Beinahe täglich kommen hier Leute herein und fragen nach Sach- oder auch Geldspenden. Fußbälle für Sportvereine und Schulen, Trikots und Trainingsanzüge, Stadtpläne, Kilometerläufe, Schul-, Kinder- und Straßenfeste – die Möglichkeiten, Geld zu verschenken, sind geradezu unendlich.
Aber wenn eine Stammkundin bei einem Zirkus-Projekt in der Nähe mitwirkt und dort ein Aktionstag veranstaltet wird, um Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen dazu zu verhelfen, ihre Freizeit sinnvoll(er) zu gestalten, mag bei bei der Frage nach dem Sponsoring für ein Frühstück ja gar nicht ablehnen.
Unsere Straßenbäume sind inzwischen auch abgespannt und damit komplett. Wenn sich die Stadt jetzt noch etwas gegen die Hundetoiletten darunter ausdenkt, wäre es perfekt...
Inzwischen wurden um die
vor knapp zwei Wochen gepflanzten Bäume hier in der Straße jeweils drei Stangen aufgestellt. Daran werden die Bäume im oberen Bereich abgespannt werden und vor allem werden sich auf diese Weise die Parkrempler unaufmerksamer Autofahrer in Grenzen halten, bzw. gänzlich vermieden werden.
Auf dem Vordach des Hauses gegenüber arbeiten drei Männer. Ohne Gerüst oder Sicherungsleinen balancieren sie auf dem Vorsprung, staksen dabei auch über die nach unten führenden Stromkabel ihrer Elektrogeräte. Sie haben die alte Werbeanlage des ehemaligen Ladens in dem Haus demontiert, sägen frei schwebend Bretter durch und hocken sich an den Rand des Daches, um unmittelbar an der Kante zu arbeiten.
Nicht, dass ich es ihnen wünsche – aber sollte dabei irgendetwas schiefgehen wäre das ein klarer Fall für den
Darwin Award.
Was lange währt...
Wenn ich daran denke, dass es Leute gab, die gesagt haben, dass ich dagegen vorgesehen soll, dass hier Bäume gepflanzt werden. Das Laub würde Dreck machen und der Baum würde irgendwann die Leuchtwerbung verdecken und so weiter. Kopfschüttelnd...
"
Oh, nein!!!", dachte ich, als ich den Bagger auf der Gastfeldstraße sah. Die wollen doch nicht etwa die neue Straße gleich wieder aufreißen? Zum Glück nicht. Hier sollen ja noch etliche Bäume gepflanzt werden und dafür wird gerade die Erde an den für die Bepflanzung vorgesehenen Stellen vorbereitet. Ich dachte schon...
In den Geschäftsräumen der
ehemaligen Bäckerei auf der anderen Straßenseite wird schon wieder renoviert. Es scheint also schon einen Nachmieter zu geben.
Wenn es ein weiter Dönerladen, Wettbüro, Freundschafts- oder Kulturverein, Internetcafé oder Call-Shop wird, ziehe ich hier weg.
Vor ziemlich genau drei Jahren
berichtete ich darüber, dass hier an der Ecke in den Geschäftsräumen der geschlossenen Bäckerei renoviert wurde. Hatte ich eigentlich jemals erwähnt, dass da wieder eine Bäckerei eingezogen ist?
Offenbar hatten sie einen dreijährigen Mietvertrag, der ebenso offenbar nicht verlängert wurde. Nun steht der Laden nämlich wieder leer.
...und meine Lüftung drückt es direkt hier ins Gebäude. Ein Kollege witzelte eben schon, dass da bestimmt ein paar freakige Leute "Angrillen 2010" feiern.
Mit Altreifen?!?
Nachtrag: Die Ursache für den Brandgeruch könnte bei zwei (Groß-)Bränden zu suchen sein, die es am Abend in Bremen gab.
Ist das nun dreist oder nett? Ein junger Mann stellte sich als Mitarbeiters eines Mitbewerbers vor und erkundigte sich, ob er hier einen Preisspiegel erheben darf. Es ging ihm dabei vor allem um die Preise in meiner Getränkeabteilung.
Im ersten Moment denkt man natürlich, ob das ein Witz sein soll und überlegt, wie man diese Person am schnellsten nettesten vor die Tür bekommt.
Aber, mal ganz ehrlich, was sollte das bringen? Wenn ich unbedingt die Preise meiner Konkurrenz haben will, gehe ich als "Kunde" getarnt in den Laden und notiere oder fotografiere unauffällig oder spreche die Informationen in mein Diktiergerät. Und nun? Also habe ich ihn gewähren lassen. Die Preise, die hier im Laden aushängen, sind ja nun auch kein Geschäftsgeheimnis.
Der an dieser Stelle
schon einmal erwähnte "
Combi"-Markt hier im Stadtteil ist für mich nicht nur irgendein Mitbewerber, sondern der, zu dem ich den besten "Draht" habe. Ein Mitarbeiter des Marktes wohnt hier um die Ecke und ist entsprechend häufig auch mal als Kunde bei mir – und nicht nur das: Einer meiner eigenen Mitarbeiter hat dort noch einen kleinen Nebenjob. (Den er schon vor der Vollzeitbeschäftigung bei mir hatte und nicht aufgeben wollte, weil es ihm Spaß macht.) So habe ich immer wieder mit Combi zu tun und darum hänge ich natürlich auch dieses Flugblatt hier auf. Wenngleich die Chancen, die Täter damit zu erwischen, sehr gering sind.
Dass es in Bremen nur wenig Schnee gibt, wenn überhaupt, habe ich schon oft festgestellt. Und wenn es doch mal schneit, selbst bei
starkem Schneefall, bleibt die weiße Pracht nicht lange liegen.
Festgestellt habe ich das auch schon ohne den
Wikipedia-Eintrag über die Stadt Bremen. Aber interessant, Erlebtes noch einmal an anderer Stelle nachlesen zu können:
Bremen gehört zu den schneeärmsten Städten Deutschlands. Im Durchschnitt liegt in Bremen an weniger als fünf Tagen im Jahr Schnee.
Ach, was.
Aber diesmal nur Kleinkram: Die Fahrradständer, um die wir schon seit 9,5 Jahren ringen, werden in diesen Minuten installiert. Es ist kaum zu glauben.
...und warum
mein Gefühl, das sein zu lassen, gar nicht mal schlecht war. Unter anderem deshalb nämlich, weil die riesige Videowand, die in den vergangenen Jahren auch immer
vor dem Zelt stand, diesmal schlicht und einfach eben nicht dort war:
Hier ein paar Bilder vom diesjährigen Freimarktsumzug. Stimmung und Lautstärke erreichten wie immer einen sehr hohen Pegel, aber diesmal ist der Umzug an uns relativ gesittet vorbeigezogen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Wir wurden nicht als Garderobe und öffentliche Toilette missbraucht und hatten erfreulicherweise auch nicht eine mobile Discothek in Form eines Trucks mit riesiger PA-Anlage auf der Ladefläche stundenlang vor der Tür stehen.
Der Spuk ist (fast) vorbei, die Straße gleicht einer Müllhalde:
(Die Bilder sind übrigens nicht mit meiner Kamera entstanden. Wie kommt man nur auf die Idee, bei einer Digitalkamera einen Zeitstempel mit im Bild unterzubringen?!?

)