öde. Aber ein provisorisches Büro auf den Obst&Gemüse-Tischen. ;-)


2. Laden t=-8d

Ich habe heute sehr früh die Firma angerufen, die für Penny die Alarmanlagen wartet, denn das System mußte derart umgestellt werden, daß Alarm- und Statusmeldungen bei meiner Leitstelle auflaufen. Wir verblieben damit, daß sich ein Techniker bei mir zwecks Terminabsprache melden sollte.
Nun war ich zufällig in dem neuen Laden, um ein paar Fotos zu machen, als es plötzlich an der Tür klopfte. Es war der Techniker, der "vorbeikommen sollte". Das war zwar ein ganz großes Mißverständnis und ebenso großes Glück, daß ich in dem Moment vor Ort war - aber immerhin ist die Anlage nun umgestellt.

· Ich muß noch ein Telefon und ein Faxgerät besorgen.
· Hoffentlich schaft die Telekom den Anschluß noch rechtzeitig.
· Müllabfuhr? Die alten (vollen) Tonnen stinken jetzt schon.
· Samstag kann ich zum Glück den Schlüssel schon haben, denn der Sonntag ist fest zum aufräumen und putzen verplant.
· Viele Vertreter stürzen sich auf einen und wollen verständlicherweise ihre Waren unterbringen.
· Frischfleisch in SB klappt wohl zu guten Preisen.
· Wie zum Geier verkauft ein Penny 1250g Brot für 59 Cent???
· Getränkebestellung ist erledigt.

Die ersten Bestellungen sind durch

Die ersten Bestellungen (Trockensortiment & Tiefkühl) für den neuen Laden sind gesendet. Da dürften am Dienstag schlappe 80 Rollcontainer Ware in dem Markt in Achim aufschlagen. Ich bin mal gespannt...

SPAR Direkt

So wird es werden:



Ganz herzlichen Dank an Alexander für die tolle grafische Inspiration! Natürlich gilt meine ganze Anerkennung allen, die sich mit Kritik jeder Art am Brainstorming beteiligt haben.
Dankeschön! :-)

Nachtrag: Wir werden jetzt "direkt" klein schreiben. Der Auftrag an die Werbeagentur ließ sich gerade noch ändern.

Kleiner Seitenhieb

Im neuen Laden hängt nun ein großes Schild im Schaufenster mit dem Hinweis, daß dort am 22. Juli ein SPAR-Markt eröffnet. Wir konnten uns den Spruch ja irgendwie nicht verkneifen:

Günstig bis auf den letzten Penny!

;-)

"SPAR Direkt"

Der neue Laden, bzw. das gesamte dahinterstehende Konzept braucht(e) einen Namen. Nach vielen Überlegungen und dutzenden Vorschlägen sind wir wieder bei "Direkt" gelandet. Eine Idee, die meine Mutter vor ein paar Tagen schon einmal äußerte, aber von mir gleich wieder verworfen wurde. Gestern schlug ein "Lupo" (Hallo, wer bist Du genau?) diesen Namen in den Kommentaren vor und plötzlich gefiel mir die Bezeichnung sogar ausgesprochen gut. Eben "direkt". Das hat was.

Es gibt nun zwei (sinnvolle) Möglichkeiten, das Wort "Direkt" in den SPAR-Schriftzug einzubauen. Die Möglichkeit, den Zusatz zwischen "SPAR" und die Tanne zu setzen, gefällt mir persönlich besser - allerdings wird damit das existierende SPAR-Logo zerhackt, was sich wiederum mit der Corporate Identity ganz böse beißt und unter Umständen zu Problemen führen könnte. Andererseits ist derzeit so viel im Ungewissen, nicht zuletzt durch den Aufkauf der gesamten SPAR-Aktien durch die EDEKA, daß ich mir nicht einmal sicher bin, ob sich an sowas überhaupt noch jemand stört...


Die zweite - und auf jeden Fall unanfechtbare - Möglichkeit wäre, die Tanne und den Schriftzug als eine Einheit zu belassen und das Wort "Direkt" dahinter zu setzen.
Vielleicht täusche ich mich auch, aber auf diese Weise empfinde ich das gesamte Logo als sehr unruhig. Das wirkt eher wie ein unvollständiges "SPAR - Direkt... ...in ihrer Nähe."


Hier lesen doch auch Mitarbeiter der SPAR in Schenefeld mit. Qualifizierte Äußerungen nehme ich genauso gerne entgegen, wie spontane Emotionen! ;-)

Neues altes MDE-Gerät außer Betrieb

Gibt's doch gar nicht: Da will man die erste Bestellung für den neuen Laden ins MDE-Gerät eingeben und das Teil verweigert seinen Dienst.
So wie es aussieht, ist aus irgendeinem Grund die Software entweder komplett aus dem Speicher geflogen oder sie wurde zumindest auf die Grundeinstellung zurückgesetzt, so daß alle eingestellten Marktdaten verschwunden sind.
Im letzteren Fall wäre das Problem einfacher zu lösen, denn das kann ich zumindest mit etwas Hilfestellung auch selber wieder eingeben. Sollte die Software neu aufgespielt werden müssen, würde dies eine ärgerliche Verzögerung mit sich ziehen.

