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Im Sommer schon an Weihnachten denken…

Gerade erfahren, dass wir nächste Woche wieder die Kataloge für die Weihnachts- und Ostersüßwaren bekommen. Da hat der Sommer noch nichtmal annähernd angefangen und dann darf man sich schon wieder damit beschäftigen.

Interessante herausforderung ist, dass wir noch gar nicht wissen, ob bis dahin unser lange geplanter Umbau (inkl. Umflaggung auf gelb-blau) schon stattgefunden hat. Dementsprechend wissen wir auch noch gar nicht, wieviel Ware wir überhaupt benötigen. Das wird noch haarig…

Gehüpft wie gesprungen…

Der Fahrer eines Getränkelieferanten hat eine volle Palette mit Limokisten gegen den mittleren Flügel unserer Eingangstür gerammt, was nicht ganz folgenlos blieb.

Aber mit Glasbruch kennen wir uns hier ja aus… :-|


Gerissen

Mit Nadeldrucker ausgedruckte Rechnungen bekommt man heutzutage eher selten. Einige Lieferanten nutzen sie zwar noch, aber die meisten Rechungen kommen aus Laserdruckern.

Ein Lieferant trennt auf seinen Rechnungen, die auf insgesamt sowieso schon eher dünnerem Papier gedruckt sind, die einzelnen Elementen mit horizontalen Linien ab, die von links nach rechts über das gesamte Blatt reichen. Beim Versuch, den Falz glattzustreichen, riss ich das Dokument sauber in zwei Teile.

Es dauerte tatsächlich etwas, bis mir auffiel, dass das keine vorgesehene Perforation an der Stelle war. :-)

Ecogrill-Muster

Noch vor meinem Urlaub hatte ich ein Muster des Ecogrills bekommen. Das Wetter in den vergangenen Wochen (wusstet ihr, dass das hier der kälteste März seit 130 Jahren war?) motivierte ja nun nicht gerade, ihn mal auszuprobieren – aber ich werde es mit Sicherheit noch nachholen. Erfahrungsbericht gibt es dann – natürlich – hier im Blog und vielleicht reicht meine Begeisterung ja sogar aus, mir doch eine Palette von den Holzgrills zu bestellen…


Weißes Zeugs von oben

Ein Lieferant wünschte mir gerade weiße Ostern. :-)

Naja, es schneit in diesem Moment mal wieder. Ich gehöre ja eigentlich auch nicht zu den Leuten, die ständig über die selben Unannehmlichkeiten jammern, aber langsam ist's mit dem Winter doch echt mal gut.

Abstellgenehmigung

Der DPD-Fahrer drängelt in letzter Zeit häufiger, dass ich ihm eine "Abstellgenehmigung" unterschreibe, die ihn berechtigt, Pakete ohne Empfangsbestätigung hier einfach abzustellen. Gleichzeitig ginge das "Risiko für Verlust und Beschädigung" auf mich über.

Kann ja sein, dass das für ihn als Fahrer ganz praktisch und vor allem auch eine Zeitersparnis ist. Dennoch hätte ich dabei ein schlechtes Gefühl und deshalb: Nein, danke.

Chaos-Praxis

Warum haben eigentlich sämtliche Bio-Lieferanten die selben Probleme, die sich knapp mit "chaotischer Warenwirtschaft" zusammenfassen lassen? :-(

Papiermatsch auf Rollen

Von einem Lieferanten sollte ich ein A1-Fensterplakat bekommen, auf dem für eine bestimmte Produktreihe geworben wird.

Nachdem durch den Regen die gelieferten Kartons und auch die Rolle mit dem zusammengerollten Plakat ein "klein wenig" feucht geworden waren, hat zu allem Überfluss der Fahrer auch noch die Kartons mit der Ware auf die Rolle gestellt und alles zerdrückt.

Bei Gelegenheit mal nach einem neuen Plakat fragen…

Bonbons

Der Vertreter eines eher kleineren Süßwarenherstellers pries sein Produkt unter anderem damit an, dass die Bonbons jetzt auch den Aufdruck glutenfrei tragen würden.

Ich stutzte etwas. "Glutenfrei?! Waren die das nicht schon immer?"

"Nein!", klärte man mich auf. Früher waren die Bonbons nämlich mit Glukosesirup aus Weizen hergestellt und jetzt würde man dafür Glukosesirup aus Mais verwenden.

