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Klebestift

Man wird ja immer wieder eines Besseren belehrt, wenn man denkt, dass man schon so ziemlich jeden Unsinn erlebt hat. Zum Beispiel in Form eines mit Klebestift an eine der Acryglasscheiben unseres neues Kassentisches angeklebten Werbezettels für den neuen Edeka-Mobilfunktarif.

Die Sauerei ließ sich zum Glück mit Isopropyl problemlos entfernen. Man möchte in solchen Momenten nicht nur den Kopf gegen die Wand schlagen, aber der Urheber dieser Aktion ist ja leider unbekannt.


Nullkommanull Bewerber

Ich weiß gerade nicht, ob ich lachen oder heulen soll ...

Um 11 Uhr hatten wir zwei Termine mit Bewerbern. Ein junger Mann, der gerade Abi gemacht hat und eine Frau, die sich ursprünglich zwar im Markt in Findorff beworben hatte, aber auch gerne hier in der Neustadt arbeiten wollte.

Erscheinungsquote exakt nullkommanull Prozent.

Mitgliedsbescheinigung

Post von einer Krankenkasse: Man teilt mir mit, dass ein junger Mann mit ausländischen Wurzeln dort jetzt angemeldet ist und ab sofort sämtliche Beiträge entsprechend eingezogen würden.

So weit, so gut. Die Sache hat nur einen Haken: Ich habe den Namen des vermeintlich neuen Mitarbeiters noch nie im Leben gehört. Aussprechen kann ich den auch nicht richtig, folglich, wenn der hier arbeiten würde, wüsste ich das wohl.

Habe mal die in dem Schreiben angegebene Sachbearbeiterin angerufen. Diese teilte mir mir, dass der Herr meine Firma als neuen Arbeitgeber angegeben hätte. Kurioserweise hatte er dabei allerdings den offiziellen Firmennamen angegeben (Also "Neustädter Frischmarkt e.K.") und nicht "SPAR-Markt", so wie es 100% der Mitarbeiter tun würden. Die Sache wird jetzt überprüft, eines ist aber sicher: Irgendwas ist da nicht ganz koscher!

Ergebnis: + James Bond

Unter einer unserer Einzelkassenabrechnungen vom Vortag hat ein Kollege den Hinweis "+ James Bond" hinterlassen. Muss man ja auch erst mal drauf kommen, dass damit gemeint war, dass die Kollegin eine Kassendifferenz in Höhe von plus 0,07 Euro hatte. :-D


Inventur / Leerzeilen

Inventurauswertung. Ihr wisst ja: "Keine Leerzeilen"!

Kann man mal vergessen, klar. Aber dass schon wieder jemand einen Zettel mit mehr leeren als beschrieben Zeilen abliefert, ist schon echt erschreckend … :-(


Nur mit Adresse

Eine Bewerberin hat mit der Post eine kurze Bewerbung geschickt. Klingt so weit ganz interessant, aber es gibt (mal wieder) keine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. (Und das bei einer jüngeren Bewerberin!)

Ich habe ja zugegebenermaßen keine Motivation, die restliche Kommunikation via Briefpost fortzusetzen. (Schreiben, ausdrucken, in einen Umschlag stecken, Briefmarke ausdrucken, zum Briefkasten bringen …)

Obwohl es auch mal ein interessantes Experiment wäre, zu sehen, wie lange man es mit den klassischen Kommunikationswegen herauszögern kann, einen Termin für ein Vorstellungsgespräch zu vereinbaren. :-D

Geerdet

Wir haben eine Initiativbewerbung bekommen. Im Lebenslauf hat der Bewerber in der Rubrik "sonstige Kenntnisse und Fähigkeiten" auch folgende Zeile hinterlassen:

geerdet
Den Begriff und die Bedeutung (warum sucht der Herr dann eigentlich einen neuen Job?) kenne ich, aber in einer Bewerbung habe ich das in den fast 18 Jahren meiner Selbstständigkeit als erwähnte Eigenschaft auch noch nie gesehen.

Interesse oder kein Interesse?

Vor einer Weile hatte ich von einer jungen Frau eine schriftliche Bewerbung als Verkäuferin bekommen. Sie hatte die Unterlagen direkt hier im Markt abgegeben, ein Kollege hatte die Mappe im Kassenbüro deponiert.

Ein paar Tage später erschien die Frau erneut persönlich hier im Laden und erkundigte sich bei mir, ob ich die Bewerbung bekommen hätte und ob sie wohl Chancen hätte. Wahrheitsgemäß erklärte ich, dass wir gerade eine Bewerberin im Kassentraining haben und dass ich mich "in den nächsten Tagen" bei ihr melden würde.

Das taten wir auch! In der folgenden Woche versuchte eine Kollegin, die Bewerberin telefonisch zu erreichen, es klingelte wohl, aber sie ging nicht ran. Eine E-Mail-Adresse hatte sie nicht hinterlassen und ich muss zugeben, dass ich keine Lust hatte, irgendeinen Brief zu verfassen und mit der klassischen Post zu verschicken. Also beließen wir es bei dem Anrufversuch.

Ein Rückruf erfolgte auch nicht, aber wir blieben dran. Mehrere Tage später versuchten wir erneut, die Bewerberin zu erreichen. Selbes Spielchen. Ich hörte ein Freizeichen, aber niemand meldete sich.

Eine Woche später machten wir Nägel mit Köpfen. Beim dritten Versuch ging nämlich sofort die Mailbox ran und ich hinterließ direkt eine kurze Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Der Termin lag knapp eine Woche in der Zukunft, so dass die Fraz umplanen oder sich zumindest zurückmelden hätte können.

Es kam keine Rückmeldung und die Frau erschien (wenig überraschend) auch nicht zum Termin. Wir haben seit dem nie wieder etwas von ihr gehört oder gesehen.

Man gewöhnt sich irgendwann ab, sich über sowas zu wundern …

Senf

Auszug aus unserer Packanweisung:

"Unbedingt auf Ordnung in den Regalen achten! Kein Durcheinander, sondern die Artikel ordentlich hinter-/nebeneinander packen. Dabei ist die vorgegebene Platzierung zwingend einzuhalten. […]"
Kam wohl noch nicht bei jedem an … :-(