Versuche seit einer knappen halben Stunde, ein paar Bestellungen zu senden, deren Frist seit inzwischen 12 Uhr offiziell zuende ist. Der Fehlermeldung auf unserem MDE-Gerät nach zu urteilen, liegt der Fehler auf der Empfängerseite.
Anruf bei der Hotline. Ansage:
"Sie sind an Warteposition zwanzig."
Habe dann geich wieder aufgelegt, da ich wohl nicht alleine mit diesem Problem dastehe und vermutlich wohl auch bereits daran gearbeitet wird.
Ist doch für alle Beteiligten toll, wenn dem Getränkelieferanten morgens um sechs Uhr eine Palette mit (zum Glück nur PET-Flaschen) Vollgut auf der Hebebühne zusammenbricht. vielleicht wird der Rest umso angenehmer…
Das Metallgestell wurde übrigens gestern Nachmittag tatsächlich von einer Spedition abgeholt. Damit hatte ich nun zugegebenermaßen wirklich nicht mehr gerechnet.
Kleiner Hinweis in unserem Fairtrade-Regal. Nicht von uns, sondern von unserem Lieferanten aufgestellt. Ist doch mal eine nette Idee.
Für den kompletten Laden hat das aber nichts. Immer wieder sind Artikel mal ausverkauft oder mal kurzfristig nicht lieferbar. Da wäre man nur noch dabei, diese Schilder hin und her zu stellen…
Sowas finde ich nervtötend… Ende Juni
hatte ich Regalteile bestellt, damit die Modernisierung hier endlich mal fortschreiten kann und spätestens seit letzter Woche sitze ich hier auf Kohlen und warte auf die Lieferung.
Und nun habe ich gerade tatsächlich etwas bekommen. Die Auftragsbestätigung und den Hinweis, dass die Ware per Vorkasse bezahlt werden muss. Arghhhh! Es wird sich also wohl nochmal auf jeden Fall bis Ende dieser / Anfang nächster Woche verzögern.
Ich hatte gesagt, dass DIESES JAHR AUF JEDEN FALL hier noch was passieren wird bzgl. Umbau und Renovierung – aber dass mir da fast tägliche Dritte irgendwelche Stöcke zwischen die Beine werfen, war nicht eingeplant. Wirklich nicht.
So,
das Gestell, von dem ich am Freitag berichtet hatte, hat schonmal wieder den Weg zurück hier in den Laden gefunden.
Es hat die üblichen Gebrauchsspuren, funktioniert aber tadellos.
Bis vor ein paar Jahren hat mich eine Firma mit Bonbons in Dosen beliefert, die wir hier im Markt in einem Metalldrehständer hatten. Zu Beginn der Belieferung hatten wir einen ganz schlanken Metallständer, der sich hervorragend an exponierter Stelle vor der Kasse unterbringen ließ und bei dem wir ständig die Bonschen haben nachfüllen müssen.
Dann haben wir irgendwann den großen Drehständer ("da passt mehr Ware drauf!") bekommen, der allerdings aufgrund seiner Ausmaße einen neuen Platz bekommen musste. Und schon verkauften sich die Dosen nicht mehr annähernd so gut wie vorher. Irgendwann kam dann der Vertreter gar nicht mehr und irgendwann danach haben wir dann die ablaufenden Reste zum Sonderpreis abverkauft und das Gestell eingemottet.
Das ist jetzt bestimmt drei oder vier Jahre her. Und nun ruft die Firma an und fordert das Metallgestell zurück bzw. würde es jetzt, falls ich es nicht mehr hätte, mit knapp 100€ in Rechnung stellen. Natürlich ist es deren Eigentum – aber in über zwei Jahrzehnten Einzelhandel habe ich sowas zum allerersten Mal erlebt. Solche Aufsteller sind Verschleißteile. Metall oxydiert, Anstriche verkratzen, Rollen setzen sich fest, in allen Ritzen und Kanten hängt der Dreck und so weiter… Solche Teile werden eigentlich immer und überall nach einer Weile entsorgt, da dies meistens in beiderseitigem Interesse ist. Man möchte ja als Hersteller auch keinem neuen Kunden einen unansehnlichen Aufsteller in den Laden stellen.
Ich glaube aber, das Teil steht noch bei mir in der Halle. Werde ich in den nächsten Tagen mal nachsehen. (War übrigens auch ganz putzig. Als ich dem Anrufer sagte, dass er sich Ende nächster Woche nochmal melden solle, wurde er ganz hektisch. Jungejungejunge, da melden die sich jahrelang nicht und dann soll man innerhalb von zwei Tagen eine Antwort abliefern…)
Habe eben eine E-Mail von DHL bekommen:
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
leider konnten wir Ihnen Ihre Sendung xxx von xxx (europaket) nicht übergeben. Wir konnten Sie unter der folgenden Adresse nicht finden.