Praktischer Nebeneffekt: Mais ist günstiger als Weizen. Ein Produkt für den Kunden aufwerten und dabei weniger Geld in die Rohstoffe investieren – das ist Business.

Darf nicht gehandelt werden!

Von unserem Bio-Wein-Lieferanten habe ich zu Weihnachten eine besondere Flasche Wein geschenkt bekommen. Der Wein ist das Ergebnis eines Experimentes eines großen Winzers aus Bordeaux, der überhaupt nicht den strengen Regeln eines konservativen Bordeaux-Weines folgt und folglich auch nicht so genannt werden durfte. Ohne richtiges und vor allem im Sinne der Gesetze vollständiges Etikett darf der Wein in Deutschland aber überhaupt nicht verkauft werden und so gab es folgende Info dazu: "Das Etikett entspricht nicht den gesetzlichen Vorgaben! Daher darf der Wein nicht gehandelt werden." So kommt jedenfalls kein Händler auf die Idee, das Geschenk gleich wieder im Laden anzubieten. :-D

Wir werden ihn uns zu Weihnachten schmecken lassen. Vielen Dank an das Team von Vivolovin!

Rotgrün goes Blaugelb

Mittlerweile ist es also amtlich: In einem Jahr wird es am Standort Gastfeldstraße 29-33 in Bremen keinen SPAR-Markt mehr geben. Das ist vor allem insofern bedauerlich, als dass dieser Laden (vor allem natürlich auch durch das Blog) weit über die Grenzen Bremens hinaus als SPAR bekannt geworden ist.

Leider (und trotz aller Bemühungen meinerseits) ließ es die Rechtslage nicht zu, unter der Firmierung SPAR weiterzumachen, so dass hier ab spätestens Mitte 2013 ein gelb-blaues "E" über meiner Tür prangen wird.

Den Kunden dürfte es vermutlich sogar egal sein. Das Team bleibt das selbe und selbst im Sortiment wird sich nicht sehr viel verändern. Vor allem auch die Sortimente, die uns hier auszeichnen (Bio und Fair), bleiben in vollem Umfang erhalten. Das war mir bei der Umgestaltung des Marktes natürlich besonders wichtig.

Bei einigen Warengruppen werden wir Abstriche machen, vor allem auch im Non-Food-Bereich, aber ich denke, dass wir damit ganz gut leben können. Dafür wird der Laden insgesamt etwas "luftiger" gestaltet. Überhaupt wird das natürlich ein Anlass dazu sein, hier einmal komplett zu renovieren. Wer hier ein- und ausgeht, weiß, dass das dringend notwendig ist. Weiß ich selber auch schon lange, aber mit der bevorstehenden "Komplettsanierung" war und ist es unsinnig, hier noch viel Geld in einen neuen Anstrich zu investieren.
Ansonsten wird sich gar nicht so viel verändern. Die Kühlregale bleiben da stehen, wo sie immer waren, die Getränkeabteilung bleibt in der Ecke vor der Lagertür und Wein und Spirituosen gibt es wie jetzt auch in der vorderen linken Ladenecke. Aber Details dazu werden noch in den nächsten Monaten folgen.

Meine größte Befürchtung ist tatsächlich, und lacht darüber jetzt bitte nicht, dass die ganzen Idioten, denen wir im Laufe der vergangenen zwölf Jahre erfolgreich Hausverbot erteilt haben, das als Einladung ansehen und sich berufen fühlen, hier wieder aufzukreuzen…

Bio-Geflügel wird teurer…

Ab heute können interessierte Kunden hier bei mir offiziell unterschiedliches Bio-Weihnachtsgeflügel vorbestellen. Ich habe doch geschluckt, als ich das Plakat eben ausgedruckt habe, denn manche Artikel mussten wir deutlich anheben. :-O

Für jeden, der sich's leisten kann oder will: Die Qualität ist, und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, absolut top!


Frischback e.K.

Der offizielle Name meiner Firma lautet "Neustädter Frischmarkt e.K.", was zugegebenermaßen zwar etwas einfallslos ist, aber ich brauchte damals auf die Schnelle irgendeinen Namen.

Viele Leute lesen oder verstehen den Namen falsch und schreiben stattdessen ihre eigene Interpretation nieder. "Frischemarkt" ist die harmloseste Variation davon, "Fischmarkt" die vermutlich gängigste.

"Frischback" war bislang noch gar nicht dabei. :-P