Der Kalender ist übrigens immer noch nicht zugestellt worden. Seit Samstag wurde die Adresse angeblich weitere zwei Mal nicht gefunden und damit ist die Sendung seit inzwischen zwölf Tagen unterwegs. Davon alleine zehn Tage im Ort des Empfängers. Der freundliche UPS-Bote hat indes gestern ein Päckchen in den Laden meiner Kundin geliefert, so unauffindbar kann der also nicht sein.
Aus der Not heraus habe ich gestern einen weiteren Kalender via DHL verschickt. Wenn der tatsächlich wie erhofft heute ankommt, werde ich den Paketdienst wechseln.
Eigentlich wäre der Adventskalender pünktlich bei meiner Kundin angekommen. Die Hermes-Fahrer übertrifft sich in dem kleinen Ort allerdings momentan mit seiner Einsatbereitschaft täglich neu.
Insgesamt bin ich mit Hermes eigentlich zufrieden, aber wenn mal etwas schiefläuft, dann immer gleich richtig.
Frage an alle, die einen der Zotter "Cube"-Adventskalender gekauft haben. Sind die korrekten Täfelchen (von 1-25 durchnummeriert) dabei oder gibt es noch mehr Kalender, in denen etwas durcheinandergeraten ist.
Heute Morgen bekam ich nämlich von einer Kunde eine entsprechende Reklamation. Es waren zwar 25 Schokoladenstücke vorhanden, aber ein Satz (21-25) war doppelt, dafür fehlten Nummer 16 bis 20.
Die meisten dürften den Kalender ja spätestens heute zusammengebaut haben. Sollte ein derartiges Problem auftauchen oder aufgetaucht sein, bitte ich darum, unverzüglich bei mir Bescheid zu sagen! (Natürlich nur, sofern ich die Tafeln gegen die richtigen Nummern tauschen soll…)
Nach den immer wiederkehrenden Problemen mit den alten Tiefkühltruhen in Findorff, haben wir sie nun gegen ein paar andere Truhen ausgetauscht. Die klassische "AHT"-Truhe, Modell Salzburg, ist das robusteste Kühlmöbel, das ich in den Jahren im Einzelhandel kennengelernt habe. Bei mir hier in der Gastfeldstraße arbeiten sechs Stück davon seit über elf Jahren ununterbrochen und ohne jemals auch nur eine Störung gehabt zu haben!
Möge das "Salzburger Sextett" im meinem kleinen Markt ab heute ebenso gute Dienste Leisten. Das Leben könnte etwas stressfreier sein.
Leere Batterien hatte vermutlich jeder schonmal in der Hand. Ein leeres Batterieregal haben nur die mit einem eigenen Laden. Ich zum Beispiel. Weil der eine Lieferant uns nicht mehr damit beliefert und die Umstellung auf den neuen Lieferanten etwas zäh war. Aber es gibt ja fast kein Problem, das sich hier in der Firma nicht irgendwie lösen ließe.
Gut, dass das nicht ausgerechnet zu Weihnachten passiert ist. Die vielen batteriebetriebenen Spielzeuge. Die armen Kinder müssten Bücher lesen oder sich dem Gesellschaftsspiel hingeben.
Vor ein paar Wochen habe ich eine junge Frau eingestellt. Ihre Eltern kommen aus einem arabischen Staat in Nordafrika. Sie ist in Deutschland geboren, in Deutschland aufgewachen, hat einen deutschen Pass, spricht akzentfrei Deutsch, hat die grammatikalisch beste Bewerbungs-Email-geschickt und darf sich mit ihrem Schulabschluss in einer Fachhochschule einschreiben. Einzig die Tatsache, dass sie ein Kopftuch trägt, macht sie als Muslimin nach außen hin erkennbar. Nun trägt sie aber kein altbackenes Tuch im Blumentapeten-Design der 60er-Jahre mit "Scheuklappen" neben den Augen, sondern ein schlichtes Tuch in schwarz, was sie eng wie ein Piratentuch trägt. Das sieht relativ modern aus und ich empfinde es auch nicht als störend – nichtmal für den Dienst an der Kasse.