Nachtrag:
Glück gehabt. Das Gerät war nur aus dem Bestell-Programm geflogen und ist vollständig funktionsfähig...

Ein Ex-Penny

Und so sieht der neue Laden derzeit von innen aus. Die Ware wurde gestern komplett ausgeräumt und die komplette EDV mitsamt Kassen wurde demontiert.


Der neue Laden

Ich habe gestern abend noch ein paar Fotos von dem - inzwischen leerstehenden - Markt in der Friedrichstraße in Achim geschossen. Die Außenwerbung ist weg und der Laden ist, vom übernommenen Inventar mal abgesehen, vollständig leergeräumt. Von außen erinnern an die "Penny"-Vergangenheit nur noch hunderte auf die Scheiben aufgeklebte gelbe Karos.

Der Markt hat eine Verkausfläche von rund 300qm und ist damit wirklich nicht sonderlich groß. Dafür ist das Lager relativ großzügig ausgefallen. Schön ist auch der große Platz vor dem Geschäft. Den kann man bestimmt mal für diverse Aktionen und Sonderverkäufe nutzen.


Netzwerkaufbau

Anruf einer Firma, die Kassensysteme und die dazugehörigen Netzwerke installiert. Ob es okay sei, wenn sie am Montag, den 18. Juli, die Hardware aufbauen.

Sollte ich dem etwa widersprechen? Am Freitag, den 22. Juli, soll schließlich die Eröffnung sein.

Keine Kassen

Mist: Im neuen Markt würden wir gerne von Anfang an mit Scannerkassen arbeiten - aber innerhalb von 10 Tagen läßt sich das System beim allerallerbesten Willen nicht lauffähig installieren.
Also müssen wir tatsächlich - wie schon vor ein paar Tagen befürchtet - vor der Eröffnung alle Artikel einzeln auszeichnen und anschließend rund eine Woche lang an der Kasse manuell erfassen. Wuarrrgs... :-(

Nachtrag:
Juhuu! :-)
Zum Glück liest die EDV-Abteilung der SPAR in Hamburg hier im Blog mit. Obwohl in unserer Großhandlung schon alles auf Hochtouren lief und sich alle überschlagen, war dort eine Lösung bis Freitag, 22.07. nicht machbar. Offensichtlich können die Hamburger EDVler aber Unmögliches wahr machen. Mit einer gebrauchten Anlage. Weiteres später...

2. Laden - das Konzept

In dem Markt, in dem ich in genau zwei Wochen selber ein weiteres Geschäft eröffnen werde, betreibt bis einschließlich morgen noch die Discounter-Kette Penny eine Filiale.
Wir werden an der Stelle ein neues Konzept testen: Nachdem dort seit Jahren nur ein (Hard-)Discounter als Einkaufsmarkt zur Verfügung stand und die Kunden wenig Auswahl bei knappen Preisen gewohnt sind, werde ich dort selber eine Art Discounter eröffnen. Das scheint für den Anfang der sicherste Weg zu sein, denn niemand weiß, wie sich das Geschäft dort entwickeln wird. Vielleicht wollen die Menschen in der Gegend ja sogar einen Vollsortimenter mit >10.000 Markenartikeln und sind bislang notgedrungen zum Penny gegangen - ich weiß es nicht, aber ich bin bereit, dies herauszufinden. Später.

Prinzipiell soll der Laden zu Anfang so erhalten bleiben, wie die Kunden ihn gewohnt sind: Discount-Sortiment, knallhart kalkulierte Preise, spärliche Ladengestaltung, Kartonplazierung etc. Nur auf die Non-Food-Massen, mit denen sich Aldi, Lidl, Plus und eben auch Penny gerne profilieren, werden wir verzichten. Dafür gibt es eine größere und bessere Auswahl bei Obst und Gemüse.

Wie auch immer: Das Kind braucht einen Namen.
Mein erster Gedanke war "SPAR Discount". Die Ergänzung "Discount" signalisiert dem Kunden, daß es sich dabei um ein eigenes Vertriebskonzept handelt. Einwände dagegen waren bislang, daß die Erwartungen des Kunden, nämlich ein knallharter Billigdiscounter wie Aldi etc., nicht erfüllt werden könnten und er enttäuscht wird.
Dies war mein erster Entwurf:


Ein Alternativvorschlag war "Gut & Günstig". Das klingt aber in meinen Ohren mehr wie ein abgedroschener Werbeslogan ("SPAR - gut und günstig") und nicht wirklich prägnant:


Inzwischen haben übrigens mehrere Leute nachgefragt, warum das alles so schnell gehen muß. Ganz einfach: Jeder Tag vor der Eröffnung kostet Miete, bringt aber noch keinen Umsatz. Zu allem Überfluß kommt noch hinzu, daß mit jedem weiteren Tag mehr Kunden - zwangsläufig - zu anderen Geschäften abwandern, um sich dort mit Lebensmitteln einzudecken. Je länger ein Geschäft leersteht, desto schwerer ist es auch, an solch einem Standort mit einer Neueröffnung wieder Fuß zu fassen.