Gastfeldstr. 29
28201 Bremen
Alles klar, das erinnerte mich spontan erstmal an
die Aktion von GLS vor ein paar Tagen. Allerdings gibt es diesmal einen gravierenden Unterschied! Auf dem folgenden Bild seht ihr den Sendungsverlauf zu diesem Paket, wie er auf der DHL-Website nachzuschlagen ist:
Da hätte irgendwann heute Morgen noch die Zeile "
Die Sendung wurde in das Zustellfahrzeug geladen." ergänzt werden müssen. Und nun rätseln wir alle mal fröhlich drauf los, wie der Empfänger eines Paketes, das sich gar nicht in der Auslieferung befand, nicht ermittelt werden konnte…
Der nette Mann in der DHL-Hotline hatte dazu auch keine Antwort parat.
E-Mail von GLS:
Ihr Paket #xxx, welches von unserem Kunden $xxx versendet wurde, konnten wir heute leider nicht an die gewünschte Adresse zustellen:
Harste, Björn
Gastfeldstr. 29-33
28201 Bremen
Paketstatus: Nicht zugestellt aufgrund falscher Adresse
Ist ja auch immer wieder eine immense Herausforderung für jeden Auslieferungsfahrer, in diesem
weitläufigen gigantischen Gebäude mit 12 Parteien (in Form von zwei Läden und zehn Wohnungen) meinen Namen ausfindig zu machen.
So viele Remittenden hatten wir eine Weile nicht mehr:
Anruf eines mir nicht näher bekannten Herstellers für getrocknete Kräuter. Man würde mir gerne ein kleines Sortiment anbieten oder vielleicht für den Anfang einen winzigen Pappaufsteller mit ein paar Dutzend Tütchen. Ich kaufe nichts (mehr) ungesehen am Telefon und so sagte ich natürlich nicht gleich freudestrahlend zu.
Während der Mann noch einen Monolog herunterratterte und erzählt, wo sie schon überall im Sortiment zu finden wären, dachte ich über das Angebot nach. Für die Grillsaison in der Gemüseabteilung wäre das vielleicht gar nicht so schlecht, fiel mir ein und so bat ich darum, mir doch netterweise ein paar Unterlagen zukommen zu lassen, damit ich mir die Produkte mal ansehen könne. "Gerne per E-Mail", sagte ich und stellte gleich noch die Frage hinterher, ob er meine Mailadresse hätte.
Diese Frage hörte er schon nicht mehr. Es ist schon lange her, dass jemand bei mir so schnell und wortkarg aufgelegt hat. Dann eben nicht!
Ein Lieferant drückte mir die Rechnung in die Hand und scherzte: "
Kannst du zwischen Ostern und Weihnachten überweisen."
Alles klar, zwischen Weihnachten und Ostern. Sehr entspannt.
Nachtrag: Argh, selbst reingelegt. Ich meinte eigentlich "zwischen Weihnachten 2015 und Ostern 2016". Dass wir tatsächlich gerade noch "zwischen Weihnachten und Ostern" stecken hatte ich dabei gar nicht mehr auf dem Schirm!
Dass wir die Bestellung für die Weihnachtssüßwaren immer schon im Juni übertragen müssen, daran habe ich mich im Laufe der letzten 15 Jahre gewöhnt.
Neu ist für mich, Ende März schon Überlegungen anstellen zu müssen, welche und wie viele Adventskränze wir im November geliefert bekommen möchten.
Immer mehr Lieferanten lassen sich elektronisch quittieren, dass der Kunde seine Ware bekommen hat. Bei vielen der kleinen Geräte ist eine Unterschrift nicht optional, sondern zwingend notwendig und daraus entstehen dann manchmal auch ein paar Kuriositäten.
Diese "Unterschrift" ist doch mal zum Wiehern.
Allmonatlicher Anruf eines Lieferanten für Spielzeug, Haushaltsgegenstände und sonstigen Nippes. Diesmal gab es Feuerzeuge mit Sprüchen aus der Kathegorie "Typisch Mann, Typisch Frau" – "
Wie man das von Mario Barth kennt", wollte mir die Anruferin die Ware schmackhaft machen.
DAS war nun wirklich kein Verkaufsargument. Ich finde den Typen nämlich so abgrundtief unlustig, ich würde sogar Wetten eingehen, dass ich mir eine komplette Show von ihm ansehen kann, ohne einmal lachen zu müssen.