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Regalerücken

Grummel… Einer unserer Getränkefahrer ist mit seinem elektrischen Hubwagen gegen eine der Regalgondeln hier im Markt gefahren. Da die Dinger eine immense Kraft haben, hat das Gewicht des Stahlregals mitsamt Inhalt (Keksen und auf der Rückseite Nudeln) den Hubwagen nicht im Mindesten beeindruckt.

Das Kopfregal ließ sich mit zwei Mann problemlos wieder zurechtrücken, das große Regal wird nun erstmal so stehenbleiben müssen. Den Schmutzrand auf dem Boden kann man wegwischen, aber dass das Regal nicht mehr grade steht, fällt schon sehr auf… Prima, bis zur sowieso bevorstehenden Renovierung wieder einen hässlichen Fleck mehr hier im Laden. :-(


Bio Nord 2014

Gestern waren wir auf der Bio Nord in Hannover. Wir haben dort viele interessante Kontakte geknüpft, was meinen Wunsch noch weiter verstärkt hat, das Bio-Sortiment hier im Laden deutlich zu erweitern. Viel gibt es eigentlich zu sagen, insgesamt waren wir sehr überrascht, wie viele interessante und innovative Produkte heutzutage aus ökologischer Erzeugung zu bekommen sind.

Einen persönlichen Seitenhieb muss ich der Bio-Branche allerdings trotzdem verpassen. Nicht alle, aber doch erstaunlich viele Produzenten und Händler machten den Eindruck, als wäre ein kleiner nach Potpourri riechender Bio-Laden mit verstaubten Holzregalen die einzig legitime Vermarktungsform ihrer Produkte. An etlichen Ständen wurden wir, wenn wir uns als klassischer Lebensmittel-Einzelhandel (wenn auch mit großem Bio-Sortiment) zu erkennen gegeben haben, geradzu verächtlich angeguckt.
Für viele Erzeuger ist "Bio" nicht nur eine Einnahmequelle, sondern eine Lebenseinstellung die sie mit möglichst vielen teilen wollen und entsprechend positiv wird es von solchen Leuten aufgenommen, dass wir hier mit unserem kunterbunten Sortimentsmix solche Artikel bequem einer breiten Masse zur Verfügung stellen. Viele andere Bio-Lieferanten scheinen aber gar nicht zu wollen, dass ihre Produkte überhaupt einem solchen Kundenspektrum angeboten werden. Sie freuen sich nicht, dass wir die Vermarktung dieser Artikel forcieren und es über 1000 Kunden täglich ermöglichen, bequem und ohne dass jemand mit erhobenem Zeigefinger daneben steht, zur hochwertigen Bio-Alternative greifen zu können, ohne dafür eines der o.g. Fachgeschäfte aufsuchen zu müssen. Stattdessen brödelt man lieber in seinem elitären Kreis voller Birkenstock-Klischees vor sich hin.


PS: Ich bitte, die aktuelle Funkstille zu entschuldigen. Zum einen waren wir spontan zehn Tage im Urlaub, zum anderen überschlagen sich momentan die Ereignisse – dummerweise kann ich dazu derzeit noch nicht viel veröffentlichen.

Saisonsüßwarenbestellungen 14/15

Bei kuscheligen 25 Grad und strahlendem Sonnenschein haben wir wie in jedem Jahr im Juni wieder mit einer Tasse Tee zusammengesessen und die Bestellungen der Weihnachts- und Ostersüßwaren für die in (mehr als) einem halben Jahr bevorstehen Feiertage bestellt. Frohes Fest.


Feldsalatbananenkarton

Ich könnte schwören, dass da diese gelben, länglichen, krummen Dinger in dem Karton waren. Könnte mich aber auch täuschen. Gibt's eben heute Abend Bananensalat zum Schnitzel. :-P


Hust, hust…

Außendienstler sind auch nur Menschen und wo Menschen arbeiten, werden Fehler gemacht. Aber wer sein Regal selber pflegt und bestückt, sollte sowas dann schon selber merken. Selbst vor einem Jahr wäre es schon ziemlich spät gewesen. :-O


Preisänderung – Wo ist die denn?

Von einem Lieferanten haben wir in einem Schreiben die Information bekommen, dass sich die Verkaufspreise geändert haben. Dem Schreiben lag ein aktueller Lieferschein bei, auf dem die neuen Preise nicht zu finden waren.

