Vielen Dank an Blogleser Christoph, der mir dieses Foto des Strichcodes mit Wald geschickt hat, den er auf einer Packung Davert "Happy Crunch"-Knuspermüsli entdeckt hat. Der Farbe nach dürfte das die Sorte "Magic Forest" sein, zu der dann auch der Strichcode perfekt passen würde. Wenn also einer von euch mal die anderen drei Sorten in die Hände bekommt: Die Strichcodes von "Deep Valley", "Sunny Morning" und "Lazy Beach" sind bestimmt auch mal interessant.
Ich würde das jetzt nicht mutwillig ausprobieren, schon gar nicht bei wichtigen Postsendungen, aber ein Werbebrief einer privaten Parkwächter-Firma, die in meiner Adresse die Postleitzahl "0" eingetragen hatte, kam hier auch erfolgreich an.
Fundstück und Zusendung von Blogleser Jonathan, der diesen Strichcode auf einer Packung Zartbitterschokolade unserer Edeka-g&g-Eigenmarke entdeckt hat.
Was dieses tropfenähnliche Gebilde jedoch darstellen soll, hat sich uns allen nicht wirklich erschlossen. Vielleicht die Schokoladenmasse in der Conche oder der in dieser Sorte nicht vorhandene Schluck Milch?
An unserem Ständer mit den Gutscheinen und Guthaben-Karten haben wir seit einer Weile auch einen Bereich von Lizengo. Ist mir nun erst aufgefallen, was wir da so haben. Aktuell Softwarelizenzen für Microsoft Office (kauft sowas mal eben jemand für knapp 200 Euro im Supermarkt?) und, das war auch der Auslöser für diesen Blogeintrag, Windows 7.
Windows 7 war klasse, ich habe es geliebt – aber da ist in ein paar Monaten offiziell Feierabend. Wer kauft da jetzt denn noch originale Lizenzen für dieses OS? Einige Profis vielleicht, die das System für bestimmte Anwendungen brauchen und denen weitere Pflege völlig egal ist, aber kaufen die sowas im Edeka?
Eine Frau hatte eine größere Menge Leergut, dabei waren unter anderem auch viele zerdrückte und klebrige Einwegflaschen und Dosen. Dies führte dazu, dass der Automat mehrmals die Annahme abbrach und jeweils einen Bon über die bis dahin aufgelaufene Summe ausdruckte. Diese legte sie säuberlich gestapelt auf die kleine Fensterbank neben dem Automaten.
Am Schluss wandte sie sich an einen Kollegen im Lager, damit dieser ihr die Gebinde, die Traudl komplett verweigert hatte, händisch abnehmen konnte. Die gesammelten Bons ließ sie in dem Moment vor dem Fenster liegen.
Während sie nun mit dem Rücken zum Automaten an der Lagertür wartete, kam ein anderer Kunde daher, der Leergut abgeben wollte. Als er mit allem fertig war, entdeckte er vor den Glasbausteinen die augenscheinlich vergessenen Leergutbons. Da er sie dort nicht einfach liegen lassen wollte, aber den Anstand besaß, sie nicht selber einzustecken, stopfte er die Bons in unsere Pfandspendenbox, drehte sich um und ging. Während er noch in der Nähe der Leergutannahme war, vermisste die Frau schon ihre gesammelten Werke.
Glücklicherweise klärte sich das schnell auf und anhand der auf die Pfandbons aufgedruckten Uhrzeiten ließen sich auch die fälschlicherweise gespendeten Bons schnell wieder aus der Sammlung heraussieben.
Auf den Schoko-Müsliriegeln unserer Edeka-Discountmarke (gut & günstig) ist dieser Strichcode mit Getreideähren-Verzierung zu finden. Nicht direkt am Strichcode, aber zumindest dennoch unmittelbar damit zusammenhängend ist die originelle Gestaltung mit dem kleinen Zettel und dem Nagel.
Mir ist jetzt kein unterhaltsamer Spruch mit Glasbausteinen und "verzerrter Wahrnehmung" eingefallen, auch wenn ich das liebend gerne kombiniert hätte – aber so sieht unser Hof aus, wenn man sein Auge (bzw. in diesem Fall die Kameralinse) dicht an die Glasbausteine neben unserem Leergutautomaten drückt.
Noch eine Strichcode-Zusendung von Frau B. aus R., die nicht namentlich im Blog genannt werden wollte. Diesen Strichcode mit vielen Blumen hatte sie auf der Verpackung einer Romberg Anzuchtschale entdeckt. Vielen Dank auch dafür.
Vor ein paar Tagen war hier an der Kasse eine liegengebliebene DVD aufgetaucht. Kurioserweise handelt es sich dabei ausgerechnet um den Film Shoplifters. Wer ihn nicht kennt: Der Titel beschreibt das zentrale Thema des Films.
Dass eine Flasche im Cruncher hochkant vor dem Einzug in den Schredder zwischen den Blechteilen einklemmt hängen bleibt, haben wir ja nicht oft – aber es kann tatsächlich häufiger passieren als dass man den Lotto-Jackpot knackt.
Diese Verpackung hätte aber wohl zumindest niemand versehentlich gekauft und wäre zu Hause unangenehm überrascht gewesen. Wer die Packung in seinen Einkaufswagen stellt und dabei nicht merkt, dass da ein gutes Kilogramm Masse fehlt, sollte seine Einkaufskompetenzen noch mal gründlich überarbeiten.
(An alle, die sich über das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum der Milch wundern: Die leere Packung lag eine Weile hier im Büro herum und ich habe immer überlegt, was ich damit machen soll. So wurde es dann dieses kurze Video.)