Vor ein paar Tagen hatte ein Kollege die Idee, ein paar polnischstämmigen Freunden eine besondere Freude zu machen. Er wollte eine "Merci"-Packung so manipulieren, dass auf der Vorderseite "dzięki", also das polnische Wort für "danke" steht.
Wer nicht genau hinsieht (und nicht weiß, dass die Schrift normalerweise geprägt und golden glänzend ist), merkt gar nichts von unserem kleinen Design-Umbau. Sogar die Plastikfolie haben wir wieder um die Packung geklebt.
Sieht doch fast so aus, als würde es so gehören…
Hier das Original, das wir ausgedruckt, ausgeschnitten und passgenau auf die Merci-Packung geklebt haben:
Vor ein paar Tagen hatten wir hier einen Aktionstisch mit Bürsten, Kämmen und ähnlichen Geräten für Haustiere gefüllt. Eine große Kiste voll mit Artikeln, die wir Mitte 2008 von der Interzoo mitgebracht hatten und die seit dem hier im Lager standen.
Nun freute ich mich, dass da schon so viele Artikel fehlten und dann erst fiel mir auf, wie der Tisch von unten aussah...
Dieses Bild ist gestern mal zwischendurch entstanden. Ich war gerade im Büro und irgendwann fiel mir auf, dass die drei gerade an der Kasse drehten und sich kollektiv vor einer der Überwachungskameras tummelten. Doch, hat schon Spaß gemacht.
Der Song lief hier übrigens den gesamten Nachmittag als Endlosschleife über die Musikanalage des Marktes. Wenn man ihn dann zum hundertsten (und das wortwörtlich) Mal hintereinander hört, verliert er irgendwie etwas von der Romatik.
Eben sind ein paar vergnügliche Stunden hier in meinem Markt zu Ende gegangen. Rob Vegas war mit zwei Freunden hier und hat ein paar Aufnahmen für ein rund anderthalbminütiges (Musik-)Video gemacht.
Das Gesamtergebnis könnt ihr erst morgen bewundern und verraten möchte ich an dieser Stelle natürlich auch noch nichts, aber hier gibt es zumindest schonmal ein paar Bilder vom Dreh.
Faszinierend übrigens, wie sehr sich die Leute die Finger an der Tür wundklopfen, wenn sie sehen, dass hier Licht an ist. Dass Sonntag ist, hat offenbar niemanden gestört…
Oh, dachte ich eben, als ich den letzten Blogeintrag hier auf meinem Monitor betrachtete. Wieso ist da ein Doppelpunkt hinter dem "Tzja"?
Also schnell den Beitrag bearbeiten und den Doppelpunkt gegen einen einzelnen Punkt austauschen. Aber da war kein Doppelpunkt? "Was zum Geier..?"
Trotzdem habe ich den Beitrag noch einmal neu gespeichert. Zurück zum Frontend des Blogs – und schon war da wieder ein Doppelpunkt. Beim zufälligen runterscrollen verschwand er allerdings.
Des Rätsels Lösung: Da war doch tatsächlich ein kleiner Staubkrümel auf meinem Monitor und zwar in der richtigen Größe und exakt an der richtigen Stelle, um aus dem Punkt einen Doppelpunkt zu machen:
So stellt man sich doch die beste Oma vor: Durch Mehrfachverwendung des Briefumschlages ihrer kleinen Enkelin werden wertvolle Rohstoffe gespart und dadurch ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Danke, Oma.
Eine ältere Kundin rief an und erkundigte sich nach unserem Lieferservice. Um alles zu vereinfachen, gab ich ihr die Telefonnummer unseres Boten durch. Da es im Lager recht laut war (wer den Leergutautomaten schonmal in Natura erlebt hat, weiß, was ich meine...), diktierte ich die Handynummer so, wie ich es einst im 96-stündigen Lehrgang BOS-Funk gelernt habe: "Nuhl - Ainss - Sehchs - Draai - Vieah - Sehchs - Siebänn - Zwoh - Aacht - Fünnef - Aacht". Garantiert verständlich, selbst wenn der Sprecher in einer lauten Fabrikhalle steht und in ein lädiertes Funkgerät nuschelt.
Die Kundin bedankte sich und wollte noch wissen, bevor sie auflegte: "Haben Sie mal im Telegrafenamt gearbeitet?"
Ich verneinte wahrheitsgemäß.
"Achso. Meine Mutter war dort nämlich lange Jahre und die hat auch immer "Fünnef" statt "Fünf" gesagt."
Sieben Jahre im Telegrafenamt wären sicherlich gemütlicher, aber wahrscheinlich auch nicht so interessant wie die Zeit beim Katastrophenschutz gewesen.
Jetzt wissen wir, woher die in der Fernsehwerbung für Damenbinden die blaue "Ersatzflüssigkeit" nehmen: Sie kaufen das Zeugs kanisterweise bei Jungheinrich ein.
Neunundneunzig Euro?!? Wär's nicht günstiger, einfach Wasser mit etwas blauer Lebensmittelfarbe einzufärben?
Ich glaube, die Bio-Bäckerei, die uns täglich mit frischem Brot versorgt, braucht doch wieder Urlaub. Dieses (übrigens sehr leckere!) Brot kam hier etwas – öhm – unförmig an.
Falls mal kein Türkeil zur Hand ist: Brot tut's auch.
Erst einige Zeit nach dem Kauf fiel einem meiner Mitarbeiter auf, dass auf seinem Kassenbon ein Artikel "Alaska Wildlachs" für 25 Cent zu finden ist.
Im Warenwirtschaftssystem habe ich den Lachs übrigens nicht gefunden. Was auch immer da passiert war oder immer noch passiert: Ich hoffe, dass wir nicht teuren Lachs für 25 Cent verschenken. Aber da ist inzwischen alles überprüft. Großes Rätselraten...