War das die Info für Hellseher? :-O

"Von Kunde zu Kunde"

So sieht übrigens die "Von Kunde zu Kunde"-Wand im hiesigen Fegro-Großmarkt aus: Eine Ansammlung von Visitenkarten. :-D



Der Höhepunkt auf dem Bild ist übrigens der Zettel rechts. Jemand verkauft den großen Lego-Mobilkran – für 178€. Die handschriftliche Notiz auf dem Zettel hätte auch von mir sein können, denn ich hatte den selben Gedanken. Bei Fegro bekommen man den Kran nämlich für deutlich weniger Geld. :-)


Nix Fax?

Von einem kleineren Lieferanten habe ich vor einer Weile neue Bestellscheine bekommen. Diese Liste habe ich gerade zum ersten Mal ausgefüllt und wollte sie gerade ganz motiviert ins Faxgerät stecken – um festzustellen, dass diese Helden ihre Faxnummer nicht mit auf dem Vordruck angegeben haben. Sehr sinnig. :-P

Feuerwerkslieferung 2013

Weil's ja nicht früh genug sein kann, haben wir inzwischen auch schon wieder die Feuerwerks-Lieferung bekommen. Mir wäre es ja lieber, wenn die Sachen zeitnah zum Jahresende erst hier aufschlagen würden, aber es ist wie mit der Weihnachtsware: Die Hersteller und Großhändler wollen die eigenen Läger freibekommen und so wird die Ware eben früh ausgeliefert…


Spar Markt Björn H.

Mit diesem Zettel hat ein Lieferant meine Ware gekennzeichnet. Es mag jeder anders sehen, aber ich persönlich freue mich über diese persönliche(re) Ansprache mehr, als über jede andere förmlich korrekte Bezeichnung. Durch das "Björn" fühle ich mich dort als Mensch wahrgenommen, nicht nur als Kundennummer.


Wenn die Kleinen mit den Großen…

Ein Kleinstlieferant, mit dem wir seit ein paar Jahren sehr erfolgreich zusammenarbeiten, hatte uns bis vor ein paar Monaten immer direkt, sprich: persönlich, beliefert. Dann hat er die Belieferung an einen Großhändler abgegeben.

Besser ist dadurch ungefähr gar nichts geworden. Die Haltbarkeitsdaten sind mitunter deutlich kürzer als früher, weshalb uns schon einige Kunden abgesprungen sind, die diese Ware immer auf Vorrat gekauft haben. Ach, Apropos Vorrat: Die benötigten und entsprechend von uns bestellten Mengen bekommen wir sowieso oft gar nicht erst, da angeblich nicht immer so viel Ware beim Großhändler vorrätig sei.

Verkleinerung durch Expansion würde ich das nennen.

Grundlos schlechtes Gewissen

Eine Mitarbeiterin eines Lieferanten rief eben an und wollte wissen, ob wir bei der letzten Lieferung einen Karton zu viel bekommen hätten. Hatten wir tatsächlich, der Karton stand hier noch im Lager. Da wir den Wareneingang vor ein paar Tagen nämlich nicht stückweise am Lieferschein überprüft haben, fiel die zu viel gelieferte Menge natürlich nicht auf.

Anfragen dieser Art habe ich häufiger von verschiedenen Lieferanten und jedes Mal stehe ich dann da und sage, dass ich das nicht weiß und dass ich das überprüfen muss. Wenn sich dann herausstellt, dass wir die vermisste Ware hier liegen haben, bilde ich mir immer ein, dass man mir nicht glaubt, dass uns das wirklich nicht aufgefallen ist. Irgendwie habe ich dann das Gefühl, die Leute nehmen an, dass wir uns die Sachen "einsacken" wollten und nun ertappt wurden… :-O

Wer jetzt ungläubig die letzten Zeilen gelesen hat: Viele mögen es anders sehen, aber Wareneingangskontrolle wird oft überbewertet. Oft weiß man grob, was man bestellt hat und wenn eine Falschlieferung von alleine auffällt, überprüfen wir das natürlich – aber stückweises Abgleichen der Lieferscheine machen wir hier im Grunde nie. Mal fehlt was, mal wird zu viel geliefert. Unterm Strich gleicht sich das vielleicht aus – und wenn man dann die unzähligen gesparten Arbeitsstunden dagegen rechnet, sollte die Rechnung auf jeden Fall passen.