Heute kamen diese beiden Briefe bei uns an. Den oberen habe ich zuerst gelesen und dass ich zunächst nichtmal sicher war, ob das nun Ernst oder Spaß war, wird sicherlich der eine oder anderen von euch verstehen. Nachdem ich auch das Schreiben aus Findorff in der Hand hielt, war ich mir ob der ernsten Absichten der Absender sicher.
Dem oder den Kunden, der/die diese Schreiben verfasst hat/haben, wünsche ich eine schöne Zukunft ohne mein Geschäft. Ich werde damit schon klarkommen, versprochen. Wir haben hier (vor allem auch im Umfeld meines Marktes in der Neustadt) tagtäglich die Problematik mit rücksichtslosen, gewalttätigen, provozierenden und diebischen Ausländern vor Augen. Der größte Teil davon sind nunmal Muslime. Das sind keine Vorurteile, sondern Tatsachen und deswegen kann man auch gerne islamkritisch sein – aber solche NPD-Parolen, wie sie auf diesen Schreiben zu finden sind, entlocken mir nur ein müdes Lächeln. Das Entsetzen darüber, überhaupt solche Briefe zu bekommen, bleibt dennoch bestehen.
Alter Schwede. Hier kamen quasi zeitgleich in meinen Märkten zwei unterschiedliche aber doch inhaltlich im Grunde identische Briefe an. Im ersten Moment dachte ich noch, dass sich da jemand einen Scherz erlaubt hat. Ein Versuch, ins Blog zu kommen. Aber ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass das absolut ernst gemeint ist. Was nicht heißt, dass der Inhalt ernstzunehmen ist.
Perfektes Timing ist es, wenn man gerade den letzten Paketaufkleber auf die Shoppakete geklebt hat und keine zehn Sekunden später der Hermes-Fahrer durch die Tür tritt.
Inzwischen habe ich mich ja daran gewöhnt, dass bei ihm das "12-15-Uhr"-Zeitfenster um 11:30 Uhr anfängt.
Inzwischen ist das Gerüst vor meinem Laden in der Münchener Straße auch noch vollflächig mit einem Netz verhangen. Hoffentlich dauern die Bauarbeiten an der Fassade nicht allzu lange…
In den beiden großen Kartons befanden sich natürlich die Zotter "CUBE"-Advent(s)kalender. Die Tannenbaum-Pyramide gibt es leider nicht mehr, auch die Zukuft des "Cube" ist ungewiss – aber solange er produziert wird, werde ich ihn auch bei mir im Markt und natürlich vor allem auch im Onlineshop anbieten. Da ist er ab sofort zu haben. Für 4,51€ weniger als direkt bei Zotter.
Vorhin wurden übrigens noch diese Kartons mit schokoladigem Inhalt hier abgeliefert. Für alle Neugierigen: Es sind (vermutlich) die Adventskalender von einer gewissen Schokoladenmanufaktur aus Österreich. Leider gibt es nur noch den "Cube". Ich fand die grüne "Tannenbaum"-Pyramide viel schöner, aber die wird leider nicht mehr produziert.
Morgen mehr und am Wochenende werden sie dann auch ihren Platz im Onlineshop finden.
Mein kleiner Markt ist derzeit nur unter erschwerten Bedingungen zu erreichen. Die Fassade zur Münchener Straße wurde inzwischen aufgrund der notwendigen Arbeiten komplett eingerüstet. Aus Sicherheitsgründen können die Kunden aber nicht gerade zur Tür hineingehen, sondern werden von der Seite unter dem Gerüst entlanggeführt. Die Warenannahme gestaltet sich ebenfalls entsprechend aufwändig. Mal abwarten, wie lange das jetzt dauern wird…